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132: 30 Tage Niederländisch

Mal eben schnell eine neue Sprache lernen…

Ich spreche neben Deutsch eigentlich nur Englisch fließend. Von fünf Jahren Französisch auf der Schule (die ich gehasst habe, wie die ganze Schule selbst auch) weiß ich gerade noch genug, um in Paris etwas zu Essen zu bestellen. An Spanisch, eine Sprache, die ich viel schöner finde, habe ich mich ein paarmal versucht, bin aber nie über die Anfänge hinausgekommen. Auch einen Sprachkurs Chinesisch habe ich auf der Fachhochschule ein Semester lang einmal besucht, aber davon ist noch weit weniger geblieben. Ein besonderes Sprachtalent habe ich also nicht.

Und jetzt Niederländisch. Vor 30 Tagen fing ich damit auf DuoLingo an. Bisher habe ich jeden Tag durchgehalten:

Und richtig rangeklotzt. Teilweise mehrere Stunden am Tag, aber jeden Tag mindestens ein bisschen. Geschafft habe ich jetzt geschätzt 1/3 des ganzen Kurses. Und das finde ich ebenso bemerkenswert wie erschreckend. Denn mal eben so eine Sprache lernen, ist nicht. Es ist harte Arbeit, die allenfalls mit einem guten Tool etwas versüßt werden kann. (Und warum muss das eigentlich so f*ing aufwändig sein, eine Sprache zu lernen? Was hat die Natur sich dabei gedacht?)

Mit Niederländisch und mir lief es aber von Anfang an super, hat gerade in den ersten Tagen auch rich-tig Spaß gemacht. Sehr viele Wörter kann man sich aus dem (Nord-)Deutschen herleiten. Der Satzbau ist dem deutschen sehr, sehr ähnlich. Und weißt du mal ein Wort nicht, kannst du auf Verdacht einfach mal ein deutsches einsetzen. Sehr oft passt es. Ich habe schnell ein gutes Anfangsgefühl für die Sprache entwickelt. Und DuoLingo macht es dir leicht. Vor allem in den ersten Tagen schnappst du dir Baustein für Baustein:

Und du denkst, wenn das so weiter geht, bist du in ein paar Wochen fertig und kannst die Sprache vielleicht sogar schon zum größten Teil sprechen.

Mit ein paar Sätzen ist das bei mir jetzt auch der Fall. Natürlich nur bei solchen, die aus den Übungen stammen. Für den Alltag fehlen mir noch zu viele Vokabeln und Redewendungen, aber es kommt so langsam was. Und wie gesagt: 2/3 stehen noch aus.

Was mich freut und was vielleicht gar nicht so dumm war: Ich hab vor 30 Tagen einfach mal angefangen, ohne groß darüber nachzudenken. Ich wollte nicht anfangen, um irgendetwas zu erreichen, es ging mir auch nicht um Karriere oder irgendwas. Ich habe mir genau genommen gar keine Gedanken darüber gemacht, warum ich eigentlich anfange. Und wenn ihr mich heute fragt, kann ich mich auch gar nicht mehr genau erinnern, warum gerade dann und warum überhaupt. Ich würde gerne Niederländisch im Radio verstehen können, wenn ich in die Heimat fahre, um auf NDR2 und Radio ffn verzichten zu können, und das nächste Mal im Urlaub dort zumindest mit Service-Personal ein paar Worte wechseln können. That’s it.

Nach zwei Wochen hatte ich das erste kleine Tief. Jetzt, noch einmal zwei Wochen später habe ich das nächste. DuoLingo macht die Sache zunehmend schwerer und setzt sie leider auch nicht immer so klug um wie zu Beginn. Anfangs besteht jede Lektion aus 3-5 Kapiteln mit 5 Einzellektionen à 10-13 Übungen. Im Schnitt machst du also so 200 Übungen pro Thema, hämmerst dir die Ausdrücke durch ständiges Vervollständigen, Hörverstehen und selber Formulieren ins Gedächtnis ein und kommst sehr schnell vorwärts.

Mittlerweile besteht fast keine Lektion mehr aus weniger als 5 Kapiteln, einige haben sogar 7. Übungen gibt es nun 20 pro Einzellektion, von denen es ebenfalls wieder 5 gibt. Das heißt, du machst hier pro Thema mindestens 500 Übungen, also mehr als das Doppelte, und kommst kaum noch vorwärts. An den letzten 6 Kapiteln hier saß ich die ganze letzte Woche. Klingt wenig, aber um die abzuschließen, waren insgesamt mehr als 3.000 Übungen nötig.

Und langsam fragt man sich, warum DuoLingo das derart erschwert. Es geht auch zu Lasten des Spaßes. Zumal vieles aus Wiederholungen besteht. Das Kapitels Numbers 2 etwa behandelt Zahlen über 20. Und wenn du zum 20. Mal eingetippt hast, dass de boer drieëntwintig koeien hat, dann ist das auch eine ganze Menge Tipparbeit und nervt irgendwann.

