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.72: Ein klarer Fokus

… war schon toll zu haben. Im Urlaub an den meisten Tagen zu wissen, wohin, das hat mächtig beflügelt. Erst einmal in die Schweiz, dann durch die Schweiz, und dann wieder zurück. Vor jeder Etappe stand meist ein Fragezeichen, wohin es genau gehen soll, aber sobald es fiel, konnte mich nichts und niemand aufhalten.

Es wäre immer gut, so einen Fokus zu haben, auch in Beruf, Hobby und Sport, ohne dass es in Stress ausartet. Gar nicht so einfach…

Mein erster Versuch, was aus dem Urlaub mitzunehmen, war das frühe Aufstehen. Und am dritten neuen Arbeitstag ist es morgens schon erheblich später geworden. 😉 Ich glaube, das wird auf Dauer nichts. Was eigentlich schade ist, weil frühes Aufstehen und damit verbunden früher Feierabend gut mit einer Hitzewelle harmonieren würde.

Bei offenem Fenster zu schlafen, was ich zeitgleich versucht habe, ist am Bonner Frankenbadplatz aber keine gute Idee. Es ist da einfach zu laut, und obwohl ich erstaunlich gut dabei einschlafen kann, ist der Schlaf nicht wirklich erholsam.

Arbeiten ist ganz nebenbei anstrengender als Radfahren, zumindest für den Kopf. Da scheint er schlicht mehr Schlaf zu brauchen.

Wenn ich eins aus dem Urlaub gerne mitnehmen wollte, was mir besonders gut gefallen hat, dann ist das – die Bialetti aus der ersten AirBnB-Wohnung. Steht für mich für Ferien, Ferienwohnungen, irgendwie ein gutes Lebensgefühl. Ich habe mir eine bestellt, eine, die (okay, bisschen weniger Urlaubsgefühl) auch auf dem Induktionsherd funktioniert.

Das hatte überraschenderweise nichts damit zu tun, dass meine Espressomaschine seit heute bei der Reparatur ist. Die Heißwasserdüse wollte nicht mehr aufhören zu tropfen…

Die Public Beta von macOS Big Sur führt bisher dazu, dass ich heute dreimal den Akku aufladen musste. Im Firefox stürzt jedes zweite Browser-Fenster ab. Das kriegen sie hoffentlich noch in den Griff…

Ja, jetzt sieht alles was iPad-mäßiger aus. Das isses dann aber auch im Großen und Ganzen. Da von „macOS 11“ zu sprechen, scheint mir reichlich übertrieben.

Mal nachgeschaut, wie weit es eigentlich noch bis Hoek van Holland ist (dem offiziellen Ende der Eurovelo 15 entlang des Rheins). Wieder mal festgestellt: Die Strecke ist das geringste Problem. Das bekäme man an einem Freitagmittag startenden Wochenende hin. Das eigentliche Problem ist die An- oder Abreise mit Bahn und Fahrrad. Ja, die kriegen jetzt Geld, ja, die investieren jetzt. Aber Radreisen sind im Kanon der Deutschen Bahn (die auch in die Niederlande fährt) nicht ernsthaft vorgesehen, in ICEs ohnehin nicht. Ich fürchte, das wird sich auch nicht großartig ändern.

Lustig in diesem Zusammenhang: Gerhard Schröders aktuelle Ehefrau Soyeon Schröder-Kim sorgt sich um den Zustand der Deutschen Bahn. Was sie vermutlich nicht ahnt (aber ruhig mal nachrecherchieren könnte): Mit einem der Hauptverursacher der Misere teilt sie das Bett. Der und sein Duzfreund Hartmut Mehdorn hielten es damals für eine gute Idee, die Bahn auf Kosten der Reisenden kaputtzusparen, damit sie für Investoren attraktiv würde (wie auch immer das genau funktionieren sollte). Schröder ist derweil damit beschäftigt, seinem ehemaligen Regierungssprecher seine getönten Altersmemoiren zu diktieren. Motto, wie früher auch schon: Toll, wie ich das alles wieder hinbekommen habe.

Wenn’s in Bonn mal regnet, dann aber auch richtig. Meinen Olivenbaum hat’s umgeworfen:

Paar Meter weiter der halbe Baum liegt zur Stunde immer noch da.

Einmal noch, weil’s so schön war:

Eine Antwort auf „.72: Ein klarer Fokus“

Ja. Bonn war mit dem Unwetter gestern sogar im Nachtjournal!
Habe da gleich an dich gedacht und deinem Plan im Garten zu Zelten… 🏕

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