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Zielgerade, auf der plötzlich Hürden stehen

Ach, ich mag mich nicht wirklich beklagen. Dazu macht es einfach zu viel Spaß, ein Buch zu schreiben. Hätte mir aber echt nicht ausmalen können, wie viel Arbeit das doch ist. Und die vor allem dann noch entsteht, wenn man denkt, dass man schon fast fertig ist.

Am Wochenende bekam ich eine Mail von Basti, einem meiner passivsten Leser ;), den ich überhaupt seit Jahren nicht gesehen habe. Er wolle bestimmt nicht stören und mir auf keinen Fall reinreden, wolle mich aber trotzdem warnen. Das geplante Cover in den Farben mit dem „Deutsch“ in Rot würde ihn ein klein wenig an die Reichskriegsflagge erinnern und bürge die Gefahr, irgendwelche spinnerten Reichsbürger auf den Plan zu rufen.

😳

Herrje, an was man alles denken muss!

Aber ja, wenn man es streng auslegt, kann man es so sehen.

Zumal das Rot in het echt noch deutlich dunkler erscheint, also sogar noch dunkler als hier:

Und dann erwähne ich ja noch mehr oder weniger, dass ich den einen oder anderen AfD-Wähler im Osten auf eine Art verstehen könne und dass ich mich einem „Basis“-Mitglied super unterhalten habe. Schaue ich mir besser auch noch mal genau an, die Passagen. In die rechte Ecke will ich auf keinen Fall gestellt werden.

Vielleicht sollte ich beim Cover doch auf das Anfangs-Gelb zurückgehen oder zu Orange wechseln. Danke auf jeden Fall, Basti, für die Warnung – und fürs Lesen! 🙂

Und auch wenn das jetzt wieder noch etwas Extra-Arbeit bedeutet, kommt es darauf auch nicht mehr an. Ans Cover wollte ich sowieso noch mal. Mir ist eine bessere Tagline eingefallen.

Und wenn man erstmal anfängt, das alles zu lesen, dann springen einem noch etliche Verbesserungsmöglichkeiten vor allem stilistischer Art ins Auge.

Problem ist nur, dass sich das hier verwendete Kindle-Skript ein wenig vom Original-Docx unterscheidet und ich das nicht so einfach in die andere Richtung konvertieren kann. Jetzt habe ich nur leider vergessen, was ich im Kindle-Skript schon alles verändert hatte…

Ziel bleibt aber, bis Ende des Monats alles fertig zu haben, also übermorgen…

Heieiei, nachts Bilder aus der Hüfte schießen, ist mit dem iPhone 14 Pro nicht. Sieht auf dem kleinen Bildschirm toll aus, in groß dann aber eindeutig verwackelt:

Du weißt, da ist was massiv ins Rutschen gekommen, wenn bei Aral keine noch so abgedrehte Benzin-Sorte noch über 2 Euro kostet:

Da hat einer seine Brille auf meinem Autodach geparkt…

Und Britta meint, ich solle die zum Fundbüro bringen.

Was meint ihr so? 😉

The Stone Foxes: I’m a King Bee (2011):

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Kleinigkeiten einbetten

Vielleicht erinnerst du dich an das Experiment aus dem Chemie-Unterricht, bei dem der Lehrer ein Glas nahm, das mit Kieselsteinen gefüllt war, und da noch ein etwa gleich großes Glas mit Sand einfüllte. Das ist eins der wenigen Dinge, an die ich mich aus dem Chemie-Unterricht überhaupt noch erinnere, und ich würde gerne einige davon mal nachlernen. Aber darum soll es heute gar nicht gehen.

Es soll heute darum gehen, dass es mir mit Tätigkeiten genauso geht. Profis raten zu ABC-Analyse, der 80:20-Regel oder dem Eisenhower-Prinzip, nach dem Motto: tu nur das, was wichtig ist. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass ich in Teufels Küche komme, wenn ich kleine, scheinbar unwichtige Aufgaben einfach wegdränge und nicht tue. Lästige E-Mails etwa, die ich noch schreiben muss, die Spülmaschine ausräumen oder das Bad putzen. Irgendwann müssen sie nämlich doch gemacht werden und spuken mir bis dahin im Hinterkopf herum.

Wenn ich sie einfach schnell mache, habe ich statt dessen beobachtet, dass es mich aktiviert und dass die Dinge dann plötzlich nicht nur in den Zeitplan passen, sondern am Ende des Tages nicht einmal mehr in der Zeitbilanz auftauchen. Wie der Sand, der sich zwischen die Kieselsteine legt.

So ähnlich mit dem Banjo, dass ich am Freitag auf dem Weg nach Meppen für Nicky in Düsseldorf vorbeibrachte. Ein Umweg von ca. 1/2 Stunde. Worauf es aber am Ende gar nicht ankam, weil ich nicht zwingend schnell am Ziel ankommen musste. Und was mir dafür ein Erlebnis beschert hat, von dem ich meinen – wohl nie existierenden – Enkelkindern noch mal erzählen könnte:

Manchmal kommt es sogar vor, dass sich durch die Dinge, die ich extra tue, am Ende eine Zeitersparnis ergibt. Wie neulich, als mir einfiel, dass ich unsere TT-Mannschafts-Gruppe noch schreiben wollte, dass wir für das Punktspiel eine Kiste Bier besorgen sollten. Ich wollte anbieten, das selbst zu übernehmen und davor vor dem Spiel einen kleinen Umweg zum Rewe zu fahren – als mir Bene zuvorkam und anbot, selbst den Kasten zu holen. 3 Minuten investiert, 30 Minuten gespart.

So Kleinigkeiten delegiere ich deswegen ungern weg. Sie sind notwendig, sie helfen, sie aktiveren, richtig dosiert können sie Spaß machen und manchmal sogar Zeit einsparen.

Es ist hier allgemein was ruhiger in letzter Zeit. Ich war ein paar Tage in Berlin und hatte keine Zeit zu schreiben, jetzt war ich in Meppen und NL. Es ist viel los, es ist etwas hektisch und trotz allem habe ich gar nicht so viel zu erzählen… Eventuell wird es deswegen hier temporär etwas ruhiger.

Buch: Nur noch drei Tasks fehlen mir bis zu den Probedrucken: das Cover beim Kindle Publishing Tool hochladen, die Preise bestimmen, die Probedrucke bestellen. Das Tool will aber ums Verrecken mein Cover nicht akzeptieren und zerschießt die Datei jedes Mal. Muss in einer ruhigen Minute jetzt mal nach Lösungen googeln.

Meppen im Herbst:

Mittlerweile sehe ich die Stadt mit den Augen eines Tourists und finde sie zunehmend urig. ☺️

Dass wir genau in dem Moment darüber sprachen, dass wir die Handball-Ergebnisse vom Team meiner Nichte online nachschlagen könnten, mit einem Tool namens nuLiga, und dass mir Safari nach Eingabe von „nu“ direkt das hier vorschlug, ist purer Zufall, oder? Oder?! 🙈

Emmen:

Preis für 1h Parken vor den Emmen Wildlands 🙈:

After the Landslide (2019) – Matt Simons – viel zu kurze – Megaballade:

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Sozialphobie

Jetzt, wo ich meine, sie überwunden zu haben, kann ich auch mal darüber sprechen: Ich litt jahrelang unter einer leichten bis mittelschweren Sozialphobie. Die meisten denken dabei an jemanden, der sich zu Hause völlig einigelt, nur noch wenige Bezugspersonen hat und allenfalls zum Einkaufen mal rausgeht. Das wäre dann ein eine mittelschwere bis schwere Sozialphobie.

Phasen davon hatte ich auch. Etwa mehrere Tage am Stück niemanden sehen zu wollen, einfach aus Angst davor, die Kraft dafür nicht zu haben, die gesellschaftlichen Gepflogenheiten zu erfüllen. Ist man dazu noch introvertiert (und das dürfte bei vielen Sozialphobikern der Fall sein) und hat diese Eigenschaft nicht akzeptiert, kommen oft Schuldgefühle dazu, die das ganze noch verschlimmern. Du hattest endlich mal die Chance, ein paar nette Leute wiederzutreffen oder sogar neue kennenzulernen, aber hast sie wieder einmal ausgelassen, weil du dich nicht fit genug für die Party oder das Jahrgangstreffen fühltest.

Anflüge akuter Introversion – so habe ich das einmal genannt – hatte ich zum Glück schon lange nicht mehr. Das war noch schlimmer, als nicht auf einer Party zu erscheinen. Da ist ein netter Abend mit Freunden geplant, aber du weißt, dass dir die Konstellation einfach zu viel ist – oft ist es auch Tagesform. Bist du schlecht drauf, fehlt dir schon am Morgen die Energie, du steigerst dich immer weiter rein in dieses Bild – und musst am Ende absagen, weil du weißt, dass dir der Abend sonst um die Ohren fliegen würde.

Schonmal auf einer Party gewesen, auf der sich niemand mit dir unterhält? Passiert dir als Sozialphobiker immer mal wieder – wenn du dich dann überhaupt noch einmal auf eine wagst. Dir fehlen dann leider nicht nur die Energie, sondern oft auch die sozialen Fähigkeiten, um dich mit jemandem zu unterhalten. Du reagierst einsilbig, weil du überfordert bist, die Leute stempeln dich schnell als „weird“ ab und gehen zum nächsten Gesprächspartner über. Du machst dir Vorwürfe, dass du es schon wieder nicht gebracht hast und du einsam sterben wirst. Und dann spiegelt sich das auch an deiner Ausstrahlung wider und es wird noch schlimmer. Am Ende gehst du nicht selten unter einem Vorwand nach Hause.

Hilfe an solchen Abenden? Entweder sehr nette, einfühlsame Gäste, an die du mit etwas Glück gerätst und die sich trotz aller Widerstände mit dir unterhalten, die so lange versuchen, ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden. Die sind engelsgleich. An manchen Abenden wurde es besser, je später es wurde und je höher der Alkoholpegel bei allen Beteiligten stieg. Ist weit davon entfernt ideal zu sein, aber dann werden alle Gäste gelöster und machen sich weniger Gedanken um alles, du selbst auch.

Mir ist aber noch etwas eingefallen, was bei einer leichten Sozialphobie auftritt, woran man nicht unbedingt denkt: Du siehst das Leben nur als Zuschauer, nicht als Mitspieler. Du siehst die gelösten Menschen auf einer Party und denkst dir: Wow, eine andere Liga!

Die siehst Menschen in Straßencafés sitzen, lachen und miteinander scherzen und denkst dir: Wie machen die das, warum bin ich selbst nicht so, das könnte ich nie.

Du siehst eine schöne Frau, die dir entgegen kommt, und es ist nicht nur, dass du dich nicht traust, sie anzusprechen, sondern sogar so, dass du denkst: Wie ist wohl das Leben für so jemanden? Wie lebt es sich in diesen anderen Sphären?

Du versuchst, Treffen mit anderen kurz zu halten, möglichst wenig Aufmerksamkeit dabei zu erregen.

Du baust dir selbst unsichtbare Barrieren auf. Bei Treffen mit Bekannten lässt du eher die Anderen reden und hältst dich zurück. Interessieren sich Freunde oder Familie doch für dich und fragen nach deinem Befinden, weichst du aus oder reißt Witze darüber.

Es ist definitiv nicht schön, zumal eine Sozialphobie eine Depression begünstigt und dann noch oft mit einer solchen einhergeht.

