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Zürich, 2009

Bin doch immer wieder gerne dort. Kamera: Panasonic TZ4:

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New York, New York

2010. Aber welche Kamera war das bloß… iPhone 3GS, mein erstes Smartphone… Vor Ort haben sie übrigens das erste iPad vorgestellt, aber wir haben die Schlange vor dem Apple Store nicht gefunden…

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Andalusien II

Gleiches Spiel wie gestern: Schöne Gegend, aber die meisten Bilder verhunzt. Außerdem kann ich nicht mehr genau sagen, was wo war. Vor allem dieser Ort mit den weißen Häusern… Es sei denn, das ist schon Ronda – weiß das jemand? Mit dabei auf jeden Fall: Ronda, Malaga, Tarifa, Gibraltar. September 2016. Kamera wieder: OnePlus One.

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Finanzen und Minimalismus

Das passt natürlich wie Gesäß auf aus Plastik geformter Flüssigkeitscontainer: Beschäftigst du dich mit Finanzen, kommt plötzlich einer, der dir die Kohle wegnimmt. So wie wenn du 1x in 5 Jahren wegen Bauchschmerzen zum Arzt gehst und am Ende dein Meniskus operiert werden muss. Da ist jemand an meine Kreditkartendaten geraten, hat irgendwas mit Facebooks-Ads in Höhe von über 500 Euro gebucht. Und ich hab den halben Nachmittag damit verbracht, die Karte sperren zu lassen und das Geld zurückzubuchen.

Nachdem ich nun aber auch 2020 und die ersten Monate von 2021 meiner Buchhaltung durchgegangen bin, lässt sich das auf den einfachen Punkt bringen: Minimalismus = weniger Einkäufe = weniger Umsätze = weniger Stress bei der Umsatzsteuervoranmeldung und -erklärung. So einfach ist das.

Desto mehr Umsatzsteuer allerdings auch, weil plötzlich weniger da ist, was sich absetzen lässt. 🙁 Tough luck.

Der Weg ist aber klar gezeichnet. Weniger, weniger, weniger. Meistens lässt es sich an meinen Kontoauszügen sehr klar ablesen, ob ich gerade im Urlaub war oder ein neues Projekt gestartet habe, etwa Videoaufnahmen oder E-Bike-Touren. Aber selbst das ist selten geworden und die Projekte werden kleiner. Die Zeiten sind bei mir vorbei, in denen ich rund um mich zu Zeugs kaufte. Und mittlerweile gehen mir sogar die Dinge aus, die ich verkaufen möchte.

Fühlt sich gut an.

Okay, weiter geht’s mit Rechnungen-Checken und das leidige Thema Versicherungen: Was zahle ich eigentlich wofür? Könnte spannend werden herauszufinden…

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Finanzen 🤑

Kurze Pause vom Bilderaussortieren, kleiner Exkurs in die Welt der Finanzen. Heute praktisch gezwungenermaßen, weil die geliebte Umsatzsteuervoranmeldung anstand.

Aber was heißt „geliebt“. Seit ich mich sehr, sehr spät dazu durchgerungen habe, das ganze auf digital umzustellen (ich Idiot) und kaum noch neue Dinge kaufe, ist das mittlerweile sehr schnell gemacht. Heute war es erstmals unter 1 Stunde. Früher waren es mal drei.

Außerdem bin ich mittlerweile so weit, dass ich da fast Bock drauf habe. Das alles mal sortieren, gucken, wohin die ganze Kohle geht (Spoiler: den Staat und seine als solche getarnte Rentenversicherung) und was sich da noch einsparen lässt, damit ich noch (!) reicher werde.

Vielleicht lässt es sich auch irgendwie so hinkriegen, dass es nicht langweilig wird und sich ultramegerspießig anfühlt. So leid es mir also tut: Es wird hier künftig etwas mehr ums Geld gehen.

Ein Bild gibt’s natürlich trotzdem. Ist sogar von heute (Motorola Moto G100). Und ich schwöre, ich hatte den Flügel eigentlich ganz mit drauf…

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Georgetown

Georgetown, Penang, Malaysia. Definitiv eine Reise wert! Dezember 2019, Galaxy S10.

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Anderer Leute Urlaubsfotos

Was ich immer denke, wenn ich mir die Urlaubsfotos anderer Leute anschaue, ist: Kann da überhaupt das gleiche Gefühl rüberkommen, das der Andere hat, der wirklich da gewesen ist? Ich will nicht sagen, man langweilt sich dabei oft, während der Andere eine gute Zeit hat. Aber man verbindet halt nichts damit. Oder liegt das schlicht an den Fotos?

Machen wir doch mal einen Test. Ich zeige euch meine Urlaubsfotos und ihr sagt mir, wie sehr ihr euch langweilt? Und, ja gut, das können wir dann gerne auch mal anders herum machen. Wollen ja fair sein.

Und wieder einmal vermisse ich übrigens mein Samsung Galaxy S10. Die beinahe perfekte Urlaubskamera… Alle Bilder vom April 2019.

Singapur:

Bali:

Kleine Zwischenvermutung: Bilder, die nur Landschaft zeigen, sind langweilig. Bilder, auf denen etwas Ungewöhnliches zu sehen ist, sind auch abseits vom Urlaubsfoto interessant?

(Da brüllt ein Affe oben rechts, und er ist echt!)

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Rock’n’Revival?

Bin gerade mit der 1. Staffel Ted Lasso durch. Schön war’s. Und was mir vor allem in Erinnerung geblieben ist, ist die Szene, in der sie den Straßenmusiker auf die Veranstaltung holen und der plötzlich abrockt, als gäb’s kein Morgen mehr:

Abrocken… Das war so ein 80er-, 90er-Ding. Die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht noch. Würdet ihr euch heute mit als scheintot outen.

