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152: Nur mal so laut gedacht

Vorhin zusammen mit Nicky mal laut gedacht: Was bringen eigentlich die ganzen Lockdown-Regeln, wenn die Regierung sich nicht traut, den heiligen Gral anzutasten? Den Bürozwang.

Wenn du dir kein Corona holen willst, dein Chef aber verlangt, dass du im Büro aufschlägst, kannst du nichts dagegen tun. Du hast keine rechtliche Handhabe, nicht einmal, wenn du Risikopatient bist. Und wenn der Chef oder die Kollegen meinen, dass Fenster auf Kipp und Abstandhalten für ein Großraumbüro reichen, dann kannst du dagegen protestieren und härtere Maßnahmen fordern. Ein Recht darauf hast du aber nicht. Und wenn du dich deswegen mit Corona ansteckst, ist das dein Problem, deinen Arbeitgeber kannst du dafür nicht belangen.

Nur mal so laut gedacht…

Toon ist eine niederländische Comedyserie auf Netflix, die ich mit Kristine zusammen eigentlich nur mal angeschmissen habe, um mein Niederländisch ein bisschen in der Praxis zu testen. Dann aber wurde es so schräg, so verrückt und teilweise so irrsinnig komisch, dass die 1. Staffel auch schon wieder vorbei ist. Was die sich da an Details ausgedacht haben! Allein der Moment, wie eins zum anderen kommt, als der lebensfremde Toon ungewollt zum Star wird. Der plötzlich omnipräsente, selbstverliebte Chef, die völlig absurden Talkshowgäste, der mysteriöse Partygast, der auf einmal Toons Mitbewohner ist, weil er meint, so ein Haus wäre ja schön. Es ist teils echt zum Kreischen. Ich freue mich sehr auf Staffel 2!

Warum sollen eigentlich nur iPad-Apps zusätzlich auf Apples ARM-Rechner laufen können, dachte sich Google. Und stellte die frühe Version einer Emulation vor, in der auch Android-Apps auf dem MacBook laufen. Holla, dann bräuchte im Prinzip auch niemand™ mehr ein Chromebook. Schon spannend, was da gerade alles passiert, auch wenn es natürlich noch massive Einschränkungen gibt.

Bei einem Test gestern, wer die besseren Streetfotos bei Nacht macht, das iPhone 12 Pro Max, das iPhone X oder die Canon EOS M6 Mark I hat die Canon so elendig versagt, dass ich es fast nicht glauben kann. Kaum Licht auf einem Bild und wenn dann verwackelt oder verrauscht. Ich musste auf ISO 25.600 schalten, um mit offener Blende aus der Hand überhaupt noch etwas Licht einfangen zu können. Die beiden iPhones derweil so: Mööp, hier: alles hell genug.

Das darf doch nicht wahr sein! Liegt’s mal wieder am Fotografen (was mir die Profis ja immer vorwerfen), an der Kamera (immerhin vier Jahre alt) oder sind Smartphones bei Nacht einfach besser?

Zu früh für eine Antwort. Aber die Canon kommt auf jeden Fall weg.

Bild des Tages, geschossen mit dem iPhone 12 Pro Max:

4 Antworten auf „152: Nur mal so laut gedacht“

Was die Nachtfotos angeht, das ist ja eigentlich nur die Software, oder? Und 4 Jahre sind da eine Ewigkeit, hinzu kommt das Apple und Cannon NACH dem Verkauf eben andere Ansätze verfolgen.

Einerseits die Software, andererseits sind Smartphone-Objektive aber auch wirklich sehr lichtstark. f/1.8 ist ja schon fast Standard. Und, klar, meine Canon-Objektive sind scheiße. Ich hab so ein Standard-Zoom-Ding. Viel Licht wird da nicht durchkommen. Hab trotzdem das Gefühl, dass Smartphones DSLMs/DSLRs nachts mittlerweile völlig den Rang ablaufen.

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