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On The Road Again

Ich kenne kein Gefühl, das dieses Unterwegssein beschreibt. Das Leben reduziert sich auf zwei simple Dinge: du und dein Rad (und okay: abends das Zelt). Es geht nur irgendwie darum, sicher von C nach D zu kommen. Andere Aufgaben hast du an einem Tag fast nicht. Und wohl auch deswegen kommst du so dazu, das Chaos in deinem Kopf zu sortieren. Besser noch: es sortiert sich von selbst.

Noch intensiver habe ich dieses Gefühl eigentlich nur beim Pilgern erlebt. Beim Radwandern rauschst du noch was schneller durch, nimmst alles anders intensiv wahr. Und doch gibt es Gelegenheiten, Menschen kennenzulernen. So gut es geht und so gut man sie auch eben kennenlernen will…

Heute gleich zwei Komplimente für mein Niederländisch bekommen. Das erste von einer Professorin (bestimmt 15 Jahre älter als ich), die mich auf den Rad ansprach und wir ein Stück zusammen fuhren, bevor sie mich hinter sich ließ. Das andere von der Rezeptionistin am Campingplatz. Ich habe mir vorgenommen, immer Niederländisch zu sprechen, wenn ich die Formulierung weiß, selbst wenn der/die andere mir zuliebe die Sprache wechselt.

Ich wollte ein Best of Bisher einfügen. Aber die WordPress-App wollte nur ein einziges Bild hochladen. Mein Selfie vor der Abfahrt. Na dann…

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