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Texte fertig

Hat mich das ganze Wochenende gekostet, aber hat auch Spaß gemacht. Jetzt muss nur noch ein Manuskript daraus werden, also der Text rüberkopiert werden in eine Word-Vorlage (oder Pages), formatiert, das dann rüber in die Kindle-Software, Bilder dazu, letzte Korrekturschleife, gegenlesen auf Kindle-App und Probedruck, oh und ach ja, Covergestaltung und ISBN. Preisgestaltung. Bilder sollten ja schon in Farbe, was die Druckkosten steigen lässt, wird also nicht ganz so billig gehen (>10 Euro). Ist also schon noch was zu tun. Aber der kreative Part ist geschafft. 🙂

Und das ist wichtig, denn das war ganz schön anstrengend am Schluss. Ich muss euch nicht von Selbstzweifeln erzählen, auch wenn ich den Ball ja schon flach gehalten habe von wegen: muss kein Erfolg werden, soll einfach nur mal das Licht der Welt erblicken.

Was ich mir dann heute Abend beim Kiosk gekauft habe, um die letzten drei Kapitel auch noch zu Ende zu bringen: eine Flasche Sekt Bier Gerolsteiner Medium. Plötzlich bekam ich es ein wenig mit der Angst zu tun, und die wollte ich nicht betäuben, sondern reduzieren. Ich ging einmal um den Block, setzte mich kurz alleine auf den Frankie, nahm ein paar Schluck zwischendurch und dann ging ich es an.

Meistens trinke ich tagsüber normales Wasser. Aber nach dem Sport ist mir das manchmal zu fad. Auf meiner Radtour bin ich großer Fan von Gerolsteiner Medium geworden. Hat besonders viel Natriumhydrogencarbonat, ist also eigentlich Soda-Wasser, und die Kohlensäure hebt den Geschmack. Und ja, ich weiß auch nicht, warum ich hier werbe, ohne dafür bezahlt zu werden. Sollte mich wohl mal von denen sponsern lassen.

Wenn das Buch dann wirklich draußen ist, wird es dann aber Sekt geben! Und zwar sowas von! 😉

Water and gas shaming. Ein heißes Bad ist meine beste Inspirationsquelle noch vor der Dusche. Also habe ich mir früher gelegentlich mal eins eingelassen. Das jetzt zu tun, fühlt sich irgendwie so an wie für einen Tag nach Moskau zu fliegen, gleichzeitig zu Hause die Heizung aufzudrehen und das Licht in jedem Raum angeschaltet zu lassen. Kannste schon eigentlich nicht bringen in Zeiten von Gas- und Wasserknappheit. Habe ich gestern Abend aber trotzdem gemacht. Und es war fantastisch.

Mache ich jetzt auch erst wieder, wenn mir richtig kalt ist, versprochen.

Wie verargumentiert ihr eure Klimasünden?

Meinen Duschschlauch hat’s zerrissen – im wahrsten Sinne des Wortes. Mein erster Impuls: Auf Amazon gehen und einen neuen bestellen.

Als ich da gestern in der Badewanne lag, dachte ich: bist du eigentlich blöd? Du brauchst doch einfach nur das kaputte Ende abzuschneiden und dann den Kopf neu dran zu schrauben. Fertig.

Wann ist man nur so weltfremd geworden, immer alles neu kaufen zu wollen, statt es zu reparieren? Kein Wunder, dass die Welt den Bach runter geht!

Heute stehe ich dann da, drehe mit einer Zange und viel Gewalt den Duschkopf ab, um dann festzustellen, dass das so gar nicht geht. Das Ende des Schlauchs ist mit einem festsitzenden Stück Blech gesichert. Das bekomme ich da nicht ab und falls doch, dann ganz sicher nicht mehr dran, ohne dass es leckt.

Der erste Impuls war also doch der richtige: kannste nicht reparieren, nur neu kaufen… 🙄

Kula Shaker: Narayana (2007):

4 Antworten auf „Texte fertig“

Wenn du badest macht das unnötige 1,2kg co2 (also vs duschen) sagt das Internet.

Ob das viel oder wenig ist weiss ich nicht.

Nur dass Putin grade 9000 Tonnen co2 pro Tag völlig unnötig in die Atmsosphäre pustet in dem er Gas verbrennt, was nicht an Europa gehen soll. Das ist wiederum etwa so viel wie Taylor Swift seit Januar durch ihren Privatjet produziert hat.

Manchmal weiss ich nicht wie man nicht verzweifeln soll.

Na ja, verzweifeln bringt nichts, nur weniger baden, autofahren, fliegen, Fleisch essen. Wir können ja nicht aufhören zu existieren, damit wir CO2 zero bekommen.

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