Was ich jemandem raten würde, der eine Sozialphobie hat? Dich um eine Therapie bemühen, den Gedanken nicht einfach wegwerfen! (Hausarzt z.B. als erste Anlaufstelle). Streng genommen müsstest du eigentlich „nur“ herausfinden, dass die meisten Menschen freundlich sind, dich mitspielen lassen wollen, wenn du dich und sie so akzeptierst, wie ihr seid, und wenn du einfache gesellschaftliche Gepflogenheiten akzeptierst, statt sie zu hinterfragen. Etwa, dass Smalltalk dazugehört. Das alles ist leichter gesagt als getan, ist alleine sehr schwer, dauert Jahre. Deswegen rate ich zu Therapie.

Was ich jemandem raten würde, der es mit jemandem mit einer Sozialphobie zu tun hat? Mal ein klein wenig Geduld an den Tag legen, zuhören. Es akzeptieren, wenn der andere etwas länger braucht, um zu antworten und vielleicht nicht so schlagfertig ist. Dich daran erinnern, dass stille Wasser tief sind, die Person nach einiger Zeit durchaus interessant sein kann und auch andere Qualitäten haben kann. Zuverlässigeit, zum Beispiel. Suche nach einem gemeinsamen Gesprächsthema, frage nach FORD (Family, Occupation, Recreation, Dreams). Schenke demjenigen ein paar Minuten deiner Zeit, du kannst sie entbehren.

Musste mal gesagt werden.

Dass die FIFA den Slogan „Human Rights for all“ auf den Trainingstrikots der dänischen Nationalmannschaft bei der WM in Katar verbietet, sagt eigentlich alles über diese Organisation und das Gastgeberland. Wann schaffen wir diesen elendigen Laden (FIFA) endlich ab und gründen einen neuen?

Ich war fünf Tage in Berlin und alles, was ich vorzuweisen habe, ist diese Foto von mir mit einer roten Mütze auf. 🤷🏻‍♂️

Oha, was ist hier passiert? Gar nicht mitbekommen, dass auf dem Kamera-Schutz meines iPhone 14 Pro dieser veritable Riss entstanden ist. Also dann wohl besser, wenn man so einen benutzt.

Superfood: Mood Bomb (2014):

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Minimal packen

Wenn ich mir die Packliste meiner Tour aus dem Sommer anschaue, dann kommen mir echte Zweifel, ob ich mich wirklich „Minimalist“ nennen kann. Gut, hat am Ende alles in drei Taschen gepasst, aber echt minimalistisch wäre die Hälfte bis ein Drittel davon gewesen.

Morgen fahre ich für fünf Tage nach Berlin und will es diesmal besser machen. Na gut, es gibt dort Zivilisation und für mich ein Dach über dem Kopf, trotzdem wollte ich mich eigentlich nicht unbedingt abschleppen. Hab deswegen gerade mal einen Plan verfolgt: Was wäre, wenn ich nur eine kleine Tasche zur Verfügung hätte? Was käme da rein? Antwort: nicht viel mehr als das:

Dazu noch Waschtasche, Trinkflasche, Notebook, Ladekabel, Notenblatt, Regenschirm, Kladde und – nun ja – Ukulele, die wollte ich mitnehmen. Deswegen werde ich am Ende auch meinen größeren Rucksack mitnehmen und darin all das verstauen, was in den kleinen gepasst hätte. Zweites Paar Schuhe? Geschenkt.

Ich glaube, das kann funktionieren. Klein planen, etwas größer losfahren. Wird Zeit, wieder etwas minimalistischer zu werden.

Setze einen Perfektionisten daran, ein Buch zu schreiben, und es wird niemals fertig…

Dabei würde ich mich eigentlich gar nicht mehr als Perfektionisten bezeichnen. Es ist nur so, wenn man etwas völlig Neues zum ersten Mal macht, dann entdeckt man immer wieder Dinge, die sich noch besser machen ließen.

Wie jetzt die Überschriften. Und die Kapitelanfänge. Die folgten noch keinem einheitlichen Bild. Also habe ich die Kapitel jetzt neu benannt. Mit Verben statt mit Ortsnamen. Und die Karte einer jeden Etappe gleich zu Anfang, auch wenn das ein bisschen was spoilert.

Und weil KDP (Kindle Direct Publishing) mein Cover nicht wirklich akzeptiert hat, muss ich da auch noch mal ran.

Es wirkt zumindest, als würde es niemals fertig. Statt dessen kommen einfach nur mehr und mehr Aufgaben hinzu, die ich nicht bedacht hatte.

Schwarzweiß fotografieren. Ich kam auf den Geschmack, weil ich großer Fan des Schlafenszeitmodus‘ unter Android geworden bin (Beitrag folgt morgen im Trendblog). Der nimmt abends die Farben raus und das Display ist nur noch monochrom. Das gefiel mir so gut, dass ich das jetzt auch mal probeweise tagsüber eingeschaltet habe und damit gerade auf Fotosafari gegangen bin. Einziger Nachteil: Die Bilder werden dann nicht wirklich schwarzweiß, sondern bunt. Aber mal ehrlich, was gefällt euch besser?

Twitter: TechCrunch hat Informationen darüber, welche Abteilungen Musk komplett aufgelöst hat:

  • Human Rights
  • Accessibility Experience
  • Communications
  • Machine Learning Ethics
  • Curation
  • Public Policy

Wobei es einen Außenstehenden überrascht, was es da alles gab und wie groß das alles geworden ist. Twitter hat sich längst wegbewegt von einem reinen Infrastruktur-Anbieter hin zu einem kompletten Medienhaus. 7.500 Mitarbeiter – zum Vergleich: CNN hat 4.000, HBO 2.500.

