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Hm

Sommer

Seasonal Affective Disorder ist ein Phänomen, das laut Studien angeblich nur 10 Prozent der Menschen selbst im nördlichsten US-Bundesstaat Alaska befällt. Es führt zu einem gesteigerten Bedürfnis an Schlaf, Essen und außerdem zu Angststörungen. Zu Antriebslosigkeit sowieso. Wikipedia Deutschland übersetzt es schlicht mit „Winterdepression“. Sorry, ich habe vergessen, wo ich das eigentlich aufgeschnappt habe.

Während ich zum einen weiß, dass ich davon betroffen bin, wundert es mich zum anderen, dass es nur so wenige Menschen betrifft. Laut dem Wikipedia-Beitrag sind es zwar 20 Prozent in Irland, aber nur 3 Prozent in den Niederlanden. Auch in Island sollen die Zahlen weit niedriger liegen als anderswo, angeblich auf Grund des hohen Fischkonsums dort.

Also Fisch gegen Winterdepression. Wäre einen Versuch wert. Oder aber: woanders hinziehen. Just heute, als temporär der Sommer raus kam, ging es mit meiner Laune auch direkt aufwärts. Wie sie das auch schon in Singapur die meiste Zeit tat. Wem will ich hier eigentlich etwas vormachen? Der deutsche Winter ist nichts für mich. Ich habe die Möglichkeit, woanders zu leben. Sobald ich weiß, wo, und was ich gegen Einsamkeit tun kann, sollte ich es in die Tat umsetzen. Natürlich gilt es erst einmal herauszufinden, wo es sich eigentlich gut leben lässt.

Daily sort-out. Hach, Scheveningen, schoonheid aan zee!

4 Antworten auf „Sommer“

6 Monate, oder anders gesagt: die Hälfte deiner Lebenszeit, in überwiegend grau und dunkel, ist ne viel zu harte Challenge für Menschen, denen das was anhaben kann. Und ich glaube, das sind viel mehr als die Statistik erzählt, Ich kenne da unverhältnismäßig viel.
Erwähnte ich schon wie viel mehr Licht so in Portugal im Winter unterwegs ist? 😁

Wenn Nicky wieder mit 🇵🇹 Portugal 🇵🇹 kommt, komme ich wieder mit 🇸🇬 Singapur 🇸🇬
😉

Ja, Singapur… Wenn mich da jetzt nicht alles an meine Ex erinnern würde und wenn die Aufenthaltsgenehmigung was einfacher zu bekommen wäre… wäre das schon ein ziemlich cooler Ort zum Sein.

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