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161: Holidays Edition

Man sollte eigentlich viel mehr Urlaub machen. Erst da kann man die eigene Arbeit mit Abstand betrachten und neue Konzepte erdenken. Oder auch Anderes.

Hat jetzt nämlich nichts mit meiner Arbeit zu tun, aber toll fände ich ein Social Network ohne Gewinnerzielungsabsicht, in dem du dich mit deinen Freunden vernetzen kannst. Und jeden Tag genau 1 Zeile für einen Status zur Verfügung hast. Über das, was du an diesem Tag gemacht hast, was dich bewegt hat. Twitter, sagt ihr? Nein, viel kürzer! Eine Mischung aus Tagebuch und eben Social Network. Und jeder hat nur eine Zeile.

Man könnte es Moodboard oder Oneliner nennen. Die Einträge sind auf die letzten 10 Tage begrenzt. Auf der Startseite kannst du deine bis zu 5 besten Freunde markieren, deren Einträge du als erste siehst. Der Rest folgt darunter.

Die Stati der Anderen kannst du kommentieren. Die Kommentare erscheinen erst, wenn du auf einen Status klickst:

Fonticons könnten im Status auch noch mehr anzeigen, wie den Ort deines Aufenthalts, das Wetter, deine Stimmung:

Oder ein Mini-Thumbnail zum letzten Bild, das du geschossen hast, das Andere sich in ganzer Größe anschauen können, wenn sie darauf klicken:

Das wäre das Schaufenster. Alles Weitere würde sich unsichtbar für Andere im Hintergrund in Einzel- oder Gruppenchats abspielen. Du kannst ganz normal nach Bekannten suchen und ihnen folgen, wenn sie damit einverstanden sind. Profile können nach Wunsch der Nutzenden öffentlich oder privat gestellt werden.

Alles ohne Ads, ohne Gewinnerzielungsabsicht, idealerweise sogar Open Source und Peer to Peer. Müsste natürlich noch von jemandem hübsch gemacht werden, der was von Design versteht. 😉

Das alles auch nur als Vorschlag. Eure Gedanken dazu?

Um beim Urlaubsthema zu bleiben: Mir fällt es zunehmend schwer, hier täglich etwas ins Blog zu posten. Liegt es daran, dass nichts mehr passiert oder das mich bloß nichts mehr interessiert? Das ist die Frage, die ich wohl mal klären muss.

Arbeite ich normal, verfolge ich mindestens 1x am Tag den Nachrichtenstrom, hauptsächlich Feedly und Pressemeldungen. Nicht jeden Tag passiert da etwas, das ich interessant fände. Wie sieht das nun aus, wenn ich, wie jetzt über Weihnachten, erst nach einer Woche wieder in den Stream schaue? Was bleibt dann am Ende übrig, das mich so sehr interessiert, dass ich es auch mit euch teilen würde? Gehen wir das mal durch:

Nickelback werben mit einem neu gefassten Video ihres Songs „Photograph“ für Google Photos, und das ist durchaus amüsant geworden:

Hähnchenbrater KFC hat einen eimerförmigen Gaming PC mit integrierter Wärmeschublade für Hähnchenteile vorgestellt. Und das ist offenbar ernst gemeint. Warum nicht auch mal lachen in dieser komischen Zeit?!

Death to 2020 auf Netflix sieht eigentlich ganz witzig aus:

Nachdem Apple als erster Anbieter auf ein beiliegendes Netzteil zum iPhone 12 verzichtet hatte, übernehmen auch Xiaomi und Samsung in ihren neuen Flaggschiffen die umstrittene Praxis. Dabei hatten sich beide deswegen noch unlängst über Apple lustig gemacht.

Klingt wie die Lösung für alle unserer Probleme: Wissenschaftler gewinnen CO2 aus der Luft und erzeugen Flugzeugtreibstoff daraus. Der Haken? Leider nur sehr wenig Treibstoff.

Huaweis Android-Alternative Harmony OS ist auch nur ein Android-Fork? Und wenn schon!

Doodle Jump kennter noch aus den Anfangstagen des iPhones? Version 2 ist jetzt da – und sieht mehr oder weniger genauso aus. Was das dann soll? Gute Frage. Ich hab’s trotzdem mal angespielt.

Mein neues Lieblingsspiel ist allerdings Headball 2. Macht richtig Laune, auch wenn ich da meistens verliere…

Chaos-Computer-Club-Legende Andy Müller-Maguhn wurde offenbar (recht offensichtlich) vom CIA ausspioniert. Und das mit recht offensichtlichen Methoden wie verwanzten Türschlössern, Handys aber auch vermeintlich Obdachlosen mit teuren Teleobjektivkameras.

