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Einen Schritt vor den anderen setzen

Ich dachte, jetzt, wo ich eh noch nicht genau weiß, wo ich eigentlich hin will, kann ich auch erstmal in Ruhe hier fertig machen. Hab heute alte Postkarten und Liebesbriefe (jaja!) sortiert, das elendige Kapitel 6 im Reisebuch in Angriff genommen und paar Dinge bestellt, darunter eine Pfanne und einen Ukulele-Wandhalter.

Und mehr war heute nicht. 🤷🏻‍♂️ Deswegen übergebe ich das Wort an Isaac Gracie – The Death of You & I (2007)… Wait for it!

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Krankheit sinnvoll nutzen

Wenn ich krank bin, kann ich eigentlich nur zwei Dinge vernünftig machen: 1. Online-Shoppen, 2. Mich daran erinnern, wie schön es ist, gesund zu sein, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist und wie kurz das Leben eigentlich ist. Und das ist hin und wieder mal richtig gut. Ich schreibe das hier auch mal auf, weil ich es sonst nämlich immer wieder vergesse. Wenn ich wieder gesund bin, denke ich mir immer: war ja gar nicht so schlimm, war was?

Heute saß ich eine Viertelstunde in Bonn am Bertha und habe ein wenig überlegt, wo ich eigentlich so hinfahren könnte, jetzt wo der Herbst naht. Israel fiel mir ein, Marokko, irgendeine nicht zu kleine Südseeinsel, oder sich nochmal ernsthaft mit Südostasien befassen. Immerhin: Die Langeweile beim Kranksein macht kreativ.

Es wird wieder kühler und die Leute gehen zunehmend wieder rein in Lokalitäten und machen dabei die Tür zu. Ich weiß nicht, ich werde das so schnell nicht mehr machen können. Schon allein deswegen, dass ich mit Corona ausrasten würde, auch wenn es nur ein leichter Verlauf wäre.

Better Call Saul: Tolles Finale! War eine schöne Serie von Anfang bis Ende. Vince Gilligan ist der Meister. Jeder Plot hat Hand und Fuß, jede Einstellung, jede Szene ist etwas Besonderes. Und die Gefängnisbus-Szene in der letzten Folge: hach! 😌😢

Aber jetzt ist die Breaking-Bad-Welt auch zu Ende erzählt. Gilligan würde ich empfehlen, maximal noch einen Spin-off-Film zu drehen und es dann dabei zu belassen. Ob er mit einem Folgeprojekt noch einmal diese unnachahmliche Machart erzeugen könnte, ist fraglich. Aber ich würde es ihm (und uns) gönnen.

God take the Queen! 😔🖤

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Selbstsabotage überwinden

Wenn man alles durchleuchtet, was einen als Person ausmacht, stößt man irgendwann auch auf den Begriff Selbstsabotage. Solches Verhalten legt beinahe jeder von uns an den Tag, tut es unbewusst, bemerkt es oft gar nicht oder weiß zumindest oft nicht warum.

Dabei bin ich auf dieses Video einer Dame namens „Arit Developer“ gestoßen. Gibt einiges Interessantes darin:

  • Wir sabotieren uns selbst, weil wir doch einen Vorteil dadurch haben, und sei es Aufmerksamkeit, Zuwendung.
  • Besser als eine Selbstsabotage abstellen zu wollen, ist, sie mit konstruktiveren Leitsätzen zu überschreiben.
  • Dazu geht es zunächst darum zu ermitteln, an welcher Stelle wir uns selbst sabotieren und warum.

Und das kann ganz schön interessant sein, erfordert lediglich ein wenig Selbstbeobachtung.

Persönliches Beispiel: Ich gucke meistens böse, wenn ich so durch die Straßen schlendere. Treffe ich einen Bekannten dabei, beende ich Gespräche meist sehr schnell. Oft habe ich auch wirklich wenig Zeit, weil ich sie mir nicht nehme.

Über den Grund brüte ich derzeit noch, ich bin schon einmal froh, das an mir entdeckt zu haben. Es könne sein, dass ich ausstrahlen will, dass mir niemand zu nahe kommen soll. Das ist einmal Schutz vor körperlichen wie verbalen Angriffen, aber auch Schutz vor Gesprächen, aus denen ich nicht mehr rauskomme. Ich hatte einen Sprachfehler als Jugendlicher und erbärmlich schlechte rhetorische Fähigkeiten. Es passierte, dass sich andere deswegen über mich lustig gemacht haben, was sehr weh getan hat. Deswegen das Vermeidungsverhalten.

Als Erwachsener heute werde ich deutlich seltener angepöbelt. Meine rhetorischen Fähigkeiten würde ich mittlerweile als „zumindest ganz okay“ einstufen. Ich könnte mich wehren, wenn mir einer komisch kommt. Ich könnte aber auch einfach viel entspannter an die Sache herangehen. Denn, wenn mich einer anpöbeln will, ist ihm mein Gesichtsaudruck dabei wahrscheinlich egal (außer ich lachte über ihn, aber ich lache andere Menschen grundsätzlich niemals aus).

Die Selbstsabotage überschreibe ich in diesem Falle also mit:

  • Ich lasse mir mehr Zeit, wenn ich spazieren gehe.
  • Ich bin entspannt dabei, mir kann keiner was.
  • Mir will aber auch meistens gar keiner was. Die Mehrheit da draußen ist nett.
  • Nur beobachten, nicht werten.
  • Ich genieße ein kurzes Gespräch mit einem Bekannten.
  • Und wenn es mich doch nervt, sage ich, dass ich noch weiter muss, und verabschiede mich fröhlich.

Mal gucken, ob das so funktioniert – und wie viele hundert veränderungsbedürftige Selbstsabotage-Automatismen ich so im Kopf gespeichert habe…

Und ihr?

Ich bin gerade krank, und Kranksein nervt. Und dabei ist es bisher nur eine leichte Erkältung; der Covidtest ist negativ, die Symptome passen aber auch nicht ganz.

Tatsächlich kann ich mich nicht an das letzte Mal erinnern, an dem ich krank war. Das muss vor Corona gewesen sein. So paradox es klingt: in Mitten der größten Pandemie unserer Lebzeit war ich so gesund wie in der Grundschule nicht mehr (wo ich kaum jemals krank war). Und damit auch produktiv. Ich kann mich – ebenfalls – an keinen Tag zurückerinnern, an dem mir mal langweilig gewesen wäre. Heute dafür schon…

War schon hilfreich mit den Hygieneaktionen. Maske tragen und Hände desinfizieren tue ich auch heute noch regelmäßig und werde ich wahrscheinlich auch weiterhin. In Kneipen reingehen… ist immer noch grenzwertig. Ich vermeide es lieber.

Die Frage ist: hat die gestiegene Hygiene dazu beigetragen, dass wir jetzt nichts mehr aushalten und beim Anflug eines noch so harmlosen Virus‘ oder Bakteriums sofort krank werden? Ich hoffe nicht.

Auf jeden Fall hasse ich Kranksein und ich habe es definitiv nicht vermisst. Du hängst in den Seilen und kannst keinen klaren Gedanken fassen, dich nicht einmal auf einen längeren Text konzentrieren. Selbst Seriengucken ist anstrengender als sonst. Du kannst aber auch nicht schlafen, weil du voller Adrenalin bist. Nee, Corona wäre nichts für mich.

Ozark-Finale – keine Angst, ich spoilere nichts. Muss auf jeden Fall sagen: na ja. Ende ist nicht so enttäuschend wie bei anderen Serien, aber in Jubel breche ich auch nicht aus. Sie sind so durchgejagt zuletzt, es ist einfach zu viel passiert, und dann, ganz plötzlich, ist es vorbei. Ich werde die Serie schnell vergessen haben.

Lauv: Superhero (2018): Kein Video, das man sich anschauen sollte, wenn man eh schon nah am Wasser gebaut ist oder noch immer gelegentlich an seine Ex denkt. 😢 Dann wiederum sollen Tränen ja heilsam sein. 😌 Ich packe das Thema auf meine Desabotage-Liste.

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Dem Instinkt folgen

Okay, ich bin jetzt so weit, dass ich hier auch genauso gut weg könnte. Tischtennis macht gerade wieder Spaß, es gibt tolle Menschen, die ich gelegentlich treffe, ich habe eine tolle Wohnung, deren Miete mittlerweile fast schon günstig ist. Ansonsten hält mich nichts mehr hier. Ich werde kein echter Rheinländer mehr und die Rheinländer wissen schon längst, dass ich keiner von ihnen bin. *

Und witzig ist: Wenn man dann mal anfängt, konkret etwas zu suchen, öffnen sich Türen. Ich wollte immer schon einmal nach Triest. Warum, kann ich nicht genau sagen, ist so ein Gefühl. Ich suchte auf AirBnB nach einem Zimmer für den November, möglichst mit ein wenig Anschluss, weil, ich kenne da ja keinen und mag nicht einsam sein, und fand das hier:

Katzen und Hunde zum Durchkraulen, eine Quasi-WG mit jemandem, der da mitwohnt und sich auskennt, Balkon, voll zentral, weniger Miete, als ich hier in Bonn zahle. What the hell am I still doing here?

