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Yeah

Weltreise

Eigentlich könnte man auch mal eine Weltreise machen. Von Ort zu Ort ziehen, je einen Monat dort leben, von dort arbeiten und dann weiterziehen. Dann würde es auch nicht so teuer und es gäb mit Visa keine großen Probleme. Eigentlich wäre der beste Zeitpunkt dafür in ein paar Monaten, wenn die Impfung da ist oder Corona vorbei. Und wenn genug Geld gespart ist. Da sollten aber ein paar Monate tatsächlich sogar reichen. Klar ist: Wenn ich hier ausbreche, dann will ich „clean“ sein, also allen Ballast wegminimiert haben. Aber daran arbeiten „wir“ ja jetzt

Vor zwei Dingen haben ich eigentlich nur „Angst“ unterwegs. Mich einsam zu fühlen und mich nicht verständigen zu können. Vor beiden aber schon deutlich weniger als noch vor ein paar Jahren…

Von daher plane ich das jetzt einfach mal, mache ein paar Testläufe, sortiere weiter aus und lasse mich rechtzeitig impfen. Und dann schauen wir mal, wann es losgehen kann. Allein die Idee, darüber nachzudenken, verleiht mir gerade Flügel. 🙂

Tag #2 der finalen Wegminimierung: Alle Bilder des Galaxy S10 von 2020 final durchsortiert, die besten behalten und den Rest gelöscht (23 GB!). Beweisfoto vom Herbst 2020:

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Right

Jetzt wirklich. Verklagt mich auf eine Kiste Bier, wenn nicht

Ja ja ja, bla bla, Minimalismus. Seit über einem Jahr rede ich davon, dass ich hier im Endstadium wäre und doch drücke ich mich bisher um die letzten Meter.

Damit ist jetzt Schluss. Ich werde ab jetzt jeden Tag etwas wegschaffen und darüber hier im Blog Rechenschaft ablegen. Tue ich das nicht, dürft ihr mich auf die Herausgabe einer Kiste Bier „verklagen“. Die geht an den/die Erste*n, der/die darauf kommentiert. Es gibt je eine Kiste pro Tag, den ich nicht schaffe. Und weil ich nicht weiß, wie lange meine Physis das mitmacht, lassen wir die Aktion erst einmal für den März 2021 laufen. Verlängerung aber nicht ausgeschlossen.

Mit „Wegschaffen“ meine ich die letzten Reste an Dingen, die ich in meiner Wohnung noch habe und die ich sortieren oder wegschmeißen muss. Namentlich:

  • Alte Fotos (und davon nicht zu wenige)
  • Alte Kladden/Briefe/Postkarten
  • Alte Bücher
  • Noch hier und da einzelnes Zeug aus Küche, Kleiderschrank, Flur, Keller oder Wohn-/Arbeitszimmer

Gewährt mir bitte Ausnahmen in folgenden Fällen, die ich anschließend tageweise nachholen würde:

  • Krankheit
  • Notfälle (also wirkliche Notfälle)

And that’s it.

Okay, and let’s get straight to it. Aktuell sitze ich noch an alten Fotos meines mittlerweile verkauften Galaxy S10. Stand September 2020. Ich hangele mich bei den Fotos von Ordner zu Ordner. Hier ein Beweisbild, dass ich den Ordner gerade aussortiere. Aufgenommen Anfang September bei einer Fahrt durch die Niederlande:

Und so wird es denn weitergehen. Mit einem Beweisfoto jeden Tag. Sollte ein spannender Monat werden. Wünscht mir Glück!

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Het Avontuurtje

We zouden moeten thuis blijven. Dat is wat ze zeggen, om het verspreiding van Corona te verhinderen. Maar ik weet niet hoe jullie dat zien: ik hoefd Duitsland alle paar maanden te verlaten, opdat ik niet raar wordt. Dus ben ik vorige vrijdag naar Nederland gereden. Alleen maar een korte tijd, en ik heb geprobeerd naar de mensen te luisteren, net tegen ze te praaten. Vanwege Corona en weinig contact, weet je.

Eigenlijk heb ik niet zeker gewist, of ik trouwens zou moeten gaan. Den naar het buitenland gaan, terwijl de pandemie aan het lopen is… dat is misschien geen goede idee. Maar toen ik dan de andere buitenlandse auto’s gezien heb, heb ik me gevraagt of ik niet veel te streng met mezelf was geweest. Ik heb twee auto’s uit München gezien, en een uit Kehlheim in Beieren. Veel auto’s uit België – oké, das ist niet ver – maar ook het buitenland! En op een parkerplaats naast het kasteel heb ik dan twee camper gezien – een uit Spanje en een uit Tsjechië. Oh, heb ik daar gedacht, misschien is het mogelijk om veel meer te reizen als ze zeggen?

