Kategorien
OK

142: Cycling home for Christmas?

Mein letztes Aventure ist schon wieder eine Weile her. Klar, ich probiere, nach nur drei Monaten fließend Niederländisch zu sprechen. Das ist so eine Art Alltagsaventure. Ich würde gerne mehr mit Videos machen, das auch. Aber wirklich unterwegs sein, so echte urbane Abenteuer erleben, gab es lange nicht mehr.

Da kam mir heute die Idee, ich könnte zu Weihnachten mit dem Fahrrad nach Hause fahren, also nach Meppen.

Über Distanz und Kälte mache ich mir da am wenigsten Sorgen. Wären knapp 300 km mit dem Rad, aber das ließe sich auf drei Etappen aufteilen. Meistens ist es gerade um die Jahreszeit erstaunlich mild und wäre eine Frage der Ausrüstung. Und sollte es glatt sein, würde ich eben nicht fahren. Ich sehe eher andere Probleme:

  • Ich bräuchte Unterkünfte unterwegs. Hotels müssten für Reisende öffnen dürfen (dürfen sie gerade nicht und die Aussichten dafür stehen nicht gut.)
  • Das würde auch mehrere unnötige Kontakte bedeuten. Mit dem Auto würde ich einfach fahren und niemanden unterwegs treffen.
  • Zurückfahren müsste ich per Zug, weil ich das Rad auch wieder mitnehmen möchte. Das wären noch einmal deutlich mehr unnötige Kontakte, zumal ich mit vollen Zügen rechne.

Vielleicht verlege ich das doch lieber auf Ostern/nach dem Impfstoff. Aber die Idee gefällt mir irgendwie.

Und wer aus dem Jahr 2019 hierhin zeitreisen und das lesen würde, würde sich denken: Was ist mit dem los? Völliger Soziopath oder was? 😉

45 Tage Niederländisch. Und mit dem DuoLingo-Kurs bin ich offiziell halb durch. Lektion 3 von 6 ist geschafft:

Passt aber nicht ganz, denn Lektion 1 hatte ich nach etwa einer Woche durch. Die Übungen waren kleiner, das ging ratzfatz. Jetzt sind sie viel, viel länger. Um jetzt zur Hälfte der Zeit auf die goldene Mitte zu kommen, habe ich gestern noch einmal 5 quälend lange Stunden daran gesessen. So langsam geht mir der Spaß an der Sache verloren.

Gar nicht mal am Niederländischen. Ich finde immer noch, dass das eine tolle Sprache ist. Es ist DuoLingo, das mir zunehmend die Lust verhagelt. Ewige Wiederholungen, nur gleichviel Punkte wie am Anfang für deutlich mehr Leistung, ein Algorithmus, der mal zu kleinlich, mal zu tolerant ist. Ich mache weiter, aber ich werde mein Tempo drosseln. Das alles in weiteren 45 Tagen zu schaffen, noch dazu in der Vorweihnachtszeit, ist zwar möglich, aber nicht erstrebenswert. Da bliebe zu viel Anderes für auf der Strecke. Wie machen das die Leute nur, die nebenbei noch studieren?

Wie früher schon einmal erwähnt: Das Schwierigste an Niederländisch neben het oder de und der korrekten Schreibweise einiger Wörter sind die false friends:

„Eng“ heißt nicht „eng“, sondern „unheimlich“:

„Schattig“ heißt allen Ernstes „niedlich“. Wird schwer, sich dafür eine Eselsbrücke zu basteln…

„Slim“ ist weder „schlimm“, noch lehnt es sich ans Englische „slim“ für „dünn“ an, sondern heißt: „klug“.

Na gut, „ingewikkeld“ für „kompliziert“ ist schon wieder lustig. 🙂 Das muss man sich nur grafisch vorstellen.

Doch, schön war’s mit „Long Way Up“! Hätte ich nach der ersten Folge so nicht gedacht. Und, ja, vielleicht mussten sie anfangs etwas überproportionert planen. Dafür bekommen die Zuschauer wahnsinnig tolle Bilder und eine ganze Menge toller Typen. Spannende Geschichten irgendwo auch, auch wenn es meistens doch darum geht, wie sie die E-Motorräder und die begleitenden E-Geländewagen wieder aufgeladen kriegen. Doch, wer Apple TV+ noch auf irgendeinem neu erworbenen Apple-Geräte kostenlos nutzen kann: für ein paar Shows lohnt sich das helemaal!

Bild des Tages. Das iPhone 12 Pro Max macht mir irgendwie Spaß, obwohl oder gerade weil die Kamera eine etwas unwirkliche Stimmung erzeugt:

Eine Antwort auf „142: Cycling home for Christmas?“

Ja, das wären so einige Herausforderungen. Zumal den ganzen Tag der eiskalte Wind im Gesicht… auch nicht so schön.

Du könntest das Beherbergungsverbot umgehen indem du es zu einer Geschäftsreise machst. Solange du einen Bogen um den Frühstücksraum
Machst und dich von Bäckern und Dönermännern ernährst, ist Hotel auch ne sichere Sache. Zurück wäre der Oneway-Mietwagen eine Option.

Also an sich alles coronasicher möglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.