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158: Hungerast

Heute Nachmittag habe ich mich gleich noch einmal aufs Rad geschwungen. Biste im Flow, kannste gleich drin bleiben. Ich fuhr die Bonner Brückenrunde, stoppte kurz, um das Bild des Tages aufzunehmen:

Und plötzlich: bömm. Krassester Hunger ever. Etwa 3/5 der Strecke hatte ich geschafft, aber ab da kam ich kaum noch vorwärts. Pedalte mehr bis zur nächsten Brücke, ließ mich reihenweise überholen, schaffte es gerade noch die Brücke hinauf und musste dann den Motor einschalten, um überhaupt noch nach Hause zu kommen. WTF.

War es einfach nur Hunger oder das, was sie im Sport „Hungerast“ oder „Mann mit dem Hammer“ nennen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber ich war gerade mal eine Dreiviertelstunde unterwegs, ein Hungerast tritt normal erst viel später auf. Oder rächte sich mein Gesternabendtrip?

Was ich noch weiß, ist, dass ich, kaum zuhause angekommen, in Minutenschnelle ein ganzes Schwarzbrot mit Käse wegzog. Das frisch angebrochene Stück Käse war danach auch weg. Es folgten noch ein Apfel und ein Kopi.

Gut, das alles lag mir dann etwas schwer im Magen. Aber what the heck. Das habe ich so auch noch nicht erlebt. Nicht einmal auf meiner Radtour im Sommer. Hat mal einer die Erfahrung gemacht?

Volwassenen sind voll Gewachsene, eh? Niederländisch wirkt auf mich immer mehr wie ein norddeutscher Dialekt, der sich verselbstständigt hat. Sprachwissenschaftlich stimmt das aber so wohl nicht. Man sollte da mal einen fragen, der das studiert hat. 😉

Seid ihr?