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Keine Nachbarn

Ich habe derzeit keine Nachbarn und feiere das hart. Direkt neben mir wohnt schon seit Monaten keiner mehr, und die Nachbarn über mir sind auch ausgezogen. Ich kann beinahe so laut sein, was ich will. Ich kann laut mit mir selbst reden, was ich sowieso gerne mache. Und ich kann im Prinzip die Musik voll aufdrehen, weil es keinen stört. Der Nachbar unter mir ist noch da, aber der hört selber gerne laut Rockmusik, der beschwert sich nicht.

Ich weiß, was ihr denkt: Du wohnst doch am Frankenbadplatz, wo jeder den ganzen Tag seinen Bluetooth-Lautsprecher voll aufgedreht hat, warum machst du das nicht immer?

Na ja, weil man es in unserem hellhörigen Haus eigentlich schon hört, es immer sehr nette Nachbarn waren – und weil ich auf meine alten Jahre mittlerweile so hohe Lautstärken gar nicht mehr ertrage.

Deswegen mache ich eigentlich gar nicht so viel anders als sonst. Ich bin ein bisschen lauter, aber wahrscheinlich war ich mit meiner eigenen Lautstärke so zurückhaltend, dass sich der eine oder andere gefragt, ob in meiner Wohnung überhaupt jemand wohnt. Ich werde immer noch nicht groß auffallen. Vielleicht mache ich einfach so weiter, auch wenn da bald jemand Neues wohnt.

Zeiten, in denen die Tage eigentlich 48 Stunden haben müssten. Es ist sooo viel zu tun und ich komme mit allem kaum hinterher.

Daily sort-out: „Feeling Good“, S. 450-500 – ich lese noch daran und mache gleich weiter. Dr. Burns erklärt, welche Auslöser für Depressionen wahrscheinlicher sind. Solche, die einem negativen Gedankenmuster folgen oder körperliche. Zumindest zum Zeitpunkt, wo die 2. Auflage erschien (1999) wusste man es noch nicht genau.

Ansonsten habe ich noch den kaputten Brause-Halter im Bad ausgetauscht. Joa. Sonst heute nichts.

Marteria: „Niemand bringt Marten um“. Seit ich seine ziemlich geile Show bei „Rock am Ring“ gesehen habe, bin ich heimlicher Fan:

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Wie das 9-Euro-Ticket mir das Autofahren wieder schmackhaft machte

Sie taten in letzter Zeit eigentlich alles dafür, damit ich mein Auto endlich abschaffe. Lange Rotphasen an der Ampel, Tempo-30- oder ganz verkehrsberuhigte Zonen. Die astronomischen Spritpreise – sowieso. Und immer wieder Events, um meinen Nachbarn und mir zu zeigen, wie schön eine autofreie Innenstadt doch sein kann. Ich fand es gut und trommelte mit, bis dann wieder der Moment kam, in dem ich mein Auto doch einmal brauchte – und dann nirgendwo parken konnte.

Erst gab es immer weniger kostenlose Parkplätze in meiner Nachbarschaft – dann immer weniger Parkplätze überhaupt. Baustellen, Begrünungen, ja sogar der Glasfaserausbau kostete eine Zeitlang vier hervorragende Parkplätze in meiner Straße, weil der Versorger dort monatelang riesige Kabeltrommeln zwischenlagerte. Fahr doch Bus, Bahn oder noch besser: Rad, sagen Kommunalpolitiker und Klimaaktivisten. Was sie nicht sagen: Wie man mit dem Bus im Winter zum Tischtennis nach Wachtberg-Pech kommen soll oder – noch besser – abends von dort wieder zurück.

Köln Hauptbahnhof bei Nacht
Köln Hauptbahnhof bei Nacht

Aber okay, es ist nicht so, als würde die Politik nichts tun. Als eine Art Vorschau, wie die autofreie Zukunft aussehen kann, gibt es jetzt das 9-Euro-Ticket. Eine Entlastung der Bürger für die hohen Energiepreise – passend zur Urlaubszeit. Wie das in der Realität aussieht, brauche ich eigentlich nicht groß zu skizzieren. Da kann vermutlich inzwischen jeder ein Lied von singen.

Kürzlich freitagsnachmittags kam ich auf die Idee, einen Freund in Düsseldorf mit dem 9-Euro-Ticket zu besuchen. Weil die Bahn, die ich eigentlich nehmen wollte, 30 Minuten Verspätung hatte, konnte ich zum Glück in eine andere Bahn steigen, die bereits eine Verspätung von 40 Minuten hatte. Die stieg im Laufe der Fahrt natürlich immer weiter an. Schnellere Züge sollten passieren können, einzelne Waggons waren so voll, dass die zusammengepferchten Mitreisenden an jedem Halt die Lichtschranken der Türen unterbrachen. Mein Nebensitzer transpirierte genervt in meine Richtung.

