Es war Regenwetter angekündigt, trotzdem strahlt die Sonne am späten Vormittag. Mein Smartphone hatte von gestern noch 70 Prozent, aber man muss feste feiern und so. Bis Mittag bringt die 100-Watt-Zelle es auf 100 Prozent. Hier zeigt sich auch: Arbeit bedeutet mehr Akku. Im Urlaub verbringe ich viel mehr Zeit mit dem Smartphone, allein durch Lesen, Video- und Bildergucken. Dass mein Urlaub nun vorbei ist, dürfte sich also positiv auf die Challenge auswirken.
Jetzt am Nachmittag scheint schon wieder die Sonne. Ich könnte versuchen, noch einmal von 90 auf 100 Prozent hochzugehen, aber bringt’s das? In den nächsten Tagen laut Wetterbericht genau 1 Sonnenstunde, morgen. Gutes Wetter erst wieder in fünf Tagen am Samstag. Bin gespannt.
Ist wohl mittlerweile typisch für mich: Erstmal anfangen und hinterher erst überlegen, wie sinnvoll das eigentlich ist. Am 1.1.2020 war das Wetter gut, ein neues Jahrzehnt brach an, das Thema Klima, Nachhaltigkeit und CO2-Ausstoß, da bin ich mir sicher, ist eins, das die 20er-Jahre bestimmen wird. Mein Startschuss für die Solar Challenge: Wie lange halte ich durch, mein Smartphone allein mit Solarstrom zu laden? Mitten im Winter?
Kurz gesagt: Die Challenge läuft nun seit 6 Tagen, und weil heute zum Glück sonniges Wetter war, halte ich noch ein paar Tage mehr durch. Eine Powerbank mit 10.000 mAh springt in den Zeiten ein, in denen nichts zu holen ist. Zwei Solarzellen mit 28 und stolzen 100 Watt sollen die Sonne leersaugen, wenn sie denn mal da ist. Zur Not wird schweres Gerät wie meine Monster-Powerbank aufgefahren. Auch drüben auf dem Trendblog habe ich einige Beiträge dazu geplant, der erste soll in einigen Tagen kommen und zur allgemeinen Solar Challenge aufrufen.
Doch jetzt kommt der Pferdefuß: Ist das überhaupt sinnvoll? Und nachdem ich heute für den ersten Beitrag dazu recherchiert habe, muss ich sagen: nicht so ganz.
Mein Smartphone, das Samsung Galaxy S10, ist nicht das ausdauerndste, muss jeden Tag an die Steckdose. Nach ca. 1:30h ist der Akku wieder voll. Das Ladegerät zieht in der Zeit 10 Watt. Macht 15 Wh oder 0,015 kWh. Aufs Jahr gerechnet sind das 5,5 kWh (0,015 kWh * 365). Eine kWh kostet mich derzeit etwa 0,29 Euro. Macht für das Smartphone knapp 1,60 Euro (0,29 * 5,5) Stromkosten pro Jahr. Und das ist: erschreckend wenig.
Meine Solartools (Ladegerät + Powerbank) in der geringsten Ausführung haben 100 Euro gekostet (das 100-Watt-Panel weit mehr). Rechnen wir 100 Euro/1,60 Euro/Jahr sind das 62,5 Jahre, bis sich das amortisiert hat. So lange lebe ich nicht mehr. Und wenn ihr euch jetzt noch vorstellt, ihr würdet auf einen Stromanbieter mit 100% Ökostrom setzen (was ich mittlerweile tue), dann wäre der Sinn und Zweck von so einer Solar Challenge irgendwie begrenzt. Vor allem, wenn ihr euch die Gerätschaften erst noch anschaffen müsst. Moderne, monokristalline Solarwafer kommen aus China, werden dort aus einem Strommix hergestellt und müssen dann erst noch rübergeschippert werden. CO2-Fußabdruck: könnte niedriger.
Aber, hey, ich hab die Geräte ja schon. Und irgendwie macht es auch Spaß. Und stellt euch vor: alle würden das tun. Wir könnten insgesamt doch eine Menge Energie einsparen. Ich ziehe das jetzt mal durch, bin ja eh schon dabei. Mehr in Kürze.
Since being in a long-distance relationship right now we had a talk the other day. And came to think about what would be the opposite. A short-distance relationship?
Nope, never had one of those before. What would it mean? If it’s the opposite of long-distance it would mean seeing the other person 24 hours a day almost every day of the year. Except for those weeks when you’re apart, as in really far apart. Long-distance relationship-kind of far apart. Would it feel like you’re on a holiday?
When you’re close, you’re close. It might mean more than a traditional relationship. Think of not just spending your free-time with that other person but also your time at work. Won’t you miss time for yourself, a lot?
While trying to resemble Singaporean Teh Tarik (or Teh C) I came up with this:
It’s actually black tea straight from the source (BOH in Cameron Highlands) mixed with Dutch Lady condensed milk. I’ve seen hawkers use plenty of that white stuff but it seems it was mostly their own recipe. I might have used too much of the local (Milchmädchen) brand.
Nevertheless: White tea! A bit too sweet, yet smooth in taste. Still far from Singaporean coffee shop quality. I wonder how they do it…
„Und geht man sie an, statt sie wegzuschieben, fällt es einem mit der Zeit immer leichter, sie zu meistern. Weniger Herausforderungen werden es dadurch nicht. Und irgendwann nervt’s, dass alles immer nur Herausforderungen sind, deren Lösung Energie kostet. Und nicht viel später fällt man tot um und all das hat nichts gebracht. Man hat sich nur mehr abgemüht als die, die Probleme lieber wegschieben. Das nennt sich dann Leben.“
(Jürgen Vielmeier, am Ende des 1. Arbeitstages nach 4 Wochen Urlaub)
Endlich mein 2013er-MacBook Air mit nem neuen Notebook ersetzen. Möglichst ohne Windows, aber wenn sich’s gar nicht vermeiden lässt, dann halt auch das.
Mein Smartphone, so lange es geht, mit Solarenergie aufladen. (Solar Challenge galore!)
Papierlos werden und dann endlich, endlich den Scheißdrucker in den Wind schießen (go to hell ya old bastard!)
Mehr, viel mehr mit dem Smartphone erledigen.
Mein Arbeits-/Wohnzimmer mit einem Harman Kardon Onyx Studio (3 oder 4) beschallen (I fell in love).
Diese Website verwendet Cookies. Ich gehe davon aus, dass du mit der Nutzung einverstanden bist. Wenn nicht, kannst du sie in den Cookie Settings unten deaktivieren.
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Cookie settingsACCEPT
Privacy & Cookies Policy
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.