Aber alles in allem ist DuoLingo schon ein tolles Tool. Macht Spaß, macht süchtig, hat das Sprachenlernen wunderbar gamifiziert. Und folgt dem simplen Konzept, dich den Stoff immer und immer wieder wiederholen und aus deinen Fehlern lernen zu lassen.

Ich werde jetzt weitermachen, aber das Tempo etwas verlangsamen. Es sind einfach jetzt zu viele Übungen zu absolvieren, um noch schnell vorwärts zu kommen. Irgendwo muss man auch akzeptieren, dass man keine 15 mehr ist, wo man Wissen (theoretisch!) aufsaugen konnte wie ein Schwamm. Andererseits habe ich hier den riesengroßen Vorteil, nach eigenem Tempo, außerhalb einer Schule, frei von schlechten Lehrern oder im Durckkessel Klassengemeinschaft zu lernen. Lieber so. So macht es Spaß. 🙂

Biden also jetzt wohl US-Präsident (wobei ich das erst sicher glaube, wenn er Ende Januar im Oval Office sitzt). Zumindest haben alle großen US-TV-Sender seinen Sieg verkündet. That’s why I think it’s safe to say:

Thank you, United States of America!

Der Aufstand der Anständigen – das war er für Amerika. Es ging überhaupt nicht darum, wer der richtige Kandidat ist und ob Joe Biden der bestmögliche Präsident wäre. Es ging einzig und allein darum, dass das Riesenbaby da aus dem Weißen Haus verschwindet. Dafür ist das rechtschaffene Amerika aufgestanden, hat alles und jeden zur Wahl mobilisiert, früh abgestimmt, ist auf die Straße gegangen, hat seine Demokratie (oder zumindest das, was noch davon übrig ist) verteidigt. Wie knapp das war, haben wir gesehen. Dass immer noch knapp die Hälfte der Amerikaner wieder den Bekloppten gewählt hat, ist erschreckend, ja. Aber zu sehen, dass es am Ende doch gereicht hat, macht Hoffnung. Amerika – und vor allem: der Rest der Welt – ist doch noch nicht verloren. Mir fällt ein Stern vom Herzen. Und euch?

Bild des Tages:

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Möh

131: Tobied

Heute dann die Phase der Serie, die noch schlimmer ist, als wenn die Spannung nicht mehr auszuhalten wäre: die 3. Staffel Handmaid’s Tale der Durchhänger. Es ist einfach gar nichts mehr passiert. Heute Abend sind wir genau da, wo wir schon gestern Abend waren. Was zählen die da bloß so lange?

Anscheinend kann es auch noch ein paar Tage dauern. Wegen vieler Briefwahl, exorbitant vieler Sendungen im Ausland lebender US-Bürger, wegen neuer Regeln, weil jeder Staat sein eigenes Süppchen kochen darf, wegen Conora, wegen überhaupt. Kann also tatsächlich noch bis Anfang nächster Woche dauern, bis die da alles ausgezählt haben. Das gibt’s doch nicht! Da kann ich den Donald, der gefordert hat, das Zählen einzustellen – ausnahmsweise mal – verstehen.

In Philadelphia kann man den Wahlhelfern übrigens live beim Zählen zugucken. Also falls ihr nachher nicht einschlafen könnt, damit geht’s:

Corona killt kriselnde Geschäfte schon nicht alleine. Eigentlich alle Kleinunternehmer, die in der Bonner City wegen Geschäftsaufgabe in diesen Tagen in der Zeitung stehen, sagen, es wäre schon lange nicht mehr gut gelaufen und hätte noch andere Gründe gegeben. Für das Bagel Brothers etwa eine exorbitant gestiegene Miete. Vermutlich wegen der Toplage, die die Besucherströme trotzdem nicht in den Laden gelenkt hat. Corona hat ihm dann aber den endgültigen Todesstoß versetzt.

Und beim Lesen des GA-Beitrags dazu wird einem schon ein bisschen wehmütig zu Mute. Der Laden war in Ordnung, ich war nicht oft, aber immer gerne da. Es war endlich mal was Anderes. Und der Betreiber hatte Herzblut. Good riddance, BB! 🙁

Ich wollte was vom Vodafone-Service. Mit der zweiten Sim-Karte für den mobilen LTE-Router, den sie mir zur Vertragsunterzeichnung geschenkt haben, kommt bestenfalls eine EDGE-Verbindung zustande. Auf der Service-Seite schreibt Vodafone, dass es Tage dauern könne, bis sie Mails beantworten. Ob ich nicht lieber den Service auf WhatsApp benutzen wolle? Och joa, warum nicht!

Nachdem ich grüße und detailliert meine Frage eingebe, schreibt mir zunächst TOBi zurück, der virtuelle Assistent. Stellt mir ein paar Fragen, tritt in den Dialog und versucht genauer, mein Problem herauszufinden. Nice!

