Letzter Abend in Bremen, dann geht’s zurück. Das muss natürlich begossen werden. (Das Grüne sind keine Drogen, sondern aus Algen bestehende Chlorella-Presslinge, die einem Kater vorbeugen sollen.)
Heute Minimation: Bilder vom Februar 2019, als ich zum ersten Mal eine Vollformatkamera in der Hand hatte und meinte, damit automatisch tolle Fotos machen zu können.
Nicky und ich sind jetzt seit einer halben Woche in Bremen. Wir arbeiten von hier aus. Wir haben eine ziemlich geräumige, hübsch ausgestattete und ansonsten heruntergekommene Wohnung unweit des Bahnhofs. Und ansonsten machen wir nicht viel mehr, als wir in Bonn gerade auch täten: Arbeiten, spazieren gehen, mal was zusammen essen und ein Bier trinken.
Vor allem das Spazierengehen, Einkaufen und Essen an einem anderen Ort ist in diesen Zeiten schon Highlight genug. Bremen ist schön zum Spazierengehen. Und heute Abend wollten wir mal etwas bei einem Indonesier zum Essen holen und sind letztlich, weil der nicht auf hatte, bei einem Italiener gelandet, der eine überraschend gute Pizza hatte.
Alles, nur nicht immer die gleichen Wege zu Hause ablaufen. Dabei natürlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen beachten wie überall. Masken tragen, Kontakte meiden. Die netten Nachbarn in der WG nebenan haben wir natürlich trotzdem schon kurz kennengelernt, genauso wie die (vermutlich) Verrückte von oben.
Mein Kopf bedankt sich ob der ganzen neuen Eindrücke. Ich bin froh, dass das hier möglich ist, auch wenn es das genau genommen eigentlich nicht ist.
Beim täglichen Minimieren bin ich bei einem Zwischenboss angelangt: Eine Speicherkarte von 2019 mit 122 GB an Videos und Fotos. Mehr werde ich hier von Bremen aus nicht schaffen, wenn überhaupt. Donnerstag soll es schon zurück gehen.
Und offenbar fallen die Bilder in die Zeit, in der ich ein Objektiv mit großer Blende und mich mal mehr schlecht als recht daran versucht hatte, Dinge mit variabler Schärfe zu fotografieren…
Eventuell wird es hier auf dem Blog gerade etwas eindimensional. Ich bin gerade in Bremen, schaue mir die Stadt an, arbeite natürlich nebenbei, habe euch aber versprochen, trotzdem täglich etwas wegzuminimieren. Und ich muss gestehen: Es macht mir Spaß.
Euch vermutlich nicht ganz so sehr, aber da müsst ihr jetzt durch. Und ich versuche wenigstens, euch das Ganze mit ein paar hübschen Fotos zu versüßen. Et alors, hier das Island Best-of Teil II:
Wenn ich an manche Urlaube zurückdenke, denke ich mir: Och Mensch, da muss ich unbedingt noch einmal hin. Island gehört seltsamerweise nicht dazu. Nicht, dass es da nicht schön gewesen wäre, aber irgendwie hat es mich zu wenig umgehauen. Beim heutigen Wegminimieren alter Speicherkartenfotos fand ich trotzdem ein paar Motive, die ich sehr schön fand. Aber alles in allem zieht es mich vielleicht doch einfach mehr dahin, wo es wärmer ist. Obwohl ich auf einer möglichen Weltreise auf jeden Fall an Alaska vorbeikommen muss. Anyway, ein paar Island-Fotos als Erinnerung, mehr gibt es heute leider nicht:
Und viel mehr gibt es dazu erst einmal nicht zu sagen, außer dass man ab und zu mal rauskommen muss und manchmal die Fahrt der Weg ist und so weiter.
Aber glaubt ja nicht, dass ich deswegen heute nichts wegminimiert bekomme. Heute geht es weiter mit alten Kamera-Speicherkarten. Es wird, es wird. Das hier ist noch gar nicht so lange her. Von Februar 2020, als Corona noch weit weg schien. Man dachte, es könnte etwas wie SARS werden, also irgendwas, was wohl auf Asien beschränkt bleiben würde.
Offensichtlich war ich damals in Köln unterwegs. Und wie es aussieht, hatte ich da gerade eine Canon EOS RP im Test, mit der die Fotos entstanden. Doch, war schon eine tolle Kamera:
… kam weder Fisch noch Fleisch dabei heraus. Aber schaue ich mir die Videos von „damals“ an, kommt mir das teilweise hochnotpeinlich vor (das poste ich hier natürlich nicht). Und teilweise denke ich mir: Hey, vielleicht ist das genau die Richtung, die man mal weiter verfolgen sollte. Wie dieses Video, Cold Turkey, aus dem Oktober 2019. Der Sound ist natürlich ausbaufähig, ein Stativ hätte dem Ganzen nicht geschadet, das T-Shirt… oje. Aber hey, die Aufnahme entstand mit der Frontkamera des Galaxy S10 (miss you!). Warum sieht das so gut aus…?
Das Video stammt übrigens von meinem All-Purose SanDisk-USB-Stick, den ich heute aufgeräumt habe (18 GB freed!). Einer der ersten USB-Sticks mit zwei ausschiebbaren Steckertypen: USB-A oder USB-C und damit für den Datentransfer von Smartphone zu Notebook und umgekehrt gleichermaßen geeignet. Das Ding ist der Wahnsinn und war bei mir im täglichen Einsatz. Zumindest bis das iPhone (mit AirDrop) wieder in mein Leben trat.
Manchmal nervt es, in diesem Land zu leben. Eigentlich müsste man diese Regierung jetzt abwählen, man kann es aber nicht, weil es keine regierungsfähige Alternative gibt. Also tut man das, was man als Deutscher immer tut: Man schaut nicht auf die Länder, die es gut machen, sondern die, die es noch weniger hinbekommen, und beruhigt sich damit.
Die Philippinen etwa, die von einem kompletten Idioten regiert werden und mit am stärksten von der Pandemie betroffen sind, haben erst Anfang März überhaupt mit der Impfung begonnen. Südkorea hingegen hat vor einem Jahr schon Massentests eingeführt. Corona war deswegen dort nie so ganz ein Problem.
Wenn Angela Merkel dann gestern zu Protokoll gibt, dass man sicherlich noch den Monat März dafür brauche, um eine umfassende Teststrategie aufzubauen, dann ist das komplettes Versagen gepaart mit Unvermögen, Ignoranz, geballtem Unwissen und das mangelnde Interesse, von denen, die es gut machen lernen zu wollen sagt man als Deutscher: „Korea? Mei, wir bauen schon noch die besseren Autos, gell?“
Man will einfach nur noch weg aus diesem Land, zumindest vorübergehend. Und dann nochmal vorübergehend und dann immer so weiter. Wobei wir beim nächsten Thema wären: Wegminimieren, um dann eine Weltreise zu machen, ihr erinnert euch. Es hat jetzt doch länger als gedacht gedauert, den neuen Rechner von seinen Altlasten (16,5 GB + 7 GB App-Dateien) zu befreien. But here I am. Ein Beweisbild von Ende Februar:
Ein Fund von kurz vor Weihnachten…
Und hier noch ein Screenshot von letzter Woche. „Testen“, ja, ein Wort mit so vielen Bedeutungen…
Und das hier noch von heute. Ihr wisst aber fei schon, Motorola, dass der Weltfrauentag nicht der Valentinstag ist? ?
Ich bin für heute raus, sonst rege ich mich zu sehr auf…
Heute gibt es andere Termine, aber das wäre keine Entschuldigung, um nicht trotzdem etwas wegzuminimieren. Viel schaffe ich nicht, aber mein mittlerweile 4 Monate altes Notebook könnte schon mal wieder aufgeräumt werden. Und bei der Gelegenheit mal so strukturiert, dass da nicht andauernd aufgeräumt werden muss… Das trägt den Berg kaum ab, aber du musst dich dem Kern von außen nähern, sagt man…
Beweisfoto vom Aufräumen: Eins meiner Lieblingsfotos aus dem November mit dem da gerade neuen iPhone 12 Pro Max. Behalte ich natürlich:
Eigentlich könnte man auch mal eine Weltreise machen. Von Ort zu Ort ziehen, je einen Monat dort leben, von dort arbeiten und dann weiterziehen. Dann würde es auch nicht so teuer und es gäb mit Visa keine großen Probleme. Eigentlich wäre der beste Zeitpunkt dafür in ein paar Monaten, wenn die Impfung da ist oder Corona vorbei. Und wenn genug Geld gespart ist. Da sollten aber ein paar Monate tatsächlich sogar reichen. Klar ist: Wenn ich hier ausbreche, dann will ich „clean“ sein, also allen Ballast wegminimiert haben. Aber daran arbeiten „wir“ ja jetzt…
Vor zwei Dingen haben ich eigentlich nur „Angst“ unterwegs. Mich einsam zu fühlen und mich nicht verständigen zu können. Vor beiden aber schon deutlich weniger als noch vor ein paar Jahren…
Von daher plane ich das jetzt einfach mal, mache ein paar Testläufe, sortiere weiter aus und lasse mich rechtzeitig impfen. Und dann schauen wir mal, wann es losgehen kann. Allein die Idee, darüber nachzudenken, verleiht mir gerade Flügel. 🙂
Tag #2 der finalen Wegminimierung: Alle Bilder des Galaxy S10 von 2020 final durchsortiert, die besten behalten und den Rest gelöscht (23 GB!). Beweisfoto vom Herbst 2020:
Ja ja ja, bla bla, Minimalismus. Seit über einem Jahr rede ich davon, dass ich hier im Endstadium wäre und doch drücke ich mich bisher um die letzten Meter.
Damit ist jetzt Schluss. Ich werde ab jetzt jeden Tag etwas wegschaffen und darüber hier im Blog Rechenschaft ablegen. Tue ich das nicht, dürft ihr mich auf die Herausgabe einer Kiste Bier „verklagen“. Die geht an den/die Erste*n, der/die darauf kommentiert. Es gibt je eine Kiste pro Tag, den ich nicht schaffe. Und weil ich nicht weiß, wie lange meine Physis das mitmacht, lassen wir die Aktion erst einmal für den März 2021 laufen. Verlängerung aber nicht ausgeschlossen.
Mit „Wegschaffen“ meine ich die letzten Reste an Dingen, die ich in meiner Wohnung noch habe und die ich sortieren oder wegschmeißen muss. Namentlich:
Alte Fotos (und davon nicht zu wenige)
Alte Kladden/Briefe/Postkarten
Alte Bücher
Noch hier und da einzelnes Zeug aus Küche, Kleiderschrank, Flur, Keller oder Wohn-/Arbeitszimmer
Gewährt mir bitte Ausnahmen in folgenden Fällen, die ich anschließend tageweise nachholen würde:
Krankheit
Notfälle (also wirkliche Notfälle)
And that’s it.
Okay, and let’s get straight to it. Aktuell sitze ich noch an alten Fotos meines mittlerweile verkauften Galaxy S10. Stand September 2020. Ich hangele mich bei den Fotos von Ordner zu Ordner. Hier ein Beweisbild, dass ich den Ordner gerade aussortiere. Aufgenommen Anfang September bei einer Fahrt durch die Niederlande:
Und so wird es denn weitergehen. Mit einem Beweisfoto jeden Tag. Sollte ein spannender Monat werden. Wünscht mir Glück!
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