In den kommt aber auch alles rein, was ich an Dokumenten, Bildern und Screenshots mache oder auch tatsächlich herunterlade. Das ist eigentlich ganz praktisch. Einen Monat lang läuft da alles ein und dann sortiere ich für gewöhnlich aus. Nur dass es diesmal länger her ist, weil ich noch nicht weiß, ob ich bestimmte Bilder und Dokumente noch brauche. Und irgendwie bringt das auch mein Leben jedes Mal in Unordnung.
Gab Zeiten, da habe ich den 2 Jahre lang nicht geleert…
Ich lösche gleich mal.
–
Wenn Mark Zuckerberg da in seiner nach Second Life aussehenden Spielzeugwelt herumtanzt, uns allen das Metaverse als das nächste große Ding verkaufen will und dann auch noch eine neue VR-Brille dafür vorstellt, die 1.500 Euro kostet und die 1-2 Stunden Akkulaufzeit hat. Dann, ja dann steigt so ein bisschen die Hoffnung, dass Facebook sich da gerade von selbst löscht.
Bild: Meta
So einfach ist das natürlich nicht, weiß ich auch. Bevor ein reiches, börsennotiertes US-Unternehmen den Löffel ablegt, muss schon einiges passieren.
Was soll der Blödsinn dann? Ich glaube, Zuckerberg will einfach nur ablenken davon, dass seine Entwickler es gar nicht hinkriegen sollen, den Hass und das Suchtpotenzial auf den Plattformen zu reduzieren. Ist schließlich das, womit sie Geld verdienen. Deswegen jetzt dieser völlig absurde Nebenkriegsschauplatz für Virtual Reality, was seit zehn Jahren das nächste große Ding wird, jetzt wirklich, diesmal echt. Und wo du dir diese schweißtreibende, schwindelig machende Brille aufsetzen musst, unter der es niemand viel länger als eine halbe Stunde aushält. Viel Glück, Mark!
Schade, dass es heute keinen Tim Berners-Lee mehr gibt (was macht der eigentlich?), der eine nicht-kommerzielle Variante des Social Web veröffentlicht. Irgendwie will man ja schon mit seinen Leuten in Kontakt bleiben.
–
Ladies and gentlemen, we have ourselves a bookcover:
Und der Inhalt ist auch bald so weit.
Wenn euch das nicht gefällt, behaltet das übrigens bitte gerne ausnahmsweise mal für euch… ? Ich kann gerade keinen Gegenwind brauchen.
–
Seit 3 Tagen jetzt in Hagen… Ich bin gespannt, ob da noch was kommt.
–
Ich hätte ja gesagt: ?, aber man muss das wohl als Chance begreifen:
–
I’ve joined the anti-plastic movement:
–
So war das aber eigentlich nicht gedacht mit der „Men’s Section“ im Drogeriemarkt…
Ja, Politik, jaja. Soll nur jemand drüber schreiben, der sich damit auskennt. Also keiner…
Also die Einführung des Bürgergelds mit 50 Euro mehr im Monat als bei Hartz IV, vor allem aber die Abschaffung der Gängelei der Leute. Behalten der Wohnung für 2 Jahre, egal bei welcher Größe, das Unangetastetlassen eines Sparguthabens von 60.000. Es gibt den Betroffenen, aber auch den Mitarbeitern auf dem Amt (!) Würde zurück. Das ist gut.
Das alleine ist aber noch nicht die Umkehr der Hartz-Reformen. Da spielen in meinen Augen noch drei weitere Dinge mit rein:
Der Mindestlohn in Höhe von 12 Euro. Der ist quasi die endgültige Abschaffung des Niedriglohnsektors. Klar wird da noch ein wenig getrickst und er kommt zum gleichen Zeitpunkt, in der die Inflation wieder ein großes Stück davon auffrisst. Aber jetzt muss doch keiner mehr irgendeine niedere Arbeit annehmen, ohne dafür wenigstens halbwegs fair entlohnt zu werden.
Das neue 49-Euro-Ticket. Klar, 9 wären besser gewesen. Aber wer jetzt arm ist und mal verreisen möchte, der kriegt auch einmal im Jahr 49 Euro dafür zusammen.
Vor allem aber: Der Fachkräftemangel/Arbeitnehmermarkt.
Der sorgt gerade mehr als alles Andere dafür, dass die Leute auch einfach mal „nö“ sagen können. Scheißjob mit schlechten Konditionen? Bleibst du als Arbeitgeber drauf sitzen. Die Leute lang machen, die nicht spuren? Ja, dann gehen die halt woanders hin.
20 Jahre nach der Einführung von Hartz IV wird der Mist also endlich wieder zurückgenommen. Bleibt als Frage, ob das wirklich notwendig war. Hätten wir anders die Kurve nicht gekriegt? Hätten wir uns so billig verkaufen müssen, oder hätten wir den Schritt zu einem Hochlohnland wie Norwegen oder die Schweiz auch gleich gehen können? War es das wert, dieser krasse soziale Abbau, dessen Schattenseiten sich dann anderswo gezeigt haben, vielleicht auch im Erstarken der neuen Rechten und im Hass in den sozialen Netzwerken?
Jetzt muss die Ampel nur noch das Geld dafür irgendwie aufbringen, ohne die Inflation weiter anzuheizen… und etwas gegen die grassierende Obdachlosigkeit unternehmen. Besiegt ist die Armut damit ja noch lange nicht.
–
Heute schon weniger untot als gestern. Aber ich bin nach wie vor weit davon entfernt fit zu sein. 4 Wochen jetzt. Was ist da los? Ich nenne es mal Long-Non-Covid. So wie ich heute beim TT an der Platte stand und gekeucht habe – das war schon beängstigend. Das Wochenende noch, dann soll das aber auch endlich mal vorbei sein.