Ich schrieb heute Abend ein wenig mit Britta. Britta sucht jemanden, mit dem sie in Berlin rausgehen kann, weil alle, die sie sonst dort kennt, abends keine Zeit haben oder grundsätzlich nicht in Läden gehen, wenn die dort Plastik verwenden könnten. Während wir schrieben, hat Britta kurz nebenbei nach einem WG-Zimmer für mich für Oktober gesucht und das hier gefunden:

Zentrale Lage in Charlottenburg, unkomplizierter Typ in meinem Alter, mit dem man mal was zusammen machen könnte, bei dem man aber auch introvertiert sein darf. What the hell am I still…

Okay okay, es heißt noch lange nicht, dass man das Zimmer dann auch kriegt, zumal für nur einen Probemonat oder so (wobei, eine AirBnB-Wohnung kriegt man ja normalerweise schon eigentlich immer). Aber, ja, es tun sich Möglichkeiten auf, wenn man nur mal seinem Gefühl folgt und nicht alles totdenkt, wie ich es ja normalerweise immer tue.

Und ja, „dummerweise“ hat just gerade die Saison im Tischtennis angefangen. Ich tauge zwar überhaupt nichts mehr, aber noch blödererweise fühle ich mich unter meinen Jungs gerade wieder pudelwohl. Man geht auch ein Stück weit eine Verpflichtung ein, wenn man sich nicht vorher vom Spielbetrieb abmeldet (und mir zumindest bedeuten Verpflichtungen noch etwas). Und wir haben etliche Punktspiele im Oktober und November… Damn…

* Wenn ich kein echter Rheinländer bin, was bin ich dann? Zu 50 Prozent Westfale, zu 50 Prozent Schlesier, und ich glaube, doch, da schlagen deswegen zwei Herzen in meiner Brust. Schlesische Mentalität: „Passt schon! Alle Menschen sind Schwestern und Brüder! Hey, na, wer bist du?!“ Westfälische Mentalität: „Ach Gott, ach Gott, die Welt ist schlecht, ich kann nichts daran ändern und stecke mittendrin! Und überhaupt, was sollen die Nachbarn sagen!?“

Ich bevorzuge den schlesischen Teil und versuche den westfälischen zu bekämpfen. Aber am Ende fällt man dann doch immer wieder auf seine Füße… 😕

Und ihr so?

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Geplante Escalación

In meinem Alter plant man Eskalationen. Nicky und Juan verlassen in 1 Monat das Land, und da ist klar, dass wir noch einmal richtig Gas geben müssen vorher. In der Art, dass man morgens aufwacht, nicht mehr weiß, wie man dahin gekommen ist, ein Huhn durchs Zimmer läuft und ein Tiger im Bad… ihr kennt das.

Gibt nur leider keinen Termin mehr dafür. Weil, ist noch viel zu tun bei den beiden und: darf sich auch keiner mehr Corona holen.

Alles gar nicht mehr so einfach heutzutage. Und Corona hat es nicht leichter gemacht. Früher ist man einfach mal spontan eskaliert. Wie hat man das gemacht?

Eigentlich könnte ich im Dezember auch wieder nach Singapur gehen, habe ich mir gerade überlegt. Und mir diesmal ein wenig die Gegend anschauen und dabei arbeiten. Kuala Lumpur, Ho-Chi-Minh-City oder generell Vietnam (war ich noch nie), Chiang-Mei, Goldenes Dreieck, Laos, Jakarta, West-Malaysia, Bangkok, Hongkong und paar Inseln, Backpacker-Digital-Nomad-Life, solange das noch geht. Möglichst wenig fliegen dabei, wegen ökologischem Fußabdruck. Hoffe, das geht alles wegen Corona.

Arbeiten in Bangkok? Klingt irgendwie absurd… Ich war vor 20 Jahren schon mal da und die Luft war zum Schneiden, aber mal so richtig. Kann mir kaum denken, dass das viel besser geworden ist. Vielleicht suche ich mir noch paar passendere Orte aus.

Es nimmt langsam Formen an…

Jetzt muss ich „nur“ noch einmal das Manuskript überarbeiten, das Cover gestalten (lassen) und die ISBN…? Aber wird schon.

Kleo: Also, ich fand’s toll, nicht im geringsten glaubwürdig, mit hanebüchenen handwerklichen Fehlern in der letzten Folge, mit schlechter Tonqualität, nicht das beste, was ich je gesehen habe, aber: toll. Gute Schauspieler, dichter Plot, coole Dialoge, ein herrlich überdrehter Antagonist (Uwe; von dem man viel zu wenig gesehen hat) und viel, viel Witz. Deutschland kann Unterhaltung auf internationalem Niveau!

Orange:

Blau:

Schwarz:

🙂

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Nichtstu-Challenge

Heute Morgen war ich beim Zahnarzt und wurde nach der Kontrolluntersuchung noch zum Röntgen geschickt. Viel war nicht los. Die Mitarbeiterin bat mich, direkt im Gang Platz zu nehmen. Ich nutze Wartezeiten beim Arzt für gewöhnlich, um auf dem Smartphone Newsletter zu lesen oder in meine Feeds reinzuschauen. Aber hier in der Röntgenabteilung hingen beinahe überall Handy-verboten-Schilder, die schon etwas älter aussahen. Galten die wohl noch?

Egal, ich wollte mich trotzdem mal daran halten. Und so saß ich da, 5, vielleicht 10 Minuten, länger nicht, ohne etwas tun zu können.

Und was soll ich sagen: Es war großartig. Nach ein paar Minuten begannen meine Gedanken zu kreisen, mein Kopf erinnerte sich an etwas Lustiges und brachte mich zum Lachen.

Und ich dachte: Wow, das funktioniert ja noch viel besser, als wenn ich radfahre oder spazierengehe. Vielleicht kriegt man den Kopf am besten entlüftet, wenn man wirklich nichts tut, also sich nicht einmal dabei bewegt.

Ich würde das gerne häufiger machen, aber nichts würde mir ferner liegen als nichts zu tun. Denn ich bin ehrlich: Ich halte das nicht aus. Es ist einfach nicht mehr in meiner DNA. Und es doch zu tun, würde mir zwar gut tun, fühlt sich aber wie verschenkte Zeit an und macht mir eine Scheißangst.

Ich kann das also nur als Challenge angehen: Für den Start in dieser Woche 1x 15 Minuten nichts tun, nur rumliegen. Und dann schauen, wie man das weiter steigern kann. Könnte die härteste Challenge ever werden.

War und bin komplett platt heute. Fühlte mich heute Morgen schon schummrig und hab auf Verdacht einen Corona-Schnelltest gemacht (negativ). Es wurde im Laufe des Tages besser, also bin ich sogar noch zum Training geradelt, kam da schon völlig verschwitzt an und bin nach 30 Minuten beinahe zusammengeklappt. Schon ungewöhnlich, ich spiele ja nur Tischtennis.

Trinke deswegen jetzt schon Tee, gehe heute früher schlafen und schlafe morgen einfach mal aus. Hilft oft am meisten.

Manuskript muss noch einmal neu. Kindle Create zeigt sich störrisch. Wird noch Arbeit mit den Feinheiten. Und mindestens einmal muss ich noch mal drüber und alle Fehler ausbügeln. Aber heute nicht mehr…

Der Urlaub war Gift für mein Vokabeltraining. Komme jetzt nicht mehr hinterher…

Danke, Boris!

Was ist das?

Niederländisch…

Ach nee! 🙂

Aber fast…

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Im Heute leben

Am Nachmittag klingelt das Telefon. Ein Leser ist dran, der einen alten Testbericht von mir gefunden hat. Ganz selbstverständlich fragt er mich um Hilfe, so als würde ich mich mit dem Gerät auskennen. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich den Beitrag überhaupt geschrieben hatte. Dachte, das wäre der Sven gewesen…

Während er mir sein Problem schildert, google ich erst einmal nach meinem eigenen Text. Es dreht sich um ein vier Jahre altes Smartphone, dessen Hersteller es schon gar nicht mehr gibt. Er war damals aber so begeistert davon, dass er sich gleich zwei davon gekauft habe, sagt der Leser. Weil er schon geahnt habe, dass er das in ein paar Jahren nicht mehr würde kaufen können. Nun sei ihm das eine runtergefallen, das Display kaputt und Ersatzteile gäbe es ja keine mehr. Er wolle seine Kontakte von einem der Geräte auf das andere übertragen. Wie das denn gehe?

Was weiß ich! – hätte ich am liebsten gesagt, aber habe ich dann natürlich nicht. Zum ersten war er nett, zum zweiten wollen wir ja konstruktiv handeln, zum dritten kommt es letztlich nur alle paar Monate mal vor, dass mich Leser:innen anrufen. Da kann ich mir ruhig mal eine halbe Stunde Zeit für sie nehmen.

Ich weiß die Lösung nur wirklich nicht, schon gar nicht ohne Recherche, und gehe mit ihm durch, was mir gerade noch einfällt. Dass mein Kollege Kay mal einen Beitrag über Datenübertragung von Android zu Android geschrieben hat. Dass das mit einigen Apps der Smartphone-Hersteller gehen könnte, dass ich gerade eine App teste, die das vielleicht auch kann, und dass man das Smartphone per Kabel an den PC anschließen und dann auf die Kontakte zugreifen kann…

Ja, das hätte er schon gemacht, aber das Android-Dateisystem sei so kryptisch, da würde er ja nichts wiederfinden und wüsste gar nicht, wo das stehe. Er habe auch noch Windows 7, weil er Microsofts Geschäftsgebahren nicht mitmachen wolle, und über die Google-Cloud will er auch nicht gehen, weil er Google seine Daten nicht geben wolle. Am Ende immerhin notiert er sich den Namen der App, die ich gerade teste (Syncthing) und hoffentlich auch meinen Tipp, einfach mal zu googeln, wo im Android-Dateisystem die Kontakte gespeichert sind.

