Okay, gleich vorweg: Für dich als Leser dieses Blogs war es sicher ein enttäuschendes Jahr. Bitte gehen Sie weiter, hier gab es nichts zu sehen. Man könnte annehmen, mir wäre nichts Berichtenswertes passiert. Aber das Gegenteil ist der Fall: Je mehr mir passiert, desto weniger habe ich meist das Bedürfnis es zu verbloggen. Es ist ja schon erlebt.
Was mich zum zweiten Grund bringt: Ich schreibe gerade ein Buch, was eine Art Tagebuch ist. Beinahe tägliche Einträge. Da bleibt nicht mehr viel übrig zum Verbloggen. Sorry auch dafür. Aber kauf dir das Buch, wenn es irgendwann mal fertig sein wird. Da steht dann alles drin, was hier nicht stand.
Ein Problem habe ich noch nicht gelöst: Es scheint eine Menge auszumachen, für welches Medium und mit welcher Software man schreibt. Hier auf dem Blog fließen die Worte meist nur so. Wenn ich vor meinem Tagebuch sitze, bekomme ich das meist nicht gut geschichtsmäßig in Form gebracht. Aber einfach hier im Blogeditor Tagebuch zu schreiben, funktioniert auch wieder nicht. Seit ein paar Tagen bin ich probeweise auf iA Writer umgestiegen und dessen Minimalismus fühlt sich eigentlich sehr gut an. Problem ist aber jetzt eh, den ganzen Rohtext schönzuschreiben. Das wird eine Menge Arbeit werden.
Wie war 2025 so für dich? Für mich ein Jahr großer Veränderung, auch wenn man von draußen gar nicht so viel davon sieht. Nicht das erste dieser Jahre, aber definitiv besser als 2023. Und auch als 2024, aber ein hartes Jahr in dem viel erkämpft werden wollte, mit Rückschlägen, aber auch großen Erkenntnissen, die mir sehr lieb sind. Mit Happy End? Wird sich noch zeigen.
Für 2026 steht ein erstaunlich klarer Plan, wie es weitergehen soll. Aber dazu bei Zeiten mehr. Dir und mir, also uns, erst einmal einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2026. Wir können es brauchen!
3 Antworten auf „2025“
Danke für deinen offenen und ehrlichen Rückblick auf 2025! 😊
Es ist spannend, wie du den inneren Wandel und den Schreibprozess thematisierst. Es klingt nach einem intensiven Jahr für dich, auch wenn nicht viel davon nach außen drang. Ich finde es besonders interessant, wie du die Herausforderung beschreibst, von einem „fließenden“ Blog-Schreibstil zu einem strukturierteren Buch-Tagebuch zu wechseln. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber auch nach einer großen Gelegenheit, deine Gedanken und Erlebnisse in einer neuen Form festzuhalten.
Ich kann mich gut in das Dilemma mit den Tools und dem „schönschreiben“ einfühlen – manchmal scheint es fast, als wären die Rohtexte nie fertig, egal wie viel man daran arbeitet. Aber ich bin sicher, dass sich der Aufwand lohnen wird, wenn das Buch fertig ist!
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg mit deinem Projekt und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bin schon gespannt auf mehr darüber, wie 2026 für dich und das Buchprojekt weitergeht. 😊
Äh, ja danke. Du bist nicht zufällig eine KI, oder?
Nein, bin ein Mensch! 😉