7.500 mag unfassbar viel wirken für das ehemalige 140-Zeichen-Haus. Aber jetzt nach einer Woche hinzugehen und zu bestimmen: „Nee, das, das und das brauchen wir nicht – was ist das überhaupt?“, zeugt nicht unbedingt von Einblick.

Dann wiederum ist es beinahe schon eine logistische Meisterleistung, von 7.500 Mitarbeitern auf einen Schlag 3.700 zu kündigen, die „You’re fired“-E-Mails korrekt zuzustellen und dabei nicht aus Versehen die falschen zu erwischen. Jungejunge… verrückte Zeiten.

Manchester Orchestra: The Silence (2018):

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Buch ist im Prinzip fertig

… ist aber wegen der ganzen Bilder über 230 MB groß. Wird sich so niemand auf den Kindle laden. Tja, was tun…

Na ja, wird sich schon eine Lösung finden. The point is: Den Punkt, wann etwas wirklich fertig ist, gibt es oft nicht. Es gibt mehrere Punkte und man muss sich einen davon aussuchen, an dem man die Sektkorken knallen lässt.

Falls einem dann überhaupt noch zum Feiern zu Mute ist. Denn man hat das persönliche Erzeugnis so oft begutachtet, mehrmals für- und widergelesen. Und sieht am Ende nur noch Fehler und findet, dass das alles ganz großer Mist ist…

Zum Glück hat man schon so viele Projekte betreut, dass man abstrahieren kann und weiß, dass da zwar vielleicht kein Meisterwerk bei rausgekommen ist, dass es aber auch weit davon entfernt ist, schlecht zu sein. Ist ja auch das Erstlingswerk, muss nicht perfekt sein, wird eh keiner kaufen, muss aber auch keiner… Ach!

Aber auch ganz reell sind da jetzt noch ein paar Aufgaben offen. Besser, wenn ich die Datei noch irgendwie unter 100 MB bekomme. Bilder also noch bisschen verkleinern und insgesamt weniger davon einbauen (kam mir auch bisschen viel vor). Dann aber auch noch die Korrekturfahnen bestellen, die letzten Fehler finden und – ganz wichtig – die Preise festlegen. 😉 E-Book und Taschenbuch sollen zeitgleich auf den Markt kommen.

Und dann meldete Amazon noch das hier:

Bin die Liste aber durch…

Und hab am Ende wirklich nur 3 echte Fehler gefunden und noch schnell korrigiert. Der Rest waren fremdsprachige Wörter, Dialektnamen, Umgangssprache oder Eigennamen. Kann man eigentlich nicht meckern. Hab sauber gearbeitet.

Gut, also, weiter geht’s. Die nächsten Tage. Jetzt erstmal schlafen. 😴

Gut, Jens steckte mir „I will survive“ von Cake zu. Ich halte Wort und poste das hier. Das ist echt Nostalgie. Rockpalast Meppen. 🙂

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Als Journalist rate ich dir

… weniger Nachrichten zu lesen, keine News-Apps zu nutzen, Neuigkeiten zu verpassen, Google Discover oder Nachrichten-Widgets auf der Browser-Startseite nicht einzuschalten und die Breaking-News-App zu deinstallieren. Spätestens nach einer Woche wirst du dann eine deutliche Verbesserung deiner Gemütslage feststellen. Wenn dir langweilig ist und du das Gefühl hast, im News-Vakuum zu sitzen, dann steuere von dir aus 1-2x am Tag eine Nachrichten-Website an. Das ist Informationsflut genug. Oder du wartest einfach auf die Abendnachrichten, in der alles Wichtige vorkommt. Oder du lässt es ganz, denn wirklich wichtige News werden schon irgendwie zu dir durchdringen.

Als ich heute beim Abendspaziergang auf einer Ströer-Reklametafel vom Rücktritt von Liz Truss las, da rutschte mir aber doch ein „Whuat?!“ heraus. Das kam für mich wirklich aus dem Nichts. Klar, es gab Gerüchte und Meldungen darüber, dass ihr der Rückhalt in der Partei fehle und sie wackele. Aber ganze 44 Tage nur im Amt, damit hätte ich nicht gerechnet. Als ein möglicher Nachfolger (wenn auch einer mit geringen Chancen) wird den Meldungen nach, die ich dann las und hörte, sogar Truss‘ Vorgänger gehandelt, der letztlich ebenfalls krachend gescheiterte Boris Johnson. U.K. – das neue Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Dass das eine unterhaltsame Nachricht ist, sehe ich durchaus. Ob es eine wichtige Nachricht ist, bleibt die Frage. Der WDR dachte sich in den Abendnachrichten: nö. Und brachte die Truss-Meldung erst als zweites nach dem neuen Entlastungspaket der Bundesregierung. So kann man es durchaus sehen.

Dass ich die WDR-Nachrichten (und auch Sportschau und n-tv) abends und morgens auf dem Google Nest Audio im Bad höre, darüber war ich heute Abend dann aber ehrlicherweise wieder glücklich. Denn verpassen wollen hätte ich das Theater schon nicht. Dazu rate ich dir!

Der Spott ließ natürlich nicht lange auf sich warten. 😅

Buch: Damit, in jedes Kapitel einen Infoblock einfügen zu wollen, habe ich mir echt was aufgehalst. Heute schrieb ich nach doch überraschend aufwändiger Recherche (zumindest für so einen kleinen Absatz) über Klosterbier in Bayern. 15 Blöcke fehlen mir jetzt noch; das wird noch ein Act werden.

Vielleicht muss man auch das positiv sehen: Mein nächstes Buch soll ja ein Reiseführer werden (der über Singapur – remember?). Da kann ich hier schon einmal etwas üben.

Das Google Pixel 7 Pro macht gute Selfies!

Oder vielleicht gucke ich auch zur Abwechslung einfach nur mal entspannt.