Mir kam nur ein Gedanke bei all dem: Verbaut man sich nicht ein besseres Leben, wenn man zu lange an Altem festhält?

Ich finde es manchmal schwer, da die richtige Balance zu treffen. Windows 7 war toll und warum sollte man von etwas wegwechseln, was gut funktioniert? Trotzdem ist Windows 10 mittlerweile seit 7 (!) Jahren auf dem Markt (Kinder, wie die Zeit vergeht!), ist moderner, funktioniert gut, hat sich bewährt. (Was übrigens keiner mitbekommen hat: es gibt seit einem Jahr sogar schon Windows 11. 😉

Und an einem vier Jahre alten Smartphone festhalten, weil es einen begeistert hat… Vier Jahre ist eine Ewigkeit in der Smartphone-Welt. Da wird es irgendwann keine Updates mehr geben, die modernen Geräte sind besser und schneller. Ich würde jedem fast immer zu einem Neugerät raten.

Dann wiederum können wir nicht so weitermachen wie bisher. Alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone: damit saugen wir praktisch die Ressourcen der Erde leer. Wir sollten unsere Geräte länger benutzen, und das wäre auch durchaus möglich, wenn die Hersteller da mitgehen, länger Updates veröffentlichen und vielleicht nicht jedes Jahr 50 neue Geräte rausbringen würden.

Ich finde das schwierig. Aber ich habe in meinem Leben immer wieder gemerkt: Wenn ich zu lange am Alten festhalte, werde ich abgehängt. Das will ich natürlich nicht und deswegen kommt hier ab und an was Neues ins Haus, vielleicht manchmal sogar öfter als es zwingend notwendig wäre.

Und bei euch?

Das war noch ein ganz schöner Kampf bis hierhin, und das wird wohl auch noch ein paar Tage so weiter gehen…

Kindle Create ist beim ersten Import-Versuch abgestürzt. Ich musste die Bilder zunächst entfernen und sie später wieder einfügen. Und das wird noch viel Arbeit werden. Ich bin noch nicht mit allen notwendigen Formatierungen durch. Soo benutzerfreundlich scheint Kindle Create gar nicht so sein. Und beim Rüberkopieren habe ich noch etliche Tippfehler gefunden…

Aber immerhin: Das Manuskript ist jetzt eins. In Trippelschritten geht es voran. 🙂

Bremsbeläge hinten erfolgreich ausgetauscht. Waren nach den 2.000 km komplett runtergefahren. Sowas. 😳

Hach, der Sommer in Deutschland. 🥰 Wir kriegen ja italienische Verhältnisse langsam. Es ist zu trocken, es ist zu heiß, aber es ist auch schön.

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Die letzten Baustellen

Ich habe auf der Radtour 2-3 kg abgenommen, und endlich, endlich, endlich einmal auch an den Stellen, an denen ich wollte. Meine Wampe ist geschrumpft.

Ich kann aber nicht immer 1.800 km radfahren, um mal ein bisschen Bauchfett zu verlieren. Da müssen andere Mittel her. Weiter Sport, klar. Meine Ernährung habe ich tatsächlich spontan erfolgreich umgestellt. Ich zwinge mich jetzt dazu, Gemüse in jede Mahlzeit einzubauen und bei jedem Einkauf welches mitzushoppen. („Zwingen“ klingt so hart, eigentlich mag ich das sogar. Das Essen schmeckt besser und ich fühle mich auch besser dadurch.) Klügere Rezepte wären noch gut, das sollte ich endlich mal forcieren.

Da ist aber noch was Anderes. Da läuft noch ein „Prozess“ in meinem Körper, der sich an die letzten Fettreserven klammert, der auch alles dafür tut, dass die da bleiben. Da ist etwas Zügelloses, Ungebremstes in mir, das auf Stress und negative Gefühle mit Heißhunger reagiert. Dazu bin ich der einzige mir bekannte Mensch auf der Welt, der nach ein, zwei Bier nach süßen statt salzigen Snacks verlangt.

Die Lösung ist eigentlich einfach: Stress und negative Gefühle nicht mit irgendwas betäuben oder bekämpfen, sondern ihnen auf den Grund gehen, reframen, meinetwegen drüber meditieren. Ich glaube, ich bin jetzt so weit, das anzugehen, auch wenn das eisenhart werden dürfte. Das wäre dann tatsächlich eine der letzten meiner Baustellen.

Malte, mein neuer Mannschaftskamerad beim TT, hat tatsächlich auch eine coole Radtour hinter sich und darüber gereisebloggt. Mit einem Freund zusammen haben sie letzten Sommer alle „Neukirchen“ Deutschlands mit dem Liegetandem besucht und sind dabei oft von Bürgermeistern oder anderen Komitees empfangen worden – how cool is that!!! Ich mag besonders die Bilder. Schaut mal rein!

The Boxer Rebellion: What the Fuck (2017) <3

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Only happy when I move

Der Alltag ist wieder da, aber bisher ist es noch recht entspannt. Nach einem langen Urlaub versucht man ja auch, ein paar Dinge auf der Arbeit zu verändern und gelassener anzugehen. Das habe ich heute mal versucht. Und dann allerdings auch viel zu viel gegessen. Auf der Reise jetzt habe ich ganz schön reingehauen. Jeden Tag im Schnitt 100km, da verbrennt man schon die eine oder andere Kalorie. Ich habe nach einem Kaffee morgens meist noch gefrühstückt oder mittaggessen, bin nachmittags zu Kaffee und Kuchen meist irgendwo eingekehrt und habe dann noch was zu Abend gegessen. Die Kalorienbilanz dürfte trotzdem leicht negativ gewesen sein, auch wenn ich mich nicht gesund ernährt habe. Ich habe 2kg abgenommen. Aber esse ich gewohnheitsmäßig das gleiche, ohne eine Radtour zu machen, so wie heute, dann platzt mir fast der Magen. Weil ich ja außerdem am Intervallfasten festhalte und deswegen meist vor 1800 schon abendesse, kam sich das heute mit den noch nicht verdauten Keksen ins Gehege. Hab das Gefühl, mein Puls und Blutdruck sind danach in die Höhe geschossen. Das muss sich erst alles langsam wieder eingrooven…

Was mir dann hilft, was mich ohnbehin meist instantan glücklicher macht, ist Bewegung. Eine Runde Spazieren, Joggen, Radfahren oder Tischtennis, und es geht mir sofort besser. Hab noch nicht ganz rausgefunden wieso. Aber ich hoffe, ich werde mich bis ins hohe Alter bewegen können. Sonst ende ich endgültig als Misanthrop.

Hab mich dann heute Abend auch noch bewegt. Bin zu Fuß zum dm und zurück (musste auch noch über etwas nachdenken), danach mit meinem E-Bike zur Waschanlage gefahren und danach noch die Reifen aufgepumpt. Morgen kommt das Rad zur Inspektion und Reparatur. Und demnächst auch mal das Ganze für mich selbst. Vorsorgeuntersuchung und Zahnkontrolle.

Habe damit begonnen, mich mit Kindle Direct Publishing zu befassen. Ist ganz einfach und dann doch wieder viel, was man beachten muss. Lese mich da gerade ein. Unter anderem braucht man angeblich eine US-Steuernummer. Na sowas.

60 Arbeiter werden in Katar festgenommen, weil sie ihren Lohn nicht erhalten und deswegen demonstriert haben. Kann man da im Westen nicht wenigstens mal gegen protestieren, deren Bezahlung, Freilassung und Weiterbeschäftigung fordern? Oder ist uns tatsächlich nur noch wichtig, eine schöne WM im Fernsehen zu sehen und zu hoffen, dass Deutschland mindestens ins Halbfinale kommt? 🙄

Gucke gerade „Der Rausch“ und das ist witzig. Heute der zweite Teil. Deswegen nur ein kurzer Log. Gute Nacht!

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Learnings vom Telekom-Mann

Nein, es war kein komischer Vogel, er kam auch sogar pünktlich und mein neues Internet lief direkt. Aber er hat mich mitgenommen auf eine kleine Reise. Und weil ich ja an Technik interessiert sein muss bin, bin ich mitgekommen und hab viele neugierige Fragen gestellt. Die Learnings möchte ich euch nicht vorenthalten:

  • Hinter einer Steckdose kann sich Staub in rauen Mengen ansammeln
  • Das kann zu Bränden führen!
  • Ihr müsst also tatsächlich hin und wieder mal (nachdem ihr die Sicherung rausgenommen habt), die Steckdose rausschrauben, prüfen wie viel Staub da ist und ihn nötigenfalls wegsaugen.
  • Meine Kupferkabel sind aus den 60ern.
  • Alte Kupferkabel sind dicker als neue. Schnelleres Internet funktioniert besser mit dünneren Kabeln.
  • Kupferkabel können mit der Zeit oxidieren. Deswegen hat er die Spitzen abgeschnitten und ein Stück weiter unten de-isoliert.
  • Kupferoxid ist hochgiftig!
  • Vor einigen hundert Jahren seien die Leute reihenweise daran gestorben.
  • „Deswegen sind die damals auch alle nicht so alt geworden.“ Und auf meine ungläubige Reaktion: „Na gut, es gab natürlich auch damals tausend andere Gründe, aus denen die Leute früher gestorben sind.“
  • Kupferoxid ist grün, also recht leicht zu erkennen.
  • Deswegen seien in Bayern so viele Dächern grün, weil die früher oft Kupferdächer verbaut haben (muss ich mal drauf achten).
  • Besser nicht anfassen! Niemals danach die Finger ablecken!
  • Weil es hinter meiner Steckdose grün schimmerte, hat er sie vorsorglich abgeschraubt und dabei den Staub entdeckt.
  • Und das Krepppapier, das mein damaliger Mitbewohner benutzt und dann wohl vergessen hat, als er seine Wand grün strich.
  • Die Kabel auszutauschen würde ca. 2.000 Euro kosten und wäre Vermietersache.
  • Wenn die alten Kabel nicht mehr gehen und der Vermieter die Kosten nicht tragen will, gibt es keinen DSL-Anschluss. 🤷🏻‍♂️
  • Und bei Glasfaser weiß ich jetzt gar nicht, wer dafür eigentlich zuständig ist und wo das geschaltet wird. Vergessen zu fragen.
  • Um die Leitung zu überprüfen, klemmt er oben ein Gerät an, das einen Ton durch die Leitung schickt. Unten im Keller an der Gegenstelle drückt er mit dem Schraubenzieher kurz auf den Kontakt jeder Verkabelung, bis er auf einem davon denselben Ton hört.

Wisster jetzt Bescheid. DSL funktioniert auch. Bin gespannt, ob die 50 Mbit/s (ich hab downgegradet) sich auch so anfühlen.

Ein entgegenkommender Radfahrer hat mich heute im Vorbeifahren tatsächlich „Du Luftpumpe“ und noch irgendwas genannt, was ich nicht mehr verstanden habe. Das war, als ich gerade zum fünften Mal den Ippendorfer Berg mit dem E-Bike hochgefahren war. Ohne Motorunterstützung, übrigens, aber so weit denken die Leute ja nicht.

Weniger annehmen, mehr miteinander reden!

In der Richtung heute nichts gerissen, aber beschlossen, das Buch noch einmal umzuschreiben. Es bleibt ein alternativer Reiseführer, aber ich gehe weg vom „Ich empfehle dir“-Stil hin zu einer Sammlung von Reisegeschichten. Ist einfach mehr mein Stil, fühlt sich richtiger an – und wird noch einmal eine Menge Mehrarbeit bedeuten. Muss aufpassen, dass das Buch nicht zur Vaporware wird.

Daily sort-out: Nicht viel mehr geschafft außer ein paar Seiten im Selbsthilfebuch und immerhin 2 alten Spotify-Playlists. Werde aber gleich schon mal packen. Daily sort-out wird Urlaub machen, wenn ich auch Urlaub mache.

Haut mich noch nicht um (warum nicht?):

The Orwells: Let it burn (2014):

The Submarines: You, me and the bourgeoisie (2008):

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Unangenehme Dinge gegeneinander wegprokrastinieren

Guter alter Trick: Wenn du etwas tun musst, wozu du absolut keine Lust hast, bietet das dir die Chance, die dadurch auftretende Prokrastinationsenergie in etwas Anderes zu stecken. Zum Beispiel etwas, was du fast genauso ungerne tust und das dir angesichts der großen Strafarbeit etwas weniger schlimm erscheint. Als Beispiel:

  • Belege für Steuererklärung heraussuchen (😍🤤🤮)
  • Das Klo putzen (🤷🏻‍♂️)

Wenn du weißt, dass die Steuererklärung an Termin X fertig werden muss, kannst du sie nicht umgehen. Es ärgert dich dermaßen, dass du lieber das Klo putzt, als damit anzufangen. Voilà, im Handumdrehen blitzt und blinkt das Badezimmer.

Das habe ich erstaunlich oft gemacht in den vergangenen Jahren und einiges dabei erledigt. Den Königsweg, die tatsächlich wichtige Arbeit dann auch wegzuschaffen, habe ich indes noch nicht gefunden. Am Ende habe ich mir meist eine Tafel Schokolade eingeschmissen (Drogen des kleinen Mannes) und mich fluchend gezwungen, mich zusammenzureißen und den Mist jetzt endlich hinter mich zu bringen. Nachdem ich ihn in kleine Teilschritte unterteilt hatte, was ja angeblich helfen soll, es aber nicht tut.

Ich müsste mir in dem Moment wahrscheinlich etwas ausdenken, was mir noch unangenehmer ist als die Steuer. Aber was könnte das bloß sein…

Heute gegeneinander wegprokrastiniert:

  • Scheibenbremsen am Fahrrad auswechseln (sonst kann ich nicht in Urlaub fahren)
  • Singapur-Buch weiter schreiben (sonst werde ich nie damit fertig)

Es endete damit, dass ich erstmal in dem Buch weitergelesen habe, das ich gerade lese, mir dann ein paar Anleitungen und YouTube-Videos zum Wechseln von Scheibenbremsen am Fahrrad angeschaut habe, die Chance nutzte, wo ich schon einmal da saß, um zumindest ein Kapitel im Singapur-Buch von „Sie“ auf „Du“ umzuschreiben und dann letztendlich doch alles zusammengepackt habe und runter zum Fahrrad bin.

Und später dann sogar noch ein wenig Prokrastinationsenergie übrig hatte, um auch die Reifen am Fahrrad aufzupumpen, meinen Download-Ordner aufzuräumen, die Küche sauber zu machen und eine Stunde joggen zu gehen. Erstaunlich, diese Form der Energie!

Scheibenbremsen wechseln. Um erstmal klein anzufangen, mache ich Fahrrad und Scheiben ein bisschen sauber und versuche es zunächst am Vorderrad. Die alten Beläge gehen ganz einfach raus, die neuen wollen aber nicht reinpassen. Es endet damit, dass ich das ganze Rad abschraube, es immer noch nicht hinkriege, hin und her probiere und schiebe und rüttele, mir der Schweiß von der Stirn flutet und ich nach einer Stunde schweißgebadet und mit kohlrabenschwarzen Fingern endlich mit dem Vorderrad fertig bin. Argh!

Am Rückrad dauert’s dann erstaunlicherweise nur fünf Minuten. Jetzt weiß ich ja schon, wie es geht. Alte Beläge raus, bisschen sauber machen, neue rein, bisschen rumbiegen, fertig.

Und wenn du dann noch feststellst, dass die alten Beläge erstaunlicherweise noch gar nicht so abgefahren waren:

Statt dessen hat die Hinterradbremse in letzter Zeit offenbar deswegen so komisch gebremst, weil der ganze Schlitten sich mitbewegt hat. Und das hat er offenbar getan, weil das Rückrad nicht ganz festgeschraubt war. 😳 Dann… Ja, dann kommt Freunde auf… Freude zumindest darüber, dass mir bei meinen zahlreichen Bergabfahrten nichts passiert ist und ich den Fehler jetzt beheben konnte, bevor bald echte Bergabfahrten dazukommen.

Hab ein paar Bilder im Arbeitszimmer aufgehängt. Bin noch nicht ganz glücklich damit… Die hängen zu hoch, oder?

Daily sort-out:

Was für ein Scheiß! Nicht einmal ein besonders angenehm zu lesendes, belgisches Kinderbuch auf Niederländisch, 150 Seiten. Dann kam ich auf die Idee, jeden Ausdruck, jedes Wort, das ich noch nicht kannte, zu unterstreichen, später nachzuschlagen und in den Vokabeltrainer einzutragen.

550 (!) neue Vokabeln. Zwei Wochen Arbeit damit. Und wie soll das erst laufen, wenn ich mal ein Erwachsenenbuch auf Niederländisch lese? Eine Sprache zu lernen, ist echt ein Fass ohne Boden. So ein verdammter Mist!

Hab außerdem ein paar alte Reise-Wäscheklammern auf die Fensterbank vor dem Haus gelegt… Waren sofort weg.

Wenn du alte Bilder von dir siehst und sie dir nicht einmal peinlich sind. 🙂 (Muss so um 2014 rum gewesen sein.)

Grouplove – No Drama Queen (2015): Ach, Mensch, DIE Band habe ich vermisst! <3

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Luxus

Heute stand ich im Supermarkt vor dem Toilettenpapier – und habe absichtlich das schlechtere gekauft. Was ich eigentlich immer tue, also das 3-lagige Recyclingpapier, mit dem ich immer gut zurecht kam. Bis das dann neulich mal ausverkauft war – und es nur noch das superflauschige, 4-lagige Papier gab. Ich hatte keine Wahl, ich musste das nehmen.

Und ja, das 4-lagige, flauschige war in der Tat besser. Und nicht nur das, ich brauchte weniger davon, weil jedes einzelne Blatt ergiebiger war. Das bisschen Geld extra sorgte also nicht nur für besseres Papier, es war am Ende auch noch nicht einmal teurer.

Und trotzdem bin ich zum alten zurück. Ist das nicht dumm, könnte man fragen?

Ja, vielleicht, aber ich habe heute gemerkt, dass ich so bin und mich so auch wohl fühle:

  • Ich möchte gar keinen Luxus.
  • Ich will nicht viel Zeug haben.
  • Auch wenn ich längst mehr Geld zur Verfügung habe als damals als Student, kaufe ich heute immer noch nicht (wesentlich) teurer ein.
  • Ich will mit meinem Geld nicht asen.
  • Ich möchte nicht gedanklich an Dingen hängen oder mir gar um sie Sorgen machen, weil sie teuer waren.
  • Ich kaufe (fast) nichts, was nach meinen Maßstäben zu teuer ist, selbst wenn es das Geld wert wäre.
  • Ich spare lieber oder lege Geld in ETFs und Aktien an (die dann in Krisen wie der aktuellen massiv an Wert verlieren 🙄).
  • Ich mache irgendwo einen Cut. Ich brauche nicht immer das Neueste vom Neuen oder das Beste vom Besten (außer bei Smartphones, da möchte ich was G’scheits, und ja, die sind mittlerweile eigentlich teurer, als sie es mir wert wären).
  • Ich tätige eigentlich überhaupt keine großen Investitionen. Ich kam bisher auch einfach nicht in die Verlegenheit.

Manchmal spart es auch einfach Geld, sich in gewissen Dingen nicht auszukennen (Unwissenheit kann ein Segen sein). Von E-Bikes zum Beispiel verstehe ich nicht sooo viel, als dass ich mich hier zum Experten erklären würde. Folglich habe ich ein vergleichsweise günstiges geschossen (2.600 €, und damit immer noch teurer als mein Auto…) und bin damit zufrieden, auch wenn ich weiß, dass die Elite was Anderes fährt, was gut und gerne 10.000 kosten kann.

Das alles könnte in den Family Values begründet sein. Sparsamkeit wurde bei uns damals groß geschrieben. Es fühlt sich auch heute noch für mich richtig an. Ich möchte das weiter verfolgen.

Ein anderer Grund ist natürlich, dass mir das zuwider ist, was man sich hierzulande gemeinhin unter „Leben in Luxus“ vorstellt. Wahrscheinlich auch wieder ein Family Value. Einer meiner Werte ist allerdings auch Natürlichkeit, und die geht bei Luxus irgendwie schnell verloren. Und ja, ich weiß, für die Hälfte der Weltbevölkerung ist Klopapier alleine schon Luxus. Oder der Zugang zu einem Supermarkt. Oder das Geld zu haben, darin einkaufen zu gehen. Es kommt auf die Maßstäbe an.

Der eigentliche Grund ist aber wieder einmal Freiheit. Wenn ich mich an ein Luxusprodukt gewöhnen würde und dann irgendwann einmal darauf verzichten müsste, dann käme ich mir unfrei vor. Und das kann schon ein besonders gutes Kopfkissen sein, das ich auf Reisen nicht mitnehmen kann und dann vermissen würde. In die Abhängigkeit würde ich einfach ungern geraten.

Wie macht ihr das so? Lebt ihr im Luxus (des kleinen Mannes)?

Es ist wirklich so einfach, ein Vorhängeschloss mit zwei Schraubenschlüsseln zu knacken, heute zwangsweise ausprobiert:

Oder auch: Gott steh uns allen bei! 😳 Ich werde nie wieder irgendwas, was mir wichtig ist, mit einem Vorhängeschloss sichern! Ja, auch hier weiß ich, dass man jedes Schloss im Prinzip knacken kann. Aber soo einfach?!

Merino: Heute, am heißesten Tag des Jahres, bin ich im Merino-Shirt, das ich davor schon 6x zum Sport getragen habe, durch die Hitze zum Tischtennis-Training geradelt, habe zwei Stunden trainiert und bin dann wieder durch die Hitze nach Hause gefahren.

Jetzt so laaaangsam beginnt das Shirt unangenehm zu riechen. Nicht nach Schweiß oder so, sondern irgendwie muffig, unschön. Ich werde es jetzt mal waschen. Kann also festhalten: 7x Sport imselben Merino-Shirt ohne Waschen sind kein Problem. Es ist angenehm zu tragen und sieht auch noch gut aus dabei. Absolut abgefahren. Mehr davon!

Daily sort-out: Der kleine Prinz -> öffentlicher Bücherschrank. Heute keine neuen Vokabeln aus dem Kinderbuch geschafft… Lesen im Selbsthilfebuch hole ich gleich noch nach. Vermute aber mittlerweile fast, dass ich das behalten möchte. Es gefällt mir…

Sample Answer: Good Boy (2015):

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Und wenn das einfach das Ende ist?

Nee. Ich bin jetzt nicht über Nacht zum Pessimisten geworden. Aber es lässt sich ja nicht leugnen, dass da wahrscheinlich einiges auf uns zu kommen wird. Und ich rede gar nicht mal vor einer weiteren Corona-Welle oder einem kalten Winter. Ich rede von der unsicheren politischen Lage, der Inflation und weiteren Naturkatastophen, die ja zweifellos kommen werden. Was wir jetzt erleben, könnte ja erst der Anfang sein.

Es ist fast, als würde am Ende dieser langen Reise des Minimierens auch die Notwendigkeit für eine solche stehen. Weil „immer mehr“ sowieso nicht geht, aber auch, weil ich mir die Miete vielleicht irgendwann nicht mehr leisten kann, weil die Gegend immer unbewohnbarer wird, weil der Russe uns vielleicht als nächstes angreift und dann der Weltkrieg kommt…

Gut, dann wäre eh alles egal. Auf jeden Fall reichen meine Planungen irgendwie nur bis Jahresende. Und was dann kommt, kann ich mir überhaupt nicht ausmalen.

(Einen Flug nach Singapur buchen. Das wäre eigentlich clever, schon aus energietechnischen Gründen. Wobei man in Singapur zwar keine Gasheizungen braucht, geschweige denn überhaupt eine Heizung, das Land aber zu derzeit 95% auf Gaskraftwerke setzt. Tja…)

Optimismus? Eigentlich müssten wir jetzt den „War on Climate Change“ ausrufen. Jeden noch verfügbare Euro in Wind- und Solarenergie stecken, jedes Dach, jeden Balkon mit Solarpanels ausrüsten und mit passender Speichertechnik, Windräder bauen, überall dort, wo auch nur ein bisschen Platz dafür übrig ist. Die Klimaziele schon einige Jahre vor der geplanten Klimaneutralität erreichen. Statt zu feilschen, wie lange wir das mit dem Kohleausstieg und dem Verbrenneraus noch aufschieben können. Um wie viel Grad wir den Planeten noch gerade so aufheizen können, damit er vielleicht mit etwas Glück doch nicht unbewohnbar wird und der nukleare Holocaust, den das mit sich bringen könnte, ausbliebe.

Das wäre eine Möglichkeit, um den Rückstand wieder wett zu machen, den wir längst haben. Es wäre möglich. Tun wir es doch!

Sei einfach du selbst.

Aber wer ist das, man selbst?

Und weil wir eh schon bei getrübter Stimmung sind: Der Daily sort-out trifft den „kleinen Prinzen“:

Hatte ihn vor ca. 25 Jahren wohl mal gelesen, jetzt noch einmal. Ganz schön deprimierende Geschichte. Eine Art Abrechnung mit dem Erwachsenwerden und ein Plädoyer fürs Anderssein. War damals (ist von 1943!) wohl durchaus etwas Neues. Heute ist die Selbsthilfeliteratur ja voll davon, und es erschienen ähnliche Romane wie „Momo“ – grandios! –, „Der Alchemist“ – mag ich immer noch – oder „Das Café am Rande Welt“ – trotz ein paar guter Ideen ein schlecht geschriebener, turbukapitalistischer Mist, der zu allem Überfluss jetzt auch noch von Til Schweiger (!) verfilmt wird.

„Der kleine Prinz“? Irgendwie süß, aber trotzdem not mine to keep. Kommt in den öffentlichen Bücherschrank. Wird sich bestimmt jemand drüber freuen.

Ganz auf Merino umstellen?

Ich hab mein erstes Merino-Shirt vor ungefähr 5 Jahren gekauft. Warum ich nie mal wirklich damit experimentiert habe, weiß ich gar nicht mehr genau. Für mich war irgendwie klar: Für Sport muss es dieses Plastik-Mesh-Zeug sein, das die Feuchtigkeit vom Körper wegnimmt.

Auf Amazon habe ich mir jetzt nochmal ein durchaus hübsches Merino-T-Shirt gegönnt und teste gerade, wie selten man das tatsächlich waschen muss.

Das Ergebnis ist bisher krass. Ich hatte das am Dienstag beim Tischtennis-Training an, am Mittwoch beim Wandern, am Donnerstag noch einmal beim TT-Training und heute beim Joggen. Und klar, ich schwitze aufgrund des warmen Wetters viel im Moment. Und es riecht immer noch frisch. Während der Plastik-Kram, so „natürlich“ er auch daher kommt, manchmal sogar schon beim Training anfängt zu müffeln.

Dabei finde ich dieses T-Shirt so hübsch, dass ich es auch außerhalb des Sports als normales T-Shirt anziehen würde.

Und wenn so ein T-Shirt nie müffelt und man es zu allen Anlässen anziehen kann – dann braucht man ja eigentlich kaum noch andere.

Wenn man es genau durchrechnet, würde man mit 2, maximal 3 T-Shirts hinkommen können. Also insgesamt. Das wäre dann die Lösung für mein Problem, bei Sport-Shirts eher auf Masse zu gehen, was ja eher konträr zum geplanten Minimalismus verläuft. Toll!

Von jetzt an also nur noch neue Merino-Shirts!

Auch noch nicht gesehen: Eine Polizeikontrolle auf einem Schiff:

Trifft genau mein Humorzentrum. 😅

Mikey Mike: Doin‘ me (2017). Über das musikalische Arrangement können wir streiten, aber der Text ist mal richtig klug. Hört genau hin!

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Die 80er-Jahre-Verschwörung

Heute beim TT-Training hatte jemand einen Bluetooth-Lautsprecher dabei, und es liefen 80er. Also das gleiche, was auch immer einer auf dem Frankenbadplatz streamt… Ich dachte erst, das sind hüben wie drüben Homies in meinem Alter. Als ich dann auf dem Rückweg zwei unserer Nachwuchsspieler noch einmal auf dem Messdorfer Feld traf und sah, dass sie die Jukebox dabei hatten, fiel mir beinahe die Kinnlade runter. Die beiden Jungs sind 20 und 18 Jahre alt!

Okay, 80er Revival, Stranger Things usw. Aber es erinnert mich auch an Rock am Ring, wo unsere Nebenzelter Anfang 20 waren und sich am meisten für den Rock der 90er interessierten. Oder meine Nachbarin, Anfang 20, neulich am Lagerfeuer, die meinte, dass sie am liebsten „Oldies“ hört, also 80er und 90er… 🙄 Damals wie heute wollte ich wissen: how can?! Why?

Die Antwort heute: „Das war das Jahrzehnt mit der besten Musik!!“ Okay, I beg to differ, die 60er, 70er und 90er waren besser, aber die 80er eigentlich auch okay. Und außerdem: „Heute läuft ja nichts Gutes mehr.“

I agree, und zwar nicht im Sinne eines „Früher war alles besser“. War es nicht. Sondern eher im Sinne von: Es gibt gute neue Musik, aber sie läuft nicht im Radio. Und das Problem dabei ist, dass dadurch auch keine neuen Acts mal bekannt werden, kein Ruhm um sie entstehen kann, sie damit auch kein Geld bekommen, um wiederum die Marketing-Maschine weltweit zu rühren, wodurch sie dann im Radio liefen…

Ist das der einzige Grund? Ein Teufelskreis? Oder was ist da eigentlich los? Und warum war das vor 20-40 Jahren noch anders. Warum war der Mainstream da besser als heute?

Auf jeden Fall Kudos an die Generation Z (oder wie immer man sie gerade nennt), die sich auch an historische Musik wagt!

Daily sort-out: „Der kleine Prinz“ halb durch, finale Auswahl an Wandpostern bestellt, alte, ungeliebte Bodum-Teekanne an die Straße gestellt (ist tatsächlich immer noch da!), mittlerweile ersetzt durch eine praktischere Ikea-Kanne. Angefangen meine Spotify-Playlist-Sammlung auszumisten. Ja, das gehört auch dazu.

Und angesichts meiner Schmähkritik oben könnte ich eigentlich mal damit anfangen, hier ein paar Songs zu featuren, die ich für behaltenswürdig erachte. Zum Beispiel diesen hier (ist von 2016):

King of Stonks, vorletzte Folge: Ich freue mich auf das große Finale. Das wird richtig spannend! 🙂

Buch: Mäh, geh mir weg… Ich will jetzt nur noch das Minimalziel erreichen, vor dem Urlaub auf „du“ umzustellen, die bisherigen Kapitel mit einem Teaser zu beginnen, noch einmal stilistisch zu verbessern und knapp die Hälfte der Kapitel fertig zu haben. Muss erstmal reichen…

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Forgive thyself

Nicht nur Esoteriker, auch Psychologen raten zu Selbstmitgefühl – ein Wort, das man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muss. Sich etwa eingestehen, dass man es unter bestimmten Umständen schwer hatte – und dann loszulassen, ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen. Aber auch zu Selbstvergebung. Wenn es euch wie mir geht, wird euch das verdammt schwer fallen.

Ich versuche eigentlich seit jeher, ein friedliches Leben zu führen, niemanden zu übervorteilen, niemandem zu nahe zu treten, keine Streits vom Zaun zu brechen, Konflikten, wenn möglich auszuweichen, oder sie zumindest zu deeskalieren. Klappt natürlich nicht immer. Und so werde ich wissentlich oder unwissentlichen einigen Leuten sehr weg getan haben.

Leid tut es mir dann, wenn diejenigen es eigentlich nicht verdient haben. Hundsgemeine Sachen habe ich gemacht, aus einer eigenen Schwäche heraus, aus falsch verstandenem Ärger oder – das tut mir besonders leid, weil es so unlogisch ist – aus Rache dafür, wenn mir eine andere Person etwas angetan hat. Die Natur hat es leider so eingerichtet, dass wir unseren Frust meist an denjenigen auslassen, denen wir etwas bedeuten. Weil wir den Anderen einfach egal sind.

Das habe ich mehrere Male getan und dafür etwa könnte ich mir jetzt vergeben. Tue ich auch mal, denn es tut mir wirklich Leid, aber ich kann es nicht mehr ändern, und es belastet mich, mich heute dafür noch schuldig zu fühlen.

Vergeben kann ich mir aber auch dafür, falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Damals, in der Schule… Warum habe ich da bloß, ich hätte doch nur… Nein, ging halt nicht anders. Ich hatte nicht das Wissen, die Fähigkeiten oder den Verstand von heute. Ich hätte nicht anders handeln können. Auch dafür möchte ich mir heute vergeben.

Klingt komisch, aber ich glaube, es hilft dabei, sich zu befreien. Was für euch? Wenn ihr nichts zu vergeben habt: auch gut. Glaube ich euch aber nicht. 🙂

Ein langer Arbeitstag, noch dazu mit Umsatzsteuer-Voranmeldung. Tatsächlich erfolgreich überlebt und danach zur Belohnung (?) zu Ikea gefahren, 150 (!) Euro für einen Matratzenschoner und vier Bilderrahmen bezahlt. Minimieren kann echt teuer sein…

Ich komme mit dem Buch nicht weiter. Wer hätte gedacht, dass das sooo viel Aufwand sein könnte…

Schnappschuss: Bonn auf dem Kreuzberg:

Daily sort-out: Angefangen, noch einmal „Der kleine Prinz“ zu lesen. Das kam da einfach im Bücherregal zum Vorschein. Bin gespannt, ob das gut gealtert ist. Der Anfang ist schonmal schräg. Ansonsten heute mal nichts weggeschafft, nur neue Dinge gekauft (s.o.).

Habe ich aber keine Probleme mit, mir dafür zu vergeben…

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Wir haben das Ruhrgebiet zu lange unterschätzt

Achselschweiß ist kein besonders attraktives Thema, weiß ich auch. Mir fällt es nur auf, weil mir während der Hitze und des Bahnstresses selbst langsam die Achseln feucht werden. Denke ich in den „hübschen“ Großstädten wie Bonn, Köln oder Berlin immer, ich wäre der einzige, dem das passiert, versteckt das hier im Bus in Essen auf dem Weg zum Stadion keiner. Der Typ hinter mir, der sich an der Stange festhält, gewährt einen Blick auf seine Achselnässe, und das Mädel ein paar Plätze weiter ebenso. Ehrlichkeit, ist das erste, was mir dabei durch den Kopf schießt. Einfach mal sein, weniger scheinen.

Die junge Frau, die sich erst mit dem Rücken voran neben mich setzte, um mit ihren Leuten weiter zu reden, dreht sich danach entschuldigend zu mir, wir kommen ins Gespräch. Ich erfahre, dass ihr Begleiter nicht ihr Freund, aber Single ist, der gerne verkuppelt werden möchte. Dass sie aus Moers kommen, was „noch hinter Duisburg“ liegt, und dass sie noch Karten verkaufen wollen, für das Konzert, zu dem wir gerade fahren, weil sich einige aus ihrer Gruppe gerade Corona eingefangen haben. Sie kommen wiederum mit einem Anderen ins Gespräch, der auch Karten verkaufen will, und schon bilden wir eine kleine Gruppe. Und die Frau neben mir läuft langsam heiß. Sie ruft nach vorne, ob nicht mal jemand die Fenster auf Kipp machen könne. Der Typ, der direkt unterhalb sitzt, nickt in ihre Richtung, versucht’s, scheitert, entschuldigt sich. Daran, dass die Klimaanlage läuft, scheint in der Gruppendynamik keiner zu denken, registriere ich vergnügt. Ach, eigentlich habe ich Ruhrpottler immer schon gemocht.

Dabei war ich noch gar nicht so oft da, der schlechte Ruf eilte der Gegend voraus. Dass meine Bahn von Duisburg nach Essen beinahe nur durch Grün gefahren ist, ließ sich aber auch nicht leugnen. Als ich meine damalige Freundin zum ersten Mal in Duisburg besuchte, fand ich die Stadt hübscher und moderner als gedacht. Als ich letztes Jahr mit dem Rad durch Bochum und ein Stück an der Ruhr entlang fuhr, hat mich ebenfalls erstaunt, wie angenehm grün es überall hier ist.

Am Bierstand komme ich mit der Dame neben mir ins Gespräch. Wir warten ewig und die Frau analysiert mit mir zusammen, was das Thekenpersonal falsch macht. „Glaub mir, meine Eltern hatte eine Gaststätte. Ich hab Bier gezapft, seit ich 10 bin! Die müssten einen von sich die ganze Zeit zapfen lassen“. Was macht sie heute? „Bin ich in der Pflege aktiv, das wird irgendwie heute dringender gebraucht.“

Ich mag Berlin; dabei ist das hier eine ähnliche Gegend, direkt vor meiner Haustür. Im Grunde eine zusammenhängende Stadt – mit 5,1 Millionen Menschen die größte in Deutschland – nur dass sie ganz viele Namen hat. Herne, Dortmund, Essen, Bochum. Mittlerweile begrünt, Industriekultur, Fußball sowieso.

Und als Running Gag, dass man nicht mehr von dort wegkommt. Der Essener Hauptbahnhof läuft nach dem Konzert über, trotzdem fällt meine Bahn nach Köln einfach mal so aus. Unsere kleine Gruppe zerstreut sich. Mein Kumpel wird später Stunden bis nach Solingen brauchen (40 km entfernt). Zwei andere haben sich schon vorab ein Hotelzimmer gebucht. Das hätten sie schonmal erlebt, dann lieber dort übernachten und spät frühstücken.

Zeit vertreiben, was essen. In der Schlange vor dem Ditsch-Stand komme ich mit einer Pädagogik-Studentin aus Kleve ins Gespräch: Nee, hier käme man abends nicht mehr weg. Jetzt könne man sich die Nacht um die Ohren schlagen. Nur dass jetzt auch nichts mehr aufhätte, wo man noch feiern gehen könnte. Also irgendwie durch die Nacht mit was immer so an Bahnen fährt. Ich selber werde später insgesamt 4 Stunden unterwegs sein. Irgendwann habe ich nichts mehr zu tun, bin todmüde und gelangweilt wie seit Jahren nicht. Jeetje, war es das wert?

Also ein abgeschotteter Raum, die größte Stadt des Landes, grün, voller Kultur und gesprächiger Menschen. Wir haben das zu lange unterschätzt, im Sinne von: wir waren zu selten da. Ich will da jetzt öfter mal hinfahren. Und mir dann besser auch vor Ort ein Hotelzimmer nehmen.

Zweimal erlebt gestern: Da haben Bahnen 10 Minuten Verspätung und die Bahn findet das nicht einmal erwähnenswert genug, um das durchzusagen oder in der Anzeige einzublenden. Die haben völlig kapituliert…

Dass „das DHL“ informiert, finde ich jetzt beinahe süß für eine Spam-Mail! Für die Versendung einer Sendung müssen MEINE Anweisungen befolgt werden. Aber gerne doch! Also, als erstes verfüge ich, dass…

Das komplette Melbtal einmal durchwandern. Habe ich tatsächlich bisher noch nie gemacht…

Schön is‘ da. Ein Topwanderweg mitten in Bonn.

Das Melbbad hingegen wirkt mittlerweile wie ein Lost Place. Meine Vermutung: Das wird nie wieder aufmachen…

Heute nach dem Wandern einen Typen an der Ampel gesehen, der aussah, als käme er irgendwie aus Asien – und mich hinterher geärgert, dass ich ihn nicht spontan angesprochen und gefragt habe, woher. Note to self: das beim nächsten Mal einfach tun. fragen, aus welchem Land und welcher Stadt der Mensch kommt, den ich interessant finde, ob es da schön ist und ob er/sie es für eine Station auf einer Weltreise empfehlen kann. As simple as that. 💁🏻‍♂️

Mit Folge 2 hat „King of Stonks“ mich gekriegt. Das Vabanquespiel mit der neugierigen Staatsanwältin, der Deal mit der Mafia, der österreichische Geheimdienst. Wirklich lustig! Der Hauptdarsteller bleibt seltsam blass, einige wirken wie Laiendarsteller, der Sound ist mies. Aber die Story reißt es raus.

Daily Sort-out: KFZ-DC-Adapterkabel an die Straße gelegt, viel mehr Zeug habe ich gar nicht mehr… Niederländisch-Kinderbuch fertig gelesen. Bilder aufgehängt. Die nächste Woche muss es mal für ein paar Bilderrahmen zu Ikea gehen. Dann brauche ich noch ein CD-Rip- und ein Kassetten-Digitalisierungs-Set. Also kurzfristig werde ich wieder etwa mehr Zeugs anhäufen müssen. Ist dann halt so…

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(Auf) sich selbst achten

Die letzten Wochen waren immens anstrengend. Wir arbeiten an der kompletten Neuorganisation auf der Arbeit, die vornehmlich ich in Angriff nehme. Nebenbei ist dann natürlich noch das Tagesgeschäft fällig. Und dann schreibe ich ja noch mein Buch, lerne weiter die Fremdsprache, musiziere, minimiere, plane meine Weltreise weiter – und vieles mehr. Heute habe ich gemerkt: So geht es nicht weiter.

Mein Nacken ist ein guter Indikator dafür. Wenn der verzogen ist, und das ist er gerade, ist das meist ein Zeichen dafür, dass ich mir zu viel aufgeladen habe, zu viel Tischtennis gespielt oder zu viel Tischtennis gespielt, um den Stress auszugleichen, den ich mir aufgeladen habe (es gibt kein besseres Mittel dafür, aber auch das hat anscheinend seinen Preis).

Heute Nachmittag habe ich dann die Reißleine gezogen, bevor es noch schlimmer wird. Nein, ich habe nicht alles drangegeben, den Job gekündigt oder bin spontan in Urlaub gefahren. Ich habe gemerkt, dass ich weniger machen muss, dass ich auch bei der Reorganisation mehr auf die Schultern des Teams verteilen muss – ohne dass ihr Arbeitsaufwand am Ende steigt. Jaja, das geht. 😉

Ich hab das TT-Training für heute abgesagt, habe beschlossen, dass die Reorganisation jetzt langsam durchdacht genug ist und in Kürze auf das Team losgelassen werden kann. Habe entschieden, dass mein aktueller Text auch noch morgen fertig werden kann. Und dann habe ich mich einfach mal eine Viertelstunde auf die Couch gelegt. Da sie in meinem offiziellen Arbeitszimmer steht, ist sie immerhin auch Arbeitsgerät (hey, ich hab nen „kreativen“ Beruf).

Der Witz ist, dass ich danach doch noch ein paar Stunden weiter an meinem Artikel gearbeitet habe, was sich aber plötzlich ganz leicht und nicht mehr nach Arbeit angefühlt hat.

Auf mich selbst achten, ist etwas, was ich leider zu selten tue. Ich fletsche lieber die Zähne, arbeite bis zum Umfallen und beiße fünf Wochen lang um mich, bis sich das Chaos langsam legt. Auch nicht ideal. Zeit, mal damit aufzuhören.

Ich weiß gar nicht mehr, wann und warum das eigentlich angefangen hat, aber seit ich das in diesem Blogpost neulich mal für mich selbst runtergeschrieben habe, ist nichts mehr so, wie es mal war.

Und das ist gut so.

Wir haben gerade Hochsommer, ich bin Single, hetero, sehr viele, sehr schöne, sehr leicht bekleidete Frauen fahren, gehen, laufen täglich an mir vorbei – und es interessiert mich: null.

Und nein, ich bin nicht über Nacht asexuell geworden oder tue das nur aus Trotz, aus selbstauferlegter Selbstkasteiung oder weil ich das Thema aufgegeben hätte, in diesem Leben irgendwie noch mit irgendjemandem glücklich zu werden.

Es darf passieren, es kann passieren, es soll aber dann natürlich passieren und nicht irgendwie forciert. Ich habe vor einiger Zeit mal einen Flirtratgeber gelesen, weil ich dachte, dass ich das müsste. Der sagte zum einen, dass du im Grunde die ganze Zeit mit jedem flirten sollst, wenn du das Thema ernst nimmst. Und dass du zum anderen lächeln solltest, möglichst oft und viel, weil du damit Ausstrahlung hast und die meisten Männer in Gegenwart von Frauen versuchen cool zu sein, was eher abschreckend wirkt.

Den Tipp finde ich gar nicht so schlecht, aber ganz ehrlich: Ich finde es nicht natürlich, zu lacheln/lächeln, wenn mir gar nicht danach ist. Geschweige denn, mit jedem einen Smalltalk zu halten, um im Training zu bleiben. Dann lieber Situationen schaffen, in denen ich mich wohl fühle und automatisch lächle.

Heute habe ich mir mal den Spaß erlaubt, bei meinem Abendspaziergang in Hörweite ranzugehen, wenn ich eine schöne Frau entdeckt habe, die sich entweder gerade mit Freunden unterhielt oder sich offensichtlich gerade bei einem Date befand. Und heiliger Strohsack, habe ich da viel dummes Zeug gehört. Bei dem einem Date, das geschätzt offenbar das erste oder zweite war, salbaderte in einer Tour die Frau, und der Tüppes saß, sie anhimmelnd, schweigend daneben und lächelte sie unsicher an. Vor gar nicht all zu langer Zeit hätte ich wahrscheinlich noch selbst so ausgesehen. Gut, dass das vorbei ist.

Es gab Frauen, mit denen ich mich bis zu einem gewissen Grad gut unterhalten konnte, bevor dann doch wieder irgendwas seltsam wurde wie: „ach übrigens, ich hab nen Typen, aber wir können ja trotzdem…“. Es gab Frauen, die nett waren, aber wo die berühmte gemeinsame Wellenlänge einfach nicht da war. Und es gab jemanden, mit dem es eigentlich sogar einen Schritt weiter hätte gehen können, wenn nicht am Ende doch die Unterschiede größer gewesen wären, als man sich eingestanden hatte. Ich finde es nach wie vor schade, aber so ist das halt wohl. 🙁

Und jetzt? Ist eigentlich mein einziges Problem, dass ich noch nicht so richtig weiß, worauf ich jetzt eigentlich hinarbeiten soll, wenn nicht auf ein Leben in Zweisamkeit – was immer mein Ziel war. Die Arbeit ist es nicht, s.o., und dafür bin ich auch zu wenig Karrierist. Die Idee mit der Weltreise ist auch mehr aus dem Gedanken geboren, dass ich ja sonst nichts zu tun habe, als dass sie einer großen Leidenschaft entsprungen wäre. Und auf meinen Traumberuf Buchautor arbeite ich ja mittlerweile schon hin.

Sonst? Keine Ahnung…

Buch: Kein weiteres Kapitel heute, mal einen Tag Pause. Hab die Idee aufgegeben, das noch vor meinem Urlaub zu veröffentlichen. Das wird nicht mehr klappen, wenn es gut werden soll. Damit verpasse ich dann leider auch die Urlaubssaison 2022 endgültig, und keiner weiß, was 2023 von der Welt noch übrig sein wird… Na ja, das Ziel war es ohnehin eigentlich nur, 2022 mein erstes Buch zu veröffentlichen. Das bleibt auch weiterhin das Ziel.

King of Stonks (Netflix): Soll wohl so eine Art Satire auf den Wirecard-Skandal sein. Die Kritiken reichen von Totalverriss (Wunschliste.tv) bis: ist goil (DWDL, Süddeutsche, Zeit)! Nach einer 3/4-Folge weiß ich selbst nicht so recht. Ich mag den Stil der Showrunner, mochte ihn auch schon bei How to Sell Drugs Online Fast. Aber ich verstehe irgendwie nichts (ganze schlechte Mikrofonqualität) und es kommt mir irgendwie zu platt daher. Was davon ist neu, was ist originell? Bisschen werde ich aber noch weiterschauen.

Alte Playlist wieder entdeckt. Besteht aus Songs, die ich 1x kurz gehört und dann für so gut befunden habe, dass sie direkt auf einer Playlist landen könnten. Kruder Mix und ich feiere das gerade hart ab, denn die Idee ist voll aufgegangen:

Daily sort-out: Niederländisch-Kinderbuch 5 Seiten weiter gelesen. Mehr war heute einfach nicht drin…

Und jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich nicht mehr genau weiß, ob ich das aussortieren soll, weil zu peinlich und auch keine wirklich positiven Erinnerungen. Oder behalten nach dem Motto: „Seht ihr, der hat in der Schule aber mal so gar nichts getaugt, und aus ihm trotzdem noch X geworden. In diesem Land kann es jeder, aber auch wirklich: JEDER zu etwas bringen.“

Was meint ihr?!

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Kein Thema haben

Ich hab kein echtes Thema im Moment. Und vielleicht ist das gar nicht mal so schlecht. Alles geht seinen Gang. Zumindest vorübergehend nur Alltag, der ja auch immerhin aus Sport treiben, minimieren, Sprache lernen, Buch schreiben, Urlaub vorbereiten und arbeiten besteht. Also in der Reihenfolge 🙂 (schön wär’s).

Buch: Mein Lieblingskapitel: Wie Singapurer so drauf sind:

Und Mensch, wie viele Fehler ich hier auf diesen Screenfotos immer noch sehe und später korrigiere…

Passend zum Thema gestern dann heute auch zufällig eine kleine Diskussion mit einem Singapurer über die Todesstrafe, die es dort noch gibt (und wohl auch noch lange geben wird):

Werder Bremen hat die FPÖ als Nazis bezeichnet, was denen gar nicht schmeckt. Aber, äh, was davon stimmt nicht…?!

Vegane Schokolade – geht erstaunlich gut! Hab jetzt nicht einmal einen großen Unterschied geschmeckt.

Daily sort-out: Niederländisch-Kinderbuch bis S.70 gelesen. Elektrisches Massagekissen (war Weihnachtsgeschenk) und Hängematte (nie benutzt). Kommt aber erst morgen an die Straße. Babysteps…

Geee-nau…

Ich sehe da noch Optimierungspotenzial, Amazon…

Magical songs keep haunting you, sometimes even years later. That’s what makes them magical. <3

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Gute Gespräche allem vorziehen

Ich muss anderen Menschen zu Weilen sehr hektisch vorkommen. Immer von einem zum nächsten, immer nur kurz für jeden Zeit. Neulich ist mir mal bewusst geworden, was ich da eigentlich mache: ich nehme mir selbst die Chance, Menschen, die ich mag besser kennenzulernen. Und außerdem eine Chance, mich gut zu fühlen. Denn was ihr Extrovertierten ja nicht wisst: Introvertierte fühlen sich erst dann gut, wenn sie mit jemanden „connecten“ können. Und das geht eigentlich nur über jedes Gespräch, das die Ebene des Smalltalks verlässt.

Seit einiger Zeit nehme ich mir etwas mehr Zeit, um mit anderen Menschen zu reden. Das möchte ich noch weiter intensivieren. Wenn ein Gespräch gut läuft und ich mich in der Gesellschaft Anderer wohl fühle, dann ruhig auch den nächsten Termin mal was später angehen.

Und natürlich habe ich direkt heute Abend mit dem Vorsatz gebrochen, weil ich noch zwei Kapitel in meinem Buch bearbeiten wollte. 🙄

Vielleicht habe ich gerade auch einfach zu viel zu tun…

„Eifersucht ist Selbsthass.“

„Einsamkeit ist ein Mangel an Selbstbewusstsein.“

„Wenn du einsam bist, kann dich niemand erlösen außer du selbst.“

Sind harte Thesen, aber an ihnen ist viel Wahres dran. Ich fühle mich interessanterweise auch manchmal einsam, wenn ich sehr im Stress bin. Weiß nicht, wie es euch da geht.

Vor lauter Zeugs heute ganz vergessen, Ukulele zu spielen, Vokabeln zu lernen, etwas wegzuminimieren und mein Abendessen zu fotografieren. 🙄 Vielleicht war es auch deswegen kein besonders guter Tag…

Hole ich jetzt noch eben nach, so kann man das ja nicht enden lassen. Außer das mit dem Abendessen. Das kommt jetzt zu spät…

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Hackfleisch abschaffen

Ich bin ziemlich begeistert von Greenforce-Produkten. Die Firma macht veganes Rührei, das man sogar essen kann, vor allem aber veganes Hackfleisch aus Erbsenprotein und Rote Beete. Du kaufst es als Pulver, rührst es als Wasser an und schon da wirkt es von der Textur und dem Aussehen her irgendwie wie rohes Hackfleisch. Nach dem Braten schmecke ich dann kaum einen Unterschied zu gemischtem Hackfleisch vom Supermarkt. Ist gut gewürzt, fühlt sich an wie Fleisch, schmeckt wie Fleisch. Passt alles.

Greenforce gibt es erst seit zwei Jahren. Und was ich am interessantesten finde: Als ich neulich bei Lidl war, um ein paar Tüten davon zu kaufen, gab es das nur als Aktionsprodukt. Ein paar Regale weiter verkaufte Lidl schon täuschend ähnliches Zeug von einer Hausmarke, das kaum anders schmeckte (ich hab es ausprobiert). Nachgeahmt und ersetzt nach nicht einmal zwei Jahren. Ich glaube, für Greenforce ist das nicht besonders schön.

Es zeigt aber, dass unfassbare Dynamik in dem Thema ist. Fleischersatzprodukte gibt es im Massenmarkt überhaupt erst seit knapp 10 Jahren, und sie werden immer besser. Hackfleisch kann man im Grunde also jetzt schon beinahe komplett ersetzen. (Mag sein, dass richtig gutes, teures Rinderhack noch besser schmeckt, aber der normale andere Kram?!). Bei Schnitzeln, Steaks, Filets etc. sind sie leider noch nicht so weit, aber wenn das in dem Tempo weitergeht, könnte das Thema in 10 Jahren – Achtung Schenkelklopfer – gegessen sein. Wenn das ohne geschmackliche Einbußen gelänge, Fleisch komplett zu ersetzen – es wäre ein Segen!

Minimalismus wird zum Ende hin immer schwieriger: Der Daily-Sortout brachte heute das Umziehen meiner Bürokommode (die kommt noch ganz weg) in meine Flurkommode:

Gestern war erneut mein Kleiderschrank dran. Und mir fiel auf: Da ist das Limit jetzt erreicht:

Es werden eher sogar noch mehr Sachen werden. Alle restlichen 10 T-Shirts sparken joy, 1 Anzug + Hemd braucht man. Vor allem meine Sportklamotten mag ich nicht weiter reduzieren. Ich treibe derzeit 5-6x Sport in der Woche, weil ich mich einfach gerne bewege. Klammottenwaschen ist mir allerdings ein Graus, das würde ich am liebsten nur 1x im Monat tun. Weil ich aber jedes Sportoutfit aus Funktionswäsche nur 1x tragen kann, sehe ich eigentlich nur zwei Möglichkeiten: gar noch mehr Sportklamotten kaufen oder auf Merino & Co. umsteigen, was nicht jedes Mal gewaschen werden muss, aber die schlechtere Sportfunktion hat. Mal überlegen…

Wahr ist aber auch: Wahrscheinlich kann ich nicht alles behalten, nur weil es Joy sparkt. Und dann wird es langsam richtig schwierig. Das oben rechts im Bild ist allerdings auch alles, was ich noch an Klamotten besitze. Ich finde, das ist schon recht minimalistisch. Wenn auch kein Hardcore-Pro-Level, wo die Leute nur noch 2 T-Shirts und so haben und die alle gleich aussehen…

Überlege noch…

Buch: Heute kam das Kapitel über Essen dran. Der Reiseführer wird meine Top 25 Gerichte aus Singapur enthalten. ♫ Ich will zurück, ich will zurück… Und ich muss gestehen, dass es hauptsächlich des Essens wegen ist. Mann, hatte ich Hunger danach…

Nasi Lemak! 😍

Und ja, ich habe „Kokosnussreis“ falsch geschrieben… 🙄 Ist zum Glück noch nicht die finale Version.

Stand im ebenfalls heute wegminimierten Buch (Titel schon wieder vergessen, irgendwas mit „Das funktioniert so“) unter „Mittel gegen Kater“. Wird ausprobiert!

Muss zurück zur 4. Staffel „Stranger Things“. Macht wieder erstaunlich Spaß. Ciao ciao!