Kategorien
Tech

Ich zocke nicht, von daher brauche ich ein Gaming-Notebook

Das letzte Bild, das ich mit meinem MacBook Air von 2013 gerade beschneiden, verkleinern und dann abspeichern wollte, hat mich insgesamt 5 Minuten meines Lebens gekostet. Ironischerweise mit einem Bild von einem MacBook Air…

Hier kommt bald was Neues auf den Tisch. Aber Apples MacBook-Designs und auch macOS haben mich über die Jahre verloren. Die Konkurrenz ist weiter weg und selbst über Windows könnte ich mittlerweile hinwegsehen. Weil ich ja gerne mal 5 Jahre oder mehr an einem Notebook festhalte, darf es auch mal etwas Teureres sein. Und da sind es aktuell tatsächlich fast Gaming-Notebooks, die mir am besten gefallen.

Was genau will ich mit einem Gaming-Notebook, wenn ich so gut wie nie zocke?

  • Arbeiten. Ja, mal davon abgesehen, wofür Gaming-Notebooks optimiert sind, sind meist die neuesten, schnellsten, leistungsfähigsten Prozessoren und viel Speicher drin. Damit wäre so ein Bild in ein paar Sekunden bearbeitet.
  • Produktiver arbeiten dank bunter Tasten? Ich glaube zumindest, dass das funktionieren kann. Zumindest würde es mich motivieren.
  • Meine Playstation ersetzen. So 1-2 Mal im Jahr zocke ich, aber dafür lohnt sich keine eigene Spielkonsole.
  • Ich brauche nicht die Bestausstattung oder die besten Grafikkarten. Deswegen könnte ich auch mit der niedrigsten Konfiguration oder einigen schon etwas älteren Modellen glücklich werden und vielleicht einen guten Schnitt machen.
  • Meinen Fernseher ersetzen. Der kommt ja ebenso weg wie meine Playstation.

Jetzt muss nur noch ein Gaming-Notebook her, das halbwegs transportabel, sprich: nicht all zu schwer und klobig, ist und eine halbwegs vernünftige Akkulaufzeit hat. Ich hoffe, daran scheitert es nicht…

Womit arbeitet ihr eigentlich so?

3 Antworten auf „Ich zocke nicht, von daher brauche ich ein Gaming-Notebook“

Kurz vor Weihnachten habe ich mir einen Lenovo Thinkpad T495s zugelegt.

Meine Kriterien/Gründe scheinen andere zu sein als deine:
– hervorragende Tastatur
– Trackpoint! (Touchpad abgeschaltet)
– Touchscreen
– 14 statt 13,3 Zoll
– linuxfreundlich

Aber wie du strebe ich an, ein Notebook fünf Jahre lang zu behalten. Das alte Gerät hat mich damals etwa 1.000 Euro gekostet, also 200 Euro pro Jahr. Für ein Arbeitsgerät, an dem ich den ganzen Tag sitze, ist das nicht viel. Viele Leute geben mehr für ihr Smartphone aus.

Mein Wunschgerät, ein Lenovo Thinkpad X1 Carbon mit ein paar Extras, hätte 1.700 bis 1.800 Euro gekostet. Das alternative Lenovo Thinkpad T490s um die 1.500 Euro.

Ich habe mich dann für einen AMD-Ryzen-Prozessor entschieden. Diese Modelle sind einiges günstiger. Zusätzlich gab es von Lenovo einen ordentlichen Rabatt, sodass mein Preis in etwa auf dem Niveau von vor fünf Jahren lag.

Linux läuft einigermaßen. Ich liebe Tastatur und Touchscreen. Das Gerät wiegt anderthalb Tafeln Schokolade mehr als mein bisheriges Gerät. Nur der Lüfter fiept ein wenig. Aber das zeigt die Erfahrung: Bald werde ich ihn schon nicht mehr hören.

Gegen ein Thinkpad ist ja auch nichts einzuwenden. Vom Geschmack her mag ich nur ein paar andere Designs lieber. Hast du Linux im Dual-Boot drauf oder bist du ganz ohne Windows unterwegs?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.