Son Mieux: Easy (2015):

Der klingt irgendwie so, als wäre es ein Welthit gewesen. War es einer? Ich bin da völlig raus…

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Enthartzen

Ja, Politik, jaja. Soll nur jemand drüber schreiben, der sich damit auskennt. Also keiner…

Also die Einführung des Bürgergelds mit 50 Euro mehr im Monat als bei Hartz IV, vor allem aber die Abschaffung der Gängelei der Leute. Behalten der Wohnung für 2 Jahre, egal bei welcher Größe, das Unangetastetlassen eines Sparguthabens von 60.000. Es gibt den Betroffenen, aber auch den Mitarbeitern auf dem Amt (!) Würde zurück. Das ist gut.

Das alleine ist aber noch nicht die Umkehr der Hartz-Reformen. Da spielen in meinen Augen noch drei weitere Dinge mit rein:

  • Der Mindestlohn in Höhe von 12 Euro. Der ist quasi die endgültige Abschaffung des Niedriglohnsektors. Klar wird da noch ein wenig getrickst und er kommt zum gleichen Zeitpunkt, in der die Inflation wieder ein großes Stück davon auffrisst. Aber jetzt muss doch keiner mehr irgendeine niedere Arbeit annehmen, ohne dafür wenigstens halbwegs fair entlohnt zu werden.
  • Das neue 49-Euro-Ticket. Klar, 9 wären besser gewesen. Aber wer jetzt arm ist und mal verreisen möchte, der kriegt auch einmal im Jahr 49 Euro dafür zusammen.
  • Vor allem aber: Der Fachkräftemangel/Arbeitnehmermarkt.

Der sorgt gerade mehr als alles Andere dafür, dass die Leute auch einfach mal „nö“ sagen können. Scheißjob mit schlechten Konditionen? Bleibst du als Arbeitgeber drauf sitzen. Die Leute lang machen, die nicht spuren? Ja, dann gehen die halt woanders hin.

20 Jahre nach der Einführung von Hartz IV wird der Mist also endlich wieder zurückgenommen. Bleibt als Frage, ob das wirklich notwendig war. Hätten wir anders die Kurve nicht gekriegt? Hätten wir uns so billig verkaufen müssen, oder hätten wir den Schritt zu einem Hochlohnland wie Norwegen oder die Schweiz auch gleich gehen können? War es das wert, dieser krasse soziale Abbau, dessen Schattenseiten sich dann anderswo gezeigt haben, vielleicht auch im Erstarken der neuen Rechten und im Hass in den sozialen Netzwerken?

Jetzt muss die Ampel nur noch das Geld dafür irgendwie aufbringen, ohne die Inflation weiter anzuheizen… und etwas gegen die grassierende Obdachlosigkeit unternehmen. Besiegt ist die Armut damit ja noch lange nicht.

Heute schon weniger untot als gestern. Aber ich bin nach wie vor weit davon entfernt fit zu sein. 4 Wochen jetzt. Was ist da los? Ich nenne es mal Long-Non-Covid. So wie ich heute beim TT an der Platte stand und gekeucht habe – das war schon beängstigend. Das Wochenende noch, dann soll das aber auch endlich mal vorbei sein.

Dieses YouTube-Video ist perfekt:

Also, jetzt mal ganz abgesehen davon, ob ihr euch für Tischtennis interessiert oder nicht. Der Typ kann präsentieren, unterhalten und auch noch Tischtennis spielen gleichzeitig. Sein Video ist toll produziert, kostenlos, seine Eigenwerbung völlig unaufdringlich. Und trotzdem weiß man am Ende, wer er ist, wie er heißt und man behält ihn im Gedächtnis. Dass man ganz nebenbei auch noch – für lau – richtig gute Infos bekommt, wenn man bestenfalls durchschnittlicher Hobby-Tischtennisspieler ist, ist super. Der Mann wird auch selbst etwas damit verdienen. Denn mittlerweile ist YouTube auch so weit, dass Content Creator mit einer halbwegs ansehnlichen Reichweite mehr als gut davon leben können.

Das ist Win-Win-Win, also eine der besten Botschaften der letzten Jahre. Praktisch jeder kann YouTuber werden – es gibt kaum Beschränkungen – du musst dich nicht kaputt machen damit. Experten raten zu einigen wenigen Videos im Monat, die halt nur Content haben, der länger aktuell bleibt. Und dann haben alle was davon. Du, deine Zuschauer und Google als Betreiber sogar auch.

Du musst nur irgendwie die Reichweite aufbauen…

Hach, Ryan Adams. Tatsächlich mag ich „Shake it off“ von ihm am besten. Dieses Melancholisieren von Liedern ist schon sein Hauptberuf. Aber das eigentlich fröhliche, konstruktive „Shake if off“ von Taylor Swift hat er hier komplett umgedreht von einem „Ich lasse nichts an mich ran“ in ein „Was immer ich tue, ich kann nichts machen“. Wunderschön:

Mehr habe ich heute nicht. Gute Nacht! 🙂

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Kurze Woche

Eigentlich mag ich kurze Wochen, aber diese hier ist schon schräg.

Buch: Britta war gestern zu Besuch und meinte, das Cover sähe aus, als würde es um die Reisegeschichte einer Frau gehen. Und ich dachte mir: Verdammt, ich fand auch, dass das ziemlich feminin aussieht, aber ich hab ja keine Ahnung von Design. Das kann auf jeden Fall so nicht bleiben. Hab die Designerin nochmal angeschrieben. Sie meldet sich nicht. Britta und ich haben dann selbst noch ein bisschen an den Schriften rumgedoktert. Und, joa, jetzt kann das eventuell so bleiben. Mit professionellem Touch wäre natürlich noch mal besser.

Eine ISBN stiftet dir Amazon, wenn du ein Buch dort im Direct Publishing veröffentlichst. Bist du denen halt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, aber ich sage mir: was soll’s. Fehlt also eigentlich nicht mehr viel. Ich muss nur noch das Manuskript einmal überarbeiten. Zum vierten Mal auch erst… 🙄

Ukulele-Unterricht, zweite Stunde. Sascha hat mir gezeigt, wie man Barré-Griffe greift. Ich hab es auch einmal hinbekommen. Viel über Töne, Tonleitern, Akkorde, Haltung und vieles mehr gelernt. Es mag überambitioniert klingen, Ukulelenunterricht zu nehmen. Das Instrument ist eigentlich prädestiniert für Autodidakten. Bin ich aber irgendwie auch nicht. Die Starthilfe bringt mich enorm weiter und außerdem machen die Treffen bisher richtig Spaß. Einfach irre gut, der Mann. Wenn mal einer in Bonn Musikunterricht in – beinahe – egal was braucht…

Fitbit

Oli hat auf Mobiflip die Fitbit Sense 2 getestet, die neue Flaggschiff-Smartwatch von Fitbit:

„Apps und Musiksteuerung wurden entfernt, ebenso wie WLAN. Das ist theoretisch verbaut, aber nicht aktiviert. Eure Uhr ist also nur via Bluetooth verbunden und wer größere Daten wie bei einem Update übertragen möchte, der muss länger warten.

Da es keine Musik mehr auf der Uhr gibt, gibt es auch keinen Bluetooth-Support für Kopfhörer. Wer sich also denkt, dass er nur die Uhr beim Joggen einpackt und ein paar Lieder bei Spotify hört: Das geht nicht. Eine LTE-Version gibt es auch nicht.“

Mit anderen Worten: Nach der Übernahme vor knapp zwei Jahren trägt Google nun die Smartwatch-Einheit von Fitbit zu Grabe. Wer soll sich das Ding denn jetzt noch für 300 (!) Euro kaufen, wenn zufällig morgen die potente Google Pixel Watch für ein paar Euro mehr vorgestellt wird? Find’s schade, eigentlich mochte ich Fitbit.

„Das Weiße Haus am Rhein“ (ARD):

Hab Folge 1/2 gesehen und: och joa… Also an Drama mangelt’s dem nicht. Mord, Kriegstrauma, Zeitenwende, Besatzung, Vergewaltigungen, Abtreibungen, Generationenkonflikt, Kommunisten, Nazis, Juden, Spionage, Sex, Friedrich Ebert, Konrad Adenauer – sie haben alles untergebracht.

Ich guck’s deswegen, damit ich sagen kann: Guckt hier, da wohne ich!!! 😍 Also zumindest in der Gegend und der gleichen Stadt, also nach heutiger Grenzziehung, nachdem Godesberg in den 60ern Bonn zugeschlagen wurde… Das Dreesen gibt’s ja bis heute, und Jens und ich haben da schon im Biergarten einen (ich glaube Kaffee) gehoben. Toll! 😍

App-Entwickler David Smith hat eine Apple Watch Ultra getestet und das auf Video aufgenommen. Und der Grund, warum ich überhaupt darüber schreibe, ist, weil das der bestimmt entschleunigtste Testbericht ist, den ich je gesehen habe. Denn Smith ist dafür zum Wandern in die schottischen Highlands gefahren und erzählt in aller Ruhe über die Vorzüge und auch einige Nachteile der Uhr. Meditativ!

Wie du im Tischtennis jeden Aufschlag parieren kannst… Ihr interessiert euch nicht für Tischtennis. Aber der Fischkopf macht das so lustig, dass ich das Video am liebsten mit jedem teilen würde. Wenn du es schaffst, deine Videos unabhängig vom Content für ein breites Publikum unterhaltsam zu kriegen, dann hast du es irgendwo auch geschafft:

Also, die Aussicht hier ist manchmal wirklich nicht schlecht:

Rian: Schwarzes Schaaf (2022). Kann mir (und euch) nicht helfen, hab seit gestern einen Ohrwurm davon:

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Gesund essen

Die Pizza gerade war nichts. Viel zu ölig. Da ahnte ich eigentlich schon vor dem Essen, dass das nicht gut gehen würde, und jetzt liegt sie mir wie Blei im Magen. Es ist sehr schwer, sich da von alten Gewohnheiten zu trennen. Einige davon hat man sich ja bereits in Kindes- und Jugendjahren angeeignet. Wenn es euch ging wie mir, dann konntet ihr wahrscheinlich auch essen, was immer ihr wolltet und es ging euch danach gut.

Das wird schon in den 20ern schwieriger. Aus dem Jahrzehnt habe ich meine Wampe, die bis heute ein fester Bestandteil meiner Figur ist. Erst vor kurzem habe ich überhaupt angefangen, zumindest etwas gesünder zu essen, einfach dank der Umstellung von ein paar Gewohnheiten:

  • Bei jedem Supermarkteinkauf mindestens 1 Gemüse oder Obst mitnehmen. Zwingend. Immer.
  • In jedes Essen ein Gemüse reinmischen. Und sei es die Scheibe Tomate auf dem Brot oder ein paar Zucchini-Schnetzel im Nudelsnack.
  • Leckerer essen.

Letzter Punkt ist neu. Nachdem ich neulich „Chef’s Table: Pizza“ geschaut und dabei gesehen habe, wie großzügig da alle Chefs mit Olivenöl sind, habe ich auch wieder Lust, meinen Eigenkreationen etwas mehr Pepp zu verleihen. Zum Beispiel überlegen, welches Gemüse zu den Linsen passen könnte oder welches Gewürz. Nicht zu faul sein, den Knoblauch vorher noch zu schneiden oder nach Rezepten zu googeln.

Neulich musste es zum Beispiel mal schnell gehen, aber ich hatte nur noch mexikanischen Reis und Linsen da. Also habe ich nach „Linsen mexikanischer Art“ gegoogelt und ein paar Tipps gefunden, wie man die schnell in die richtige Richtung würzen kann. Schmeckte dann auch wirklich gut und, ja, es ist erschreckend, dass ich erst jetzt damit anfange und damit eingestehe, dass ich früher manchmal auch einfach nur Fraß gefuttert habe.

Na, jedenfalls merke ich die positiven Effekte oder merke das Gegenteil nach dem „Genuss“ einer ungesunden Pizza, wonach ich dann in den Seilen hänge. Gesund zu essen hat mich wirklich munter und leistungsfähiger gemacht, die letzten Wochen. Neben dem Aufdiebremsetreten. Das würde ich gerne beibehalten.

Hab das Vokabel-Training pro Einheit auf 100 Wörter erhöht (früher 25, dann 50) und heute mal die Zeit gestoppt. Wenn ich die meisten Wörter weiß, dauert es mit Korrekturschleife nur 10-15 Minuten! Das ist der Wahnsinn. Noch vor ein paar Tagen haben mich 25 Vokabeln ca. 5 Minuten gekostet.

Wie teilt man dem Buchcoverdesigner (oder der Designerin, ich weiß es immer noch nicht, aber vermute letzteres) durch die Blume mit, dass man lieber Rot als Akzentfarbe hätte, weil gelb/orange so schlecht lesbar ist… 😬

Aber insgesamt sieht der erste Entwurf schon schön aus. Glaube, ich habe da den/die richtige/n Coverdesigner/in erwischt. More on that soon, hopefully…

Die Karten bleiben derweil an mir hängen. Aber ich glaube, das kriege ich hin. And it HAS been quite a ride…

Spieleabend bei Mattes. Spieleabende hatte ich viel zu selten in meinem Leben und passt eigentlich wunderbar in die Jahreszeit, von der möglichen Corona-Gefahr mal abgesehen:

Schon bizarr, wie die Cops da mit Blaulicht vor dem Nyx stehen und sich die Erstis direkt nebenan nicht beim Feiern stören lassen…

Direct line to God:

Schnappschuss in der Südstadt:

Cloud Control: My Fear #1 (2011):

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Dir mehr zumuten

Als ich aus dem Urlaub zurück kam, meldete mein Vokabeltrainer über 1.200 Wörter, die jetzt wieder zu lernen seien. Ich hatte nicht viel Zeit und kam Tag für Tag nur dazu, 25 davon zu wiederholen. Entsprechend sank und sank der Counter nicht.

Irgendwann fasste ich mir ein Herz und erhöhte die Dosis auf 50. Das war anfangs sehr schwierig, weil viele Wörter dabei waren, die eben noch nicht so gut saßen. Aber nachdem die einmal im Kasten waren, fing das Programm plötzlich an, mir hauptsächlich leichtere, weil schon bekannte Wörter anzubieten. Und ich schaffte die 50 plötzlich deutlich schneller. Das war äußerst motivierend. Kleine Fehler machten mir nichts mehr aus, und ich zog voll durch. Und als ich dann die 1000er-Marke unterschritt, war die Freude groß.

Und dann legte ich mehrere Blöcke am Tag mit jeweils 50 Wörtern ein. „Block“ klingt groß, aber am Ende kostete mich eine Einheit selten mal mehr als 5, allenfalls 10 Minuten. Es entpuppte sich als eine gut konsumierbare Dosis und gleichzeitig als Aktivator für andere Aufgaben.

Jetzt, gerade mal eine Woche später, habe ich den Counter wieder auf null stehen. Die letzten Tage bin ich da einfach so durchgerast. Jeder Meilenstein, die 700, die 500, die 300, haben zusätzlich motiviert. Um Fehler habe ich mich nicht mehr geschert. Jetzt sitzen auch die allermeisten der neueren Wörter – und ich langweile mich. Denn plötzlich habe ich nichts mehr zu tun.

Die Konsequenz daraus? Es geht mehr. Wohl auch in anderen Bereichen. Du musst nur erstmal den Anfang finden. Und der ist sprichwörtlich am schwersten. Aber wenn es einmal läuft, dann kann dich nichts mehr aufhalten. Jetzt muss dem Kopf eigentlich nur noch gesagt werden, was er machen, worin er sich verbessern soll. Ich hab mir dafür mal ein Bullet Journal bestellt. 🙂

Gestern letzter Abend mit Nicky und Juan, die am Freitag das Land verlassen werden. Es war schön, wir haben es noch einmal so krachen lassen, wie man mit Mitte 40 noch dazu in der Lage ist. Am Schluss mischte sich aber dann doch Wehmut unter die Stimmung. Wir hatten eine geile Zeit, ziemlich sicher die (bisher) beste meines Lebens. Und auch wenn man natürlich in Kontakt bleibt und sich hin und wieder besuchen wird, ist natürlich trotzdem klar: Es wird jetzt alles anders werden und nichts mehr so sein, wie es mal war. 🙁

Aber, ja, das bedeutet auch für mich, mir noch mehr als sowieso schon zu überlegen, was jetzt eigentlich werden soll. Ich habe immer noch keinen Plan, außer: hier fertig zu werden und die letzten Baustellen zu schließen. Und dann: muss man sehen. 🙂

Den beiden auf jeden Fall a hell of a great time in Portugal!!!!!!1!!!1111 🙂

Buch: Das Manuskript ist jetzt zum dritten Mal überarbeitet – und damit fertig. So lasse ich es jetzt zumindest, auch wenn ich mit dem Inhalt mancher Kapitel immer noch nicht glücklich bin. Ist jetzt dann so; ist schon halt auch Non-Fiction und kein Roman – wenn nichts passiert ist, helfen auch die blumigsten Worte nichts. Fehler immerhin sollten zu 99,x Prozent ausgebügelt sein. Beim Layouten finden sich sicher noch welche. Und das wäre dann jetzt der nächste Schritt, neben der Covergestaltung.

Firewatch: Sehr cooles Spiel! Spannend, tolle Grafik und eine richtig gute Geschichte. Wobei sie sich insgeheim drumherum gedrückt haben, Menschen zu „bauen“. Man sieht das ganze Spiel über nur Schemen oder schlicht niemanden. Und immer, wenn man jemanden treffen oder überraschen soll, ist der kurz vorher ausgeflogen. Ein Großteil der Handlung spielt sich im Kopf bzw. dem Walkie-Talkie ab.

Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. War eine schöne Begleitung für eine Woche!

Bin gespannt, ob das Studio (Campo Santo) irgendwann noch etwas rausbringt. Bisher ist Firewatch deren einziges.

Es gibt in meinen Augen keine größere Gefahr für die Demokratie als gut aussehende Rechtspopulistinnen. 💁🏻‍♂️ In Zeiten der Instagramisierung und der maßlosen Bewunderung von Schönheit lassen sie rechte Parteien wählbar erscheinen. Die Wähler denken sich bei Marine Le Pen, Giorgia Meloni oder Ivanka Trump: So schlimm kann die ja nicht sein, sonst hätte die nicht diese Ausstrahlung. Und schon hat die Partei 30 Prozent der Stimmen.

Okay, das mag auch für Männer gelten. Bolsonaro ist nicht unbedingt hässlich. Berlusconi hat Ausstrahlung, bei Trump dachte man sich wohl: der reiche Selfmademan mit der Fernsehshow. Ich vermute nur, von Frauen erwartet man generell noch etwas weniger Härte in der Politik. Ich fürchte nur, da kann man lange erwarten.

The Von Bondies: This is Our Perfect Crime (2009):

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Alright!

It’s breaking my heart

Wenn ich die Videos von demonstrierenden, jungen Russen sehe, die nicht in den Krieg ziehen wollen und dafür viel aufs Spiel setzen. 🙁 Und wir denken, die wären alle auf Putins Linie? Von wegen. Die haben nur keine andere Wahl. Wann hört der Mist endlich auf?

Mir ist aufgefallen, dass ich praktisch niemanden mehr kenne, mit dem ich mal ein Wochenende einen Städtetrip machen könnte. Auch ein Nachteil des Introvertiertseins. Jemand Lust? Belgrad reizt mich immer noch. Bin aber natürlich auch für andere Orte zu haben, möglichst solche, in denen ich noch nie war.

Einfach mal ein Spiel spielen. Firewatch ist sehr, sehr einfach zu bedienen, hat eine tolle Grafik – und bisher weiß ich noch nicht, was das Ganze soll. Aber bin gespannt!

Macht an sich ziemlich brauchbare Bilder, so ein iPhone 14 Pro. Wobei mich irgendwas stört. Just can’t put my finger on it yet…

Xavier Rudd: Spirit Bird (2014): Eigentlich ein wunderschöner Song. Mit dem ganzen Arrangement allenfalls etwas drüber.

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Alright!

Kein Stress

Halbgesund ist irgendwie auch ätzend. Ich kann schon wieder arbeiten, aber noch keinen Sport machen. Bin noch verschleimt, Lunge und Nase sind zu. Wenn ich jetzt Sport mache, verschleppe ich das. Wenn ich nicht aufpasse, hole ich mir vor allem wieder eine chronische Bronchitis, und das ist echt ätzend. Also keine Anstrengung die nächsten Tage – was mir schwerfällt – und keinen Stress – was mir zuletzt irgendwie immer leichter fällt.

Früher war ich ständig gehetzt und gestresst. Jetzt irgendwie gar nicht mehr. Woher das kommt? Ich weiß es gar nicht so genau. Vielleicht:

  • Das Alter. Ab 40 lässt die Energie nach.
  • Und die Gelassenheit nimmt zu.
  • Dann ist das halt so, dass mal etwas nicht gestern fertig ist, sondern morgen erst.
  • Die rhetorischen Fähigkeiten nehmen zu: du wirst besser darin, dich aus Dingen rauszureden. Was du lernen musst, denn du kannst ja nicht mehr ganz so schnell wie früher (s.o.).
  • Meditieren? Hilft definitiv dabei, die Dinge besser zu ordnen.
  • Die Pandemie? Hat gezeigt, was wirklich wichtig ist im Leben.
  • Also die Gesundheit.
  • Erfahrung? Auch ein bisschen. Du weißt instinktiv, was eine echte Knüller-Meldung ist und was nicht. Du hast den Plan für einen Beitrag schon im Kopf, musst dir nicht immer wieder neu überlegen, wie du den jetzt schreibst.
  • Du lernst Dinge zu delegieren, so gut das geht.

Ich hoffe, ich halte das durch. Mir gefällt das. 🙂

Wenn du mit deinem Kontakt bei der Agentur auf Niederländisch schreiben kannst. 🙂 Und der schon so lange nicht mehr in der Heimat war, dass er deutsche Wörter mit einbaut.

Summer’s over…

Irgendwie zieht’s mich für ein Wochenende nach Belgrad im Oktober. Kommt jemand mit? Oder England.

Kann mich an keinen so erfolgreichen Sport-Tag für deutsche Mannschaften erinnern:

  • Bayern 2:0 gegen Barcelona (Champions League)
  • Leverkusen 2:0 gegen Atletico Madrid (dto.)
  • Frankfurt 1:0 in Marseille (dto.)
  • Deutsche Basketball-Nationalelf bei der EM im Viertelfinale mit einer Sensation gegen Griechenland (107:96)

Klötzchengrafik nachts auf dem Samsung. So langsam freue ich mich tatsächlich doch ein bisschen auf das iPhone.