Beim Umsteigen in Köln war dann das Gleis so voll, dass die Bahn Sicherheitspersonal einsetzte, um die Ströme der Reisenden voneinander zu trennen. In der Bahnhofshalle wurde ich zusammen mit hunderten Anderen grob in die Richtung geschoben, in die ich musste. Der Anschlusszug selbst hatte natürlich Verspätung, diesmal gab es keinen Sitzplatz für mich. Die Bahn nahm weitere Verspätung auf, kleine Kinder weinten.

Alle fahren Bahn – sind da nicht die Straßen frei?

Wie ich da so stand, in Mitten anderer verschwitzter und sehnsüchtiger Reisender, stellte ich mir vor, wie es wäre, jetzt im Auto zu sitzen. Ein bequemer Sitzplatz nur für mich alleine, gesicherte Frischluftzufuhr, mein ganz persönliches Bordprogramm, keine Pflicht eine Maske zu tragen. Und noch ein Gedanke schoss mir durch den Kopf: Wenn jetzt alle nur noch Bahn fahren – müssten dann nicht eigentlich die Straßen frei sein?!

Das wollte ausprobiert werden. Die jüngst zumindest wieder leicht gesunkenen Benzinpreise gaben mir zusätzliche Bestätigung. Und so entstaubte ich exakt eine Woche später meinen zuletzt nur noch selten genutzten, beinahe 20 Jahre alten VW Lupo und machte den Test. An einem späten Freitagnachmittag von Bonn nach Düsseldorf. Eigentlich Harakiri – normal sammeln sich zu der Zeit Feierabend-, Wochenend- und Urlaubsverkehr aus Rheinland und Ruhrgebiet, und die Straßen sind brechend voll. Und jetzt?

So leer sind die Straßen an einem Freitagnachmittag rund um Köln sonst nicht.

Jetzt war tatsächlich wenig los. Ich kam ohne Probleme auf die A555, dann auf die A4 und sogar die A3. Ein paar andere Autos waren unterwegs – natürlich. Aber kein Stau, nirgends. Und genauso entspannt ging es einige Zeit in die Gegenrichtung zurück nach Bonn.

Das ist noch kein Beweis, aber ein Indiz. Wenn es das Ziel der Bundesregierung war, die Straßen wieder frei zu kriegen, dann könnte sie das mit dem 9-Euro-Ticket geschafft haben. Für die Besserverdienenden, die sich trotz fehlgeschlagener Sprit-Subventionierung das Autofahren noch leisten können: immerhin. Aber spaltet das die Gesellschaft nicht viel mehr, als uns lieb ist? Hier die gut Betuchten auf der freien Autobahn, dort die armen Säue im überfüllten Zug.

Einen Parkplatz fand ich übrigens erst 300 Meter von meiner Wohnung entfernt. Die Lokalpolitik immerhin meint es ernst mit der autofreien Zukunft – außer für die, die ein Haus mit eigenem Parkplatz haben. Gäbe es für „arme“ Mieter wie mich eine entspannte Alternative zum Auto – ich würde sie nehmen.

Daily sort-out: „Feeling good“, S. 400-450. Dr. Burns berichtet von seinen härtesten Fällen.

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Argh

In der Projektmanagement-Hölle

Für die Arbeit habe ich jetzt zwei Wochen lang nach einem Projektmanagement-Tool gesucht, das Kanban, Gantt, Berichte und vielleicht noch einen Kalender kann. Wir benutzen bislang eine kostenlose Version von MeisterTask, aber die kann in der kostenlosen Variante nicht so viel.

Bei der Recherche festgestellt:

  • Das kostenlose Internet ist Geschichte.
  • Gut, das wussten wir im Grunde, siehe auch Paid Content bei Spiegel, Zeit und Co. Aber dass es so schlimm ist, hatte ich nicht gedacht.
  • Praktisch alle Projektmanagement-Tools verfolgen die gleiche Preisstruktur: Einen Zeitraum kostenlos testen, dann zahlen und zwar richtig! Die meisten verlangen ab 8-12 Euro netto im Monat – pro Nutzer, exklusive Mehrsteuer.
  • Wir haben ein Team von 10 Leuten, bei 10 Euro im Monat ergibt das 1.200 Euro im Jahr – für eine bescheuerte Projektmanagement-Software!
  • Betriebssysteme, Bildbearbeitungsprogramme (außer Photoshop), ganze Office-Lösungen, Netflix, Spotify… sind billiger.
  • Um das Geld halbwegs zu rechtfertigen, bieten diese oft völlig überladenen Tools meistens ALLES, also auch Dinge, die man gar nicht will, wie Integration deiner Telefon-App, E-Mail-Konten, Zeiterfassungs-Tools um deine Mitarbeiter zu überwachen.
  • Das, was ich eigentlich will – Aufgaben strukturiert managen – ist dafür dann in irgendwelchen Untermenüs verschachtelt.
  • Am Ende kann trotzdem keins genau das, was ich eigentlich suche.
  • Die noch sympathischsten davon bieten immerhin eine Basisversion dauerhaft kostenlos.
  • Die ersten 5 Treffer auf Google sind immer Anzeigen der gleichen 5 Unternehmen, selbst wenn ich nach „free project management tools“ suche.
  • Einige kannst du dir nicht einmal anschauen, ohne deine Telefonnummer, deinen Klar- und deinen Firmennamen einzugeben.
  • Das Marketing eines Anbieters – ich sag einfach mal: Wrike – war besonders aggressiv. Nachdem ich so naiv war, meine echte Telefonnummer anzugeben, erhielt ich eine personalisierte E-Mail, kurze Zeit darauf zwei Anrufe direkt hintereinander, deren Absender mein Smartphone unter Spam-Verdacht stellte, eine Nachricht auf meine Mailbox („Leider erreiche ich Sie nicht. Rufen Sie mich dringend zurück!“) und später am Nachmittag noch eine E-Mail. Hab mein Konto sofort danach wieder gelöscht.

Puh, nee, beim Kostenlos-Internet war auch nicht alles toll, aber da zahle ich anderswo lieber mit meinen Daten, als dass ich so einen Mist mitmache. Wir bleiben jetzt erst einmal bei MeisterTask, auch wenn die ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen. Die haben uns bisher nicht im Stich gelassen und ein bisschen Restsympathie ist zumindest noch da. Ich hoffe, das bleibt auch.

Daily sort-out: „Feeling Good“, S. 350-400. Dr. Burns im Kampf vs. eine Nihilistin.

Hab noch einige Steuerbelege eingescannt und mir meine bisherigen Belege der Umsatzsteuervoranmeldung angeschaut. Offenbar hat mein Vergangenheits-Ich sogar Extra-Arbeit geleistet und selbst Belege gesammelt und gescannt, die Einkommensteuer-relevant sind.

Gestern die vier Kündigungen an Vodafone und jetzt das! Mein Vergangenheits-Ich ist manchmal gar kein so verkehrter Typ…

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Endgegner Papier

Und wieder einmal die Steuer…

Das Hauptproblem ist dabei wirklich das Papier. Ich weiß, ich weiß. Das meiste geht heute digital oder sogar automatisch, aber auch darauf musst du erstmal umstellen. Und das klappt sehr schlecht, wenn du den Driss so sehr hasst, dass du ihn mit spitzen Fingern nicht anpacken magst. Aber davor davonlaufen ist auch keine Lösung. Ein echter Endgegner. Danke auf jeden Fall, Nicky, für den moralischen Beistand!

Vergangenheits-Ich wollte wohl auf Nummer sicher gehen… ?

Bloß weg von diesen Verbrechern! Schlechtester Provider, den ich jemals hatte.

Wer war nochmal derjenige, der lieber Ukulele lernen wollte, weil das so ja viel einfacher wäre als Gitarre? ?

Es gibt rund 150 Akkorde und etwa jeder dritte davon ist ein Barrégriff…

Ich habe Volbeat auf Rock am Ring sogar geskippt, kann mit der Stimme des Sängers nicht besonders viel anfangen, hab jetzt aber doch mal rein- und ein paar echt gute Songs gehört. Ich mag ihr Cover von Battleship Chains, gefunden auf der „Rock am Ring 2022“-Playlist:

Und ja, ich schwelge immer noch in Erinnerungen von Rock am Ring. Die Niederländer haben sogar ein Wort für sowas: nagenieten, wörtlich übersetzt „nachgenießen“. Ich finde, das sollten wir ins Deutsche übernehmen!

Daily sort-out: s.o. + „Feeling Good“ S. 250-350. Burns‘ Spezialität sind Rollentauschs und Dialoge mit Patienten, teils auch gestellte, in denen er zeigt, wie man inneren oder echten, äußeren Kritikern die Munition nimmt. Dieses über Selbstwertgefühl wollte ich mit euch teilen:

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Non-judgemental Walk

Ich war mal in der StudiVZ-Gruppe „Angeblich gucke ich immer böse, bin’s aber nicht“. So unnützes Zeug aus der Vergangenheit fiel mir gerade ein, als ich zum Abendspaziergang aufbrach. Ich glaube nämlich, ich gucke nicht nur böse, ich bin es manchmal auch. Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Text von gestern, dass es mich auf die Palme bringt, wenn Leute vor mir auf dem Bürgersteig mich nicht herannahen hören. Ich bin für gewöhnlich recht flott unterwegs und muss an vielen Leuten vorbei. Und wenn die mir dann nicht ausweichen…

Mittlerweile sage ich mir oft: „Ruhig, Brauner, die können ja nichts dafür.“ Wenn ich mal genau in mich hinein horche, gucke ich aber auch andere Menschen auf der Straße böse an. Aus verschiedenen oder gar keinen Gründen. Vielleicht, weil mir bei dem einen das T-Shirt nicht gefällt, bei dem anderen ein schlimmes Tattoo (passiert mir in Deutschland leider oft), beim Dritten der ganze Aufzug und beim Vierten wasauchimmer.