So richtig passen seine Fragen nicht, aber TOBi will ja nur abklären, an wen er mich weiter verweisen muss. Ich beantworte alles ordnungsgemäß:

… und werde das Gefühl nicht los, wir drehen uns hier im Kreis…

Weiter kommen wird nicht. Immer wieder die Frage nach dem Datenvolumen und ob ich das Smartphone (obwohl es um den Router geht) schon wieder aus- und eingeschaltet habe.

Und, joa, mit einem echten Menschen komme ich später auch nicht mehr in Kontakt. Der Vodafone-WhatsApp-Service hat nur TOBi. Der ratsuchende Kunde wird einfach in der Endlosschleife geparkt. Nice! Und irgendwie passt das zum Tag…

Gestern Mond, heute Sonne:

Haltet’s durch und macht’s hoid irgenda Stimmung!

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Yeah

130: Suspense!

Gestern schrieb ich, dass der Cineast in mir sich ein spannendes Rennen um die US-Präsidentschaft wünscht. Dass es so ein Splatter werden würde, hätte ich nicht gedacht…

Heute Morgen torkele ich ins Bad zu meinem Smart Speaker und sage mir: Was immer da jetzt für Nachrichten rauskommen, du kannst sie ertragen! DU KANNST sie ertragen.

Ich bin ja eher zart besaitet, was brutale Filme angeht. Aber mit der Botschaft hatte ich nicht gerechnet.

Die Nachrichten auf WDR5 beginnen erst einmal zu spät, bestimmt 15 Sekunden Stille, dann eine Entschuldigung und die Meldung, dass es eben noch kein Ergebnis gäbe. Die Amis wären noch nicht fertig mit dem Auszählen.

Das hindert Trump nicht daran, sich trotzdem schon einmal zum Sieger zu erklären. Das Böse triumphiert. Ich gehe in meine Kammer und halte mir erst einmal ein Kissen vor die Augen.

Stündlich der verstohlene Blick in die Online-Newspostillen. Nein, immer noch kein Ergebnis. Der Nervenkitzel: beinahe unerträglich. Dafür Abgesänge. Auf die Demokraten, auf die Republikaner, auf die Amerikaner, auf die Wahlforscher. Allesamt in der „Zeit“. Großartig! Ich senke das Kissen und greife verstohlen zum Popcorn.

Und noch einmal Zeit Online erlöst mich am Nachmittag mit der Meldung, dass es vor morgen eh nichts würde mit einem offiziellen Endergebnis. In Nevada würden sie zum Zählen länger brauchen. Warum auch immer.

Als erster Regierungschef gratuliert Janez Jansa aus Slowenien Trump zum Wahlsieg (WTF!), auf Deutschlandfunk Nova interviewen sie einen Wahlforscher, der glaubt, dass Trump gewinnen wird.

Irgendwann platzt die Meldung dazwischen, dann Kanye 60.000 Stimmen geholt hätte. Seine eigene für sich selbst ist wohl ungültig. Aber immerhin. Von wegen, nur ein Zwei-Parteien-System!

Derweil Hoffnung: Holt Biden Wisconsin und noch einen anderen Swing State, sieht es sehr gut für ihn aus. Und er holt ihn, noch am Abend!

Doch Trump fährt ihm direkt in die Parade. Neuauszählungen, Prozesse in jedem Staat, in dem die Republikaner knapp hinten liegen. Die ganze Klaviatur einmal heruntergespielt. Der Oberbösewicht hat die Frau in seiner Gewalt und hält ihr eine Puste an den Kopf. Kommt nicht näher, oder ich klage!

Später am Abend liegt Biden plötzlich klar in Führung. Er hat auch Michigan geholt, meldet Spiegel Online. Aber wird sich Trump das gefallen lassen?

Außerdem reicht es immer noch nicht. 270 Wahlmänner braucht Biden, und SpOn und Zeit sind sich uneins, wie viele er schon hat. 264 sagt Spiegel, 253 die Zeit. Der Teufel ist nen Sackgesicht. Er bringt Biden zur Not auf 269 und lässt Trump dann 271 holen.

Ich hoffe nur, die Demokraten klagen zurück, sollte Trump gewinnen, und fordern Nachauszählungen in den Staaten, in denen er nur knapp gewonnen hat.

Das wird noch ein paar Tage, wahrscheinlich Wochen so weiter gehen. Und übertrifft meine kühnsten Erwartungen. Bisher der Blockbuster des Jahres. Okay okay! So viel Anderes lief nicht und Tenet habe ich noch nicht gesehen. Aber so viele Wendungen, so ein ungewisser Ausgang? Ich bin mir nicht sicher, ob Nolan das so hingekriegt hätte.

Der Tag hätte ansonsten besser beginnen können, als mit Trumps Coup und einem Teppich, der auf sonderbare Weise verschwindet…

Der Bote klingelt um 1000 Uhr mit dem Hinweis, er würde ihn jetzt ins Treppenhaus legen. Ich sage okay und vergesse ihn zwischendurch. Drei Stunden später schaffe ich es ins Treppenhaus. Und siehe da: kein Teppich.