Schöne Technik-Geschichte via Golem.de: Vom Gameboy wurde einst eine Produktivumgebung namens Workboy entwickelt, mit der die Nutzer auch einen Kalender und ähnliches auf der Konsole hätten nutzen können sollen. Kam dann nämlich nie auf den Markt. YouTuber DidYouKnowGaming hat aber jetzt einen der damaligen Entwickler ausfindig gemacht und den wohl letzten noch funktionierenden Prototypen in die Hände bekommen:

Mein Work-Baby Euronics Trendblog feiert 10-jährigen Geburtstag und ich hab anlässlich unseren Ehrentages mal die Geschichte des Blogs storifiziert:

Sie haben mich jetzt so weit, dass ich doch auf Pixelmator Pro 2 gewechselt bin. Macht aber von Anfang an einen guten Eindruck und ist mit aktuell 22 Euro auch nicht wirklich teuer für all das, was es kann:

Bild des Tages, Moonlit tree:

Und hier noch ein hübscher Ohrwurm für euch:

8 Antworten auf „161: Holidays Edition“

Ich finde die Status-Idee echt gut.
Ist so ein bisschen wie ein verlängerter und verbesserter WhatsApp-Status.
War das aber nicht eigentlich damals auch die Grundidee von Marc Zuckerberg bei der Programmierung von Facebook ?!? 🤔

Das war Twitters Grundidee. Zuckerberg wollte mit Facebook eigentlich nur seinen damaligen Schwarm stalken…

Moin Jürgen, ich hatte zw. den Feiertagen etwas abgeschaltet, darum die späte Antwort.
Die Idee mit den kurzen Statusmeldungen finde ich gut, aber am Ende werden die Leute mit diesem „Minimal-SN-Bedürfnis“ wohl bei WhatsApp bleiben, deren Statusbild ändern, und durch Reaktionen deren Kontakte gewisse Kommunikation generieren.
Das Netzwerk muss sich irgendwie tragen, wenn auch Non-Profit, Peer-to-Peer wäre schon eine Möglichkeit auf große Server zu verzichten, aber Admin-Aufwand, etc., sind, denke ich, nicht zu vernachlässigen.

By the way: Bin nun vom meinem BB Q10 auf einen iP 12mini gewechselt, da das Q10 immer mehr gemuckt hat, Kamera war schwach, viele Web-Seiten wurden nicht mehr, oder falsch, dargestellt, etc.

Boris, das sind ja fantastische Nachrichten! 🙂 Ich hoffe, du wirst mit dem iPhone 12 Mini zufrieden sein. Warum ist es bei dir das Mini geworden? Und das mit dem Abschalten kann ich gut nachvollziehen. Muss man manchmal einfach machen. Schön auf jeden Fall, wieder von dir zu hören!

Ist schon eine Umgewöhnung, aber die Gestensteuerung ist teilweise ähnlich wie bei BB10, das hilft. 😊
Was ich jetzt gut finde, ist die Kamera (der Hammer), das alles funktioniert und es immer noch kompakt ist, darum das Mini, vor 3 Jahren habe ich es für 1 Monat mit einem BB PRIV (Android) versucht, alles was nicht bequem in die Seitentasche meine Jeans passt ist leider nichts für mich.
Was ich nicht gut finde: Eine gemeinsame „Mitteilungszentrale“ für alle SMS, Meldungen, Mails (wie BB Hub) fehlt mir, die Einstellungen zu den einzelnen Bereichen (wie z.B. Nachrichten) sind nicht direkt in dem Bereich verfügbar, man muss erst in System-Einstellungen wechseln, und den Bereich suchen in dem man Änderungen machen möchte, BB10 war hierbei intuitiver/flexibler. Die Möglichkeit den aktuellen Anruf stummschalten durch Umdrehen des Geräts vermisse ich sehr. 😕
Die Synchronisation des Kalenders und der Kontakte mit Outlook (lokales Konto) ist viel zu kompliziert, BB10 hat einfach die zuvor 1x ausgewählten Outlookordner abgeglichen und bei Änderungen nachgefragt was hinzugefügt/gelöscht werden soll.
Das Teil ist gut, keine Frage, das ist meckern auf hohem Niveu, aber hätte man mich vor 2 Wochen gefragt, wäre ich spontan davon ausgegangen dass Apple einige dieser Sachen standardmäßig hat, und Blackberry damals das eine oder andere hier kopiert hat. Nun muss ich sagen das BB10 in einigen Bereichen innovativer, flexibler und einfacher war.
Aber, es nützt nicht, BB10 ist tot, Sailfish ist nie richtig fertig geworden, Android ist nach zwei Versuchen nichts für mich, bzw. es gibt nichts annährend kompaktes mit vergleichbarer Leistung, iOS und 12mini ist das Beste was ich derzeit bekommen kann 😉

Von Boris hörst du immer die Wahrheit. 🙂

Das Umdrehen des Smartphones, wenn ein Anruf kommt, geht, meine ich bei Motorola. Aber das hilft dir natürlich nicht. Ja, leider sind mehr oder weniger nur noch zwei Systeme übrig, und viele gute Ideen sind unterwegs auf der Strecke geblieben. Mir gefällt iOS immer noch am besten, aber es ist weit davon entfernt perfekt zu sein.

Ja ne, is klar! 😉
Was mich wundert, es gibt für jeden auch so nutzlosen Mist eine App, aber das bei vielen Dingen die von Nokia (alt), Blackberry, Motorola, Jolla und Palm besser gemacht wurden als bei den aktuellen Systemen, geht kaum einer bei um die als Apps anzubieten.

Eine App anzubieten, ist heute mehr Arbeit als damals. Also zumindest, sie immer aktuell zu halten. Kann es daran liegen? Was mich an dem Duopol nervt ist, dass es kaum noch nennenswerte Weiterentwicklungen gibt. Du hast einen Screen mit Apps und Benachrichtigungen. Und daran scheint sich erst einmal nichts mehr zu ändern, auch wenn Apple jetzt wenigstens mal Widgets eingeführt hat, fünf Jahre, nachdem sie bei Android wieder maßgeblich verschwunden sind. 🙂

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