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Teneriffa + La Gomera

Einer der ersten Urlaube, in denen ich die Kamera zu Hause ließ und nur mit dem Smartphone fotografierte. In diesem Falle keine so gute Idee, denn Smartphone-Kameras waren damals noch nicht so weit. So hatte die Kamera massive Probleme mit den harten Kontrasten bei sonnigem Wetter oder auch schon wenn es, wie auf La Gomera, mal ein bisschen diesiger war. Das alles dürfte heute die wenigsten Smartphone-Kameras noch vor Probleme stellen. 2016 das OnePlus One aber schon.

Schön war’s trotzdem, und auch wenn touristischer, hat mir Teneriffa sogar noch etwas besser gefallen als La Gomera.

Teneriffa:

La Gomera:

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Prä-Corona-Bonn

Die Eine oder der Andere erinnert sich vielleicht noch: Es gab mal eine Zeit ohne Pandemie. Wie die ausgesehen hat, möchte ich (mangels einer Idee für ein anderes Thema) heute einmal beleuchten. Fotos vom April und Mai 2019 mit dem Galaxy S10:

Okay, suchen wir mal:

Es gab Außengastronomie. Ja, gab es auch mit Corona zu Weilen, aber nicht in diesem Ausmaß.

Hier sieht noch alles normal aus:

Und hier auch, außer dass die Leute keine Masken tragen:

Schon damals haben die Menschen krude Sachen verschenkt…

… oder hatten eigenwillige Ideen:

Die Leute saßen viel näher aufeinander. Rückblickend betrachtet scheint es wie ein Wunder, dass wir nicht Jahr für Jahr diverse Epidemien hatten. (Spoiler: hatten wir, nannte sich Grippewelle, hat auch so manchen dahingerafft, hat nur niemanden interessiert.)

Und weil’s immer süß ist: Hier noch ein Katzenbild (ich war damals eine Zeitlang Kattensitter):

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2017

Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem ich mehr unterwegs war. Na gut, das hatte seine Gründe. Vor allem scheine ich aber auch einen ganzen Batzen an Smartphones getestet zu haben. Und mag es oft so aussehen, dass sich da in den letzten Jahren kaum noch etwas getan hätte, möchte ich den Blick auf die Nachtfotos in dieser Reihe richten. Denn die rangieren Welten unter dem, was die Spitze und Mittelklasse heute kann. Zu dunkle Fotos gibt es heute fast nicht mehr. Damals schon.

War eine turbulente Zeit, in der noch einiges mehr los war. Vielleicht kommt hier die Tage noch ein zweiter Teil.

Blackberry Motion:

Kamera unbekannt, sieht man aber eher nach einer Systemkamera aus. Also entweder Sony-Nex 3 oder Panasonic Lumix G6:

Huawei P10:

Huawei P10 Lite:

(Peter Kox, SPD)

Kodak Ektra (eins der schlechtesten Smartphones, die ich je getestet habe):

Motorola Moto (ich weiß nicht mehr welches, G5, glaube ich, oder G5 Plus):

Moto Z2 Force:

Motorola X4:

Samsung Galaxy S8:

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Face your past

Einfach machen und fertig? Ein paar Bilder aussortieren kann doch nicht so schwer sein, oder?

Sagt sich so leicht. Bilder erinnern an die Vergangenheit, in der nicht immer alles rosig war. Oder in der es mal rosig war, aber kurze Zeit später vorbei. Und das sind nicht nur Erinnerungen à la „Ui, da hast du viel schlanker ausgesehen als heute, und mehr Haare hattest du auch“ bis hin zu „Was hast du dir denn bei der Jacke gedacht?“ oder „Was ist eigentlich aus dem geworden? Ihr habt euch doch mal gut verstanden.“

In meinem Falle sind es fast 20 Jahre Digitalfotografie und damit 20 turbulente Jahre in einem Leben. Wie viel wären es bei euch? Und ich bleib dabei: Nicht immer macht es Spaß, aber der Gesamtprozess ist gut. Sich mal mit der Vergangenheit zu befassen, tut gut.

