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Nur 3 Songs

Der niederländische Radiosender NPO 3 FM, den ich sehr gerne höre, hat einen Podcast namens „Onbewoond Eiland“, in dem Leute über ihre Lieblingsmusik berichten. Das Szenario: Ihr seid auf einer einsamen Insel gestrandet und habt nur einen (solarbetriebenen?!) Bluetooth-Speaker dabei, auf dem tagein, tagaus nur dieselben drei Songs laufen können. Ihr wisst nicht ob ihr jemals gerettet werdet und ihr könnt nichts an der Auswahl verändern. Es müssten immer die gleichen Songs sein. Wenn ihr die Wahl hättet: welche wären das?

Ich finde die Frage fast schwerer zu beantworten als die drei Songs, die ich noch einmal gerne hören würde, bevor ich sterbe. Es müssten eben drei Songs sein, die euch maximal wenig auf die Nerven gehen. Das will weise ausgesucht werden. Mir fallen spontan ein paar ein, die ich damals rauf und runter gehört habe, über die ich mich danach trotzdem immer gefreut habe, wenn sie im Radio kamen und die ich auch heute noch gut hören kann. Warum weiß ich nicht. Es sind, zum Beispiel:

  • Fire, Water, Burn von Bloodhound Gang (the roof is on fire!)
  • Song 2 von Blur (mochte ich anfangs gar nicht)
  • Run Boy Run von Woodkid
  • Turn it up, fire it up (Busta Rhymes)
  • Zero Gravity von Kate Miller-Heidke (ein Beitrag zum Eurovision vor ein paar Jahren, aber der hat mich sowas von gekriegt)
  • Mist, sind schon fünf
  • Und natürlich noch viele, viele, die mir erst hinterher wieder einfallen würden, vor allem aus der Alternative-Schiene

Welche wären das bei euch? Und denkt daran: Es gäbe nie wieder was Anderes zu hören.

In der ersten Woche nach dem Urlaub habe ich mich nach dem ersten Schock wieder gefangen. Die Arbeit nur am Smartphone war sehr lehrreich, meine Pläne von Aufenthalten außerhalb Bonns leben noch und werden sogar realistischer und eigentlich bin ich gerade ziemlich happy. Genaueres bei Zeiten.

3 Antworten auf „Nur 3 Songs“

Puh… unter den Umständen würde ich wohl etwas strategischer wählen als nur „gefällt mir dauerhaft“.
Also mehr so ein Song der einen durchhalten lässt, sowas wie Gloria gaynors I will survive (den könnte ich nicht ein einziges Mal ertragen, aber mir fällt grade nicht besseres ein), einen Song der einen runter bringt, das kann auch mediationsmusik-Gedudel sein und vielleicht noch einen, der auch als Beschäftigung dient wie bohemian rhapsody, den man auch nach 3 Jahren täglichem üben noch nicht perfektioniert hätte.
Aber so konkret pragmatisch war das gar nicht geplant, eh?

Wäre auch eher in die Richtung gegangen!
Tausche „I will survive“ mit „Who wants to live forever“, dann noch was rockiges (darf auch „Bohemian Rhapsody“ sein) und was ganz langes (z.B. „Tubular Bells“ oder „Stairway to heaven“ in den Langversionen).

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