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Yeah

Zeitpaket

Heute Abend hatte ich die Chance, das letzte Play-off-Halbfinalspiel zwischen den Telekom Baskets und Bayern München zu sehen. Felix hätte eine Karte gehabt. Für einen kurzen Moment war die Abendplanung klar. Allerdings sagte Felix dann ab (hatte sich noch nicht freitesten können 🙄) und ich hätte alleine gehen müssen. Darauf hatte ich keine Lust.

Was macht man mit einem solchen Zeitpaket, einem Abend, der plötzlich frei wird? Ich entschied mich, endlich nochmal mein Buch in Angriff zu nehmen. Und zwar nicht erst dann, auch schon am Morgen für ein Kapitel, heute Nachmittag in der Bahn auf dem Weg nach Köln, wo ich eine Tesla-Probefahrt hatte (s.u.), und auch wieder auf dem Weg zurück. Dann noch einmal am Abend, unterbrochen nur von einem Spaziergang, was zu essen, meiner eigentlichen Arbeit (für die ich heute mal nur das Minimum gemacht habe) und ein paar Blicke auf den Liveticker vom Spiel (die Baskets haben leider verloren 🙁 ).

Ergebnis: 9 Kapitel neu geschrieben oder überarbeitet! Das war’s, jetzt bin ich endgültig über’m Berg. Damit fehlen nur noch 5 Kapitel, von denen ich auf 4 sogar richtig Lust habe. Dann aussortieren, alles noch einmal überarbeiten, Bilder sortieren und hinzufügen, Karten zeichnen, layouten, Korrektur lesen lassen und das ganze bei Amazon einstellen. Ja, ist schon noch viel Arbeit, aber jetzt ist das Schlimmste definitiv geschafft.

Eine Vermutung, eine völlig vage These, die sich kaum jemals beweisen lässt, deswegen formuliere ich sie als Frage und gebe sie an euch weiter:

Je größer eine Stadt, desto schöner die Menschen? Kann das sein? Wenn ja, warum ist das so?

Ein Technikjournalist, der im Jahr 2022 erstmals einen Tesla probefährt. Ja nun…

Ich kann jetzt zumindest verstehen, warum alle™️ darauf abgehen. Autofahren war noch nie so einfach und hat sich so wenig ums Autofahren selbst gedreht. Man braucht eigentlich nur noch das Gaspedal. Bremsen muss man nicht, weil die Rekuperation so hart eingestellt ist, dass der Wagen von selbst bremst, wenn du den Fuß vom Gas nimmst. Der Wagen flitzt davon, wenn du einmal aufs Pedal trittst, und schalten musst/kannst du bei einem Elektroauto bekanntlich auch nicht mehr. Das übertrumpft sogar die feinste Automatik eines Verbrenners. Highlights sind aber eh das riesige Touchdisplay mit den vielen Apps (auch Spotify, Netflix usw.) und der subtile Komfort. Das Auto „weiß“ zum Beispiel, dass du als sein Fahrer jetzt kommst und losfahren willst und auch wann du die Fahrt beendest. Einen Schlüssel brauchst du also nicht (Handy reicht) und du musst auch keine Zündung oder so betätigen, keinen Schlüssel drehen oder eine Ein-Aus-Taste drücken. Das geht alles von selbst. Also das ideale Fortbewegungsmittel für einen Minimalisten und, ja, man kann es schon das „iPhone für Autos“ nennen, der Vergleich passt. Apple kann sich in Sachen Minimalismus und Komfort sogar noch ein paar Scheiben von Tesla abschneiden.

Kaufen werde ich mir trotzdem keinen.

Wenn man erst einmal Pläne für eine Weltreise geschmiedet hat, gerät alles ein Stück weit in den Hintergrund. Wo ich unter anderem auch noch hin möchte:

  • Neufundland
  • Azoren
  • Polynesien
  • Noch irgendwo nach Afrika
  • Griechenland
  • Oman
  • Indien
  • Neuseeland
  • Philippinen
  • Vietnam
  • Indonesien (war ich noch nie so „richtig“, nur Bali, Batam und Bintan)
  • 1x durch die Eifel wandern (jaja!)

Daily sort-out: Alte Fotos in der Küche. Die neuen passen leider nicht, damn it. Wer hat denn da die falschen Maße bestellt? 🙄

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