WTFF? Hat den ein Nachbar sicherheitsverwahrt? Aber warum sollte er? Oder ist er gestohlen worden? Aber wer klaut denn einen 60-Euro-Teppich? Es war Sperrmüll am Morgen, zwar vor der Lieferung, aber der zieht ja bekanntlich allerlei windige Gestalten an. Ich frage in der Haus-WhatsApp-Gruppe nach: keiner weiß etwas.

Dazu komme ich mit meinem Testbericht vom iPad Air 4 nicht wirklich voran. Es mausert sich zu einem gebrauchten Tag. Irgendwann meldet sich Nicky und ich klage ihr mein Leid. Sie ist heillos optimistisch:

Ja klar, SO wird das laufen… Und Biden gewinnt noch zwei Swing States, Pferde galoppieren den Baum hinauf und der Nordpol friert wieder zu.

Aber das mit dem Kaffee ziehe ich durch:

Und kriege dabei den Kopf frei für den Testbericht. Nach einer halben Stunde packe ich den Stier bei den Hörnern, gehe zurück in die Kammer und schreibe, was noch zu schreiben ist. Es läuft.

Plötzlich klingelt es an der Tür: Es ist meine Nachbarin! Sie hat meinen Teppich!

Ja, hätte ihre Schwester angenommen, schonmal hochgeschleppt und erstmal bei sich gebunkert. Und die ist nicht in der WhatsApp-Gruppe, also hat sie meine Hilfeschreie nicht gehört. Aber hier nun, der Teppich!

Und, nun ja, was soll ich sagen. Um kurz nach fünf bin ich mit meinem Testbericht fertig, mein neuer Teppich liegt fein ausgerollt in der Kammer und Biden holt am Abend tatsächlich noch zwei Swing States.

Nicky hat das drauf mit den Prophezeiungen!

Warum nur hat sie zu Trump/Biden noch nichts gesagt…

Widgets auf dem iPad. Fummelig zu installieren, aber hübsch anzuschauen:

Haar-ha:

Wat ene fiese falsche Fründ!

Déjà-vu-Bild des Tages. Der Mond steht günstig, gerade:

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Right

129: Vote for the winner

Hoffe auf das Beste, rüste dich für das Schlimmste. Oder auch: Es ist mal wieder US-Präsidentschaftswahl.

Worst Case: Trump gewinnt noch einmal, hat keinen Bock mehr auf den ganzen Scheiß und drückt auf den Knopf. Aber immerhin hätten wir’s dann hinter uns…

Second-worst Case: Trump gewinnt, es geht weiter wie bisher. Aber im Grunde kennt man das ja schon, man verliert das Interesse. Und die meisten Hardliner werden in ihrer zweiten Amtszeit was ruhiger.

Second-best Case: Biden gewinnt und macht den meisten Quatsch wieder rückgängig, den Trump verursacht hat.

Best Case: Biden gewinnt, macht den Versöhner, entschläft nach 1 Jahr im Amt friedlich und aufgrund eines natürlichen Todes. Kamala Harris übernimmt und stellt sich als genau das heraus, was nicht nur Amerika, sondern der Welt gefehlt hat. Macht Schluss mit Arm und Reich, versöhnt Schwarz und Weiß, läutet die weltweite Energiewende ein, besiegt Corona, und alle leben glücklich…

Na gut! Bisschen viel verlangt. Aber warum eigentlich nicht?

Der Cineast in mir hofft ja noch auf einen knappen Biden-Sieg, den Trump nicht anerkennt, worauf es dann zwei Monate lang richtig Beef gäbe. Ausgang ungewiss, aber Happy End befürwortet. Morgen nur noch schnell im Laden Popcorn kaufen, bevor die weltweiten Warenwirtschaftssysteme zusammenbrechen.

Das hingegen wird wahrscheinlich nur halb so spannend, auch wenn Apple dick aufträgt:

„One more thing“ – früher auf Keynotes eine von Steve Jobs gerne genutzte rhetorische Figur, um nach einer langweiligen Präsentation doch noch was Spannendes aus dem Hut zu zaubern.

Diesmal wird’s wohl „nur“ neue MacBooks geben, die äußerlich kaum verändert sein werden. Ich werde nach zehn Jahren immer noch kein Touchscreen-MacBook bekommen, mit OLED sowieso nicht. Das nächste Woche wird eher eine langfristige Veränderung. Eigene Chips statt Intel-Prozessoren, ARM-Architektur statt x86. Mögliche Folge: Weichere Performance, alles wieder mehr aus einem Guss, längere Akkulaufzeiten, vielleicht sogar schnellere Prozessoren, als Intel und AMD sie derzeit anbieten. Aber das glaube ich auch erst, wenn ich es getestet habe.

