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Yeah

Rock’n’Revival?

Bin gerade mit der 1. Staffel Ted Lasso durch. Schön war’s. Und was mir vor allem in Erinnerung geblieben ist, ist die Szene, in der sie den Straßenmusiker auf die Veranstaltung holen und der plötzlich abrockt, als gäb’s kein Morgen mehr:

Abrocken… Das war so ein 80er-, 90er-Ding. Die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht noch. Würdet ihr euch heute mit als scheintot outen.

Rock’n’Roll ist tot, machen wir uns da nichts vor. Aber, und das habe ich mir bei der Szene oben gedacht: Könnte Rock’n’Roll vielleicht noch einmal als Mode-Erscheinung zurückkommen? Wenn es so coole Typen wie der in dem Video machen und die Kids von heute plötzlich eine ihnen völlig neue, unbekannte Musikrichtung entdecken? Finde ich eine spannende Vorstellung. Und wir Alten hätten auch noch etwas davon: Endlich mal wieder ein bisschen Musik, die uns gefällt und nicht aus dem letzten Jahrtausend stammt. Und das wäre eigentlich schon genug.

Denn vielleicht muss man auch da mal so ehrlich sein: Punk? Hatte 5 gute Jahre in den späten 70ern und frühen 80ern. Grunge? Dito, nur 10-15 Jahre später. Alternative? Auch, und nochmal 5 Jahre später. Britpop: the same. Selbst Metal… ja, lebt als einziges sogar noch, aber 5 gute Jahre zwischen 85 und 90, das war’s im Grunde.

Wenn eine coole Form von Rock noch einmal für 5 Jahre zurückkäme: ich wäre für alles versöhnt.

Der Typ in dem Video heißt übrigens Cam Cole und ist wirklich Straßenmusiker und One-Man-Band in London. Der Song heißt „Mama“ und klingt hier noch ein bisschen besser. Und dieses Riff… <3

Hier sieht man ihn in Aktion. Und so gut das klingt und so sehr die Passanten es begeistert: Es wirkt irgendwie völlig aus der Zeit gefallen.

Darin kann natürlich auch eine Chance liegen. 🙂

Daily Minimization: Bilder von 2019, Motorola One Vision (es war offensichtlich gut darin, Grüntöne zu betonen und konnte sonst nicht viel), eine Pilgeretappe durch die Eifel. Ich mag langsam nicht mehr. Aber ich will auch fertig werden. Und das Ziel bleibt, bis zum Ostermontag alle Fotos durchkämmt und aussortiert zu haben. Wünscht mir Glück, ich wünsch es euch auch!

Und hier noch ein paar Screenshots + Pics von diversen Kameras. Aber alle von 2019:

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OK

Warschau und der Camino Portugues

Die beiden haben nichts miteinander zu tun, aber irgendwie waren die Bilderarchive beider Reisen zusammengerutscht. Immer ein Bild Warschau, immer ein Bild Portugal. War ein sehr lustiges Aussortieren.

Warschau: Schöne Stadt, moderne Stadt, angenehme Stadt. Lohnt es sich, gesehen zu haben. Auch wenn mir einmal da gereicht hat.

Der Camino Portugues. Doch, den könnte ich glatt noch einmal laufen und dann sogar den ganzen von Lissabon bis Santiago. Ein sehr schöner Pilgerweg, auch wenn (oder gerade weil?) man unterwegs kaum andere Pilger trifft.

Und damit wären dann ca. 20.000 von 100.000 Bildern aussortiert. Es wird langsam…

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Yeah

Brüssel, Budapest und Porto

Damals, als man noch reisen konnte. Seht es positiv: Bald wird es wieder gehen. Und selbst jemand wie ich, der eigentlich immer ein wenig Angst vorm Reisen hatte, freut sich, dass es bald wieder möglich ist.

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Möh

Ich kann keine Fotos mehr sehen

Aber es fehlen noch an die 70.000. Na toll. Immerhin tauchen hier langsam die ersten ohne Singapur-Bezug auf. Das ist doch mal eine Abwechslung. Auch wenn eins natürlich noch sein muss:

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Yeah

Noch mehr Urlaubsbilder

Jajaja, ich nerve euch gerade mit Urlaubsbildern aus Singapur von anno 2018. Ich hab euch (und mir) versprochen, jetzt jeden Tag im März was wegzuminimieren und das ziehe ich dann auch durch. Vielleicht hat’s ja den schönen Nebeneffekt, dass es euch zu einem Urlaub dorthin inspiriert. Kann ich sehr empfehlen!

Mehr habe ich heute leider nicht, wenig Zeit. Bald kommen auch mal wieder ein paar Fotos von was anderem, versprochen!