Nicht werten, habe ich mal irgendwo gelesen. In Berlin gelingt mir das auch meist ganz gut. Da sieht sowieso jeder so verrückt aus, dass man aus dem Werten gar nicht mehr heraus käme. Bei meinem Abendspaziergang gerade habe ich das aber auch mal hier in Bonn versucht. A non-judgemental walk. Was mir dabei auffiel:

  • Es läuft sich tatsächlich entspannter. Ich bin selbst weniger verkrampft.
  • Mich gucken weniger Leute böse an. Vielleicht ist da was dran mit „Wie man in den Wald hineinruft…“
  • Ein paar Mädels haben mich angelächelt.
  • Eine Frau auf dem Fahrrad hielt an, um mich nach dem Weg zur nächsten Tankstelle zu fragen. (Ich habe sie aber nicht einfach dahin geschickt, sondern gefragt, was sie da eigentlich will. Sie wollte nur Flaschen abgeben. Ich hab sie statt dessen zum Friedensplatz-Rewe geschickt.)
  • Ein Gruppe von Leuten, die vor mir ging und die ich so schnell nicht überholt bekam, störte sich offenbar nicht daran, dass ich ein paar Schritte mit ihnen ging.
  • Insgesamt ein sehr entspannter Spaziergang.

Würde ich ab jetzt immer so machen, wenn es nur nicht so verdammt anstrengend wäre. ?

Daily sort-out: „Feeling Good“, Seiten 200-250.

Ich muss mal vorankommen hier mit dem finalen Ausmisten. Und wenn es erstmal Dinge sind, die ich eigentlich am Schluss machen wollte. Finales Ausmisten der Schränke. Behalten nur noch notwendiger Dinge und solcher, die ich ohne viel logistischen Aufwand und Platzbedarf bei einem Umzug schnell mitnehmen könnte.

Flurkommode vorher:

Ausgeräumt:

Nachher:

Prepper-Schublade in der Küche vorher:

Nachher:

Ich muss einen Plan machen, wie ich das hier beenden will. Alle Bücher noch einmal zu lesen, in denen noch etwas Interessantes stehen könnte, dauert zu lange. Dann lieber voll dekadent wegschmeißen und als Ebook neu kaufen, wenn die Zeit gekommen ist. Darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an…

Kreislauf, i haz it. Kann natürlich an den Temperaturen liegen oder daran, dass ich heute Mittag bei 30 Grad ins Intervalltraining eingestiegen bin. 5km Joggen, davon sieben 30-Sekunden-Vollgas-Sprints (mit 1 Minute Pause dazwischen). Das soll die Fettverbrennung deutlich erhöhen.

Woran es liegt, weiß ich nicht, aber immer wenn ich Kreislauf habe, schreit mein Körper nach Kaffee – und nach Soft Cake. Ihr wisst schon, diese Kekse mit dem Orangenglibber in der Mitte. Konnte meinen Körper gerade noch davon abhalten, den Pennymarkt leerzukaufen.

Hand of God (Netflix): 90 Minuten lang ein richtig toller italienischer Coming-of-Age-Film. Lustig, traurig, sinnlich, schön! Aber dann finden sie kein Ende und es wird so komisch schwermütiger Kram, der überhaupt nicht zum Anfang passt. Deswegen kriegt der von mir nur eine 2-, leider. Ist auf jeden Fall viel lustiger als hier im Trailer dargestellt:

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Hochsensible Menschen erkennen

Ich habe mal einen Test gemacht, ob ich hochsensibel bin. Auf einer Skala von 0 bis 10 kam ich da auf eine 7 bis 8. Heißt: sensibler als der Durchschnitt, was ich inzwischen auch in einigen Alltagssituationen merke, auch wenn ich noch einige weit „krassere“ Fälle als mich kenne. Etwa den Bekannten, der nichts filtern kann, jeden Eindruck sofort kommentiert, aber auch als einziger merkt, wenn ich neue Schuhe trage oder nicht gut drauf bin, egal, wie sehr ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen.

Es gibt einen einfachen Trick herauszufinden, ob jemand hochsensibel ist oder nicht. Und seit einiger Zeit praktiziere ich den mit großem Interesse im Alltag. Der Test geht ganz einfach so: Gehe hinter jemandem auf dem Bürgersteig her und achte darauf, ob und wann er dich bemerkt und vorbei lässt, wenn du schneller bist als er.

Für mich war das irgendwie immer selbstverständlich: Ich bemerke jemanden hinter mir, der schnell näher kommt, ich rücke dann meist schon ein paar Meter vorher zur Seite, denn es gibt keinen Grund, ihn nicht vorbei zu lassen.

Die meisten anderen machen das nicht.