Was es sicher geben soll: iPad-Apps, die nativ auch im neuen macOS Big Sur laufen (das übrigens so viel anders auch wieder nicht ist). Darauf freue ich mich zwar wirklich, denn der iOS/iPadOS-AppStore hat eine tolle Auswahl, die es dann für Macs noch obendrauf gibt. Ohne Touch wird das aber nur halb so witzig.

Hollarr, die Waldfee, BMG! Das war immerhin der Tabellenführer der CL-Gruppe, der vor ein paar Wochen noch Real Madrid zuhause besiegt hatte. Sehen wir hier gerade den kommenden Vizemeister? Gar nicht so unrealistisch.

Bild des Tages #nofilter:

Whatever happens: Es wird schon irgendwie weiter gehen.

Außer im Worst-Case-Szenario.

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Hm

128: Anschubenergie

Schaue ich zurück auf die Bücher, die ich mal angefangen habe zu lesen, bin ich überrascht, wie schnell ich da anfangs einen ganzen Batzen von weggeschafft habe. Meist bin ich schnell bei 10, 20 Prozent, lese einen ganzen Tag und dann…

Ja, dann geht es entweder langsamer weiter oder in vielen Fällen stockt es einfach irgendwann und ich lese gar nicht mehr. Bei „Felix Krull“ von Thomas Mann habe ich mich nach der Anfangsphase bis zum Ende durchgequält. Bei „On the road“ von Jack Kerouc bin ich gerade bei 33 Prozent, hab aber seit zwei Wochen nicht mehr daran gelesen, weil mir die Charaktere und der Inhalt zu egal sind. Aber auch hier war ich schnell auf 15 Prozent der etwa 350 Seiten.

Ähnlich ist es beim Niederländisch-Lernen. Durch die ersten Lektionen bin ich nur so durchgeflogen, habe auf DuoLingo Punkte ohne Ende gesammelt. Mittlerweile schleppe ich mich eigentlich nur noch so dahin. Ja, die Lektionen sind mittlerweile deutlich länger. 20 Übungen statt anfangs 10-12. Das ist natürlich ein Unterschied. Aber auch sonst fällt es mir zunehmend schwerer, hier weiter zu machen.

Mich würde interessieren, wo ich die Anschubenergie hernehme, warum sie plötzlich verschwindet und wie ich es schaffen würde, sie auch in den Tagen danach einzusetzen. Man wäre ja im Grunde viel, viel schneller fertig mit allem. Kennt ihr so etwas von euch?

Good one!

Jeder kennt das Problem…

I see a brown tab‘ and I want to paint it black.

Man sieht irgendwie dass da Honig drin ist, gell? 🙂

Bilder:

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Hm

127: Wer genau hat hier eigentlich versagt?

Da gehst du am Samstagabend durch die Gassen, siehst verkleidete Leute auf dem Weg zur Halloween-Party, einen vollbesetzten Italiener an der Straßenecke und eine lange Warteschlange draußen, die Kneipen wie immer gut gefüllt, Pulks von Jugendlichen ohne Maske an der Straßenbahnhaltestelle. Und du denkst dir: Geht’s eigentlich noch?

Am Montag beginnt der Lockdown light. Und was glaubt ihr, warum die ganzen Einschränkungen jetzt kommen? Was, vermutet ihr, ist der Sinn dahinter, das große Ziel? Welchen Teil von: „Kontakt zu möglichst wenig Menschen“ habt ihr nicht verstanden?

Was man sich fragt, ist: Wer genau hat hier eigentlich versagt? Die Bildung, die Politik oder die Medien? In meinen Augen alle drei.

Das Bildungssystem, weil ganz offensichtlich einem großen Teil da draußen das selbstständige Denken nicht erfolgreich vermittelt worden ist. Nur weil etwas erlaubt oder, vielmehr, noch nicht verboten ist, heißt das doch noch lange nicht, dass es auch sicher ist.

Die Politik, weil sie schlicht und ergreifend geschludert und viel zu lange abgewartet hat. Wir hatten einen wunderbaren, nahezu Corona-freien Sommer. Die Fallzahlen waren hier sehr lange sehr niedrig. Aber Wochen bevor jetzt auch hier alles eskaliert, war im übrigen Westeuropa schon wieder Kirmes. Die Einschläge kamen näher und näher, aber die Politik? Hat abgewartet, nichts gemacht, so als wäre für ein Virus an einer (wegen Schengen ohnehin nur auf dem Papier existierenden) Grenze Schluss. Man hat die Welle einfach über sich drüber schwappen lassen. Warum hat keiner mal auf die Gefahrenlage gezeigt? Warum ist kein einziger Landesfürst vorgeprescht? Warum hat keine Mutti Merkel mal auf den Tisch gehauen, was sie sonst auch immer kann, wenn es ihr mal wichtig ist? Warum hat auch ein mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneter Star-Virologe nur halbherzig vor der Gefahr gewarnt?

Was mich zum nächsten Punkt bringt. Die spanische Tageszeitung „El Pais“ hat jüngst in einer sehr schönen Online-Animation (auf Englisch) sehr gut dargestellt, wie sich das Virus über Aerosole in Innenräumen verbreitet:

Im Grunde bestätigt das nur, was man sich eigentlich schon gedacht hatte: Abstände in Innenräumen bringen, pardon, nen Scheißdreck und Masken helfen allenfalls ein bisschen, wenn kein Luftaustausch stattfindet. Das ist sehr schön visualisiert, und NICHTS DAVON ist in irgendeiner Art und Weise etwas Neues. Dass sich das Virus in Innenräumen viel stärker ausbreitet, ist seit Monaten bekannt. Warum kommen solche Beiträge wie jetzt in der El Pais erst jetzt? Warum geben Tageszeitungen jetzt, Ende Oktober, wo das Kind im Brunnen schon ertrunken ist, erst Tipps zum vernünftigen Lüften?

Hier hat in meinen Augen auch die Medienlandschaft versagt. Ich hatte so oft in diesem Sommer Diskussionen mit Menschen um die Ansteckungsgefahr durch Aerosole in Innenräumen. Nahezu alle haben sich überrascht gezeigt. Davon hätten sie noch nie etwas gehört. Die, die es gehört haben, haben es für nicht bewiesen gehalten. Und sehr viele andere wiederum haben es schlicht und ergreifend einfach nicht hören wollen.

Und da sind dann weder Bildung, noch Medien, noch Politik Schuld. Wenn es den Leuten einfach egal ist, machst du gar nichts mehr.

Der Fall Wirecard wird derweil absurder und absurder und absurder. Marsalek soll für den österreichischen Geheimdienst gearbeitet haben.

30. Oktober. Sommer auf dem Balkon:

Nur echt mit Wespe. ?

Classic ?

Oktober 2020, und der Herr kauft sich eine Tageszeitung? Nun ja, durchaus nützlich, dieser Tage:

Das Endergebnis kann ich euch noch nicht zeigen. Irgendwer hat den Wetterbericht des Abends nicht gecheckt und den frisch gestrichenen Tisch angesichts des sonnigen Nachmittags einfach mal da stehen lassen…

Langsam wird’s komplizierter. „Wie is er aan de telefoon“ heißt nämlich leider nicht „Wie ist er am Telefon“, sondern „Wer ist (da) am Telefon“…

Neuer Trend: Adventskalender schon im November benutzen. Der hat ja bekanntlich auch 24+ Tage.

Und nein, das ist natürlich völlig originell von uns, und wir sind hier auch nicht Opfer der Süßigkeitenindustrie geworden, die Mitte Oktober einfach nur mal so schon die Regale mit Adventskalendern vollgestellt hat.

Bild des Tages:

Bild der Nacht:

Bild der Frau: 😉

Ein Magazin für Frauen, die „Diät“ als feste Rubrik hat… Ich kenne nicht alle Männermagazine, aber ich glaube nicht, dass das irgendwo dort ein Thema ist. Nur mal so. Und, ach ja, bei solchen Pizzarezepten ist der Weg von Kochen zu Diät natürlich logisch.

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Möh

126: Kranksein und Corona

Alle coolen Leute haben inzwischen mindestens 1 Risikobegegnung in ihrer Corona-App, nur ich nicht. Heute Abend wollte ich dann mein Smartphone mit dem Autoradio koppeln. Da fiel mir auf, dass Bluetooth gar nicht eingeschaltet war… Wie lange wohl schon nicht…? ?

Alle paar Monate sucht mich eine komische Krankheit heim. Ärzte wissen meist wenig Rat und sagen nur, ich solle mein Immunsystem stärken. Meistens sind es sehr leichte Erkältungsbeschwerden (Kratzen im Hals, Schnupfen, bisschen Kopfweh, vor allem Schwäche), manchmal ist etwas mehr dabei: Husten, Halsweh, das ganze etwas schlimmer.

Meistens kommt es in Momenten, in denen ich zu viel will. Arbeiten, weiterbilden, eine Sprache lernen, trotzdem viel lesen, die Wohnung weiter entmüllen usw. usf. Sprich: Zu viel auf einmal.

Es ist mit ziemlicher Sicherheit kein Corona. Weil es eben so ist wie immer und weil ich in Bezug auf Corona vorsichtig war. Die Frage ist jetzt: Wie sicher muss ich da gehen? Und mit welchen Symptomen bin ich eigentlich dazu verpflichtet, zum Arzt zu gehen und mich gegebenenfalls testen zu lassen?

Luftreiniger gegen Corona? Ja, das geht, wenn ihr den richtigen kauft.

Sie war einst die Perle der Altstadt, sie strahlte Behaglichkeit und Wohlstand aus. Und sie wurde zum Härtetest für jede Smartphone-Kamera, die ich testete (als erstes bestanden vom Huawei P20 Pro): die Leuchtreklame über dem Eingang von Bierhaus Machold. Mittlerweile ist sie erloschen, nächste Woche wird wohl das Licht im ganzen Machold erlöschen (hoffentlich nur vorübergehend). Das Bild wird jetzt zu meinem Symbolbild für den wirtschaftlichen Niedergang durch Corona:

Noch ein Symbolbild. 😉

Chefkoch-Rezept des Tages. Heel lekker, de rijst!

Wie sollen die Leute das mit Corona auch ernst nehmen, wenn überhaupt noch keine Endzeitstimmung ist?!

Tja…

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:)

125: Vanavond

Ich hab natürlich weiter gemacht, bald drei Wochen durch und fange langsam an, Niederländisch zu denken. Glaube, es lohnt sich fast immer, niemals aufzugeben.

Lockdown? Na, nützt ja nix. Wobei sie den Outdoor-Sport in kleinen Gruppen schon noch hätten lassen können. Wer jetzt keine Freunde hat, ist ganz schön arm dran. (Ist er sonst aber auch.)

Ik hou van bonen!

En van mijn kamera soms ook.

Te weinig, te laat und außerdem komplett banaan, die Idee!

Lawaai!

En jullie? Jullie maakt al niet genoeg lawaai! 🙂

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OK

124: Seid ihr auch gespannt?

Was da jetzt kommen wird? Ein Lockdown, vielleicht sogar in Wellen, vielleicht auch erstmal nur weitere Einschränkungen? Oder sogar noch härtere Beschränkungen als wir im Frühjahr hatten? Und was das dann für den Alltag bedeuten wird?

Ich sehe dem erstaunlich gelassen entgegen. Noch.

Behaupte ja nach wie vor, wir hätten das Schlimmste verhindern können. Aber vielleicht müssen die Dinge auch erst eskalieren, bevor die Leute es verstehen. Schaun mer mal.

Ich merke langsam: Je mehr ich mich der Minimalismus-Endstufe nähere (das allermeiste ist mittlerweile weggeschmissen), desto weniger habe ich hier zu erzählen. Es ist nicht so, dass nichts mehr passieren würde, aber kaum noch etwas davon erscheint mir berichtenswert. Das würde meine Theorie unterstützen, dass alles™ zusammenhängt. Ballast in der Wohnung mit körperlichem Ballast (Übergewicht), Datenballast und geistigem Ballast. Bist du mit allem durch, dann hast du auch innere Ruhe und bist rank und schlank. Es scheint in die Richtung zu gehen.

Ich werde berichten – oder eben nicht. 😉

Nice! DuoLingo erlaubt auch Faulensprache:

Und von wegen, es gäbe viele umgangssprachliche deutsche Ausdrücke im Niederländischen. Geht auch andersrum:

Kennt ihr das, wenn ihr von was Digitalem auf was Analoges wechseln wollt, dass ihr emsig prokrastiniert und ihr lieber alles Andere macht als z.B. ein analoges Buch zu lesen?

Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass das ein 1000-Seiten-Buch ist und mit seinen Proportionen ganz schön abschreckt…

Es kommt deswegen auch jetzt weg, nachdem ich es noch einmal durchgeblättert haben werde…

Bild des Tages: Nach und nach bekommt Bonn eine ganz hübsche Skyline:

Und mein Galaxy S10 macht irgendwie immer auffallender verrauschte Fotos…

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Möh

123: Motivación

Die erste Woche mit Niederländisch vergingen wie im Flug. Ich habe Lektion nach Lektion runtergeschrubbt, ein gutes Anfangsgefühl für die Sprache entwickelt, viele interessante Wörter gelernt. Die zweite Woche lief es dann schon schleppender. Hatte plötzlich auch weniger Zeit für alles, die Lektionen schienen länger und länger zu werden und die ersten Schwächen von DuoLingo wurden offenbar. So fehlt etwa eine einfache Übersichtsseite für die gängigsten Konjunktionen. Für „weil“ etwa gibt es im Niederländischen verschiedene Ausdrücke, je nach Kontext, aber eine Erklärung dafür fehlt.

Mittlerweile bin ich in Woche 3 oder am 18. Tag am Stück, ich habe gestern den halben Tag gerlernt, um das 2. Kapitel abzuschließen – und inzwischen könnte ich ganz gut eine Pause gebrauchen. Wovon das Programm allerdings abrät. Besser wäre es, täglich etwas zu lernen. Außerdem kenne ich mich nur zu gut, ich würde es dann sehr schnell ganz drangeben. Dann lieber mal einen Tag nur eine halbe Stunde lernen.

Heute Morgen wollte ich zumindest leicht in das 3. Kapitel starten und das Programm legt die Latte höher und höher. Jede Lektion besteht nun aus 5×5, manchmal 5×6 Unterlektionen, die wiederum aus 10-15 Übungen bestehen. Langsam raucht mir der Kopf, ich mag nicht mehr und bin gleichermaßen etwas frustriert, dass ich nun schon fast drei Wochen dabei bin und immer noch aus dem Stehgreif keinen Satz sagen könnte (vielleicht mal abgesehen von „Na het ontbijt, eten de jongens nog vier boterhammen“ ohne zu wissen, ob das genau so stimmt) und ohne im Radio zu verstehen, wovon die Leute reden.

Nachts merke ich, wie mein Unterbewusstsein Schwerstarbeit leistet, um den Kram vom flüchtigen in den festen Speicher zu verschieben. Und zum ersten Mal stelle ich mir die Frage, die ich für den Anfang bewusst ausgeblendet habe, um einen guten Anfang zu finden: „Wozu mache ich das eigentlich?“ Kurz: Der Fly-or-Die-Moment ist da.

Hier schadet ein bisschen Motivation nicht. Heißt: Eine Antwort darauf finden, warum ich Niederländisch eigentlich überhaupt lernen wollte und welches Level mir hier reicht. Denn so ganz ohne Motivation kämpft es sich nicht gut. Versuchen wir das doch mal. Ich wollte eigentlich nur:

  • Niederländer verstehen können. Weil ich gerne dort bin und Land und Leute toll finde.
  • Ich wollte die Sprache lernen, weil ich an der Grenze aufgewachsen bin und es nie fair fand, dass fast alle Niederländer Deutsch sprechen, umgekehrt aber überhaupt nicht.
  • Und weil ich mittlerweile auch den Klang der Sprache mag.
  • Ich in meinem nächsten Urlaub dorthin wenigstens ein Middageten auf Niederländisch bestellen können will.
  • Weil ich mir dumm vorkäme, wenn ich in meinem Alter nicht mal mehr in der Lage wäre, eine Sprache zu lernen.
  • Und überhaupt!

Okay, das mal runterzuschreiben hat geholfen!

Die ersten neuen Kapitel waren dann auch gleich wieder erstaunlich einfach. Das ist ebenfalls eine Motivation. Portioniere das Ganze so, dass es verdaulich wird, dann klappt es eher. Außerdem freue ich mich immer wieder wie ein kleines Kind, wenn ich Bekanntes in der neuen Sprache wieder entdecke.

Im TV-Programm von Radio Bremen lief früher immer (und läuft genau genommen heute noch) die Regionalsendung „Buten un Binnen“. Irgendwann habe ich mal mangels tief gehender Plattdeutschkenntnisse gegoogelt, was das eigentlich heißt. Und siehe da: Im verwandten Niederländischen gibt es das auch (und bedeutet das gleiche):

So kommt der Spaß dann auch zurück.

Der Westdeutsche Tischtennisverband hat die Saison bis zum 31.12. unterbrochen. Ebenso wie die Handball- und Basketballverbände in NRW. Wie ich die Lage einschätze, wird es im Januar natürlich trotzdem nicht weiter gehen; ob die Saison jetzt beendet ist, bevor sie überhaupt richtig gestartet hat, ist noch offen. Wer das Dokument dazu liest, der erkennt auch schnell: Davon ist nichts gewollt oder nach eigenem Ermessen entschieden, das ist alles von oben verordnet. Muss man sich auch mal geben. Denen ist das alles so egal, dass sogar Laissez-Faire-Landesvater Armin „Laschi“ Laschet und sein Kabinett härter durchgreifen als der Verband. Solchen Leuten willst du echt nicht ausgeliefert sein.

Ich spare mir mal Kommentare wie, dass man das eigentlich auch schon im Sommer hätte vorahnen können (und einige auch darauf hingewiesen haben). Ich bin einfach nur froh, dass ich jetzt nicht mehr in der Zwickmühle bin, mich entweder vor Corona zu schützen oder mein Team im Stich zu lassen. Und dass ich ein E-Bike habe, mit dem ich die nächsten Monate noch bisschen Sport machen kann. Ob Sport im Park bald überhaupt noch möglich ist, ist ja auch noch einmal die Frage.

Wenn das so weiter geht, übrigens nicht. Oder auch: Fuck you, Erstis!

Schonmal was von diesem Corona gehört? Offenbar nicht.

Ohnehin dachte ich heute Abend bei einem Gang durch Bonn: Es geht uns wohl noch nicht schlecht genug. In zwei Tanzschulen tanzten Leute eng, in einigen Restaurants sah es aus wie immer. Kaum Abstände, keine Trennwände, keine Fenster offen. Joa… Dann darf man sich über den zweiten Lockdown, den wir am Ende wohl kriegen werden, auch nicht wundern.

Idioten…

Ihr braucht ein Zimmer in Singapur? Hier gibt es ein hübsches. Ihr müsst nur gewisse Auflagen erfüllen…

(via Kristine, thank you! 🙂

Bild des Tages, Ultraweitwinkelbilder liegen im Trend (warum auch immer):