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135: Weihnachten ausfallen lassen

Sieht so aus, als würden die Maßnahmen des Corona-Lockdowns langsam wirken. Oder genauer gesagt: Die Ankündigungen derselben vor gut zwei Wochen könnten sich mit etwas Glück in Kürze bemerkbar machen. Dies Wochenende müssen wir vielleicht noch abwarten, das ist dann zwei Wochen nachdem sich alle noch ein letztes Mal in der Kneipe abschießen konnten. Aber dann sollte es langsam runtergehen mit den Zahlen.

Wäre auch bitter nötig. Die Intensivstationen sind jetzt schon am Limit. (Was immer genau das heißt. Also bedeutet „am Limit“, dass man kurz davor ist, dass es schon nicht mehr geht oder genau da? Kleine Haarspalterei, aber nicht ganz unwichtig.)

Wir kommen wahrscheinlich nochmal um das Schlimmste drumrum. Vielleicht kriegen wir die Zahlen dann im Dezember sogar wieder so tief, dass wir alle gemütlich mit der Familie Weihnachten feiern können. Heiligabend können wir endlich wieder in der Kirche „Stille Nacht“ singen, am 1. Weihnachtstag die Eltern besuchen und am 2. die Schwiegereltern. Dann fluten wir in den Tagen danach die Cafés und Restos und treffen lange nicht gesehene Freunde, die gerade in der Stadt sind und wiederum ihre Familie besuchen und dann gehen wir in die Fußgängerzonen zum Umtauschen und Nach-Christmas-Shoppen und… das ist alles eine ganz, ganz blöde Idee.

Können wir Weihnachten nicht einfach mal ausfallen lassen? Kein Geschenkestress, kein Punk, ein leckeres Essen zu kochen, das doch wieder verbrennt, kein erzwungenes trautes Familienglück, das vielfach gespielt ist. Vielleicht fühlen sich dann endlich einmal ein paar dutzend Millionen Menschen in diesem Land am Tag aller Tage nicht einsam. Und wir könnten sogar verhindern, dass uns der Januar komplett um die Ohren fliegt. Klingt besser, je länger ich darüber schreibe. 🙂

Und unsere Lieben? Könnten wir, unter strengen Corona-Maßnahmen, auch vorher oder hinterher jeder einzeln mal besuchen. Vielleicht sogar mit kleinen (!) Geschenken vom Formate eines Schokoweihnachtsmanns, damit die Wirtschaft auch etwas davon hat.

Vermutlich wird es sowieso so kommen. Aber wenn wir das Ganze einfach jetzt schon absagen, gibt es kurz vorher weniger Geschrei.

Für Apple war der Switch zu den eigenen M1-Chips so epochal, man hat sogar den „I’m a PC guy“ wieder reaktiviert:

Kollege Daniel und ich haben drüber getrendcastet. Ich hatte ehrlich gesagt noch gar keine Zeit, mir das anzuhören. Außerdem höre ich mich so ungern selbst. Aber wenn ihr mögt, sagt gerne mal, was ihr davon haltet.

A propos: Life the way it should be, according to Apple:

Warum ich dem grassierenden Trend zu Ultraweitwinkelobjektiven in Smartphone-Kameras wenig abgewinnen kann:

Sie kosten wenig, sie bringen mehr aufs Bild, sie bieten ungewöhnliche Perspektiven. Sie lassen mich seekrank werden, wirken schnell langweilig, verzerrt und unnatürlich und man wird sie bald nicht mehr sehen wollen. Mit Tele-Objektiven können die Leute eigentlich viel mehr anfangen. Ich würde mich freuen, wenn die Smartphone-Hersteller in die Entwicklung wieder mehr Energie stecken würden.

Let’s have a last look. Relaunch coming up:

Geht mir auch immer so…

Ist das nicht bisschen umständlich formuliert?

Bild des Tages:

4 Antworten auf „135: Weihnachten ausfallen lassen“

Weihnachten wird eine Mischung aus den beiden von dir geschilderten Varianten.
Das Apfel-Stillleben ist nicht komplett ohne iPod und Watch 😉
Trendblog-Neu schaut gut aus 🙂

Oh, danke. Gebe ich gerne weiter. 🙂

Einen iPod hatte ich tatsächlich nie (außer mal ein halbes Jahr lang einen gebrauchten iPod Touch von Nicky, bevor es iPhones gab) und eine Appl Watch brauche ich einfach nicht. Ein iPad eigentlich auch nicht mehr, wenn ich iPad-Apps auf dem Mac nutzen kann. 🙂 Und du?

Ich? Ein hoffnungsloser altgeräte-Nutzer.
BB Q10 tut es immer noch (wobei ich nun doch schon auf den 12mini schiele), ansonsten Lenovo ThinkPad für die Arbeit, kleines Huawei MateBook privat, keine Armbanduhr.
Lange Zeit ein BB Playbook am Beistelltisch gehabt, für Ebooks und Internet, bis die Zertifikate nicht mehr aktualisiert wurden und Webseiten nicht mehr vernünftig angezeigt wurden, bzw. ich nebenbei zurück zum Papierbuch bin, ansonsten sind Tablets irgendwie nicht meins.

Zurück zum Papierbuch, soso. 🙂 Ja, kann ich verstehen, bis auf die Logistik. Ich mag eigentlich selbstleuchtende Ebook-Reader für Romane. Bei Fachbüchern bringt das wenig für Grafiken, Bilder und so weiter.

Das Playbook hatte erstaunlich viele Fans. Scheint nicht schlecht gewesen zu sein.

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