Rock’n’Roll ist tot, machen wir uns da nichts vor. Aber, und das habe ich mir bei der Szene oben gedacht: Könnte Rock’n’Roll vielleicht noch einmal als Mode-Erscheinung zurückkommen? Wenn es so coole Typen wie der in dem Video machen und die Kids von heute plötzlich eine ihnen völlig neue, unbekannte Musikrichtung entdecken? Finde ich eine spannende Vorstellung. Und wir Alten hätten auch noch etwas davon: Endlich mal wieder ein bisschen Musik, die uns gefällt und nicht aus dem letzten Jahrtausend stammt. Und das wäre eigentlich schon genug.

Denn vielleicht muss man auch da mal so ehrlich sein: Punk? Hatte 5 gute Jahre in den späten 70ern und frühen 80ern. Grunge? Dito, nur 10-15 Jahre später. Alternative? Auch, und nochmal 5 Jahre später. Britpop: the same. Selbst Metal… ja, lebt als einziges sogar noch, aber 5 gute Jahre zwischen 85 und 90, das war’s im Grunde.

Wenn eine coole Form von Rock noch einmal für 5 Jahre zurückkäme: ich wäre für alles versöhnt.

Der Typ in dem Video heißt übrigens Cam Cole und ist wirklich Straßenmusiker und One-Man-Band in London. Der Song heißt „Mama“ und klingt hier noch ein bisschen besser. Und dieses Riff… <3

Hier sieht man ihn in Aktion. Und so gut das klingt und so sehr die Passanten es begeistert: Es wirkt irgendwie völlig aus der Zeit gefallen.

Darin kann natürlich auch eine Chance liegen. 🙂

Daily Minimization: Bilder von 2019, Motorola One Vision (es war offensichtlich gut darin, Grüntöne zu betonen und konnte sonst nicht viel), eine Pilgeretappe durch die Eifel. Ich mag langsam nicht mehr. Aber ich will auch fertig werden. Und das Ziel bleibt, bis zum Ostermontag alle Fotos durchkämmt und aussortiert zu haben. Wünscht mir Glück, ich wünsch es euch auch!

Und hier noch ein paar Screenshots + Pics von diversen Kameras. Aber alle von 2019:

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Brüssel, Budapest und Porto

Damals, als man noch reisen konnte. Seht es positiv: Bald wird es wieder gehen. Und selbst jemand wie ich, der eigentlich immer ein wenig Angst vorm Reisen hatte, freut sich, dass es bald wieder möglich ist.

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Noch mehr Urlaubsbilder

Jajaja, ich nerve euch gerade mit Urlaubsbildern aus Singapur von anno 2018. Ich hab euch (und mir) versprochen, jetzt jeden Tag im März was wegzuminimieren und das ziehe ich dann auch durch. Vielleicht hat’s ja den schönen Nebeneffekt, dass es euch zu einem Urlaub dorthin inspiriert. Kann ich sehr empfehlen!

Mehr habe ich heute leider nicht, wenig Zeit. Bald kommen auch mal wieder ein paar Fotos von was anderem, versprochen!

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Einmal zu Fuß durch Singapur

Okay, die meisten von euch kennen die Geschichte. Ich bin mal zu Fuß durch Singapur (also ein ganzes Land, wenn auch ein kleines) gewandert, und das an einem Tag. Weit war’s, heiß war’s, schön war’s. Und beim Bildersortieren bin ich jetzt wieder darauf gestoßen. I miss you, Lion City. I miss you, K.!

Oben Malaysia, unten Singapur:

This is the end, my only friend…

So glücklich, wie man nach 12 Stunden und 40km bei 30 Grad eben aussehen kann. Kannste läuten, wie de willst…

My favourite bookstore in the entire world (Kinokuniya @Ngee Ann City)

This is where it all began:

Singlish <3:

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Alte Fotos durchkämmen

Jetzt bin ich mittlerweile so weit, dass das Spaß macht. Heute waren es etwa 3.000 Fotos, die ich durchgegangen bin. Es macht Freude zu sehen, worauf man früher (im wahrsten Sinne des Wortes) den Fokus gesetzt hat. Oder wo man ewig in Form von 20-30 Schnappschüssen an einem Motiv herumprobiert hat und sich heute denkt: Hättest du dich doch einfach nur einen Schritt weiter nach links gestellt. Und dann zwischendurch ein paar Bilder zu sehen, die tatsächlich gelungen sind. Hört man dazu noch gute Musik (ich empfehle das Album „Don’t believe the Truth“ von Oasis) und whatsappt man die Bilder der Leute, die man damals fotografiert hat, direkt rüber, dann ist der Abend gerettet. Geht’s in dem Tempo weiter, wäre ich in ca. 1 Monat fertig. Icke freu mir! 🙂 Hier nur eine kleine Auswahl, unter anderem aus Porto, dem Siebengebirge und, nun ja, Bonn.

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Island II

Eventuell wird es hier auf dem Blog gerade etwas eindimensional. Ich bin gerade in Bremen, schaue mir die Stadt an, arbeite natürlich nebenbei, habe euch aber versprochen, trotzdem täglich etwas wegzuminimieren. Und ich muss gestehen: Es macht mir Spaß.

Euch vermutlich nicht ganz so sehr, aber da müsst ihr jetzt durch. Und ich versuche wenigstens, euch das Ganze mit ein paar hübschen Fotos zu versüßen. Et alors, hier das Island Best-of Teil II:

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Weltreise

Eigentlich könnte man auch mal eine Weltreise machen. Von Ort zu Ort ziehen, je einen Monat dort leben, von dort arbeiten und dann weiterziehen. Dann würde es auch nicht so teuer und es gäb mit Visa keine großen Probleme. Eigentlich wäre der beste Zeitpunkt dafür in ein paar Monaten, wenn die Impfung da ist oder Corona vorbei. Und wenn genug Geld gespart ist. Da sollten aber ein paar Monate tatsächlich sogar reichen. Klar ist: Wenn ich hier ausbreche, dann will ich „clean“ sein, also allen Ballast wegminimiert haben. Aber daran arbeiten „wir“ ja jetzt

Vor zwei Dingen haben ich eigentlich nur „Angst“ unterwegs. Mich einsam zu fühlen und mich nicht verständigen zu können. Vor beiden aber schon deutlich weniger als noch vor ein paar Jahren…

Von daher plane ich das jetzt einfach mal, mache ein paar Testläufe, sortiere weiter aus und lasse mich rechtzeitig impfen. Und dann schauen wir mal, wann es losgehen kann. Allein die Idee, darüber nachzudenken, verleiht mir gerade Flügel. 🙂

Tag #2 der finalen Wegminimierung: Alle Bilder des Galaxy S10 von 2020 final durchsortiert, die besten behalten und den Rest gelöscht (23 GB!). Beweisfoto vom Herbst 2020:

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Früher Schlafengehen

Ich habe mir über die Jahre einen recht ungünstigen Schlafrhythmus angewöhnt. Es hat sich für mich herausgestellt, dass 0100 bis 1000 Uhr tatsächlich am ehesten meinem Biorhythmus entspricht.

Ungünstig ist das vor allem deswegen, weil morgens dadurch keine kreative Arbeit mehr möglich ist. Ich komme meist nur zu Organisatorischem, und danach schließt sich dann oft meist gleich das Nachmittagstief an. Meine produktivste und kreativste Phase habe ich zwischen 1600 und 1900 Uhr. Die lasse ich mir auch normal nicht nehmen.

Dumm ist nur, dass ich parallel dazu weiterhin intervallfaste. Aufgrund des 16:8-Rhythmus‘ versuche ich deswegen möglichst früh abendzuessen (vor 1800, spätestens 1900), damit ich am nächsten Morgen ab 1000, spätestens 1100 Uhr direkt mit einem Milchkaffee in den Tag starten kann.

Nun verschiebt sich auch wegen Corona gerade einiges und auch ich experimentiere viel mit der neu gewonnenen Freizeit. Da kam mir der Gedanke, einfach mal früher schlafen zu gehen. Da jetzt Winter ist und ich ohnehin immer müde bin: durchaus mal einen Versuch wert.

Und so gehe ich seit Sonntag schon die ganze Woche vor Mitternacht schlafen, manchmal gegen 2300 Uhr, einmal sogar davor. Das geht erstaunlich gut. Weil es in meinem Haus zu der Zeit für gewöhnlich noch sehr laut ist, sind Ohrstöpsel meine Geheimwaffe geworden. Eigentlich sind die gar nicht mein Ding, mehr so aus Vorsicht. Was ist, wenn ausgerechnet dann der Feueralarm losgeht oder ein Freund mich nachts aus dem Bett klingeln muss, weil er sich ausgesperrt hat? Aber das habe ich jetzt einfach mal riskiert…

Mit ziemlichem Erfolg bisher: Wenn ich nichts mehr höre, geht mir anscheinend auch weniger durch den Kopf. Dann las ich neulich von Dankbarkeit. Überleg dir vor dem Schlafengehen ein paar Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist, dann kannst du froheren Mutes einschlafen. Auch das funktioniert bei mir. Und wenn ich dann auch noch halbwegs müde bin, schlafe ich dann auch sehr schnell ein…

Die ersten Male bin ich seitdem sogar von selbst früher aufgewacht (obwohl der Wecker nach wie vor auf 1000 Uhr steht). Das war praktisch, weil ich dann auch versuchsweise gleich morgens mit DuoLingo in den Tag gestartet bin, das Gefühl hatte, schon produktiv gewesen zu sein, sogar ohne gearbeitet zu haben. Und auch danach war ich deutlich produktiver während der eigentlichen Arbeit.

Heute bin ich um 1000 Uhr aufgewacht – nachdem ich am Vortag um 2300 Uhr ins Bett gegangen bin. 11 Stunden Schlaf, einfach mal so. Das ist selbst für mich viel.

Der ganze Schwung der letzten Tage ließ sich so nicht mehr wirklich mitnehmen. Mit Kaffee, Sprachkurs, Frühstück, Organisatorischem, Mini-Workout, Duschen und dem Nachrichtenstream war ich dann erst gegen 1300 Uhr fertig. Mein eigentliches erklärtes Ziel ist: gegen 1000 Uhr am Rechner zu sitzen und eine Kreativphase einzulegen. Das bedarf wohl noch ein wenig Übung…

Aber ausgeschlafen war ich heute. Das kann ich euch sagen! 🙂

Wie organisiert ihr euren Tag?

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Graue Herren und Homeoffice

Mal ganz abgesehen davon, dass mehr Homeoffice derzeit eine gute Idee wäre, um die Pandemie weiter einzudämmen, finde ich die Argumente gegen Hubertus Heils Gesetzesentwurf zu einem Rechtanspruch auf 24 Tage Homeoffice in Jahr, nun ja, interessant.

Aus der FAZ vom 5.10.20. Vorhebung von mir:

„Der FDP-Arbeitsmarktexperte Johannes Vogel nannte Heils Gesetzesvorschlag einen SPD-Wahlkampfvorstoß (…) :„ Es wird nicht klar, wie Bürokratie abgebaut werden soll, die aktuell Unternehmen dazu zwingt, heimische Schreibtische zu kontrollieren.

Von Tagesschau.de vom 14.11.20, Hervorhebung von mir:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat seine ablehnende Haltung zu etwaigen Rechtsansprüchen beim Thema Homeoffice bekräftigt. „Arbeit im Homeoffice muss Sache der Firmen und ihrer Mitarbeiter bleiben“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Ich habe keinerlei Sympathie für Rechtsansprüche, die nur einigen wenigen Arbeitnehmern zugutekommen.“ Schließlich würden Briefträger, Pfleger oder Chirurgen niemals von zu Hause aus arbeiten können.