Ich konnte das selber kaum glauben, aber ich habe es jetzt oft genug ausprobiert und bin immer wieder überrascht, wie wenig feinfühlig andere Menschen da sind.

Oft genug muss ich Menschen erst ansprechen und bitten, mich vorbei zu lassen, weil sie mich schlicht nicht bemerkt haben. Das hat mich früher auf die Palme gebracht, weil ich dachte, es wäre normal, jemanden von weit herannahen zu hören. Ist es aber offenbar nicht. Die meisten meinen das gar nicht böse, ihnen fehlen schlicht die „Antennen“. Nicht umsonst setze ich mich seit Jahren für die Erfindung der Fußgängerklingel ein, aber die muss ich wohl selber auf den Markt bringen… ?

Die meisten Menschen merken es dann irgendwann, wenn ich zumindest einige Schritte hinter ihnen bin und mit irgendwas raschel, mit den Schuhen schlöre oder mich räuspere. Ich bin aber auch – ungelogen – schon einmal 30 Sekunden einen halben Schritt hinter einem Paar hergelaufen, das mich einfach nicht bemerkt hat. Ich wundere mich auch immer wieder, wie überrascht manche Leute reagieren, wenn ich ziemlich laut auftretend und schaufend angejoggt komme, dann plötzlich hinter ihnen bin und sie doch wieder bitten muss, mich eben durchzulassen. Mich nervt das, aber die Leute können schlicht gar nichts dafür.

Wenn euch das auch so interessiert wie mich: Probiert’s mal aus! Jemand Hochsensiblen erkennst du daran, wenn er (sofern er von nichts Anderem abgelenkt ist) dir schon einige Meter vorher Platz macht, weil er dich hat herannahen hören.

Wann hat man sich eigentlich zum letzten Mal einfach so auf eine Wiese in den Schatten gelegt und ein bisschen den Sommer genossen? Me today:

Keine fünf Minuten später bin ich dann aber auch schon weiter. Es kamen lästige Fliegen und Mücken und so geil war’s dann auch gar nicht. Ich wollte da wieder weg. ?

Daily sort-out: Bin auf Seite 203 von „Feeling Good“. Wenn das in diesem Tempo weiter geht mit dem finalen Ausmisten, bin ich mit 60 noch nicht fertig. Ich muss das irgendwie anders angehen…

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Bücher schreiben

Bücherschreiben ist mein Traumberuf. Denke ich zumindest. Ich hab bis jetzt noch nie ein Buch geschrieben bzw. ich schreibe jetzt am ersten. Und es zieht sich…

Ende April wollte ich fertig sein mit dem alternativen Singapur-Reiseführer. Jetzt mit gut anderthalb Monaten Verspätung habe ich zumindest die Rohtexte der 50 Kapitel fertig geschrieben (yeah!). Mir fällt bei jedem größeren Schritt ein ganzer Meilenstein vom Herzen. Aber es ist immer noch viel Arbeit.

Jetzt geht es ans Reduzieren, ans Finetuning der Texte, ans Kartengestalten, Bilderauswählen und schließlich auf Amazon Kindle Fertigformatieren.

Vielleicht ist auch der Grund, warum ich noch nie ein Buch geschrieben habe, dass das verdammt viel Arbeit ist, dass ich bisher noch gar nicht wusste, wie das eigentlich geht und was das alles mit sich bringt. Es macht schon Spaß, aber es schreibt sich eben auch nicht von selbst. Wie ich offenbar immer gedacht hatte.

Ich bin ein Riesenfan von Greenforce Food geworden. Das ist bisher der beste Fleischersatz, den ich getestet habe. Vor allem der Hackfleisch-Ersatz. Sieht auch roh, also angerührt, genauso aus wie echtes Hackfleisch, schmeckt aber fast besser. Soll’s auch bei Lidl geben. Probiert’s mal aus!

Daily sort-out: Lese weiter an „Feeling Good“. Gestern habe ich es noch bis Seite 146 geschafft, mal sehen, ob ich es heute Abend noch bis in die Nähe von Seite 200 schaffe. Bin ziemlich kaputt nach dem Ausflug gestern. Könnte auch einfach mal früher schlafen gehen.

Oh, gar kein Foto heute. Gibt so Tage… Dann heute eben nur einen kurzen Log.

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Aus Langeweile mit Menschen reden

Ich war heute den halben Tag in und auf dem Weg nach Wiesbaden, um ein Konzert von Agnes Obel zu sehen. Ich wollte ursprünglich mit Juan dorthin, aber der hat sich noch rechtzeitig vorher die Seuche geholt (Corona) und ein gleichwertiger Ersatz ließ sich kurzzeitig nicht auftreiben. Also erstmal niemanden zum Reden.

Ich arbeitete unterwegs, wurde mit meinem Testbericht fast fertig, organisierte noch einiges und war dann mit allem, auch dem Abendessen in einer Dönerbude, um 1900 fertig. Die Veranstaltungslocation, die Wiesbadener Ringkirche, war gleich nebenan. Ich ging hin und saß noch ein wenig in der Sonne, zückte mein Handy, schaute nach dringender Arbeit, es gab keine. Einlass sollte um 19:30 Uhr sein, der Pulk wartete davor, ich auch. Tatsächlicher Einlass: 19:50 Uhr.

Ich bekam einen guten Platz, saß und wartete. Dann wartete ich weiter. Es war ja eine katholische Kirche, ich hatte zwar keine Skrupel, meine Mütze aufgesetzt zu lassen (schlimmer Frevel, aber f* the system!), aber ein wenig innere Einkehr könnte ja nicht schaden. Ich saß, schloss die Augen, atmete tief ein und aus. Als ich damit fertig war, war es etwa 20:15 Uhr. Noch immer suchten sich Leute einen Platz, vom Künstlerensemble keine Spur. Ich checkte mein Handy, schrieb Freunden ein paar Nachrichten, graste meine E-Mails und Feeds ab (beide leer), hatte nichts mehr zu tun.

Langeweile ist ein Geschenk. Es macht dich kreativ. Ich kann mich auch tatsächlich nicht daran erinnern, wann mir zum letzten Mal langweilig war. Es gibt in meinem Leben eigentlich immer was zu tun. Es geht mir besser, wenn immer etwas zu tun ist. Jetzt war nichts mehr zu tun…

Es wurde 20:20 Uhr und dann 20:25 Uhr und noch immer keine Künstler auf der Bühne. Ich checkte ein paar Apps auf meinem Smartphone, die ich noch nie ausprobiert hatte (siehe da: Samsung Notes hat auch eine Art To-Do-Liste integriert!). Als ich jemanden mit einer Flasche Wasser an seinen Platz treten sah, erinnerte ich mich, dass meine Wasserreserven auch nahezu erschöpft waren und ich später noch drei Stunden Bahnfahrt vor mir haben würde. Ich sprang spontan auf, bat meine Nebensitzerin, meinen Platz zu verteidigen und ging an die Theke (VOR der Kirche, drinnen gab es keine, aber der eine oder andere hatte tatsächlich legal eine Dose Bier in der Hand, IN der Kirche!).

Als ich mit dem Wasser wieder an meinen Platz kam, sah ich, dass meine Nebensitzerin ihren Arm um meinen Hipster-Rucksack gelegt und sich im wahrsten Sinne des Wortes auf meinem Platz breit gemacht hatte. Alle Achtung! Sie hatte meinen Platz tatsächlich eisern verteidigt! Als ich ihr dankte, rückte sie aber wieder etwas weg zu ihrer Begleitung. Es wurde 20:30 Uhr und dann 20:40 Uhr. Noch immer keine Künstler auf der Bühne, noch immer nichts wegzuarbeiten, nichts mehr zu tun.

Mir fiel nichts Anderes mehr ein, was ich noch tun konnte, außer Gespräche mit Wildfremden anzuzetteln. Obwohl meine Nebensitzerin jetzt ja keine Wildfremde mehr war. Also fragte ich sie und ihren Begleiter, ob sie aus Wiesbaden kämen. „Nein nein, aus Münster und Aachen. Wir sind vorhin angereist und bleiben dann über Nacht“. Wir unterhielten uns ein wenig. Ich sagte, ich dachte ich wäre schon von weit her angereist, aber Münster wäre ja noch ein ganzes Stück weiter. Und dass ich eigentlich wissen wollte, ob Wiesbaden eine schöne Stadt sei. Das hörte die Frau vor uns, drehte sich um und erzählte uns von Wiesbaden. Dass es sehr schön sei, im Krieg kaum zerbombt, aber auch gewissermaßen tot.

Es überrascht mich, das zu sagen, aber das Gespräch gefiel mir. Es muss weit kommen, dass ich lieber mit Menschen rede als mich mit irgendwas Anderem zu beschäftigten. Aber wenn ich es mal tue, macht es fast immer Spaß und es geht mir danach besser. Warum ich das dann so selten tue? Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht. Tiefenpsychologisch bedingt wahrscheinlich die Angst, nicht schlagfertig genug zu sein.

Als das Konzert dann um 20:50 endlich begann, war ich sogar ein klein wenig traurig. Ich hätte mich gerne noch länger unterhalten.

Ach so, und das Konzert? Coole Location, der Sound ein klein wenig underwhelming, die Musikerinnen auf der Bühne (Agnes Obel nannte sie die „Band of Mothers“, weil sie alle inzwischen Mütter seien) sehr sehr gut. Schade nur, dass sie Fuel to Fire nicht gespielt haben. Alle anderen Hits aber eigentlich schon und auch so anspruchsvolles neues Zeug…

Mainz HBF. Meine S-Bahn nach Frankfurt-Flughafen soll laut App in 4 Minuten fahren, ist aber weder am Gleis noch auf der Anzeigentafel in der Bahnhofshalle angeschlagen. Hilfe!

