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Einfach mal woanders sein

Nicky und ich sind jetzt seit einer halben Woche in Bremen. Wir arbeiten von hier aus. Wir haben eine ziemlich geräumige, hübsch ausgestattete und ansonsten heruntergekommene Wohnung unweit des Bahnhofs. Und ansonsten machen wir nicht viel mehr, als wir in Bonn gerade auch täten: Arbeiten, spazieren gehen, mal was zusammen essen und ein Bier trinken.

Vor allem das Spazierengehen, Einkaufen und Essen an einem anderen Ort ist in diesen Zeiten schon Highlight genug. Bremen ist schön zum Spazierengehen. Und heute Abend wollten wir mal etwas bei einem Indonesier zum Essen holen und sind letztlich, weil der nicht auf hatte, bei einem Italiener gelandet, der eine überraschend gute Pizza hatte.

Alles, nur nicht immer die gleichen Wege zu Hause ablaufen. Dabei natürlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen beachten wie überall. Masken tragen, Kontakte meiden. Die netten Nachbarn in der WG nebenan haben wir natürlich trotzdem schon kurz kennengelernt, genauso wie die (vermutlich) Verrückte von oben.

Mein Kopf bedankt sich ob der ganzen neuen Eindrücke. Ich bin froh, dass das hier möglich ist, auch wenn es das genau genommen eigentlich nicht ist.

Beim täglichen Minimieren bin ich bei einem Zwischenboss angelangt: Eine Speicherkarte von 2019 mit 122 GB an Videos und Fotos. Mehr werde ich hier von Bremen aus nicht schaffen, wenn überhaupt. Donnerstag soll es schon zurück gehen.

Und offenbar fallen die Bilder in die Zeit, in der ich ein Objektiv mit großer Blende und mich mal mehr schlecht als recht daran versucht hatte, Dinge mit variabler Schärfe zu fotografieren…

3 Antworten auf „Einfach mal woanders sein“

Die Trulla, die mich letzte Nacht aus dem Schlaf gebrüllt und vorhin wahllos alle Passanten angepöbelt hat, ist nicht vermutlich verrückt, sondern ganz sicher!

Aber ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu- ich genieße es total einfach mal was anderes zu sehen, selbst wenn ich die Bude hier nur in einem Umkreis von 500m verlassen dürfte und nur Bahnhofsflair und drei Snackbuden zur Auswahl hätte, wäre es schon eine echte Bereicherung fürs Gehirn.

Schön, dass es euch in Bremen gefällt. Ist eigentlich auch eine schöne Altstadt. Grüßt mir die Stadtmusikanten und den Roland!

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