Aus der Rheinischen Post vom 5.10.20

„Die Krise hat gezeigt, dass die meisten Arbeitgeber, die es können, ohnehin gerne Homeoffice anbieten“, sagte Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag).

Ach ja?

Von WDR.de vom 11.1.21, Hervorhebung von mir

Laut einer Erhebung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung haben im November lediglich 14 Prozent der deutschen Erwerbstätigen im Homeoffice gearbeitet. Beim ersten „Lockdown“ im April waren es noch 27 Prozent.

Von Bitkom.org vom 8.12.20, nach einer Umfrage:

74 Prozent sagen, dass Homeoffice in Deutschland allgemein noch sehr viel stärker genutzt werden sollte. 85 Prozent sagen, Homeoffice kann den Verkehr reduzieren und damit auch das Klima entlasten. 52 Prozent sagen, es sollte ausschließlich im Homeoffice gearbeitet werden, solange die Pandemie nicht überwunden ist.

Das Homeoffice-Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft: 55 Prozent sagen, ihre Tätigkeit ist grundsätzlich geeignet (davon 21 Prozent ausschließlich, 34 Prozent teilweise). 43 Prozent sagen, ihre Tätigkeit ist nicht für Homeoffice geeignet.

Wenn ihr also weiter wie in den 80ern leben wollt, dann wisst ihr jetzt, wen ihr wählen müsst.

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Doch, das bringt etwas

Plötzlich geht es:

Man kann viel spekulieren, warum Trump erst jetzt überall gesperrt wird. Geleistet hat er sich schon vorher genug, sowohl als Präsident als noch als Kandidat auf den Posten. Jetzt hat er eh fertig und es wird auch sogleich einsam um ihn. Nein, Mitleid muss man hier nicht haben.

Und die Entscheidung, auch wenn sie sehr spät kommt, ist richtig. Die Argumentation, der man sich hierzulande bei einem Verbot extremer Parteien auch immer stellt, ist: Wandern die dann nicht erst recht in der Untergrund ab und machen einen Staat im Staate auf? Klare Antwort: Nein, so funktioniert das nicht. Durch ein Verbot von Versammlung, durch ein Einfrieren der Finanzierung und einen Entzug der Aufmerksamkeit gräbt man ihnen sehr wohl das Wasser ab. Und es zeigt sich meist sehr schnell, dass die Schreihälse außerhalb der etablierten Strukturen meist kein Bein mehr an den Boden bekommen.

Beispiel Heinz-Christian Strache, der mit seiner neuen Partei bei der Landtagswahl in Wien im Oktober krachend an der 5-Prozent-Hürde gescheitert ist. Schließt Trump aus der Republikanischen Partei aus, friert seine Gelder ein, entzieht ihm die Aufmerksamkeit, und er wird 2024 nicht wiederkommen. So einfach ist das.

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Fluent in 3 months?

Seit jetzt drei Monaten lerne ich täglich Niederländisch und habe tatsächlich keinen einzigen Tag ausgelassen. Ich bin lange nicht mehr so enthusiastisch dabei wie am Anfang, aber mein Ziel von täglich >100 Punkten auf DuoLingo erfülle ich Tag für Tag. Das entspricht etwa 10 Lektionen à 20 Einzelaufgaben. An einem Wochenendtag mache ich meist mehr, um in der Woche auf über 1.000 Punkte zu kommen.

Die große Frage ist: Wie gut kann ich die Sprache jetzt? Reicht es schon für Fluent in 3 Months, ein Idee, die der Ire Benny Lewis vor einigen Jahren entwickelt hat?

Klare Antwort: nein. Dat gaat niet! Ich habe gerade mit Lektion 5 von 6 bei DuoLingo angefangen. Also rund 1/3 des Kurses steht mir noch bevor. Ich kenne mittlerweile über 2.000 Wörter auf Niederländisch, kann einzelne Sätze bilden, verstehe deutlich mehr von niederländischen Radionachrichten oder TV-Sendungen als zu Anfang des Kurses.

Aber fließend verstehen und sprechen? Nee, nog heel lang niet!

Ich bin allerdings begeistert, wie viel man in drei Monaten täglicher Übung tatsächlich lernen kann! DuoLingo, ich erwähnte es hier bereits oft, ist ein fantastisches Sprachlerntool, das zwar auch ein paar Nachteile hat, aber durch den Gamification-Ansatz und das ausgezeichnete Weblerntool die Motivation hoch hält. Denke ich da an meine Schulzeit und die hässlichen, auf Recyclingpapier gedruckten Übungsblätter zurück, oder die zerfledderten, teils bildlosen Schulbücher aus dritter Hand. Brrr… Schon toller, was heute möglich ist.

Lewis geht bei seinen Fluent-in-3-months-Programmen aber auch all in. Er zieht in das jeweilige Land, geht raus, spricht die Sprache, hat keine Angst vor Fehlern, macht praktisch nichts Anderes in der Zeit. Hut ab vor solchem Mut! Aber es ist irgendwo auch klar, dass man eine Sprache auf die Weise besser lernen kann. Ist für mich (und sicher auch die meisten für euch) gerade logistisch und zeitlich nicht möglich, und deswegen bin ich froh, dass ich mich in der Zeit mit DuoLingo und Tandem durchschlagen kann.

Der DuoLingo-Kurs für Niederländisch enthält eigentlich eine Menge. Grundwortschatz, Verben, Adjektive, Zeiten, Diminutive, Reisen, Reflexivverben. Jetzt gerade sind wir bei Vergleichen. Nach Ende des Kurses werde ich nicht alles wissen, aber het zullde helemaal genoeg zijn, om met de mensen van daar te praaten.

Ziehen wir am Ende mal Resümee. Ich schätze, dass ich noch etwa zwei Monate brauchen werde, um den Kurs zu beenden. Nebenbei höre ich weiter Radio, übe Konversationen auf Tandem, schaue mal, ob es noch irgendwelche niederländischen oder flämischen Serien gibt, die man im Original gut gucken kann. Das großartige Toon hatte ich ja an dieser Stelle schon erwähnt.