Ich renne zur Information, aber, Mist, da kommt einer vor mir dran, ein Schwarzer, der es leider nicht so eilig hat. Er möchte mit dem 9-Euro-Ticket nach Köln, der Schaltermitarbeiter zu ihm: „Nein, nach Köln kommst du heute nicht mehr mit dem 9-Euro-Ticket, nur noch mit IC oder ICE.“ Druckt ihm was aus, wimmelt ihn irgendwie ab.

Ich komme dran, zeige dem Mitarbeiter mein Handy, auf der Gleis 5 und die S9 steht, erkläre mein Problem, dass das nirgendwo angeschlagen ist. „Oh doch, der kommt! Gehen Sie besser schnell runter. Der kommt, mit 90-prozentiger Sicherheit!“ Ich bedanke mich hastig, sprinte runter zum Gleis und tatsächlich: wenige Minuten später rollt die S9 ein, obwohl sie weit und breit nirgendwo angeschlagen wurde. Als ich einsteige, sehe ich, dass sich der Schwarze einen Vierersitz weiter setzt. Er nimmt die gleiche Bahn.

Der Bahn-Mitarbeiter hat ihn geduzt und mich gesiezt. Ich habe nichts gesagt, weil ich einfach zu sehr in Eile war und ehrlich gesagt auch nicht genau weiß, wie man so etwas de-eskalierend sagt. Aber das darf doch nicht sein. Wo kommt das überhaupt her, dass manche Leute Schwarze und Türkischstämmige einfach so duzen? So etwas muss aufhören!

Daily sort-out: Lese gerade noch einmal „Feeling Good“ von David D. Burns, eins der ersten Bücher über positive Psychologie. Bin überrascht, wie viel davon für mich längst alltäglich ist. Sein Kapitel darüber, wie man verbale Angreifer entwaffnet, ist beinahe amüsant.

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Forever Single?

Die Idee spukt jetzt schon eine ganze Weile in meinem Kopf rum, und sie ist natürlich auch nicht original von mir. Aber ich höre und lese immer mehr darüber sie klingt erfrischend: Wie wäre es, wenn man einfach den Rest seines Lebens ungebunden bleibt? Also nicht so selbstmitleidig, nach dem Motto: Buhuhu, keiner liebt mich, sondern gewollt. Und selbst die Chance auf sexuelle Abenteuer links liegen lässt, weil es einen einfach nicht mehr interessiert? Sofort melden sich die inneren Stimmen:

  1. Das darfst du nicht!
  2. Du musst dich fest binden!
  3. Alle anderen machen das auch.
  4. Das ist der natürliche Ritus des Menschen.
  5. Sonst bist du nichts wert.
  6. Nur gemeinsam ist der Mensch vollkommen.
  7. Nur als Frauenheld bist du begehrenswert.
  8. Sonst sind die anderen erfolgreicher als du.
  9. Alleinsein im Alter ist grausam.
  10. Du willst doch jemanden haben, der dich auf deinem Weg begleitet, der morgens neben dir aufwacht, mit dem du durch dick und dünn gehen kannst.

Die Stimmen 1 bis 6 können mich mittlerweile mal. Ich muss gar nichts, und da lobe ich mir die heutige Gesellschaft, in der praktisch jede Form von Sexualität akzeptiert ist, auch die Asexualität. Ich erinnere mich gerne an die gute Freundin von mir, die meinte, wenn sie sich zurückerinnere, war sie als Single immer glücklicher als in einer Beziehung.

Ich nicht unbedingt, aber auch mich haben viele Dinge an Beziehungen immer genervt. Unbedingt irgendwas zusammen machen müssen, auch wenn man gar keine Lust darauf hat. Mehr Nähe als einem lieb ist etc.

Punkt 7 und 8 haben mir tatsächlich lange zu schaffen gemacht. Andere sind begehrenswerter… Und wenn schon! Kann ich eh nicht ändern. Außerdem löst sich der Ärger darüber in Luft auf, wenn dich das Thema plötzlich nicht mehr interessiert und dir was anderes wichtiger ist. Wie du deine ganz persönliche Weltreise organisierst, zum Beispiel.

Punkt 9 und 10 – okay. Da werde ich sentimental. Tief in mir drin will ich jemanden haben, mit dem ich alles teile, dessen Nähe ich vermisse, wenn er (also sie) nicht da ist, der mich vollkommen macht, neben dem ich morgens aufwache, für den ich da bin, wenn es ihm (also ihr) schlecht geht, oder auch gut, und anders herum genauso. Ja, das will ich, das wäre meine 1a-Lösung, das steckt vielleicht in jedem von uns tief drin.

Aber wenn sich der passende Mensch für die 1a-Lösung gar nicht findet? Findet wirklich jeder den/die Partner/in, der/die genau das für ihn/sie ist? Welche elendigen Kompromisse geht man ein, um etwas zu bekommen, das nur so halb passt. Wer den Deckel auf dem Topf findet: sehr cool, meinen Glückwunsch! Aber wer nicht, wird der wirklich glücklich? Und was gibt man alles auf dafür, nur um semi-glücklich zu sein?

Natürlich bin auch ich nur ein Mensch, bei dem andere Menschen zu Weilen gewisse Reize auslösen, und ich dann entsprechend reagiere – also so:

Aber dann? Selbst wenn du denjenigen eroberst – was seltener passiert, als einem lieb ist – wie geht es dann weiter? Für einen kurzen Moment der Ego-Boost dass du jemand Attraktiven für dich gewonnen hast, dann die 6 Wochen Dopamin-Rausch des Verliebtseins, bevor dann die ewige Frage ansteht: Was machen wir denn heute? Isst du wirklich zwei Burger statt einen? Kannst du mal deine Socken wegräumen?! Wann fahren wir zu Onkel Walters Silberhochzeit?

Wie viel Energie habe ich in meinem Leben schon da rein gesteckt, jemandem gefallen zu wollen? Gebracht hat es genau genommen nichts.

Wenn das Schicksal sich entscheidet, dass da jemand meinen Weg kreuzt und beiden klar ist: das passt, dann: klar, ich bin bereit. Aber bis dahin versuche ich es einfach mal ohne. Und ich könnte mir denken, dass das ungeahnte Energien freisetzt.

Typ vor mir in der Bahn hat eine Maske auf, aber wird vom Kontrolleur ermahnt, weil er kein T-Shirt anhat. „Bitte anziehen, sind die Kleidervorschriften hier.“ Er fügt sich, widerwillig.

Hendrik hat Geburtstag. Alles Gute!

Düsseldorfer Altstadt, huiuiui…

Daily sort-out: Meine letzte Kladde mit Vokabeln, Sätzen aus meinen letzten Niederländisch- und Englisch-Kursen. Bin fertig damit. Es geht mit Babyschritten voran, aber der Gipfel rückt trotzdem langsam näher.

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Just random stuff

Hat funktioniert! Fairtiq hat mich gestern beim Überschreiten der 9-Euro-Schwelle automatisch auf das 9-Euro-Ticket migriert:

Und ja, irgendwer hat da schon wieder vergessen, ab Köln Mühlheim schon ein Ticket zu lösen und kam erst darauf, als der Zugchef durch die Lautsprecheranlage brüllte, dass in diesem Zug trotz des 9-Euro-Tickets weiter Maskenpflicht herrsche: „Wir sind hier nicht bei Aldi oder Lidl!“

Aber wie nutze ich das 9-Euro-Ticket dann?

Ja nun, aber das 9-Euro-Ticket einfach in der App zu haben und anzeigen zu lassen, wäre schon praktischer, als immer wieder swipen zu müssen. Und was ist, wenn ich mit dem 9-Euro-Ticket wohin fahren möchte, wo Fairtiq noch nicht gilt, also zum Beispiel nach Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz?

Mir scheint, das ist nicht ganz zu Ende gedacht.

Eine ziemliche Hammermeldung in meinen Augen, die heute fast ein bisschen untergegangen ist: Der Verband der Psychotherapeuthen rät dazu, den Verkauf von Alkohol deutlich zu erschweren und Cannabis endlich freizugeben.

Das Mindestalter für alle legalen Drogen solle bei 18 liegen. Und alle legalen Drogen sollten in lizenzierten Geschäften von Fachpersonal verkauft werden, das zum Thema Suchtprävention geschult ist. Mit anderen Worten: Liquor Stores und Koffieshops auch in Deutschland.

Finde ich gut, finde ich nur überraschend, dass sich die Bundespsychotherapeutenkammer da so klar positioniert. Sie raten übrigens generell von Suchtmitteln ab – auch von Cannabis, das Psychosen auslösen kann – sehen aber wohl ein, dass Erwachsene eine Art von Rausch wollen und brauchen. Aber auch nur die und auch nur hin und wieder, nicht so alltäglich, wie es bei Alkohol heute der Fall ist. Und wo durch diese Selbstverständlichkeit sehr viele Menschen zu Alkoholikern werden.

Daily sort-out: Meine Vorratsschublade in der Küche.

Vorher:

Nachher:

Wo der Unterschied ist, fragt ihr? Der ist subtil. ☝? Früher war mehr Chaos. Die Ordnung ist jetzt ganz klar unterteilt in Gewürze/Soßen (unten links), eigentliche Zutaten und Snacks (oben links), Backzutaten, Brofaufstriche (oben Mitte), Tee, Nahrungsergänzungsmittel und Fisherman’s Friends (unten Mitte), Kaffee (oben rechts) und Junkfood (unten rechts).

Man könnte eigentlich auch noch den Kaffee zum Tee… fällt mir gerade auf… Dann wäre mehr Platz für Junkfood. 🙂