–
Dieses YouTube-Video ist perfekt:
Also, jetzt mal ganz abgesehen davon, ob ihr euch für Tischtennis interessiert oder nicht. Der Typ kann präsentieren, unterhalten und auch noch Tischtennis spielen gleichzeitig. Sein Video ist toll produziert, kostenlos, seine Eigenwerbung völlig unaufdringlich. Und trotzdem weiß man am Ende, wer er ist, wie er heißt und man behält ihn im Gedächtnis. Dass man ganz nebenbei auch noch – für lau – richtig gute Infos bekommt, wenn man bestenfalls durchschnittlicher Hobby-Tischtennisspieler ist, ist super. Der Mann wird auch selbst etwas damit verdienen. Denn mittlerweile ist YouTube auch so weit, dass Content Creator mit einer halbwegs ansehnlichen Reichweite mehr als gut davon leben können.
Das ist Win-Win-Win, also eine der besten Botschaften der letzten Jahre. Praktisch jeder kann YouTuber werden – es gibt kaum Beschränkungen – du musst dich nicht kaputt machen damit. Experten raten zu einigen wenigen Videos im Monat, die halt nur Content haben, der länger aktuell bleibt. Und dann haben alle was davon. Du, deine Zuschauer und Google als Betreiber sogar auch.
Du musst nur irgendwie die Reichweite aufbauen…
–
Hach, Ryan Adams. Tatsächlich mag ich „Shake it off“ von ihm am besten. Dieses Melancholisieren von Liedern ist schon sein Hauptberuf. Aber das eigentlich fröhliche, konstruktive „Shake if off“ von Taylor Swift hat er hier komplett umgedreht von einem „Ich lasse nichts an mich ran“ in ein „Was immer ich tue, ich kann nichts machen“. Wunderschön:
Heute früh meldete sich mein Ukulele-Lehrer, dass er krank sei und die Stunde heute leider ausfallen müsse. Das passt ja super, dachte ich, weil ich meinem Steuerberater mehr oder weniger versprochen hatte, dass ich mich bis Ende der Woche um die Belege für meine Einkommensteuer mein Tax Management 2021 kümmern würde. Als es dann heute Nachmittag so weit war, habe ich mich heroisch – schlafen gelegt. Ich war einfach zu platt.
Also entweder die Impfnachwirkungen sind noch nicht ganz ausgestanden und ich habe gestern schon wieder zu früh Sport gemacht oder irgendwas ist sonst nicht in Ordnung. Auf jeden Fall ein gebrauchter Tag, an dem ich wie untot von A nach – noch nicht einmal B, sondern mehr nach A.1 gestolpert bin und wie immer erst jetzt so richtig wach werde, wo es auf die Schlafenszeit zugeht. Es ist zum Vergessen.
–
Athena: Schaut man sich die so oder so geniale Anfangssequenz dann zum dritten Mal an, verliert sie auch etwas von ihrer Spektakularität. So viele Statisten sind es dann nämlich gar nicht und die Koordination wird dann doch erheblich einfacher gewesen sein, wenn es nicht nur 1 Take war, sondern mehrere.
Dafür bin ich mittlerweile Fan des Films geworden. Ja, vielleicht was sonderbar zwischendurch, was unglaubwürdig, was drüber. Vielleicht haben sie für das ganze Spektakel einen Teil der ursprünglich vielleicht noch was klügeren Geschichte geopfert. Aber die Machart ist schon wirklich gut, wirkte teils wie ein Kriegsfilm ohne Krieg. Und ich mag die Botschaft, auch wenn sie am Ende etwas draufgekleistert wirkte: Wenn die erodierende Demokratie schon zu einem Pulverfass geworden ist, ist es fast egal, wer am Ende die Lunte legt. Das Ding wird hochgehen. Lassen wir es nicht so weit kommen!
–
Buch: Schleppt sich dahin. Ich versuche, das Cover heute fertig zu kriegen.
Bevor ich begann, diesen Blogeintrag zu schreiben, hatte ich überhaupt keine Idee, worüber eigentlich. Als ich dann anfing, kamen nicht nur immer mehr Ideen, ich begann irgendwie auch, meinen Tag dadurch zu sortieren. Was war noch mal morgens, mittags, abends. Klar, Psychologen raten schon seit Jahren dazu, täglich ein Tagebuch, (Erfolgs-)Journal oder Blog zu füllen, weil das hilft, Gedanken zu sortieren und dich zu „erden“. Aber so „live“ habe ich das tatsächlich noch nie miterlebt.
Es wird jetzt sogar ein erstaunlich langer Blogeintrag. Habter davon. ?
–
Was man selten macht: Newsletter willentlich bestellen statt, für gewöhnlich, abzubestellen, was einem unfreiwillig aufgedrückt würde. Bei zwei Newslettern habe ich das vor ein paar Monaten dennoch gemacht und sie auch behalten. Denn beide gefallen mir erstaunlich gut, weil sie nicht um sich selbst kreisen, wie eigentlich jeder andere Newsletter, den man so kennt, sondern wirklich wertvolle Infos liefern und Spaß machen.
Dense Discovery von Kai Brach ist der eine. Bei dem brauche ich für eine Lektüre jedes Mal 20-30 Minuten. Aber die Zeit nehme ich mir sehr gerne. Der andere ist Tech Productivity von Louis Lazaris. Für den brauche ich nur zwei, drei Minuten. Und der sieht auf den erste Blick ÜBERHAUPT nicht so aus, aber er ist phänomenal, weil er sich auf ein paar wenige richtig gute Tools und ein paar wenige richtig gute Lesetipps beschränkt.
In der Ausgabe für diese Woche postete er zwei Links zu Beiträgen, die man noch nicht eimal lesen muss, um ins Grübeln zu kommen:
Letter to Your Future Self: Sahil Bloom empfiehlt, sich jedes Jahr selbst einen Brief für das eigene Ich ein Jahr (oder mehrere Jahre) später zu schreiben. Mir würde das fast schon 1x reichen. Zum Beispiel an mein Future Self, wenn es 50 wird (gar nicht mehr soo lange hin). Ein paar Dinge, die ihn daran erinnern, wer er heute war, was ihm damals wichtig war und was er gemacht haben könnte, wenn die Dinge gut laufen würden.