Und dann vielleicht im nächsten Urlaub dahin (sobald es wieder möglich ist), weiter Radio hören, vielleicht mal einen Fortgeschrittenenkurs belegen, mir einen festen Tandempartner suchen. Dann glaube ich, dass man eine Sprache in einem Jahr schon sehr, sehr gut lernen kann.

Am meisten freue ich mich aber über die Begleiterscheinungen des Ganzen. Davor plätscherte mein Alltag so vor sich hin und ich kam mir an manchen Tag ganz schön alt und eingerostet vor. Mittlerweile kann ich mir Dinge besser merken, ich lerne auch in anderen Bereichen mehr dazu, ich habe Lust mich weiterzubilden und freue mich auf Neues, statt entgeistert abzuwinken. Der einzige Nachteil, den ich feststelle, ist, dass ich jetzt noch mehr Schlaf brauche als vorher. Dabei war ich eh schon Langschläfer. Aber na ja, ist mir der Spaß wert, habe ich akzeptiert. Und auch das fällt mir nun leichter. 😉

Neulich sprach ich hier von Zielen. Bei Niederländisch habe ich tatsächlich erstmal einfach drauflos gelernt. Ja, ich hatte die Absicht, den Kurs auch zu beenden, in wenigen Monaten fließend Niederländisch sprechen zu können. Aber nicht, um etwas Bestimmtes zu erreichen, was das Ganze vielleicht auch erschwert hätte. Ich plane nicht, dahin auszuwandern (wobei, warum eigentlich nicht?), irgendetwas Berufliches damit zu machen. Ich muss es nicht lernen, ich möchte es. All das hält meine Motivation oben.

En het is een heel mooie spraak met veel leuke woorden. Ik zul het blijven leren, want ik hou van het.

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161: Holidays Edition

Man sollte eigentlich viel mehr Urlaub machen. Erst da kann man die eigene Arbeit mit Abstand betrachten und neue Konzepte erdenken. Oder auch Anderes.

Hat jetzt nämlich nichts mit meiner Arbeit zu tun, aber toll fände ich ein Social Network ohne Gewinnerzielungsabsicht, in dem du dich mit deinen Freunden vernetzen kannst. Und jeden Tag genau 1 Zeile für einen Status zur Verfügung hast. Über das, was du an diesem Tag gemacht hast, was dich bewegt hat. Twitter, sagt ihr? Nein, viel kürzer! Eine Mischung aus Tagebuch und eben Social Network. Und jeder hat nur eine Zeile.

Man könnte es Moodboard oder Oneliner nennen. Die Einträge sind auf die letzten 10 Tage begrenzt. Auf der Startseite kannst du deine bis zu 5 besten Freunde markieren, deren Einträge du als erste siehst. Der Rest folgt darunter.

Die Stati der Anderen kannst du kommentieren. Die Kommentare erscheinen erst, wenn du auf einen Status klickst:

Fonticons könnten im Status auch noch mehr anzeigen, wie den Ort deines Aufenthalts, das Wetter, deine Stimmung:

Oder ein Mini-Thumbnail zum letzten Bild, das du geschossen hast, das Andere sich in ganzer Größe anschauen können, wenn sie darauf klicken:

Das wäre das Schaufenster. Alles Weitere würde sich unsichtbar für Andere im Hintergrund in Einzel- oder Gruppenchats abspielen. Du kannst ganz normal nach Bekannten suchen und ihnen folgen, wenn sie damit einverstanden sind. Profile können nach Wunsch der Nutzenden öffentlich oder privat gestellt werden.

Alles ohne Ads, ohne Gewinnerzielungsabsicht, idealerweise sogar Open Source und Peer to Peer. Müsste natürlich noch von jemandem hübsch gemacht werden, der was von Design versteht. 😉

Das alles auch nur als Vorschlag. Eure Gedanken dazu?

Um beim Urlaubsthema zu bleiben: Mir fällt es zunehmend schwer, hier täglich etwas ins Blog zu posten. Liegt es daran, dass nichts mehr passiert oder das mich bloß nichts mehr interessiert? Das ist die Frage, die ich wohl mal klären muss.

Arbeite ich normal, verfolge ich mindestens 1x am Tag den Nachrichtenstrom, hauptsächlich Feedly und Pressemeldungen. Nicht jeden Tag passiert da etwas, das ich interessant fände. Wie sieht das nun aus, wenn ich, wie jetzt über Weihnachten, erst nach einer Woche wieder in den Stream schaue? Was bleibt dann am Ende übrig, das mich so sehr interessiert, dass ich es auch mit euch teilen würde? Gehen wir das mal durch:

Nickelback werben mit einem neu gefassten Video ihres Songs „Photograph“ für Google Photos, und das ist durchaus amüsant geworden:

Hähnchenbrater KFC hat einen eimerförmigen Gaming PC mit integrierter Wärmeschublade für Hähnchenteile vorgestellt. Und das ist offenbar ernst gemeint. Warum nicht auch mal lachen in dieser komischen Zeit?!

Death to 2020 auf Netflix sieht eigentlich ganz witzig aus:

Nachdem Apple als erster Anbieter auf ein beiliegendes Netzteil zum iPhone 12 verzichtet hatte, übernehmen auch Xiaomi und Samsung in ihren neuen Flaggschiffen die umstrittene Praxis. Dabei hatten sich beide deswegen noch unlängst über Apple lustig gemacht.

Klingt wie die Lösung für alle unserer Probleme: Wissenschaftler gewinnen CO2 aus der Luft und erzeugen Flugzeugtreibstoff daraus. Der Haken? Leider nur sehr wenig Treibstoff.

Huaweis Android-Alternative Harmony OS ist auch nur ein Android-Fork? Und wenn schon!

