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143: Back on Track

Seit 5 Wochen lerne ich täglich Niederländisch. Denke ich an diese letzten Wochen zurück, erinnere ich mich auch eigentlich nur noch an Arbeit und den Sprachkurs. Beinhane alles Andere (außer hin und wieder Sport und Seriengucken) ist dabei nach und nach durchs Raster gefallen. War einfach keine Zeit mehr für.

Ich will mich nicht beklagen. Die Arbeit macht Spaß im Moment. Wir haben ein neues Design und ich darf viele schöne Apple-Produkte testen. Und hey, ich lerne nochmal eine Sprache. Die hat die Chance, die erst zweite Fremdsprache zu werden, die ich fließend sprechen kann.

Aber eigentlich hatte ich doch was Anderes vor. Bis Jahresende wollte ich mal mein Leben fertig minimiert haben. Der Zeitplan ist mittlerweile etwas knapp (in einem Monat ist Weihnachten!). Aber zumindest in die Richtung sollte ich mal wieder gehen, zurück in die Spur finden, ausmisten.

Ein guter Anfangspunkt ist ja das, was so sehr nervt, dass es nicht mehr geht, wie meine übervolle „Büroschublade“. Ja, manche haben ein ganzes Büro für ihren Bürokram. Ich hab nur eine Schublade:

Und da ist irgendwie alles drin, was von diversen Aussortierungen noch an Büromaterial da ist. Kabel, Kamera, Tesafilm, 1 Tablet, Briefumschläge, Papier, Stifte. Nachdem ich ja neulich schon papierlos geworden bin, kann doch da sicher was von weg. Erst mal alles raus damit…

Das seht ihr noch nicht, aber da ist schon eine Vorsortierung drin. Je weiter links, desto eher würde ich’s behalten. Weg kann eigentlich fast der ganze Papierkram, vor allem alte Umschläge, der Tacker, der Locher, aber auch ein Amazon Kindle… Jemand in Bonn Bedarf?

Und seufz, die Kabel. Es hieß mal, dass USB-C das eine für alle werden sollte. 6 Jahre ist das jetzt schon her, hab gerade mal meinen alten Artikel zum Start von USB-C nochmal rausgekramt… Das sind die USB-Kabel, die ich trotzdem noch behalten muss:

  • USB-C auf USB-C
  • USB-A auf USB-C (zum Laden an einer Solarzelle)
  • USB-A auf Lightning (dto.)
  • USB-C auf Lightning

Genau das hatten wir uns alle gewünscht…

Aber zurück zum Thema. Die Schublade hatte ich erst vor einem Jahr in der Form eingerichtet. Krass, was davon jetzt am Ende alles weg kann…

Und was vorerst übrig bleibt…

Ich schreibe „vorerst“, denn auch darunter sind noch Wackelkandidaten. Ein paar Kabel und Stecker, USB-Sticks, die Powerbank, die externe Festplatte, das Micro, die Kamera, Briefumschläge für die Rechnungen, die ich noch mit Papier verschicken muss (seufz), Visitenkarten (obwohl eigentlich auch noch nie gebraucht), Paketscheine und Paketklebeband.

Auf der Festplatte sind noch die oft beschworenen 80.000 Fotos. Ich kann mich nicht aufraffen… Aber immerhin habe ich mir jetzt bis zur Festplatte hin aufgerafft… Ist ein Wiederanfang.

Niederländisch, die Sprache in der Lehrer „so’n“ nicht als „umgangssprachlich“ ankreiden können. „Ham se noch so’n Kleid?“ <3

Für jeden Smartphone-Testbericht schieße ich meist hunderte Fotos, manchmal sogar hübsche. Die meisten davon erblicken nie das Licht der Welt. Ändern wir das hiermit mal:

Doch, bin ganz zufrieden mit dem iPhone 12 Pro Max. 🙂

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