Bleiben auch nur noch 68.000 Bilder…

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Brüssel & Paris

’nuff said. 2019 mit dem iPhone X aufgenommen. Mehr war heute nicht. Selbst Politikverdrossenheit löst sich bei mir abends neuerdings in Luft auf. Deswegen also heute nur Fotos:

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Einfach mal woanders sein

Nicky und ich sind jetzt seit einer halben Woche in Bremen. Wir arbeiten von hier aus. Wir haben eine ziemlich geräumige, hübsch ausgestattete und ansonsten heruntergekommene Wohnung unweit des Bahnhofs. Und ansonsten machen wir nicht viel mehr, als wir in Bonn gerade auch täten: Arbeiten, spazieren gehen, mal was zusammen essen und ein Bier trinken.

Vor allem das Spazierengehen, Einkaufen und Essen an einem anderen Ort ist in diesen Zeiten schon Highlight genug. Bremen ist schön zum Spazierengehen. Und heute Abend wollten wir mal etwas bei einem Indonesier zum Essen holen und sind letztlich, weil der nicht auf hatte, bei einem Italiener gelandet, der eine überraschend gute Pizza hatte.

Alles, nur nicht immer die gleichen Wege zu Hause ablaufen. Dabei natürlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen beachten wie überall. Masken tragen, Kontakte meiden. Die netten Nachbarn in der WG nebenan haben wir natürlich trotzdem schon kurz kennengelernt, genauso wie die (vermutlich) Verrückte von oben.

Mein Kopf bedankt sich ob der ganzen neuen Eindrücke. Ich bin froh, dass das hier möglich ist, auch wenn es das genau genommen eigentlich nicht ist.

Beim täglichen Minimieren bin ich bei einem Zwischenboss angelangt: Eine Speicherkarte von 2019 mit 122 GB an Videos und Fotos. Mehr werde ich hier von Bremen aus nicht schaffen, wenn überhaupt. Donnerstag soll es schon zurück gehen.

Und offenbar fallen die Bilder in die Zeit, in der ich ein Objektiv mit großer Blende und mich mal mehr schlecht als recht daran versucht hatte, Dinge mit variabler Schärfe zu fotografieren…

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Rauskommen

Ich bin in Bremen.

Und viel mehr gibt es dazu erst einmal nicht zu sagen, außer dass man ab und zu mal rauskommen muss und manchmal die Fahrt der Weg ist und so weiter.

Aber glaubt ja nicht, dass ich deswegen heute nichts wegminimiert bekomme. Heute geht es weiter mit alten Kamera-Speicherkarten. Es wird, es wird. Das hier ist noch gar nicht so lange her. Von Februar 2020, als Corona noch weit weg schien. Man dachte, es könnte etwas wie SARS werden, also irgendwas, was wohl auf Asien beschränkt bleiben würde.

Offensichtlich war ich damals in Köln unterwegs. Und wie es aussieht, hatte ich da gerade eine Canon EOS RP im Test, mit der die Fotos entstanden. Doch, war schon eine tolle Kamera:

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Jetzt wirklich. Verklagt mich auf eine Kiste Bier, wenn nicht

Ja ja ja, bla bla, Minimalismus. Seit über einem Jahr rede ich davon, dass ich hier im Endstadium wäre und doch drücke ich mich bisher um die letzten Meter.

Damit ist jetzt Schluss. Ich werde ab jetzt jeden Tag etwas wegschaffen und darüber hier im Blog Rechenschaft ablegen. Tue ich das nicht, dürft ihr mich auf die Herausgabe einer Kiste Bier „verklagen“. Die geht an den/die Erste*n, der/die darauf kommentiert. Es gibt je eine Kiste pro Tag, den ich nicht schaffe. Und weil ich nicht weiß, wie lange meine Physis das mitmacht, lassen wir die Aktion erst einmal für den März 2021 laufen. Verlängerung aber nicht ausgeschlossen.

Mit „Wegschaffen“ meine ich die letzten Reste an Dingen, die ich in meiner Wohnung noch habe und die ich sortieren oder wegschmeißen muss. Namentlich:

  • Alte Fotos (und davon nicht zu wenige)
  • Alte Kladden/Briefe/Postkarten
  • Alte Bücher
  • Noch hier und da einzelnes Zeug aus Küche, Kleiderschrank, Flur, Keller oder Wohn-/Arbeitszimmer

Gewährt mir bitte Ausnahmen in folgenden Fällen, die ich anschließend tageweise nachholen würde:

  • Krankheit
  • Notfälle (also wirkliche Notfälle)

And that’s it.

