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:)

St. Petersburg

Auf dem Weg nach und in…

Schöne Gegend, schönes Städtchen. 2017, iPhone SE.

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Sigh

Dennis Aogo

Ich wollte eigentlich auch noch etwas zur Causa Dennis Aogo schreiben, aber ich habe Angst, dass ich dann auch noch von irgendwas zurücktreten muss…

Was bisher geschah:

  • Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann sah Dennis Aogo am vergangenen Dienstag als Studiogast bei der Sky-Livesendung zum Champions-League-Halbfinale zwischen Manchester City und Paris, fragte spöttisch, ob Aogo Skys Quotenschwarzer sei und schickte die Nachricht per WhatsApp wohl versehentlich an Aogo selbst, der sie wenig später auf Instagram veröffentlichte. Natürlich folgte ein Shitstorm. Sein Arbeitgeber Hertha BSC warf Lehmann daraufhin raus, Sky und Sport1 verzichten zukünftig auf seine Dienste als Studiogast und Lehmanns Heimatverein hat ihn zur persona non grata erklärt.
  • In derselben Sky-Sendung am Dienstag leistete sich auch Aogo selbst eine Fauxpas. Er sagte, die Spieler von Manchester City hätten „bis zur Vergasung trainiert“. Auch dafür gab es einen Shitstorm. Aogo legte daraufhin sein Amt als Sky-Experte nieder.
  • Tübingens Grüner Oberbürgermeister Boris Palmer nannte es in einem Facebook-Post übertrieben, dass Lehmann und Aogo nun ihre Posten los seien. In einem Kommentar unter seinem Beitrag nannte er Aogo – wohl ironisch – „einen schlimmen Rassisten“. Aber Ironie und soziale Medien im Jahr 2021… Die Folge war ein – ihr ahnt es. Jetzt wollen mehrere Grüne, unter ihnen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, Palmer aus der Partei ausschließen.

Und ich denke mir: meine Güte! Ist das nicht alles etwas übertrieben? Protest darf und soll es wegen sowas ja geben, ist hat Volkes Stimme. Aber müssen daraufhin dann gleich mehrere Leute ihren Job verlieren, die Ehrenspielwürde bei ihrem Heimatverein verlieren, in den nächsten Jahren keinen Job mehr als Kommentator bekommen oder gleich aus einer Partei ausgeschlossen werden?

Dicke Bertha auf Spatzen, wenn ihr mich fragt. Alles unglückliche Aussagen derjenigen, keine Frage. Aber dann entschuldigt man sich beim Adressaten und öffentlich bei Insta oder sonstwo. Und dann muss es auch wieder gut sein.

Finde ich. Aber in den sozialen Medien sage ich das besser nicht.

Apple Fotos ist eigentlich gar nicht mal so unpraktisch, um Bilder auszusortieren. Die Kachel-Ansicht lässt dich schneller durchscrollen:

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Right

Murmansk

In der Schule konnte ich nichts, aber mal wirklich nichts. Der blanke Hohn war, als sie mir am Ende trotzdem das Abi gegeben haben und ich im Schnitt angeblich sogar noch leicht über dem Durchschnitt gelegen habe. Was sagt das über unser Bildungssystem aus… ?

Na jedenfalls: Ich konnte gar nichts – außer Erdkunde. Oft saß ich da und habe gedankenverloren im Diercke-Atlas geblättert, mir die Karten anderer Kontinente und Länder angeschaut und mich gefragt: Wie mag es da wohl sein?

Murmansk etwa… Kommen die Russen doch auf die Idee, eine 300.000-Einwohner-Stadt weit nördlich des Polarkreises zu bauen. Die größte Stadt der Arktis. Der Hafen eisfrei, aber sonst nicht mehr wirklich viel Golfstrom da oben (sprich: bitterkalt). Das Tor zum Nordmeer allerdings und überlebenswichtig im 2. Weltkrieg (Nachschub durch die Westalliierten), entsprechend aber auch heftigst durch die Wehrmacht zerbombt.

Aber auf die Idee, mir das mal wirklich anzuschauen, wäre ich nicht gekommen, hätte ich nicht 2017 zufällig diese Tour zum Nordkap geplant und auf der Karte gesehen, dass das davon gar nicht mal sooo weit weg ist:

Also bin ich hingefahren…

(Nachdem ich in einem Supermarkt versehentlich mit einem 10.000-Rubel-Schein bezahlt habe…)

Danke, dass ihr so weit gescrollt habt…

My point being? Fahrt hin! Man muss ja nicht überall auf der Welt gewesen sein, aber die paar Orte, die ich schon im Atlas beeindruckend fand, waren es meist auch im echten Leben. Und vor Ort versteht man ein wenig was über das Warum und Wieso.