Op de parkeerterrein hebben twee vrienden iets naar elkaar geroepen, maar ik heb het niet begrepen. Daarvoor in de supermarkt ben ik eerst blij geweest omdat ik alles begrepen heb, wat op de boodschappen staat. Maar aan de kassa heeft de verkoper iets an mij gevraagt en ik heb het niet begrepen! Vier maanden heb ik elke dag Nederlands geleerd, en ik versta het alles nog steeds niet. ?

Maar ik heb dan toch veel leuke boodschappen gekocht: oude kaas, lekker bier, nasi goreng, pindas, vla – en ook en Nederlandse boek voor kinderen daarme ik beter het Nederlands kan leren. Blijkbaar heb ik het nodig. Het is niet makkelijk om een nieuwe spraak te leren…

Zo of zo was het een mooie uitstapje. Ik ben blij na zes maanden nog eens in het buitenland gegaan te zijn. Het voelt lekker. Maar als ik twee jaar verleden gezegt had, dat het een avontuur was naar Kerkrade te reden om boodschappen te kopen – dan zullen ze gedacht hebben dat de jongen een rare gezel is. En ik denk dat ook. Dus noem ik het een avontuurtje. We moeten weer klein beginnen…

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Right

Astrazeneca

Die „Pharmazeutische Zeitung“ über die Studie der Universität von Witwatersrand in Johannesburg über die Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs gegen die südafrikanische Covid-19-Variante B.1.351:

In der primären Endpunktanalyse, für die insgesamt 1467 Teilnehmer herangezogen werden konnten, entwickelten 23 von 717 Probanden der Placebogruppe (3,2 Prozent) und 19 von 750 der Probanden, die den Impfstoff erhalten hatten (2,5 Prozent), leichtes bis mittelschweres Covid-19. Daraus errechnet sich eine Effizienz des Impfstoffs von lediglich 21,9 Prozent.

Grafik aus dem „Tagesspiegel“ über die Verbreitung der Corona-Mutationen in Deutschland, Ausschnitt für das südliche Nordhrein-Westfalen:

Das klingt wirklich so, als müsse man den Astrazeneca-Impfstoff unbedingt haben. Wenn sie das öffentliche Leben wieder hochfahren, hast du keine Ausreden mehr, bist ja geimpft, kannst zur Arbeit fahren, wieder Sport machen, dir Corona holen. Hätte ich so richtig Bock drauf.

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Reisepläne für irgendwann

Eigentlich ist man ja schon mit wenig zufrieden. Wenn man vielleicht auch dies Jahr nicht weit weg kann: Hier in Europa is‘ ja erstmal auch schön. Außerdem hat man noch lange nicht alles hier gesehen. Ich selber habe mich da selbst auch sehr lange ausgebremst. Ich war (und bin?) halt schlicht nicht so der Reisetyp. Aber selbst mir geht die Ferne langsam ab. Wenn’s also weiter nicht weg geht, vielleicht mal eine Tour de Europe veranstalten? Etwa so:

Die Idee dabei ist eigentlich nur dahin zu fahren, wo man immer schon mal hin wollte (Mittelengland etwa, Lake District, Snowdonia, Holyhead, Venedig, Triest, Belgrad, Griechenland, Istanbul). Und zu Orten, wo man schon mal war, aber die man gerne noch einmal sehen würde, wie Amsterdam, Dublin, Barcelona), dabei mal eine hübsche griechische Insel mitnehmen, durch mir völlig unbekannte Gegenden fahren, deren Einreise- und Urlaubsbedingungen man auch besser vorher noch einmal checkt (Moldawien, Ukraine, Belarus) und dann mit einem hübschen Schlenker die Ostsee entlang wieder zurück.

Zeit? Drei Monate oder so. Und unterwegs arbeiten.
Geld? Spielt natürlich keine Rolle dabei. 😉 Aber wenn es eh meistens Arbeit ist, dann ist die Sache ja quasi schon finanziert. Muss ich nur einen Housesitter finden.
Weapon of Choice? Das Auto scheint mir dafür am geeignetsten, flexibelsten und auch sichersten (Corona wird im Sommer noch nicht vobei sein). Aber das wäre noch genau zu klären.
Und wann? Ja, vielleicht jetzt im Sommer. Vielleicht nach der Impfung. Vielleicht erst nach Corona. Vielleicht aber auch gar nicht und es ist nur gerade ein geistiger Ausflug. 🙂

Ich gäb mich auch schon mit weniger zufrieden. Nen Ausflug nach Holland oder so. Aber jetzt langsam könnte ich echt mal raus…

Wie sähe eure Route aus?

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Argh

Snippets

Die Eigenschaft hat auch nicht jeder digitale Bilderrahmen:

Seiten, die sich gar nicht mehr bedienen lassen, wenn du beim Cookie-Consent-Banner nicht auf OK drückst oder sie keinen Fachmacht für dich finden…

Welchen Teil von „Automatische Updates“ habt ihr nicht verstanden? ?

Hi, I’m Jürgen and I’m from the Rest of the World.

It’s just business, right? Right?! ? (via turi2)

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:)

Orange oder gelb?

Neulich stand ich an der Fußgängerampel neben einem Vater mit seinem Sohn. Um sich die Wartezeit zu vertreten, schaute der Kleine (also das Kind) auf die Autoampel. „Jetzt ist es grün“, kommentierte er. „Und gleich wird es orange.“

Orange? Das muss doch „gelb“ heißen, dachte ich. Ist doch klar festgelegt für eine Verkehrsampel: Rot – gelb – grün. Aber tatsächlich hätte ich in dem Moment nicht sagen können, welche Farbe da wirklich zwischen rot und grün aufleuchtet. Ist es gelb oder ist es orange? Natürlich vergingen daraufhin quälend lange Sekunden, in denen die Ampel nicht umsprang und uns lange auf die Antwort warten ließ.

Wüsstet ihr es auf Anhieb? 🙂

Tatsächlich habe ich seit der Kinderweisheit öfter mal auf Ampeln geachtet. Und tatsächlich: Die Farbe ist ein ganz klares Orange:

Was mich an der Erkenntnis am meisten fasziniert: Wir sehen ja, dass es orange ist, aber wir sagen trotzdem „gelb“. Warum eigentlich? Wir sagen ja auch nicht „grün“ zu einem blauen Himmel oder „schwarz“ zu einem roten Auto. Nur vor den Altglascontainern stehe ich manchmal und kann mich nicht so recht entscheiden: Ist die Flasche jetzt eher grün, eher braun oder irgendwas dazwischen?

Aber das liegt an der Flasche.

Und liegt es daran, dass wir nicht sagen können, ob die Ampel gelb oder orange ist, weil wir den Widerspruch schon völlig verinnerlicht haben?

Ich werde auf jeden Fall jetzt öfter mal lauschen, was Kinder so zu sagen haben. Scheint gar keine schlechte Idee zu sein…

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Argh

Russland

Einen Oppositionellen wegen Nichtigkeiten 2 Jahre und 8 Monate in ein Straflager sperren. So demokratisch ist Russland. Viel Spaß dort, ihr Merkel-Gegner! Und so erbost ist auch unsere Bundesregierung:

Aber wenn es darum geht, die Wirtschaft möglichst schnell wieder hochzufahren, ist ihr dann doch jedes Mittel recht…

Und uns?

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Right

Arbeit einbetten

Kürzerer Gedanke heute: Der Unterschied, ob ich an einem Tag etwas gebacken bekomme oder nicht, liegt meist darin, wie konsequent ich meine Haupttätigkeit verfolge. Nebentätigkeiten bestehen bei mir meistens aus E-Mails lesen und beantworten und Nachrichten lesen (ja, ich darf das beruflich, muss das sogar. 🙂

Es gibt Tage, da jagt eine E-Mail die andere, der Nachrichtenstrom will nicht abreißen, man ergeht sich in endlosen Diskussionen, und dann ist auch schon wieder später Nachmittag. Du kriegst nichts gebacken. Und an manchen Tagen lasse ich es dann auch einfach gut sein, weil solche Tage einfach dazugehören. Auf Dauer geht das natürlich nicht. Und will ich wirklich etwas schaffen, muss ich den Spieß umdrehen:

  • Zeit für einen Kaffee? Erst nachdem du den Absatz zu Ende geschrieben hast.
  • Es meldet sich einer im Chat? Der kann auch mal kurz einen Moment warten.
  • Ab zum Mittagessen? Dann öffne vorher das WordPress-Dokument und die Quellen, die du danach bearbeiten willst.
  • In der Mittagspause eine Runde Sport und dann duschen? Dann such dir vorher das Thema aus, über das du danach schreiben willst, nicht hinterher.

Vor allem den letzten Punkt finde ich wichtig, denn das ist ein Riesenunterschied. Wenn ich mit einem Thema im Hinterkopf zum Beispiel eine Stunde Radfahren gehe, dann entwickele ich unterwegs Ideen und Strategien dazu und habe den Beitrag schon „halb fertig“, wenn ich zuhause ankomme. Habe ich vor dem Sport noch gar keinen Plan, worüber ich danach schreiben will, kreisen meine Gedanken zwischendurch natürlich um etwas Anderes.

Also statt sich in endlosen kleinen Tätigkeiten zu verlieren, bette ich diese kleinen Tätigkeiten in eine große ein. Dann ist die große am Ende des Tages meist auch erledigt.

Umgekehrt funktioniert das leider nicht…

Macht ihr das ähnlich?

Al mijn mensen precies hier, onmiddellijk:

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Yeah

Früher Schlafengehen

Ich habe mir über die Jahre einen recht ungünstigen Schlafrhythmus angewöhnt. Es hat sich für mich herausgestellt, dass 0100 bis 1000 Uhr tatsächlich am ehesten meinem Biorhythmus entspricht.

Ungünstig ist das vor allem deswegen, weil morgens dadurch keine kreative Arbeit mehr möglich ist. Ich komme meist nur zu Organisatorischem, und danach schließt sich dann oft meist gleich das Nachmittagstief an. Meine produktivste und kreativste Phase habe ich zwischen 1600 und 1900 Uhr. Die lasse ich mir auch normal nicht nehmen.

Dumm ist nur, dass ich parallel dazu weiterhin intervallfaste. Aufgrund des 16:8-Rhythmus‘ versuche ich deswegen möglichst früh abendzuessen (vor 1800, spätestens 1900), damit ich am nächsten Morgen ab 1000, spätestens 1100 Uhr direkt mit einem Milchkaffee in den Tag starten kann.

Nun verschiebt sich auch wegen Corona gerade einiges und auch ich experimentiere viel mit der neu gewonnenen Freizeit. Da kam mir der Gedanke, einfach mal früher schlafen zu gehen. Da jetzt Winter ist und ich ohnehin immer müde bin: durchaus mal einen Versuch wert.

Und so gehe ich seit Sonntag schon die ganze Woche vor Mitternacht schlafen, manchmal gegen 2300 Uhr, einmal sogar davor. Das geht erstaunlich gut. Weil es in meinem Haus zu der Zeit für gewöhnlich noch sehr laut ist, sind Ohrstöpsel meine Geheimwaffe geworden. Eigentlich sind die gar nicht mein Ding, mehr so aus Vorsicht. Was ist, wenn ausgerechnet dann der Feueralarm losgeht oder ein Freund mich nachts aus dem Bett klingeln muss, weil er sich ausgesperrt hat? Aber das habe ich jetzt einfach mal riskiert…

Mit ziemlichem Erfolg bisher: Wenn ich nichts mehr höre, geht mir anscheinend auch weniger durch den Kopf. Dann las ich neulich von Dankbarkeit. Überleg dir vor dem Schlafengehen ein paar Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist, dann kannst du froheren Mutes einschlafen. Auch das funktioniert bei mir. Und wenn ich dann auch noch halbwegs müde bin, schlafe ich dann auch sehr schnell ein…

Die ersten Male bin ich seitdem sogar von selbst früher aufgewacht (obwohl der Wecker nach wie vor auf 1000 Uhr steht). Das war praktisch, weil ich dann auch versuchsweise gleich morgens mit DuoLingo in den Tag gestartet bin, das Gefühl hatte, schon produktiv gewesen zu sein, sogar ohne gearbeitet zu haben. Und auch danach war ich deutlich produktiver während der eigentlichen Arbeit.

Heute bin ich um 1000 Uhr aufgewacht – nachdem ich am Vortag um 2300 Uhr ins Bett gegangen bin. 11 Stunden Schlaf, einfach mal so. Das ist selbst für mich viel.

Der ganze Schwung der letzten Tage ließ sich so nicht mehr wirklich mitnehmen. Mit Kaffee, Sprachkurs, Frühstück, Organisatorischem, Mini-Workout, Duschen und dem Nachrichtenstream war ich dann erst gegen 1300 Uhr fertig. Mein eigentliches erklärtes Ziel ist: gegen 1000 Uhr am Rechner zu sitzen und eine Kreativphase einzulegen. Das bedarf wohl noch ein wenig Übung…

Aber ausgeschlafen war ich heute. Das kann ich euch sagen! 🙂

Wie organisiert ihr euren Tag?