Doodle Jump kennter noch aus den Anfangstagen des iPhones? Version 2 ist jetzt da – und sieht mehr oder weniger genauso aus. Was das dann soll? Gute Frage. Ich hab’s trotzdem mal angespielt.

Mein neues Lieblingsspiel ist allerdings Headball 2. Macht richtig Laune, auch wenn ich da meistens verliere…

Chaos-Computer-Club-Legende Andy Müller-Maguhn wurde offenbar (recht offensichtlich) vom CIA ausspioniert. Und das mit recht offensichtlichen Methoden wie verwanzten Türschlössern, Handys aber auch vermeintlich Obdachlosen mit teuren Teleobjektivkameras.

Schöne Technik-Geschichte via Golem.de: Vom Gameboy wurde einst eine Produktivumgebung namens Workboy entwickelt, mit der die Nutzer auch einen Kalender und ähnliches auf der Konsole hätten nutzen können sollen. Kam dann nämlich nie auf den Markt. YouTuber DidYouKnowGaming hat aber jetzt einen der damaligen Entwickler ausfindig gemacht und den wohl letzten noch funktionierenden Prototypen in die Hände bekommen:

Mein Work-Baby Euronics Trendblog feiert 10-jährigen Geburtstag und ich hab anlässlich unseren Ehrentages mal die Geschichte des Blogs storifiziert:

Sie haben mich jetzt so weit, dass ich doch auf Pixelmator Pro 2 gewechselt bin. Macht aber von Anfang an einen guten Eindruck und ist mit aktuell 22 Euro auch nicht wirklich teuer für all das, was es kann:

Bild des Tages, Moonlit tree:

Und hier noch ein hübscher Ohrwurm für euch:

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159: Go to hell, Facebook!

Schon interessant, wie Facebook und Apple sich gerade duellieren. Facebook behauptet, die wirtschaftliche Grundlage zahlreicher Kleinunternehmer sei mit der neuen Datenschutzpolicy von iOS 14.3 gefährdet. Die könnten dann keine personalisierte Werbung mehr an ihre Nutzer ausspielen. Traurig aber auch.

Zumal iOS 14.3 eigentlich nichts anderes macht, als den Nutzer*innen die Wahl zu geben, ob sie von einer App getrackt werden möchten oder nicht. That’s it.

Facebook hat dazu jetzt eine Info-Seite gelauncht. Und hat dort nicht einmal den Schneid zuzugeben, dass das eigene Geschäft darunter leide. Facebook schickt kleine Unternehmer vor, deren Geschäft angeblich in Gefahr sie, sollten sie keine personalisierte Werbung mehr ausspielen können. (Dass ihr hier beim Cookie Consent nur auf „akzeptieren klicken könnt und keine sonstige Auswahlmöglichkeit habt, spricht Bände.)

Wie erbärmlich ist das denn!

Dazu schaltet Facebook Anzeigen in großen Zeitungen wie der „New York Times“ und der „Washington Post“, in denen das Unternehmen für das freie Internet trommelt. Denn ohne personalisierte Werbung würde „das Internet“ teurer, und freier, hochqualitativer Content weniger einfach:

Apple hat angekündigt, das trotzdem durchzuziehen. Danke dafür!

Social Media der 1. (2.?) Generation ist krachend gescheitert. Hass, Selbstdarstellung, Neid, Dinge, die ich nicht lesen will. Es lebt eigentlich nur noch von Leuten, die meinen, dort sein zu müssen oder süchtig danach sind.

Ich hab mich da vor 2 Jahren abgemeldet. Vor einem Jahr meinen Twitter-Account auf Eis gelegt. Instagram ist der nächste Kandidat, dem man auch ruhig mal auf Wiedersehen sagen könnte, obwohl es mir dort eigentlich immer besser gefallen hat. War halt vor der Übernahme durch Facebook schon ein tolles Tool, ebenso wie WhatsApp, von dem man natürlich so schnell erstmal nicht loskommt.

Gegen Social an sich hätte ich eigentlich gar nichts einzuwenden. Man will ja mit Leuten in Kontakt bleiben. Die nächste Generation sollte, wie einst das WWW, ohne gewinnorientierte Großkonzerne im Hintergrund an den Start gehen. Das würde ich mir wünschen. Und Facebook kann derweil meinetwegen zur Hölle fahren. Kein Verlust für die Welt.

Happy birthday, Luddy! #BTHVN

Däs Prätwürst: Prata (indischer Pfannkuchen) mit Sauerkraut und Currywurst. Fusion Food. Hach, Singapur! <3

Bild des Tages: die Bonner Nordbrücke bei Nacht, because why not:

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156: Breaking Christmas

Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass dieses Jahr eigentlich das perfekte Jahr wäre, um Weihnachten zu egalisieren. Dieses eigentlich schöne Fest ist völlig zu einem unerträglichen Mist geworden, der Millionen Menschen unter Druck setzt, reihenweise Leute in die Depression oder gar den Suizid stürzt. Kaum ein anderer Tag (Silverster höchstens noch) führt den Menschen dermaßen ihre soziale Stellung vor Augen. Und wehe du hast keinen, zu dem du gehörst oder mit dem du feiern kannst.

Dieses Jahr ist eh nicht viel mit Weihnachten feiern. Der Lockdown kommt und alle sollten möglichst zuhause bleiben. Je mehr ich drüber nachdenke, desto egaler ist mir das Fest aber auch. Ich könnte meine Familie genauso gut eine Woche vorher oder später besuchen. Ich müsste einmal das Gefühl überwinden, mich sozial isoliert zu fühlen, wenn ich Heiligabend alleine bin. Jetzt ist eigentlich die beste Gelegenheit dafür. Sie machen es dir leicht, weil viel mit Besuchenkönnen, Essengehenmüssen oder in die Kirchegehenkönnen eh nicht ist. Ich sehe mich eigentlich schon ganz nüchtern auf der Couch liegen und ein schönes Buch lesen. Könnte funktionieren.

Aber wir reden da in einer Woche nochmal von. Von wegen Plan und Realität. Mich dem Ganzen zu entziehen, wird so leicht eben auch nicht… 😉

Social… wird immer weniger bei mir. Bei Facebook und Twitter bin ich raus, gerade war ich noch einmal auf Instagram, um ein paar letzte Bilder zu posten, bevor ich mein Galaxy S10 sehr wahrscheinlich verkaufe. Und ich habe den Sinn an Instagram nicht mehr ganz verstanden… Schöne Bilder posten und hoffen, dass sie jemand liked, okay. Aber warum eigentlich?

Irgendwie ist Social verknüpft mit dem Minimalismus-Gedanken, den ich verfolge. Je weniger ich habe, desto weniger will ich auch in sozialen Netzen aktiv sein – und lieber wieder echte Menschen treffen. Verrückt! 🙂

Spätestens nach diesem Bild von gestern Abend mit dem iPhone 12 Pro Max ist mir irgendwo klar, dass ich keine andere Kamera mehr brauche. Seht ihr das in irgendeiner Art und Weise anders?

Die Systemkamera kommt also weg. Braucht jemand eine gut erhalte Canon EOS M6 Mark I mit zwei Objektiven (Streetzoom und Supermacro)?

Der Flug ist die Flucht? 🤔

Me too, me too!

Okay, Englisch gewinnt auf jeden Fall diese Runde im Kampf um die kürzeren, einprägsameren Wörter.

🤔🤔😄

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153: Zeug that makes you happy

Ich bin mittlerweile so drin in meinem Minimalismus-Wahn, dass ich nicht einmal mehr sagen kann, welcher Gegenstand mich glücklich machen würde. Klar, erstens habe ich im Grunde alles, was ich brauche, und da sind schöne Sachen bei. Und zweitens ist es vielleicht auch der falsche Ansatz zu erwarten, dass Dinge einen glücklich machen könnten.

Wobei: Na, eigentlich doch. Wenn es schöne Dinge sind, die einem jeden Tag die Arbeit erleichtern oder Spaß machen, wenn man mit ihnen etwas Schönes „unternimmt“, dann kann einem das schon Freude bereiten. Hier fällt mir zum Beispiel meine Espressomaschine ein, auch wenn ich so eine wahrscheinlich nicht noch einmal kaufen würde.

Aber aktuell? Wüsste ich tatsächlich nichts. Wie sieht das bei euch aus?

Angenommen, Weihnachten fiele tatsächlich aus und ich müsste Heiligabend alleine hier hocken. Aus irgendeinem Grund wäre das für mich das schlimmstdenkbare soziokulturelle Szenario. Noch vor dem 1. Weihnachtstag und Silvester. Damit es nicht zu traurig wird, stelle ich hiermit ein Heiligabend-Corona-Notfallprogramm auf. And here goes:

  • Irgendeinen Gottesdienst mit schönen Weihnachtsliedern im Fernsehen sehen. Ja, so religiös bin ich dann doch. Vor allem aber möchte ich schöne Lieder singen und hören.
  • 1 lecker Essen kochen und, na ja, essen. Kurz vorher mit der Familie videotelefonieren
  • Mein eigenes Geschenk an mich auspacken. Ja, doch, trotz dem, was oben steht. So materiell bin ich dann doch wieder. Jetzt müsste ich nur noch wissen, was.
  • Ein paar Leuten frohe Weihnachten wünschen, am besten irgendwie am Telefon
  • Den Abend gemütlich auf der Couch verbringen, „A very Murray Christmas“ auf Netflix sehen und ein gutes Buch lesen.

Ja, doch so ließe sich das überstehen. Am 1. Weihnachtstag dann noch:

  • Was Leckeres kochen und essen. Vielleicht sogar mal Kuchen backen und essen (mein Zupfkuchen neulich war genießbar!).
  • Noch paar Leuten frohe Weihnachten wünschen.

Der Rest ist mir dann egal. Sogar Silvester (behaupte ich). Da habe ich schonmal alleine feiern müssen. Hat mich nicht umgehauen. Gab Ofenkäse, Dinner for One und 10 Raketen um Mitternacht. Brauche ich mittlerweile aber auch nicht mehr, also die Raketen.

Wie haltet ihr das mit Weihnachten, Silvester und Corona?

Bild des Tages: Het laatste beetje herfst:

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138: Nederlands

Das sind schon eine verrückte Sprache und ein ulkiges Völkchen …

Das Opfertier ins Schlachthaus?

Nee, das Opfer ins Krankenhaus. Schlachtopfer. Ts…

Kaufen und tun sind (manchmal) das gleiche Verb:

Boodschappen. <3

Humor ist bei denen gleichbedeutend mit Stimmung…

Winkelwagen. 🙂

Verdrietig. 🙂

I feel you bro…

And you…

Und überhaupt:

Een moeilijk huwelijk – wenn man das fehlerfrei schreiben kann, ist man irgendwo auch angekommen. 🙂

So, die Folgen 2 und 3 von Long Way Up haben für die dekadente 1. Folge komplett entschädigt. Sie haben trotz allem fette Probleme, ihre Motorräder in Feuerland aufzuladen, die Autos bleiben liegen. Es ist bitterkalt und sie wissen nicht, ob sie die einzige Fähre noch erwischen…

Bild: Apple, Long Way Up Productions

Und überhaupt zeigen sie da wunderbare Bilder, treffen die nettesten Menschen (A(d)venturer!), fahren einfach bei irgendwelchen Leuten auf den Hof und werden prompt zum Essen eingeladen. Darunter mischen sich absurd komische Szenen wie die, wo sie in einem kleinen Laden was einkaufen und dort der Fernseher läuft. „Hey, den Film kenne ich, da spiele ich doch mit!“, freut sich Ewan. Und der ganze Laden guckt 20 Minuten lang den oppulenten Sandalenfilm, bis endlich die Szene kommt, in der ein 15 Jahre jüngerer Ewan seinen kleinen Auftritt hat.

Nee doch, macht mittlerweile richtig Spaß. Noch dazu war ich zum ersten Mal seit Monaten wieder mit Kopfhörern unterwegs, um Musik zu hören. Die ziemlich coole (inoffizielle) Playlist von Long Way Up.

Ich komme aus dem Apple-Universum derzeit nicht raus. Aber das ist schon echt beeindruckend:

Bild des Tages:

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Yeah

136: Einfach mal yeah

Drei lange Tage habe ich überlegt, welches Smartphone ich eigentlich vor dem S10 hatte, das in Kürze zwei Jahre alt wird. Drei Tage, und ich kam nicht drauf.

Als ich vorhin mit dem iPhone 12 Mini durch die Straßen zog und ein paar Fotos von der Gegend machte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Es war das iPhone SE. Und das 12 Mini erinnert mich wie kein anderes daran.

Warum nur hat das so wenig bleibenden Eindruck hinterlassen?

Und warum gibt es überhaupt nichts Wichtigeres hier zu berichten?

Vielleicht weil ich schon gestern alles zu Corona und Weihnachten gesagt habe?

Weil es um Trump langsam ruhiger wird?

(Verstörende Idee übrigens: Er könnte 2024 noch einmal antreten!)

Oder weil wir heute gerelauncht haben?

Hab übrigens schon lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Testgerät (und dem Darüber-Schreiben) gehabt wie mit dem Samsung Galaxy Z Fold2 5G, und ich glaube, das merkt man auch. 🙂 Vielleicht auch, weil’s das Dekadenteste war, was ich jemals ausprobieren durfte.

Seit ich wieder ein paar modernere Smartphones teste, wirkt übrigens die Kamera in meinem S10 immer weniger sensationell. Hat das früher schon immer so gerauscht oder ist das neu? Irgendwas ist da seltsam. Die Bilder des iPhone 12 Mini (links) hinterlassen im Vergleich zum S10 jedenfalls einen sehr guten Eindruck.

5G funktioniert auf dem iPhone 12 Mini dafür bisher nicht, das scheint etwas komplexer zu sein:

(Vom iPhone 12 Mini macht das Galaxy S10 dann doch wieder ein hübsches Bild.)

Dafür hat die Speedtest-App, die ich heute viermal benutzt habe, um zu gucken, ob schon 5G da ist, mal eben schnell 1,1 GB (!) dafür verbraucht. 😱 Ich hab auf meiner Telekom-Prepaid-Testkarte überhaupt nur 3 GB…

In den Niederlanden sind Cousinen und Nichten dasselbe?! 😳

Ich geb zu, ich hab auch meine Schwierigkeiten, bei Familienkonstellationen immer den richtigen Begriff zu erwischen, aber einen Unterschied sehe ich da schon…

Schoonmoeder ist jetzt wieder ein ulkiger Begriff. Wörtlich übersetzt: Saubermutter.

So, dann haben wir’s heute. Bild des Tages habt ihr ja schon (oben). Macht’s gut! 🙂

Na okay, eins noch (wieder vom 12 Mini, weil’s so schön war):

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Yeah

134: Werde ich auf meine alten Tage doch noch Apple-Fanboy?

Nein, dazu bin ich zu sehr Skeptiker. Speicherupgrades machen sie zu teuer, ein iPad und eine Apple Watch brauche ich nicht, iPhones sind toll, aber die Chinesen bei der Hardware vielfach trotzdem weiter, und wann, endlich, wird es ein MacBook mit Touchscreen geben?

Trotzdem fiel es mir noch nie so leicht, einen so teuren Impulskauf zu tätigen:

Ein neues MacBook Air mit dem neuen M1-Chip. Dafür gebe ich mein eigentlich noch recht frisches, aber ungeliebtes MacBook Pro in Zahlung. Die Argumente dafür sind: eine mindestens doppelt so hohe Akkulaufzeit, endlich Schluss mit der TouchBar (wir passen einfach nicht zusammen) und iPad-Apps auf macOS. Spiele, angenehm reduzierte Bildbearbeitungs-Apps: der App Store hat eine tolle Auswahl. Ich glaube, das könnte passen.

Paar feine Sachen macht Apple dann doch…

Corona-Maßnahmen aus der Hölle:

Im Rossmann in der Bonner Sternstraße muss sich jeder Kunde einen Einkaufswagen nehmen. Wäre an sich kein Problem, wäre das Ladenlokal nicht auf zwei Etagen aufgeteilt und der Keller mit einem Einkaufswagen nur per Fahrstuhl zu erreichen. Wo sich ein Pulk von 20 Wartenden gebildet hatte, die sich dann zu zweit in den Fahrstuhl zwängen. Ich hatte eigentlich in den Keller gemusst, aber hab dann den Einkaufswagen zurückgestellt, den Laden verlassen, bin zwei Häuser weiter in den dm gegangen und hab meinen Kram da gekauft. Ganz ohne Einkaufswagenpflicht. Und jetzt habe ich ein veganes Duschgel. 🙂

Na gut, es gibt dort auch keine Einkaufswägen, aber was ist denn das für ein Quatsch? Hat ein Laden Einkaufswägen, dann muss man sie benutzen, um? Ja, um was? Abstände nach vorne und hinten, okay. Aber Rossmänner und dms sind ohnehin immer so eng gepackt, dass man sich im Vorbeigehen nahe kommt. Und die Gefahr, sich ausgerechnet dabei anzustecken, wo doch alle eine Maske tragen… Na ja.

DuoLingo ist richtig tiefgründig manchmal. 🙂

Stimmt nur nicht so ganz. Ist die Zukunft von heute nicht erst übermorgen Vergangenheit? 🤔

Bild des Tages: Never forget. Especially not in days like these.