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Die Sache mit dieser Selbstakzeptanz

Seit etwa Anfang des Jahres habe ich immer mal wieder Phasen, die ungewöhnlich für mich sind. In denen…

  • Ich mir fast alles zutraue
  • Fast keine Angst vor irgendwas habe
  • Völlig in mir selbst ruhe
  • Superentspannt bin
  • Mich nicht ständig selbst hinterfrage
  • Den Tag so gestalte, wie ich gerne möchte
  • Es mir egal ist, was andere von mir denken
  • In denen ich niemanden brauche, um glücklich zu sein
  • Schon gar keine Partnerschaft
  • Pannen und Probleme zwar passieren, aber mich nicht tangieren
  • Ich aus mir heraus lächele und einfach positiv gestimmt bin
  • Was dann auch auf andere wirkt, die dann zurücklächeln
  • Ich andere mit meinen Ideen mitreißen kann

Dann schmiede ich Pläne, die ich mir sonst nicht zutraue, etwa, jetzt doch mal um die Welt zu reisen. Normal schrecke ich davor zurück vor allem aus Angst vor Einsamkeit unterwegs. Aktuell überhaupt nicht.

Zweimal hatte ich diesen Anflug schon, und einige Tage später war das wieder vorbei. Diesmal hält es schon eine ganze Weile. Wenn ihr mich fragt, was das ist, würde ich sagen: ein gesundes Selbstbewusstsein, das mit Selbstannahme einher geht.

So ungefähr, stelle ich mir vor, kann das funktionieren mit einem glücklichen Leben, so könnte es Spaß machen, damit wäre auch der Welt gedient.

Nur hatte ich das irgendwie noch nie. Normal sind bei mir schreiend laute Selbstzweifel an allen Ecken und Enden die Regel. Wie ist denn das bei euch? Was ist da der Normalfall? Würde mich jetzt echt mal interessieren.

*

AI

Ich finde es hochspannend, was die Großkonzerne gerade zum Thema KI raushauen. Es macht mittlerweile allen Anschein, als könnte es unseren Alltag verbessern und weit weniger Arbeitsplätze kosten, als mal befürchtet.

Googles Project Astra letzte Woche sah schon sehr vielversprechend aus:

Microsofts Recall auf den neuen Copilot+-PCs gestern dann auch:

Und dann noch OpenAIs GPT-4o:

Problem ist hier nur, dass die Stimme „Sky“ doch etwas sehr nach Scarlett Johansson klingt, sogar das leicht heisere, das Scarlett in der Stimme hat. Die Stimme und vor allem die wahnsinnig gute Umsetzung der Sprachsteuerung erinnerten nicht wenige an den 2013er-Film „Her“ von Spike Jonze, in dem sich Joaquin Phoenix in die KI-Stimme von Scarlett Johansson verliebt (obwohl er auch Amy Adams in echt haben könnte 🙄):

Zehn Jahre später Realität geworden. Schon klein bisschen gruselig. Ich war schon von der Sprachsteuerung der ChatGPT-App mit der 3.5-Version begeistert, auch wenn ich da mit nem Dude spreche, der aber auch so Nachdenk-Ähs einbaut und damit täuschend echt klingt. GPT-4o soll das jetzt also noch besser hinkriegen. Ich würde es gerne mal ausprobieren, aber seit dem Upgrade kommt bei mir keine Verbindung mehr zustande.

Scarlett Johansson ist auch nicht amused. Zumal OpenAI sie wohl vergangenen Herbst kontaktiert hatte, um der KI ihre Stimme zu verleihen und sie abgelehnt hatte.

2 Antworten auf „Die Sache mit dieser Selbstakzeptanz“

Schön, dass es dir grad gut geht 🙂Ich kann mich nicht erinnern, dass es mir mal so ging, wie du es in der Liste beschreibst. Manche Dinge habe ich trotzdem gemacht und bin daran gewachsen.

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