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Wenn ich krank bin, geht es mir seelisch gut

Meine aktuelle Erkältung ist in mehrfacher Hinsicht sonderbar. Zum ersten hatte ich vor etwas mehr als einer Woche schon mal eine. Warum jetzt nochmal? Gibt es sowas wie Immunität nicht mehr?

Zum zweiten bin ich hellwach dabei. Ich schlafe nicht ein, werde nie müde. Was immerhin die positive Erkenntnis hinterlässt, dass ich so alt und leistungsunfähig, wie ich manchmal denke, offenbar doch nicht bin. Viel Müdigkeit ist im Alltag wohl einfach Kopf.

Womit wir bei Punkt 3 wären: Wenn ich krank bin, habe ich keine seelischen Problem, kaum Ängste, Sorgen oder Nöte. Dass meine berufliche Situation ungewiss ist? Ist halt so. Dass ich gerade Single bin? Passt schon, fühlt sich sogar gut an. Dass ich immer noch nicht genau weiß, wo ich im Leben eigentlich hin will? Geschenkt.

Ich will nicht sagen, man sollte öfter mal krank sein, aber es verändert den Blick auf die Dinge. Ist eine sehr lehrreiche Woche gerade.

2 Antworten auf „Wenn ich krank bin, geht es mir seelisch gut“

Vielleicht Krankheit als Ausstieg aus dem Hamsterrad des Alltags? Den Alltag nicht mehr als stressendes Hamsterrad zu empfinden, das wär’s.

Das mit dem Ausstieg aus dem Hamsdterrad bekam ich eigentlich erstaunlich hin, die letzten Wochen. Nur wenn gesund, meint der Kopf immer irgendwie das große Ganze analysieren zu müssen und noch lauter Probleme zu finden…

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