What Would Happen if You Worked Only 8 Hours a Week? von Daniel Fryer. Einige von euch haben vielleicht schon einmal „The 4 Hour Workweek“ von Tim Ferris gelesen, ein ziemlich radikaler Ansatz, der dich ermuntern möchte, dein ganzes Leben zu verändern. Der hier ist etwas anders. Es geht darum, mal wirklich zu überlegen, wie sich die eigene Arbeit so organisieren ließe, wenn man statt 40 nur 8 Stunden für sie zur Verfügung hätte. Also, ich käme ganz schön ins Grübeln, würde noch viel mehr Dinge wegdelegieren wollen, ganz sicher aber auch weniger E-Mails schreiben und mich langsam mal ernsthaft mit dem Thema Auto-Transkription beschäftigen. Aber ließe sich damit im Vergleich zum Tippen wirklich Zeit einsparen, wenn ein Beitrag doch auch durch Nachdenken beim Schreiben entsteht? ?
–
Nebenbei, aus dem Dense-Discovery-Newsletter:
?
Ich sehe noch einen Vorteil. Eltern müssen ja irgendwie auch mal streng sein, sind in der Pubertät die „doofen, peinlichen Allesbestimmer“. Als Onkel kannst du da der coole Draufgänger sein, der das Leben locker nimmt, Lederjacke trägt, Gitarre spielt (oder Ukulele, weil ihm Gitarre zu kompliziert ist ?) und mit seinem alternativen Lebensstil völlig Anti-Establishment-like frischen Wind in die oft festgefahrenen Eltern-Teenager-Beziehungen bringt. I could be that guy!
–
Original mit Untertitel zu gucken, ist für mich zum Standard geworden. Bekommst die Original-Atmosphäre mit, lernst idealerweise noch ein bisschen was von der Sprache (zugegeben nur in den Sprachen, die du schon ein wenig beherrschst) und bei deutschen Serien verstehst du dank Untertiteln sogar endlich ein wenig was von dem, was sie da sagen. ?
Was mich nervt, ist, dass man in vielen Fällen nur noch die Audio-Transkription bekommt. Das ist der absolute Stimmungskiller, weil es dir verdeutlicht, wie konstruiert das alles in Wahrheit ist:
Macht so irgendwie keinen Spaß mehr…
Dennoch: „Athena“ (Netflix) bisher (nach 30 Minuten) ein ziemlich cooler Film. Soll aufgrund der Handlung insgesamt vernachlässigbar sein. Aber diese Anfangssequenz hat mir fast die Luft zum Atmen genommen. 10 Minuten, die zumindest so aussehen sollen, als wären sie in einem Take gedreht (sind sie nicht, es gibt 7 Schnitte) und einfach nur krass!
–
Von Neuwied fehlgeleitet, dann wieder nach Neuwied und jetzt nach Hagen gebracht, was deutlich weiter entfernt liegt. Bin sehr gespannt, wann das noch kommt. ? Kann dem zum Glück sehr gelassen entgegensehen, ist überhaupt nichts Wichtiges. Aber nicht, dass es am Ende daran liegt…
–
Ich höre seit Jahren kein Radio mehr. Die Sender haben mich mit ihrer gleichförmigen Musik einfach zu lange zu sehr gequält. Selbst bei Deutschlandfunk Nova habe ich lange nicht mehr reingehört. Von daher umso schöner zu sehen, dass Saint Motel ganz offenbar mehr als nur eine Alltagsfliege waren. Ich mochte das ikonische „My Type“. Und das hier ist zwar auch sehr poppig, aber trotzdem ein Song nach dem Motto: Der klingt doch fast zu gut, als dass es ihn vorher nicht schon mal gegeben haben müsste. ?
Es ist selten geworden und das letzte Mal auch schon eine ganze Weile her; irgendwann vor Corona. Es gab auch danach schon wieder Kneipenabende. Aber da war man dann doch irgendwie vernünftig, hat sich nur draußen hingesetzt, hat nicht über den Durst getrunken und ist irgendwann zu zivilen Uhrzeiten nach Hause. Was mich direkt zu den ersten Regeln eines perfekten „Um die Häuser ziehen“-Abends bringt:
1. Unvernünftig sein 2. Über den Durst trinken 3. Auf die Uhrzeit schei*en
Ich weiß, ich weiß. Mit Anfang/Mitte 40 hat man schon einiges an Erfahrungen gesammelt und will sich davor schützen, etwaige Negativerfahrungen zu wiederholen. Aber man macht das ja nicht ständig, im Prinzip nur alle Jubeljahre mal. Da sollte man es mal Fünfe gerade sein lassen können.
Britta kam gerade aus Berlin zu Besuch und – ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam – aber wir sind erstmal spontan eine Runde in der Sonne durch den Bonner Norden spaziert und am Ende im Biergarten (Schänzchen) gelandet, wo mehr Personal als Gäste waren, aber wir was zu Essen und das erste Bier bekamen. Danach war mir – immer noch nicht ganz gesund – kalt und wir haben uns erst einmal bei mir wieder aufgewärmt. Weitere Punkte des Rezeptes also:
4. Spontan sein 5. Eine eingeschworene Gemeinschaft bilden 6. Eine gute Grundlage schaffen 7. Persönliche Bedürfnisse nicht außer Acht lassen
Mittlerweile war es halb zehn, ich hatte einen Tee und einen Portwein auf, wir zogen uns beinahe winterfest an und gingen raus. Zunächst nach draußen vors Pawlow, wo ich Britta davon überzeugte, dass wir ein Herrengedeck nehmen müssten (mit „Erfolg“, wir nahmen sogar zwei). Als nächste Station gingen wir rein in die gut durchlüftete Café Blüte – in dem ich abends noch nie war.
Nach 12 hatte bei sämtlichen Läden die Außengastro geschlossen. Wir hatten also nur noch die Wahl zwischen Kioskbier und irgendwo reinzugehen. Das Babel schien uns schließlich nicht überzulaufen, so dass wir die – vielleicht etwas leichtsinnige Entscheidung – trafen, da einfach auf ein, zwei Bier reinzugehen. Als weitere Ordnungspunkte eines Um-die-Häuser-Ziehens also:
8. Leicht vorglühen 9. Mal was Neues probieren 10. Etwas riskieren 11. Warm anziehen 12. Herrengedeck?!
Eigentlich müßig zu erwähnen, dass wir uns gut verstanden und einen sehr lustigen Abend hatten. Dass Britta unkompliziert ist, wusste ich bereits, bewies sie aber noch mehrmals, als sie danach von den Wirten des Billabonn und später des Nyx je noch ein Bier loseiste und sich nicht abwimmeln ließ, obwohl sie betonten, eigentlich schon geschlossen zu haben. Der nette Wirt vom Nyx (Nicky und Juan dürften sich noch erinnern) verkaufte uns das Bier sogar zum Einkaufspreis. Vor dem Billabonn trafen wir einen alten Bekannten von Britta, die eine gemeinsame Geschichte hatten und noch einen Typen, der eine sehr markante Stimme hatte. Wir schlugen ihm am Ende vor, er solle einen Podcast machen oder Synchronsprecher werden, worauf er sich überrascht zeigte und meinte, Hörbücher hätte er tatsächlich schon einmal gesprochen. Als wir mit dem Abschlussbier aus dem Nyx auf dem Frankenbadplatz saßen, war es bereits 0500 und ich weiß nicht mehr, wie es plötzlich so später werden konnte. Aldus:
13. Alte Bekannte wiedertreffen 14. Neue Leute kennenlernen 15. Jemand tut dir spontan und völlig zwanglos etwas Gutes 16. Das Gefühl von Zeit und Raum muss abhanden kommen 17. Es muss spät werden
Der wichtigste Punkt von allen aber:
18. Du musst mit den richtigen Leuten unterwegs sein.
Menschen, die freundlich, konstruktiv, unkompliziert, spontan, offen und hilfsbereit sind. Und natürlich solltest du selbst so auch sein. 😉
Gerne mal wieder sowas. Aber jede Woche könnte ich das nicht. Das wäre der Gesundheit nicht zuträglich, und dann wäre es auch nicht legendär.
–
Buch: Alle Karten sind fertig. Das Cover auch so gut wie. Hab mir die Deadline 31.10. gesetzt.
Vielleicht sollte ich noch die Fahrtrichtung angeben? ?
–
Tax Management: Letztlich heute durchgezogen, zumindest ähnlich wie kürzlich geplant. Werde im Beitrag dazu noch ergänzen:
Gute Musik hören
Die Arbeit gerne häufig mit anderen Arbeiten unterbrechen
Dinge, die möglich sind, einkürzen.
Zum Beispiel gibt mein Buchungsprogramm für eine Buchung gar kein Datum an. Dann brauche ich die Rechnungen ja auch nicht (wie all die Jahre gemacht) in eine chronologische Reihenfolge zu bringen. Einfach einbuchen wie gesehen.
Belohnt habe ich mich damit, danach nichts Anderes mehr zu arbeiten. Musste erstmal reichen.
–
Impfie 4.0:
Eigentlich cool, wie unkompliziert das mittlerweile funktionieren kann. Offener Impftermin im Bonner Stadthaus, kurze Schlange, der Dude händigt dir den Anamnese-Bogen direkt zwischen Tür und Angel aus:
Und dann geht’s auch recht schnell los. Bekommst dazu den Impfstoff deiner Wahl. Ich hab den von Biontech gegen die BA.5-Omikron-Subvariante genommen und lag gestern komplett flach. Scheint also gewirkt zu haben.
So langsam bin ich aber froh, wenn ich mal wieder Sport machen kann. It’s been a month…
Ich habe seit ein paar Monaten einen neuen, jungen Steuerberater. In den letzten Zügen „unserer“ Steuererklärung für 2020 fragte er noch einen Beleg über den Laptop an, den ich mir in dem Jahr gekauft hatte, und schrieb mir anschließend:
„Es freut mich, dass wir die Steuerlast durch Ihr MacBook weiter senken konnten!“ ???✌?
Steuerberater des Aventurers. Emoticons zur Unterstreichung von mir.
Mich auch, Steuerberater, mich auch.
Ich wollte nur, ich könnte auch nur annähernd eine ähnliche Begeisterung für das Thema aufbringen.
Seit nunmehr auch schon 15 Jahren schlage ich mich Quartal für Quartal mit der Umsatzsteuervoranmeldung herum, und es wird nicht besser. Jedes Mal, wenn es wieder so weit ist, gehe ich erneut die Wände hoch, mein Puls rast, ich lache hysterisch, finde mich plötzlich im Bad wieder, enthusiastisch den Fußboden schrubbend und das Klo wienernd.
Erleuchtete Buddhisten aus dem Himalaya beherrschen das vollkommene Loslassen, das Freiwerden vom eigenen Ich. Sogar meine Krankenkasse rät zu Zazen, einer speziellen Meditationstechnik, die zum Ziel hat, alles, was wir tun, ohne Bewertung wahrzunehmen. (Zazen-Kurse bezuschussen tut sie allerdings nicht). Aber müssen Buddhisten aus dem Himalaya auch Tankquittungen aus geschäftlich durchgeführten Fahrten mit dem Privat-PKW ins Fahrtenbuch eintragen, mit 30 Cent/Kilometer ansetzen und relevante Verpflegungsmehraufwendungen für eintägige Auswärtstätigkeiten bei mehr als 12, aber mindestens 14 Stunden Abwesenheit von der regulären Tätigkeitsstätte kontieren? Und dabei nicht werten?
Westliche Lifecoaches raten dazu, unangenehme Aufgaben angenehm zu machen, sich einen Yogitee zu kochen und die nicht zu bewertende Aufgabe in möglichst kleine Einzelschritte zu unterteilen. Oder auf eine Belohnung hinzuarbeiten, sich das Gefühl der anschließenden Freude über das Geschaffte zu vorvergegenwärtigen oder sich zumindest über das Geld zu freuen, dass man durch die Erklärung wiederbekommt. Was gar nicht aufgeht, denn wenn ich nicht gerade einige größere Ausgaben getätigt habe, muss ich eher noch etwas nachzahlen.
Nein, Schluss, aus. Es geht nicht mehr anders. Ich muss das Ganze irgendwie auf meine Art positivieren. Nur wie?
Okay. Fangen wir mal klein an. Im Grunde sind es ja schon der Name „Steuer“ oder das Wortungetüm „Umsatzsteuervoranmeldung“, die mir den Hals zuschnüren. „Worte sind Fenster oder sie sind Mauern“, sagte Ruth Bebermayer.
Nehmt den Krieg in der Ukraine als Beispiel, der in Russland „Militärische Spezialoperation“ heißt. Und schon wirkt das alles nach einem Abenteuerausflug und weit, weit weg.
Sehr gut funktionieren ja auch immer englische Buzzwords. Ein Hausmeister ist der miesgelaunte Typ im Blaumann, der studiert hat und trotzdem (oder gerade deswegen) dreimal die Woche mit dem Pömpel das verstopfte Schulklo wieder flottmachen muss. Ein Facility Manager hingegen strahlt Autorität aus. Bei dem überlegst du es dir schon zweimal, ob du ihm noch ein freches Wort hinterherwirfst. Gleiches beim Verkäufer, der dich auf Schritt und Tritt verfolgt. Heißt er Sales Manager, bist du viel eher geneigt, ihn mal höflich um Rat zu fragen.
Gut, also, machen wir’s doch auch so: Verenglischen wir die Steuererklärung!
Die heißt laut Linguee „tax declaration“, „tax return“ oder schlicht: „return“. Das klingt doch schon viel besser, wenn ihr mich fragt. Nicht: „Ich muss noch meine Umsatzsteuervoranmeldung erledigen, mir geht’s nicht gut“, sondern „Isch hänge da noch in meine Return vör diese Quartahl. Kann leidör erst um 20 Ührr!“
„Return“ klingt weit weg von „Steuer“ und suggeriert sogar, dass man da auf jeden Fall was wiederbekommt. Schonmal nicht schlecht!
Man könnte das auch weiter abstrahieren. Klar, es geht im Prinzip darum, dem korrupten Bullenstaat noch Geld in den Schlund zu werfen dem geliebten Vaterlande und den distinguierten Persönlichkeiten, die in ihm residieren, etwas zurückzugeben. Aber es geht natürlich auch um Geld. Über das spricht man bekanntlich nicht, man verklausuliert es und nennt es lieber Vergütung, Rente, Tantieme, Fonds, Devise, Zahlungsmittel oder Kompensation.
Geht es dann noch darum in einem Wort zu vermitteln, was man da eigentlich tut, könnte man es Management nennen, Bilanzierung oder – oh ja! – Anpassung. Vierteljährlich, das ganze bei mir. Und dann hätten wir’s ja:
Quarterly Adjustment of Compensation
Wer würde den Akt der Steuererklärung dahinter vermuten?
Mir selbst reicht es eine Portion kleiner. Ich mag das Wort „tax“, es löst bei mir keinerlei innere Aufruhr aus. Ich nenne das Ganze also künftig einfach:
Tax Management
Und jetzt. Wie kriegt man es noch hin, die einzelnen Arbeitsschritte erträglich zu machen? Ich habe mir überlegt, es mal mit ein wenig Gamification zu probieren:
Zieh dir Sportklamotten an und betrachte es als Training! Dusche hinterher. ?
Schaffst du es, die Zeit zu unterbieten, die du beim letzten Mal die Kontoauszüge durchgegangen bist? Ja, das ist doch mal ein Ziel!
Unterbietest du auch die Zeit, die du für das Ganze beim letzten Mal gebraucht hast? Das gäbe einen Extrapunkt.
Findest du einen Weg, eintreffende Rechnungen per E-Mail und PDF-Anhang mit einem Klick zu speichern, so dass du sie später nicht mehr heraussuchen musst? Das Heil in der Automatisierung suchen. Wenn GMail-Mail mit Stern markiert, dann verschiebe Anhang in Dropbox oder Google Drive.
Schaffen Sie noch 20 Liegestütze? Auf geht’s, Soldat!
Mit welcher Scan-App kannst du papierne Belege am smoothesten scannen? Zeit für einen Wettbewerb!
Schaffst du es, beim Heraussuchen alle anderen online vorliegenden Rechnungen in 5 Minuten zusammenzusuchen? Geht nicht? Gibt’s nicht!
Besorg dir eine Hotelklingel oder ein anderes Gerät, das ein motivierendes Geräusch macht und klingel jedes Mal aus, wenn du eine weitere Rechnung als Datei vorliegen hast. Die Nachbarn halten das einmal alle drei Monate schon aus, irgendwie…
UUUAUAUAUAURGH!
So weit meine ersten Ideen. Morgen werde ich das mal ausprobieren. Tax Management, die erste. Vielleicht arbeite ich auch zusätzlich nach dem Belohnungsprinzip, indem ich mich in den Alkohol flüchte hinterher was Leckeres essen gehe, da wo ich schon nicht immer hingehe. Die Befreiung naht!
Update: Ich hab’s gelöst, und es war im Grunde ganz einfach. Wenn ich mich monatlich dran setze, dauert das Ganze kaum mehr als eine halbe Stunde und verliert seinen Schrecken völlig. Wenn ich dabei gute Musik höre oder mit einem Ohr einem guten Podcast lausche, wird es nochmal ein bisschen einfacher. Durch die Regelmäßigkeit vergesse ich auch weniger, was ich davor schon gebucht habe, und behalte mehr die Übersicht. Also mehr ist mehr. Eigentlich logisch, man hätte drauf… aber dann hätte man sich damit befassen müssen. 😉
–
Hab heute das neue Google Pixel 7 Pro für die Redaktion eingekauft. Mit 256 GB für 999 Euro. Aber das ist noch nicht alles:
Google legt aktuell noch die ebenfalls neue Pixel Watch kostenlos obendrauf, sogar egal ober WLAN- oder LTE-Version. Ich hab letztere bestellt, für die Google regulär eigentlich 429 Euro haben will.
Also Highend-Smartphone und Highend-Watch für zusammen 999 Euro. Bei Apple zahlst du für ein iPhone 14 Pro (Max) mit 256 GB und eine Apple Watch Series 8 zusammen das Doppelte. Würde sagen, der Preiskampf ist wieder in vollem Gange. Und Google könnte dem gierigen Apple zumindest in Deutschland tatsächlich Kunden abjagen.
–
?????????
Gosh, I miss Singapore!
–
„Das Weiße Haus am Rhein“, Teil 2: Es geht weiter mit Intrigen, Erpressung, Straßenkämpfen, Künstlerkommunen, Charlie Chaplin, Rassismus und – natürlich – Hitler. Sie haben wirklich an alles gedacht!
Aber okay, ein paar der Schauspieler sind echt nicht schlecht und die Anekdote, wie Charlie Chaplin im Nebenzimmer von Adolf Hitler absteigt und sich dabei eventuell einen Teil der Inspiration für „Der große Diktator“ geholt hat… ist natürlich Unfug, aber gewollter Unfug, also eigentlich eine ganz witzige Idee.
Yours truly war heute Abend übrigens auf Location Hunting:
Hätte doch bei Tag fahren sollen, da ist das natürlich imposanter.
Ob sie den Schriftzug vor 100 Jahren auch schon hatten? ??
–
Buch: Die Designerin macht sich noch einmal ans Cover, ich mich am Wochenende noch einmal ans Manuskript. Und dann kann es auch langsam losgehen mit den finalen Arbeiten.
–
Mr. Harrigan’s Phone (Netflix). Steven-King-Verfilmung über einen Smartphone-süchtigen Rentner, der auch nach seinem Tod noch Nachrichten schickt. Würde ich mir bei Zeiten anschauen, ich mag die Botschaft. 🙂
–
Marvel’s Werewolf by Night (Disney+). Also das ist schon schräg. Count me in!
–
Auf Niederländisch lassen sich Dinge einfach am besten auf den Punkt bringen:
Eigentlich mag ich kurze Wochen, aber diese hier ist schon schräg.
–
Buch: Britta war gestern zu Besuch und meinte, das Cover sähe aus, als würde es um die Reisegeschichte einer Frau gehen. Und ich dachte mir: Verdammt, ich fand auch, dass das ziemlich feminin aussieht, aber ich hab ja keine Ahnung von Design. Das kann auf jeden Fall so nicht bleiben. Hab die Designerin nochmal angeschrieben. Sie meldet sich nicht. Britta und ich haben dann selbst noch ein bisschen an den Schriften rumgedoktert. Und, joa, jetzt kann das eventuell so bleiben. Mit professionellem Touch wäre natürlich noch mal besser.
Eine ISBN stiftet dir Amazon, wenn du ein Buch dort im Direct Publishing veröffentlichst. Bist du denen halt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, aber ich sage mir: was soll’s. Fehlt also eigentlich nicht mehr viel. Ich muss nur noch das Manuskript einmal überarbeiten. Zum vierten Mal auch erst… ?
–
Ukulele-Unterricht, zweite Stunde. Sascha hat mir gezeigt, wie man Barré-Griffe greift. Ich hab es auch einmal hinbekommen. Viel über Töne, Tonleitern, Akkorde, Haltung und vieles mehr gelernt. Es mag überambitioniert klingen, Ukulelenunterricht zu nehmen. Das Instrument ist eigentlich prädestiniert für Autodidakten. Bin ich aber irgendwie auch nicht. Die Starthilfe bringt mich enorm weiter und außerdem machen die Treffen bisher richtig Spaß. Einfach irre gut, der Mann. Wenn mal einer in Bonn Musikunterricht in – beinahe – egal was braucht…
–
Fitbit
Oli hat auf Mobiflip die Fitbit Sense 2 getestet, die neue Flaggschiff-Smartwatch von Fitbit:
„Apps und Musiksteuerung wurden entfernt, ebenso wie WLAN. Das ist theoretisch verbaut, aber nicht aktiviert. Eure Uhr ist also nur via Bluetooth verbunden und wer größere Daten wie bei einem Update übertragen möchte, der muss länger warten.
Da es keine Musik mehr auf der Uhr gibt, gibt es auch keinen Bluetooth-Support für Kopfhörer. Wer sich also denkt, dass er nur die Uhr beim Joggen einpackt und ein paar Lieder bei Spotify hört: Das geht nicht. Eine LTE-Version gibt es auch nicht.“
Mit anderen Worten: Nach der Übernahme vor knapp zwei Jahren trägt Google nun die Smartwatch-Einheit von Fitbit zu Grabe. Wer soll sich das Ding denn jetzt noch für 300 (!) Euro kaufen, wenn zufällig morgen die potente Google Pixel Watch für ein paar Euro mehr vorgestellt wird? Find’s schade, eigentlich mochte ich Fitbit.
–
„Das Weiße Haus am Rhein“ (ARD):
Hab Folge 1/2 gesehen und: och joa… Also an Drama mangelt’s dem nicht. Mord, Kriegstrauma, Zeitenwende, Besatzung, Vergewaltigungen, Abtreibungen, Generationenkonflikt, Kommunisten, Nazis, Juden, Spionage, Sex, Friedrich Ebert, Konrad Adenauer – sie haben alles untergebracht.
Ich guck’s deswegen, damit ich sagen kann: Guckt hier, da wohne ich!!! ? Also zumindest in der Gegend und der gleichen Stadt, also nach heutiger Grenzziehung, nachdem Godesberg in den 60ern Bonn zugeschlagen wurde… Das Dreesen gibt’s ja bis heute, und Jens und ich haben da schon im Biergarten einen (ich glaube Kaffee) gehoben. Toll! ?
–
App-Entwickler David Smith hat eine Apple Watch Ultra getestet und das auf Video aufgenommen. Und der Grund, warum ich überhaupt darüber schreibe, ist, weil das der bestimmt entschleunigtste Testbericht ist, den ich je gesehen habe. Denn Smith ist dafür zum Wandern in die schottischen Highlands gefahren und erzählt in aller Ruhe über die Vorzüge und auch einige Nachteile der Uhr. Meditativ!
–
Wie du im Tischtennis jeden Aufschlag parieren kannst… Ihr interessiert euch nicht für Tischtennis. Aber der Fischkopf macht das so lustig, dass ich das Video am liebsten mit jedem teilen würde. Wenn du es schaffst, deine Videos unabhängig vom Content für ein breites Publikum unterhaltsam zu kriegen, dann hast du es irgendwo auch geschafft:
–
Also, die Aussicht hier ist manchmal wirklich nicht schlecht:
–
Rian: Schwarzes Schaaf (2022). Kann mir (und euch) nicht helfen, hab seit gestern einen Ohrwurm davon:
Die Pizza gerade war nichts. Viel zu ölig. Da ahnte ich eigentlich schon vor dem Essen, dass das nicht gut gehen würde, und jetzt liegt sie mir wie Blei im Magen. Es ist sehr schwer, sich da von alten Gewohnheiten zu trennen. Einige davon hat man sich ja bereits in Kindes- und Jugendjahren angeeignet. Wenn es euch ging wie mir, dann konntet ihr wahrscheinlich auch essen, was immer ihr wolltet und es ging euch danach gut.
Das wird schon in den 20ern schwieriger. Aus dem Jahrzehnt habe ich meine Wampe, die bis heute ein fester Bestandteil meiner Figur ist. Erst vor kurzem habe ich überhaupt angefangen, zumindest etwas gesünder zu essen, einfach dank der Umstellung von ein paar Gewohnheiten:
Bei jedem Supermarkteinkauf mindestens 1 Gemüse oder Obst mitnehmen. Zwingend. Immer.
In jedes Essen ein Gemüse reinmischen. Und sei es die Scheibe Tomate auf dem Brot oder ein paar Zucchini-Schnetzel im Nudelsnack.
Leckerer essen.
Letzter Punkt ist neu. Nachdem ich neulich „Chef’s Table: Pizza“ geschaut und dabei gesehen habe, wie großzügig da alle Chefs mit Olivenöl sind, habe ich auch wieder Lust, meinen Eigenkreationen etwas mehr Pepp zu verleihen. Zum Beispiel überlegen, welches Gemüse zu den Linsen passen könnte oder welches Gewürz. Nicht zu faul sein, den Knoblauch vorher noch zu schneiden oder nach Rezepten zu googeln.
Neulich musste es zum Beispiel mal schnell gehen, aber ich hatte nur noch mexikanischen Reis und Linsen da. Also habe ich nach „Linsen mexikanischer Art“ gegoogelt und ein paar Tipps gefunden, wie man die schnell in die richtige Richtung würzen kann. Schmeckte dann auch wirklich gut und, ja, es ist erschreckend, dass ich erst jetzt damit anfange und damit eingestehe, dass ich früher manchmal auch einfach nur Fraß gefuttert habe.
Na, jedenfalls merke ich die positiven Effekte oder merke das Gegenteil nach dem „Genuss“ einer ungesunden Pizza, wonach ich dann in den Seilen hänge. Gesund zu essen hat mich wirklich munter und leistungsfähiger gemacht, die letzten Wochen. Neben dem Aufdiebremsetreten. Das würde ich gerne beibehalten.
–
Hab das Vokabel-Training pro Einheit auf 100 Wörter erhöht (früher 25, dann 50) und heute mal die Zeit gestoppt. Wenn ich die meisten Wörter weiß, dauert es mit Korrekturschleife nur 10-15 Minuten! Das ist der Wahnsinn. Noch vor ein paar Tagen haben mich 25 Vokabeln ca. 5 Minuten gekostet.
–
Wie teilt man dem Buchcoverdesigner (oder der Designerin, ich weiß es immer noch nicht, aber vermute letzteres) durch die Blume mit, dass man lieber Rot als Akzentfarbe hätte, weil gelb/orange so schlecht lesbar ist… ?
Aber insgesamt sieht der erste Entwurf schon schön aus. Glaube, ich habe da den/die richtige/n Coverdesigner/in erwischt. More on that soon, hopefully…
–
Die Karten bleiben derweil an mir hängen. Aber ich glaube, das kriege ich hin. And it HAS been quite a ride…
–
Spieleabend bei Mattes. Spieleabende hatte ich viel zu selten in meinem Leben und passt eigentlich wunderbar in die Jahreszeit, von der möglichen Corona-Gefahr mal abgesehen:
–
Schon bizarr, wie die Cops da mit Blaulicht vor dem Nyx stehen und sich die Erstis direkt nebenan nicht beim Feiern stören lassen…
Und, ach du Scheiße, ist das ein dicker Schinken! Hat auf der Katalogseite viel kleiner gewirkt. Nimmste schon nicht mal eben mit auf eine Weltreise…
–
Geht weiter mit dem Buch. Ich hab jetzt tatsächlich die Person aus dem Screenshot von gestern damit beauftragt, mir für 100 US-Dollar ein Buchcover zu erstellen. Ich hab keine Ahnung, wer dahinter steht, m/w/d, wie alt, wo lebend… Ich vertraue alleine auf ihre bisherigen Arbeiten, mein Gespür und die Fiverr-Community.
–
Ein Weckruf war die Vorab-Frage nach Buchtitel und Seitenzahl. Ja, keine Ahnung noch nicht. Manuskript muss ja erst ganz fertig, Bilder müssen rein und überhaupt: Karten! Hab jetzt immerhin angefangen, welche zu machen, werden dann ungefähr so aussehen…
Dazu fiel mir bei einem Spaziergang die letzte noch fehlende Komponente für den Inhalt ein: kleine touristische und leicht humorvoll formulierte Infoblöcke in jedem Kapitel. Dann sollte aber auch gut sein.
Seit drei Wochen bin ich jetzt krank, zwei davon habe ich eine ausgewachsene Bronchitis, die sich als verdammt hartnäckig erweist. Und ich habe deswegen keine Wahl: Ich muss piano machen. Also kein Sport, kein Stress, keine Anstrengung whatsoever.
Und das ziehe ich durch, weil ich muss, und das klappt irgendwie. Und es scheint mir ganz nebenbei auch noch gut zu tun, und es hat erstaunliche „Nebenwirkungen“.
Etwa die, dass ich überhaupt nicht mehr müde bin, seit ich halblang mache. Okay, zum einen schlafe ich nachts sehr viel, um die Krankheit wegzuschlafen. Zum anderen werde ich aber auch tagsüber kaum mal müde, was ich eigentlich früher immer hatte. Kann praktisch pausenlos stundenlang Sachen machen.
Dass ich vor allem abends überhaupt nicht mehr müde werde, ist indes gar nicht mal so toll. Aber da helfen die Headspace Soundscapes ungemein. Audio-Aufnahmen von Gebirgsbächen, Lagerfeuer, Dschungel bei Nacht, Regen, der auf Zeltwand tropft usw. 20 Minuten davon und ich schlafe wie ein Stein.
Normal hetze ich so durch den Tag, springe von einem Event zum nächsten, haste von Text zu Text, bringe meine Alltagsaufgaben auch noch irgendwo unter. Das kann ich gerade nicht. Aber das scheint meine Produktivität kein Stück zu schmälern. Ich bekomme vielleicht ein wenig später, aber dann doch alles früh genug geschafft, was ich möchte, und auch im Monat September habe ich trotz Krankheit alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte.
Früher war Texteschreiben für die Arbeit für mich immer mit einem gewissen Stresslevel verbunden. Alles musste schnell-schnell gehen, es musste anstrengend sein, sonst war es keine Arbeit. Vielleicht habe ich den Druck auch ein wenig gebraucht, um gute Texte schreiben zu können.
Das alles war jetzt nicht möglich, denn Stress ist Gift für entzündete Bronchien. Also diesmal ganz in Ruhe Texte schreiben. Und siehe da: Das ging auch und hat noch nicht einmal länger gedauert. Für schlechter halte ich meine Texte auch nicht.
Ich hatte spontan Lust auf neue Dinge, die ich dann direkt umgesetzt habe: Ukulele-Unterricht nehmen, ein Bullet-Journal kaufen und füllen, mich mal bei Meetup für einen Spieleabend anmelden, ein neues Computerspiel spielen (mache ich sehr selten). Eigentlich auch noch tanzen lernen, aber da warte ich erst einmal, bis ich wieder ganz fit bin.
Irgendwie habe ich mich gut gefühlt dabei, glücklich, energetisch, nachsichtiger mit anderen, weit weniger misanthropisch als sonst. Und noch etwas Überraschendes habe ich dabei entdeckt: Ich habe mir selbst ziemlich gut gefallen dabei. Etwas, was bei mir auch nicht selbstverständlich ist…
Das alles könnte eigentlich auch gerne so weiter gehen. Also muss ich mich eigentlich nur noch selbst ein wenig bremsen, wenn ich jetzt – hoffentlich – langsam wieder gesund werde. Und das wird die eigentliche Herausforderung werden…
–
Buch: Ich komme nicht weiter. Das Manuskript ist ja fertig – auch wenn ich immer noch nicht zu 100% davon überzeugt bin. Jetzt muss ich noch Bilder heraussuchen, Karten gestalten und vor allem: das Cover gestalten lassen. Das kann ich nicht selbst. Deswegen habe ich mich gerade mal bei Fiverr umgeschaut. Hat da mal jemand von euch Erfahrung mit gemacht?
Ich habe da jemanden angeschrieben, dessen bisherige Arbeiten mir gefallen haben (also den aus dem Screenshot ?? und bei dem ein Preis von 76€ für ein Cover stand. Er hat sofort geantwortet und wollte wissen, welches Budget ich für das Buch habe. Warum ist das relevant und: woher soll ich das wissen?
Bin da auf jeden Fall guter Dinge. Mit einem Cover im Rücken würde der Rest eigentlich von selbst gehen. Stelle ich mir zumindest so vor.
–
Amazon ist irgendwie komisch gerade mit riesengroßen Suchvorschlägen und sonderbaren Übersetzungsfehlern. Was ist da los?
Und ja, ich suche ein Buch, um mal ein bisschen was über Designgrundlagen zu lernen. Möglichst bildlastig mit vielen Beispielen. Jemand eine Idee?
–
Der Autofokus im iPhone 14 Pro hat tatsächlich Schwierigkeiten bei Nacht. Da habe ich mich auch in epischer Breite heute im Trendblog drüber ausgelassen. Kommen halt solche „schimmigen“ Bilder zustande. Auch mal witzig:
Und dann aber auch sowas Rock’n’roll-Mäßiges hier ??:
Insgesamt ist das schon ein schönes iPhone. Darüber schreibe ich dann auch noch.
–
They’re gone… 🙁
Gab noch einen gemütlichen Abschlussdrink gestern im Flynn’s, und ab jetzt roame ich die Straßen der Altstadt dann erstmal wieder alleine. Bestest of luck in Portugal, Nicky and Juan!!!
–
Geht doch, Spotify, geht doch!
Wobei nicht alle so begeistert sind. Und die mobile App… Ach, egal, das kriegen sie halt nicht mehr hin…
–
Und nehmen wir doch direkt einen Song aus dem Screenshot, denn die sind alle drei toll. 🙂
The Paper Kites: Bloom (2010):
Cookies
Diese Website verwendet Cookies. Ich gehe davon aus, dass du mit der Nutzung einverstanden bist. Wenn nicht, kannst du sie in den Cookie Settings unten deaktivieren.
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Cookie settingsACCEPT
Privacy & Cookies Policy
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.