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OK

Pulau Ubin

Pulau Ubin wird euch nichts sagen. Es ist die einzige Insel Singapurs (ja, es gibt noch ein paar kleinere neben der Hauptinsel), die sich ein bisschen wie der Rest Südostasiens anfühlen. Ich bin eigentlich immer ganz gerne da, man kann ein bisschen Auszeit von der Hektik der Stadt nehmen und mal ein bisschen Natur erkunden. Weiter bin ich mit dem Aussortieren heute auch gar nicht gekommen (wie kann ein Mensch nur so viele Fotos machen?). Auch das war alles noch anno 2018.

Deutsche korrigieren ihre Rechtschreibung sogar im Ausland…

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Yeah

Einmal zu Fuß durch Singapur

Okay, die meisten von euch kennen die Geschichte. Ich bin mal zu Fuß durch Singapur (also ein ganzes Land, wenn auch ein kleines) gewandert, und das an einem Tag. Weit war’s, heiß war’s, schön war’s. Und beim Bildersortieren bin ich jetzt wieder darauf gestoßen. I miss you, Lion City. I miss you, K.!

Oben Malaysia, unten Singapur:

This is the end, my only friend…

So glücklich, wie man nach 12 Stunden und 40km bei 30 Grad eben aussehen kann. Kannste läuten, wie de willst…

My favourite bookstore in the entire world (Kinokuniya @Ngee Ann City)

This is where it all began:

Singlish <3:

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Yeah

Alte Fotos durchkämmen

Jetzt bin ich mittlerweile so weit, dass das Spaß macht. Heute waren es etwa 3.000 Fotos, die ich durchgegangen bin. Es macht Freude zu sehen, worauf man früher (im wahrsten Sinne des Wortes) den Fokus gesetzt hat. Oder wo man ewig in Form von 20-30 Schnappschüssen an einem Motiv herumprobiert hat und sich heute denkt: Hättest du dich doch einfach nur einen Schritt weiter nach links gestellt. Und dann zwischendurch ein paar Bilder zu sehen, die tatsächlich gelungen sind. Hört man dazu noch gute Musik (ich empfehle das Album „Don’t believe the Truth“ von Oasis) und whatsappt man die Bilder der Leute, die man damals fotografiert hat, direkt rüber, dann ist der Abend gerettet. Geht’s in dem Tempo weiter, wäre ich in ca. 1 Monat fertig. Icke freu mir! 🙂 Hier nur eine kleine Auswahl, unter anderem aus Porto, dem Siebengebirge und, nun ja, Bonn.

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Hm

Alte Bilder von sich selbst

Um festzustellen, wie furchtbar man sich damals oft gekleidet hat und daran zu lernen, was man verbessern kann. „Damals“ war übrigens 2019…

Nebenbei auch noch ein paar andere Fotos aus der Zeit:

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Möh

Am Ende des Regenbogens steht kein Kessel voll Gold

Woher ich das weiß? Weil letztes Jahr ein Regenbogen direkt vor meiner Haustür geendet hat und ich natürlich runtergerannt bin. Will mir ja nicht nachsagen lassen, es nicht wenigstens versucht zu haben…

Und nee, da war nix. Außer den Mülltonnen und den komischen Gestalten, die immer da stehen:

The point is: Ja, ich sortiere hier den allerletzten Kram aus, ja es ist noch viel Arbeit, aber, ja, das Ende des Tunnels, obwohl noch in weiter Ferne, ist in Sicht.

Und ich fürchte, es wird dann nicht das ewige Glück warten. So einfach ist das nämlich auch wieder nicht. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass das mit der inneren Ruhe dann endlich mal da ist und ich vielleicht sogar schlank bin, weil Geist und Körper keinen Bock mehr auf den Ballast haben.

Und, ja, wenn das alles fertig ist, dann bin ich vielleicht endlich einmal gesettled. Das Leben in Ordnung gebracht, so dass ich selbst für alles Verantwortung übernehme, was ich tue, vielleicht auch endlich mal etwas Mut an den Tag lege und aus meiner Komfortzone herauskrieche (hence the blog’s name). Aber ich werde wohl auch der Kindskopf mit Hang zur Melancholie bleiben (wie auch immer das zusammenpasst). Weil ich nun einmal so bin. Vieles kann man ändern, alles nicht…

Doch genug der traurigen Worte. Noch ist das Ende ja nicht erreicht… Bis dahin ist noch ein weeeiiiter Weg voller auszusortierender Fotos (als nur eins von vielen Dingen, die noch zu erledigen sind). Beispiele mit der Fuji X-T3 (Testgerät anno 2019) s.u. Und, okay, ja, die macht schon tolle Bilder.

Hat sich von euch schon jemand von allem Ballast befreit? Wenn ja, wie war das so?