Okay, and let’s get straight to it. Aktuell sitze ich noch an alten Fotos meines mittlerweile verkauften Galaxy S10. Stand September 2020. Ich hangele mich bei den Fotos von Ordner zu Ordner. Hier ein Beweisbild, dass ich den Ordner gerade aussortiere. Aufgenommen Anfang September bei einer Fahrt durch die Niederlande:

Und so wird es denn weitergehen. Mit einem Beweisfoto jeden Tag. Sollte ein spannender Monat werden. Wünscht mir Glück!

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Astrazeneca

Die „Pharmazeutische Zeitung“ über die Studie der Universität von Witwatersrand in Johannesburg über die Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs gegen die südafrikanische Covid-19-Variante B.1.351:

In der primären Endpunktanalyse, für die insgesamt 1467 Teilnehmer herangezogen werden konnten, entwickelten 23 von 717 Probanden der Placebogruppe (3,2 Prozent) und 19 von 750 der Probanden, die den Impfstoff erhalten hatten (2,5 Prozent), leichtes bis mittelschweres Covid-19. Daraus errechnet sich eine Effizienz des Impfstoffs von lediglich 21,9 Prozent.

Grafik aus dem „Tagesspiegel“ über die Verbreitung der Corona-Mutationen in Deutschland, Ausschnitt für das südliche Nordhrein-Westfalen:

Das klingt wirklich so, als müsse man den Astrazeneca-Impfstoff unbedingt haben. Wenn sie das öffentliche Leben wieder hochfahren, hast du keine Ausreden mehr, bist ja geimpft, kannst zur Arbeit fahren, wieder Sport machen, dir Corona holen. Hätte ich so richtig Bock drauf.

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Arbeit einbetten

Kürzerer Gedanke heute: Der Unterschied, ob ich an einem Tag etwas gebacken bekomme oder nicht, liegt meist darin, wie konsequent ich meine Haupttätigkeit verfolge. Nebentätigkeiten bestehen bei mir meistens aus E-Mails lesen und beantworten und Nachrichten lesen (ja, ich darf das beruflich, muss das sogar. 🙂

Es gibt Tage, da jagt eine E-Mail die andere, der Nachrichtenstrom will nicht abreißen, man ergeht sich in endlosen Diskussionen, und dann ist auch schon wieder später Nachmittag. Du kriegst nichts gebacken. Und an manchen Tagen lasse ich es dann auch einfach gut sein, weil solche Tage einfach dazugehören. Auf Dauer geht das natürlich nicht. Und will ich wirklich etwas schaffen, muss ich den Spieß umdrehen:

  • Zeit für einen Kaffee? Erst nachdem du den Absatz zu Ende geschrieben hast.
  • Es meldet sich einer im Chat? Der kann auch mal kurz einen Moment warten.
  • Ab zum Mittagessen? Dann öffne vorher das WordPress-Dokument und die Quellen, die du danach bearbeiten willst.
  • In der Mittagspause eine Runde Sport und dann duschen? Dann such dir vorher das Thema aus, über das du danach schreiben willst, nicht hinterher.

Vor allem den letzten Punkt finde ich wichtig, denn das ist ein Riesenunterschied. Wenn ich mit einem Thema im Hinterkopf zum Beispiel eine Stunde Radfahren gehe, dann entwickele ich unterwegs Ideen und Strategien dazu und habe den Beitrag schon „halb fertig“, wenn ich zuhause ankomme. Habe ich vor dem Sport noch gar keinen Plan, worüber ich danach schreiben will, kreisen meine Gedanken zwischendurch natürlich um etwas Anderes.

Also statt sich in endlosen kleinen Tätigkeiten zu verlieren, bette ich diese kleinen Tätigkeiten in eine große ein. Dann ist die große am Ende des Tages meist auch erledigt.

Umgekehrt funktioniert das leider nicht…

Macht ihr das ähnlich?

Al mijn mensen precies hier, onmiddellijk: