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Der Weltreise 1. Teil

Ja, richtig gelesen. 5 Tage Bremen sollten schon so etwas wie der Prelude zur Weltreise sein. Meinetwegen auch der Vorab-Test, wie das so geht, von einem fremden Ort aus zu arbeiten und denselben dabei zu erkunden.

Und, das sei gesagt: Das Ganze ist noch ausbaufähig. „Problem“ war in diesem Falle auch, dass ich nicht alleine vor Ort war, sondern meine Bestie (englische Aussprache) dabei hatte. Das heißt, man unternimmt auch schon mal was zusammen, spaziert durch die Stadt, holt sich was zu essen weg, trinkt auch mal ein Bier. Und so schön das ist, es kostet Zeit. Und offenbar ist meine Woche bisher meist so durchgetaktet, dass für so etwas kaum Zeit bleibt.

Jetzt am Ende der Woche bin ich wieder in Bonn, hab auch eigentlich fast alles geschafft, was ich wollte, aber bin ganz schön gestresst. Und das alles, ohne gefühlt auch nur eine Minute prokrastiniert zu haben.

Dazu kommen noch ein paar andere Problemchen, die mir aus früheren Reisen schon bekannt waren und sich jetzt noch einmal bestätigt haben: Zuhause im gewohnten Arbeitsumfeld arbeitet es sich doch am schnellsten. Und ja, das sind der eigene Schreibtisch und der bequeme Schreibtischstuhl (man ist ja zu allem Überfluss nicht mehr der jüngste). Am Zielort bleibt einem meist nicht mehr als ein Küchenstuhl. Der ist zwei Tage lang bequem, aber dann kriegt man doch wieder Rücken. Und dabei hatte ich sogar meine Maus samt Mauspad dabei (und fürs Bad den Google Home/Nest Mini für die morgendlichen und abendlichen Nachrichten).

Experiment also gescheitert? Würde ich gar nicht einmal sagen. Ich glaube nur, da ist mehr Training notwendig, dann klappt das schon. Man muss sich wohl noch etwas disziplinierter an die Arbeitszeiten halten, Ablenkungen nach hinten schieben und Freizeit und Arbeit klarer voneinander trennen. Und nein, ich bereue nichts. Es hat alles in allem richtig gut getan, und ich würde es wieder tun!

Daily Minimization vom Mai 2019. Damals war ich anscheinend viel mit einer echten Kamera unterwegs, und irgendwie war ich der Meinung, alles in RAW + JPG aufnehmen zu müssen. Aber, doch, macht (potenziell) schon die besseren Fotos gegenüber einem Smartphone, so eine Vollformatkamera. Muss sogar ich zugeben.

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Sigh

Deutschland

Manchmal nervt es, in diesem Land zu leben. Eigentlich müsste man diese Regierung jetzt abwählen, man kann es aber nicht, weil es keine regierungsfähige Alternative gibt. Also tut man das, was man als Deutscher immer tut: Man schaut nicht auf die Länder, die es gut machen, sondern die, die es noch weniger hinbekommen, und beruhigt sich damit.

Die Philippinen etwa, die von einem kompletten Idioten regiert werden und mit am stärksten von der Pandemie betroffen sind, haben erst Anfang März überhaupt mit der Impfung begonnen. Südkorea hingegen hat vor einem Jahr schon Massentests eingeführt. Corona war deswegen dort nie so ganz ein Problem.

Wenn Angela Merkel dann gestern zu Protokoll gibt, dass man sicherlich noch den Monat März dafür brauche, um eine umfassende Teststrategie aufzubauen, dann ist das komplettes Versagen gepaart mit Unvermögen, Ignoranz, geballtem Unwissen und das mangelnde Interesse, von denen, die es gut machen lernen zu wollen sagt man als Deutscher: „Korea? Mei, wir bauen schon noch die besseren Autos, gell?“

Man will einfach nur noch weg aus diesem Land, zumindest vorübergehend. Und dann nochmal vorübergehend und dann immer so weiter. Wobei wir beim nächsten Thema wären: Wegminimieren, um dann eine Weltreise zu machen, ihr erinnert euch. Es hat jetzt doch länger als gedacht gedauert, den neuen Rechner von seinen Altlasten (16,5 GB + 7 GB App-Dateien) zu befreien. But here I am. Ein Beweisbild von Ende Februar:

Ein Fund von kurz vor Weihnachten…

Und hier noch ein Screenshot von letzter Woche. „Testen“, ja, ein Wort mit so vielen Bedeutungen…

Und das hier noch von heute. Ihr wisst aber fei schon, Motorola, dass der Weltfrauentag nicht der Valentinstag ist? 🙄

Ich bin für heute raus, sonst rege ich mich zu sehr auf…