Und außerdem, ich meine: schaut euch diese Fotos an! Ist das nicht völlig abgefahren da? Ich war selbst so beeindruckt, dass ich der Meinung war, einen Beitrag darüber für Spiegel Online zu schreiben, und die das auch so sahen.

Und die Leute? Ich kann wahrlich nichts Schlechtes über sie sagen – außer dass sie wie die Wahnsinnigen durch die Innenstadt brettern. Wenn ihr mal da seid und an einer dieser Countdown-Ampeln steht, seht zu, dass ihr bei 0 auch wirklich drüben seid, sonst…

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Yeah

Skandinavien

2017. iPhone SE. Hach!

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OK

Umziehen?

Wie das mit Gelegenheit meistens so ist. Sie kommen nicht dann, wenn du sie am besten gebrauchen kannst, sondern sie platzen irgendwann dazwischen. Und so ist the window of opportunity gerade offen für die genialste Wohnung aller Zeiten.

Vorteile: Ruhigere, aber nicht zu ruhige Lage, praktisch die gleiche Gegend. Loft, Dachterrasse, Südseite, hell, modernst ausgestattet und eben die coolste Wohnung aller Zeiten.

Nachteile: keine, außer dass es jetzt relativ schnell gehen müsste und die Miete mindestens 50% über meiner jetzigen läge. Und dann noch Umzugs-, Renovierungskosten + neue Möbel.

Ja, der finanzielle Punkt wiegt schwer.

Man könnte das teilweise refinanzieren, indem man sich endlich mal bei der VG Wort anmeldete…

Wäre nicht unbedingt minimalistisch. Wobei… Weil die Wohnung wenig Stauraum bietet, irgendwo dann wieder doch…

Tja, was sagt ihr: Machen oder nicht machen?

Von wegen 20 GB. Ganze 50 GB an Mediatheken-Fotos haben sich noch gefunden. Wird noch viel Arbeit werden, die nächsten Tage, seufz. Hier ein Foto von meiner Nordland-Tour 2017:

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Yeah

Mehr Videos drehen

2018 hatte ich mal die Idee, durch ganz Deutschland zu reisen und dabei von allen interessanten Orten Videos zu machen. Hat nicht ganz geklappt, vor allem, weil ich mit der Qualität nicht zufrieden war.

Heute würde ich das differenzieren. Das Samsung Galaxy S10 hat richtig tolle Bilder gemacht. Optische Bildstabilisierung macht sich wirklich bezahlt. Die Leistung von Sprecher und Micro waren aber ausbaufähig. Trotzdem habe ich das alles jetzt irgendwie gerne gesehen. Würde gerne öfter sowas machen, nur besser und mit einem klareren Thema.

Baden-Baden:

Insel Juist:

Rheinfall von Schaffhausen:

Ich wollte hier mehr und längere Videos posten, aber WordPress ließ mich nicht. Na ja. Aber ihr wisst, was ich meine.

Damit wäre der Bilder-Ordner auf meiner externen Festplatte wegminimiert. 80,000 Bilder (und halt auch einige Videos) habe ich durchkämmt. Fertig bin ich leider noch nicht. Es bleiben ca. 20 GB unbekannte Mediatheken-Dateien (was da wohl alles drin ist), einige Unterverzeichnisse mit versteckten Bildern, die 5.000 Bilder auf meinem jetzigen iPhone und die bisher gut 5.000 Bilder, die ich unter den Durchkämmten als erinnerungswürdig gesammelt habe und auch noch einmal durchgehen will.

Minimalismus ist harte Arbeit!

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Sigh

BahnCard 25 kündigen?

Ach, diese Praxis nervt. Ich kündige gerade meinen Stromanbieter, weil der im 2. Jahr einfach mal um 15 Euro teurer geworden ist. Also 43 Euro im Monat statt vorher 28. Ich verbrauche noch nicht einmal viel Strom, obwohl ich den ganzen Tag zu Hause bin. Am gestiegenen Verbrauch lag’s auch gar nicht. Sondern einfach daran, dass Verträge teurer werden, wenn du die Kündigungsfrist verpasst. Auch mal um über 50 Prozent, wenn’s schlecht läuft.

Für Kundenzufriedenheit ist das pures Gift. Denn du ärgerst dich gleich zweimal:

  • Weil du für deine Treue mit höheren Preisen „belohnt“ wirst
  • Weil es dir vor Augen führt, dass du wieder mal zu doof warst, rechtzeitig zu kündigen.

So oder so, der Anbieter ist verbrannt. Zu dem gehst du nicht mehr zurück und selbst wenn er der billigste ist. ((Come on, du hast das Kriegsbeil ausgegraben, Vodafone!))

Mit der Zeit lernst du natürlich dazu, solche Ausrutscher werden weniger. Du legst dir eine Mappe mit laufenden Verträgen an und schreibst dir noch am Tag des Abschlusses den spätmöglichsten Kündigungstermin in den Kalender, den du meist schon ein halbes Jahr vorher wahrnimmst, damit du dann noch die Chance hast, dass ein Kundenberater dir anbietet, den Preis zu halten.

Wie absurd eigentlich: Kündigen, nur um weiterhin das gleiche zu bezahlen.

Heute fiel mir dann die BahnCard 25 in die Hände. Und eins muss ich der Bahn lassen: Das Kartenabo dafür ist clever, richtig clever. Es ist so billig, dass du es eigentlich nicht kündigen kannst. Knapp 60 Euro kostet die BahnCard 25 im Jahr. Also knapp 5 Euro im Monat. Und anders als alle anderen Verträge wird sie dabei nicht jedes Jahr teurer. Und machst du nur eine weitere Fahrt im Fernverkehr (von Bonn etwa nach Berlin oder München und zurück), hast du die Kosten eigentlich schon wieder raus.

Bahnfahren hat in den letzten Jahren massiv an Attraktivität verloren. Ich will da gar nicht ins Detail gehen. Jeder könnte aus dem Stand 5 Gründe herunterbeten, die gegen die Bahn sprechen. Bei mir liegt es aber auch noch daran, dass ich erst seit vier Jahren ein eigenes Auto habe und nun eigentlich noch weniger Grund zum Bahnfahren habe.

Aber so schlimm, sie nicht 2x im Jahr zu nutzen, ist die Bahn dann doch wieder nicht. Ich fahre zum Beispiel in Nicht-Corona-Zeiten eigentlich 2-3 im Jahr damit nach Hamburg an meine Lieblings-Fortbildungsakademie. Mit dem Auto wäre das der Vollstress.

Die BahnCard gilt auch für Nahverkehrszüge. Meine einzigen beiden Fahrten 2020 von Basel nach Bonn und Den Bosch nach Bonn fanden denn auch nur in solchen statt, weil in den Fernverkehrszügen kein Platz für mein Fahrrad war. Man meint, das lohne sich kaum, aber du freust dich dann doch immer, wenn du statt 28 Euro plötzlich (auch dank weiterer Spareffekte) nur 19,75 zahlst.

Ich werde sie wohl behalten… auch wenn ich sie kaum nutze. Ich könnte ja, und dann: würde ich Geld sparen… Deutsche Bahn, das hast du wirklich clever gemacht! Da könnten sich die Anderen eine Scheibe von abschneiden.

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OK

Nur kurz

Bin heute was spät dran mit allem, deswegen nur kurz…

Ich glaube, das ist irgendwie nicht gut…

Wenn es doch egal ist – wie hier bei der Anmeldung zu einem Corona-Schnelltest – warum dann eigentlich überhaupt noch danach fragen? ?

Die Bonner Kirschblüte, bevor sie zur Weltattraktion wurde:

Ihr seht’s daran, dass ihr keinerlei Touristen seht.

Bilderverzeichnis reduziert von ca. 80.000 auf 368 + der Mediatheken ++. Aber langsam wird’s was.

Wer kennt sich mit Altersvorsorge aus und weiß, ob sich Riester-Beiträge von einem Vertrag zu einem anderen Anbieter umziehen lassen?

Bis morgen! 🙂

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Yeah

Von DuoLingo zu Babbel

Mit dem DuoLingo-Kurs Niederländisch bin ich durch (siehe gestern), aber jetzt bin ich ja im Training und würde am liebsten die 365 Tage vollmachen. Dazu habe ich mich erst einmal bei Babbel angemeldet. Kostet zwar Geld, aber der Ansatz gefällt mir. Sie trennen weniger zwischen Übung und Information, mashen das besser, legen Wert auf Unterhaltungen. Also genau das, was mir noch fehlt. Und, ganz ehrlich, DuoLingo: Ein halbes Jahr täglich Sprachkurs und keinerlei Erwähnung davon?!

Ich bin ja fei großer Freund von Füllwörtern. „Hoor“ gefällt mir auch deswegen sehr gut, weil es erstaunliche Ähnlichkeiten zum Singapurer „hor“/“hoh“ aufweist:

https://aventurer.com/wp-content/uploads/2021/03/20190406_150211-2048x1536.jpg

Müsste man mal einen Sprachwissenschaftler fragen, was es mit Füllwörtern eigentlich auf sich hat. Leider kenne ich keinen. 😉

Auf jeden Fall jetzt erstmal weiter mit Babbel. Bin gespannt, was das gibt.

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Right

206 Tage Niederländisch

Ich habe den Niederländisch-Kurs auf DuoLingo geschafft und doch tatsächlich 206 Tage in Folge durchgehalten, ohne 1 Tag Pause:

Und das mit mindestens 100 Punkten am Tag, also immer ca. 1 Stunde, und mindestens 1000 Punkte die Woche.

Bin ich tatsächlich bisschen stolz drauf. Ich wüsste nicht, dass ich jemals schonmal etwas Tag für Tag so lange durchgehalten habe.

Vielleicht mal abgesehen von dem Jahr ohne Süßwaren, das war mindestens genauso anstrengend.

So jedenfalls sieht’s am Ende eines DuoLingo-Kurses aus:

Und es gibt ein Zertifikat, das hübsch aussieht und mit dem du nicht viel wirst machen können…

Meine allerletzte Übungsaufgabe war diese hier…

Classic.

Leider haben sie mich danach nicht gefragt, wie ich den Kurs an sich fand (ich gäb eine 4/5), noch erklären sie, wie es danach weitergehen könnte. Da musst du dich erstmal selbst schlau machen.

DuoLingo an sich finde ich toll. Das Sprachenlernen wunderbar durchgamifiziert. Anders hätten sie mich (und andere) wohl auch nicht so lange bei der Stange gehalten. Der Kurs an sich war ein prima Rundumschlag über die Basics bis hin zu den verschiedenen Zeiten, verschiedenen Wortschätzen und eine tolle Einführung insgesamt. Nachteile sind die mangelnde Tiefe, die nicht immer ausreichenden Erklärungen und vielleicht auch etwas zu wenig Alltagstauglichkeit. Verschiedene Seiten in Web attestieren einem DuoLingo-Einführungskurs ein Sprachniveau hinauf bis irgendwo zwischen B1 und B2. Nicht mehr, nicht weniger.

Wer möglichst schnell weit kommen möchte, dem rate ich übrigens zur DuoLingo Browser-Version. Die wirkt technisch ein wenig älter als die Tablet- oder Smartphone-App, aber ihr könnt täglich unbegrenzt lernen und müsst euch nicht um die Anzahl der Lingots scheren.

Das Beste an DuoLingo aber ist das Forum. Kannste sagen, was de willst. Da erfährst du immer die Wahrheit, kannst dich mit Gleichgesinnten zusammentun, und ich mag die spezielle Art von Humor dort:

Wie würde ich meine Niederländischkenntnisse jetzt selbst einstufen? So mäßig. Ich hatte etwas mehr erhofft, aber vielleicht auch zu viel erwartet. Mir fehlen Anwendungskenntnisse. Ich würde mir ganz schön einen zusammenstammeln, wenn ich jetzt selbst mit den Vokabeln, die ich schon kenne, ganze Sätze bilden wollte. Und ich verstehe immer noch sehr viel nicht, wenn ich Niederländer im Radio oder auf der Straße sprechen höre.

Die Sprache ist schwieriger, als ich annahm. Vielleicht ist die Tatsache, dass Niederländisch sehr nah am Deutschen ist, sogar das Problem. Du versuchst krampfhaft, da irgendwas rauszuhören, was dem Deutschen ähnlich ist. Und das klappt schon wegen der Aussprache nicht. Auch wenn sich tatsächlich geschätzte 80 Prozent der Vokabeln und der Grammatik aus dem Deutschen oder Englischen herleiten lassen. Das Schwierige sind die übrigen 20 Prozent…

Und jetzt? Mache ich einfach weiter. Ich schaue mir mal Babbel an, das angeblich mehr Wert auf Konversation legt. Mal gucken, ob das irgendwie besser ist. Hin und wieder will ich bei DuoLingo nochmal zum Training vorbeischauen, dann hätte ich am liebsten noch einen Tandem-Partner, mit dem ich regelmäßig sprechen kann und wenn ich geimpft bin, geht’s da hin. Mal sehen, was sich da alles machen lässt.

Noch ein paar Random Pics mit dem iPhone X 2018 (Warschau und Brüssel). Langsam lichtet sich das Chaos: