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Argh

111: Trending: Schadenfreude

„Schadenfreude“ war am vergangenen Wochenende das meist gesuchte Wort im englischsprachigen Online-Lexikon von Merriam Webster. Den Grund könnt ihr euch denken. 😉 Und stellt sich heraus: das Wort wurde schon vor über 150 Jahren anglifiziert:

Mir ist allerdings gar nicht nach Schadenfreude zu Mute. Und das liegt nicht daran, dass ich dem Drecksack nicht die Pest an den Hals wünschen würde. Es liegt er daran, dass er auch da wieder einmal nicht nur unbeschadet, sondern noch gestärkt bei heraus kommen wird. Er wird sich als unbesiegbar hinstellen, seine Jünger werden ihn jetzt erst recht wie den Messias feiern und dass er die Krankheit weder vertuschen wollte noch sie jetzt herunterspielt, wird seine Umfragewerte steigen lassen. Und wenn er die Wahl in einem Monat verlieren sollte (was gerade noch etwas unwahrscheinlicher geworden ist), dann wird er die Niederlage nicht anerkennen und Klagen einreichen.

4 weitere Jahre Trump, und wer weiß, was ihm danach noch einfällt. Die USA kriegen noch (bela-)russische Verhältnisse, wenn das so weiter geht.

Plastik zu vermeiden, ist gar nicht immer so einfach. Heute besuchte ich das dritte Fachgeschäft für Pflanzen (nach dem Internet) und in praktisch keinem davon gibt es Pflanzentöpfe, die gleichzeitig aus Ton bestehen und einen Ablauf haben. Von tonfarbenen Töpfen für draußen einmal abgesehen. Ich brauchte etwas in der Farbe Schwarz oder Anthrazit für mein Wohnzimmer. Machen wir es kurz: Am Ende gab es die gewünschte Kombi nur aus Plastik. Plastik, Plastik, Plastik, wohin das Auge blickt:

Wir werden den Scheiß nicht mehr los, es wird eher noch mehr. Bei vielen Produkten habe ich mittlerweile das Gefühl, da ist fast mehr Verpackung als Inhalt. Wir haben offenbar noch nicht genug Plastik in den Weltmeeren und der Nahrungskette, als dass wir zum Umdenken bereit wären.

Nachdem mein alter Schulfreund Lars mir ja neulich offenbart hat, dass er gleich dreimal neben der Arbeit noch studiert hat und ich nicht so richtig darüber hinweg kam, habe ich beschlossen, auch noch einmal zu studieren, dass zumindest mehr möglich sein muss, als den ganzen Winter durchzuschlafen. Vieles könnte man zumindest langsam mal etwas weniger halbherzig angehen und versuchen sich da zu verbessern. In meinem Falle wären das wohl die Baustellen:

  • Milchkaffee (über Latte Art reden wir ja noch nicht mal, aber ich möchte wenigstens den Milchschaum endlich mal vernünftig hinbekommen, und zwar jedes Mal)
  • Ukulele (wird langsam mal Zeit, flüssig darauf zu werden, Barret-Griffe zu lernen und erste Songs zu spielen)
  • Fotografieren (mal wegkommen vom 08/15 und Bilder bisschen professioneller aussehen lassen)
  • Videofilmen (zumindest etwas so Präsentables erschaffen, dass ich mich nicht mehr schämen muss, es zu veröffentlichen)
  • Ausmisten/Minimalismus (endlich mal fertig werden)
  • Das Gleiche mit der Wunschfigur. Seit bald zwei Jahren mache ich an den meisten Tagen der Woche Intervallfasten und ich habe wirklich abgenommen. Aber es wäre an der Zeit, auch hier endlich mal fertig zu werden und dann zu einem normalen Essensrhythmus zurückzukehren.
  • Und nebenbei endlich mal die Wohnung final hübsch zu machen.

Irgendwie auch genug Programm für ein „Selbststudium“. Zumindest im ersten Semester.

Meinetwegen streiten wir über die technischen Eigenschaften der Zeiss ZX1, aber das System, das sie dort verwenden, ist für mich das beste, was ich seit 10 Jahren gesehen habe. Ein großes Display mit Lightroom gleich onboard. Und wenn ihr wollt, auch andere Apps, denn Betriebssystem ist ein angepasstes Android. Was bedeutet, dass ihr eure Bilder auch direkt dorthin hochladen könnt, wo ihr wollt:

Kostenpunkt, leider: 6.000 US-Dollar. Aber na gut, ist ein Anfang.

No borders?!

Das ist jetzt meine Nachbarschaft. Das mittlerweile komplett verlassene, alte Post-Areal wird immer mehr verrammelt. Und ich habe übrigens noch keine Ahnung, was jetzt eigentlich daraus werden soll. Der Informationsfluss ist da eher bescheiden. Sie werden es wohl abreißen. Und dann?

Mit etwas Fantasie ein Vogel (oder Engel?) ?

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Yeah

110: Damals und heute

Alte Schulfreunde… zu einigen wenigen hält man noch Kontakt, auch über die sozialen Netzwerke. Nur wenige trifft man tatsächlich noch einmal wieder. Den einen oder anderen möchte man vielleicht auch gar nicht wiedertreffen, weil man sich daran erinnert, wie er/sie damals war, und vielleicht sogar an den letzten Streit, aus dem man auseinander gegangen ist.

Fast alle alten Schulfreunde, die ich Jahre später wiedergetroffen habe, ob auf einem offiziellen Nachtreffen oder unabhängig davon, waren viel entspannter, als ich erwartet hatte. Und klar sind sie irgendwie auch sie selbst geblieben, mit den meisten Eigenschaften, die sie damals schon hatten (kaum einer dreht sich wirklich um 180 Grad). Aber eine bessere Version von sich, oft etwas ganz Anderes, als man in Erinnerung hatte. Und in den meisten Fällen: sehr sympathisch.

Man merkt, dass sie sich über die gleichen Dinge Gedanken machen, einiges sogar, von dem man dachte, man hätte die Meinung oder die Erfahrung exklusiv. Einiges scheint altersabhängig zu sein.

Worauf ich hinaus will? Trefft eure Leute von damals wieder! Sie haben die Chance verdient, euch die Weiterentwicklung von sich zu zeigen. Genauso wie ihr selbst euch auch weiterentwickelt habt.

(Aber trefft euch auf neutralem Ort in einem Café. Denn einige wenige sind schon immer noch die gleichen Idioten von damals. Aber das herauszufinden, kostet euch dann nur 1 Stunde eures Lebens und verpflichtet euch zu nichts.)

Man selbst ist natürlich auch irgendwo dazwischen. Klar bleiben Teile von einem immer gleich, aber anderswo entwickelt man sich weiter. Passend dazu bin ich dies Wochenende alle meine Bilder bei Google Fotos noch einmal durchgegangen, bevor ich sie gelöscht (und einige wenige gerettet) habe. Das hier war mein allererste auf Google Fotos aus dem Jahr 2011. Und Jössas, was und wer war ich denn bitte da, und was habe ich mir bei dem Bild gedacht? Dass so ein Chaos cool aussieht? Dass Bilder besser aussehen, wenn der Weißabgleich bei Glühlampenlicht auf Schatten gestellt wird? Klar, das war noch für meinen alten Job (siehe Display), die (Smartphone-)Fototechnik war offenbar noch eine Generation zurück, und was habe ich da alles für Zeugs auf dem Tisch rumfliegen? Du lieber Himmel!

Also, ja, man selbst entwickelt sich zum Glück irgendwo auch weiter. Heute mache ich eher solche Fotos. Auch nicht perfekt, aber schon irgendwie ganz anders… Nebenbei: Hach, der Herbst!

Und wo wir gerade bei Fotos sind. Kudos für dieses Bild von Sune Pedersen, einem der Gewinner des Huawei Netx-Image Awards 2020, das das Jahr 2020 irgendwie perfekt zusammenfasst!

Bild: Sune Pedersen

Ich wollte bei eBay dieses Solarpanel bestellen:

Maße waren keine angegeben. Also fragte ich beim Verkäufer nach und erhielt folgende Antwort:

Online-Handel ist schon manchmal seltsam. Was soll das heißen? Wir bieten unsere Produkte hier zwar an, aber sie sind nicht sicher genug, dass wir sie auch liefern dürfen? Standard-Liefermethode ist übrigens „Standardversand“, Lieferzeit 1 Woche…

Ich antwortete noch einmal, dass mich erstmal eigentlich nur die Maße interessieren würden (bitte einmal „Höhe“ und „Breite“ bei Google Translate eingeben). Diesmal folgende Antwort:

Auch das kommt überraschend. Denn das Panel auf dem Bild sieht so ziemlich quadratisch aus.

Und jetzt? Na ja, ich hab einfach mal bestellt. 🙂 Jetzt interessiert mich irgendwie auch, ob und was da letztendlich kommt. Ich werde berichten.

Was Amazon mir derweil empfiehlt…

Ganz schön alt geworden, die Jungs. Bon Jon will jetzt also aussehen wie Beethoven… Hab dann auch direkt mal reingehört (wenn auch nicht bei Amazon) und ja, klingt fast wie früher. Also nicht wie ganz früher, als sie noch sowas wie eine (Glam-)Rockband waren. Die Coolen waren sie nie, einen Hang zu schmalzigem Popgehabe hatten sie auch immer schon, und allerspätestens mit „Keep the Faith“ wurden sie dann auch endgültig zur Popband. Gehört habe ich sie trotzdem eine Zeitlang ganz gerne. „Livin‘ on a Prayer“, „Wanted Dead or Alive“, „Blaze of Glory“. Hach… Aber, nein, braucht man heute auch nicht mehr wirklich.

Hehe:

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OK

109: Grün

Gibt Tage, da hat man das Gefühl, nichts erlebt zu haben, obwohl man eine ganze Menge gemacht hat. Habe heute etliche E-Mails geschrieben, zusammen mit Daniel 1 Podcast-Folge aufgenommen, versucht, Linux auf einem neuen Rechner zu installieren (erstmal erfolglos), gekocht und schließlich Tischtennis gespielt. Hier diesmal auch nicht das Gefühl gehabt, dass ich mich hätte anstecken können bei ganzer Zeit geöffneter Tür, aber schauen wir mal. Immerhin mein erstes Einzel gewonnen, gegen einen Gegner, der ganz offensichtlich mindestens genauso lange wie ich nicht trainiert hatte.

Unser Podcast drehte sich um Serien. Dabei fiel mir auf, dass ich eigentlich kaum noch Serien schaue. Selbst „The Handmaid’s Tale“, dessen 3. Staffel ich gerade gucke, lässt mich inzwischen relativ kalt. Es gibt immer mal wieder was, was mich reizt. Aber ansonsten ist der große Serienhype für mich vorbei.

Habe beschlossen, dass bei der nächsten Bundestagswahl die Grünen gewinnen müssen. Es geht nicht mehr anders. Ja, ich könnte mich mit Söder als Kanzler anfreunden, aber der Rest der CSU geht gar nicht. Schaut man sich heute an, wer da alles wichtige Ministerposten bekleidet und dabei von einer Peinlichkeit in die nächste schlittert (nehmt exemplarisch Scheuer und Seehofer), dann muss ich sagen, reicht mir das nicht. Wir brauchen eine familienfreundlichere Politik, wir brauchen klare Kante gegen die AfD, wir brauchen natürlich auch eine grünere Politik. Außerdem kann es überhaupt nicht sein, dass keine Frau nachts rausgehen kann, ohne Angst zu haben, überfallen zu werden, und dass das allen scheißegal ist. Wo sind wir denn eigentlich inzwischen hingekommen? Warum gibt es keine echte wählbare Alternative zur CDU, die mal etwas wirklich anders machen würde? (Nein, nicht die AfD, die ist nicht wählbar.)

Rauft euch zusammen, Grüne, und bietet noch irgendwen Wählbares als Kanzlerkandidatin auf! Ja, ich schreibe bewusst Kandidatin, weil Frauen die besseren Staatslenker*innen sind. Wir brauchen einen Wechsel, und die SPD taugt dafür nicht.

Den „Aufmacher“ von Günter Wallraff nachgeholt. (Danke fürs Ausleihen, Mattes!) War ganz anders, als ich erwartet hatte. Wallraff präsentiert sich hier viel angriffslustiger als in seinen späteren Werken. Bis auf ein Kapitel (in dem Bild-Redakteure Selbstmordkandidaten ermutigen, es durchzuziehen) gingen mir die Geschichten auch nicht besonders nahe. Es ist sogar zum Teil amüsant zu lesen, wie Wallraff als Hans Esser zu einer schon feststehenden Schlagzeile einen Beitrag erschaffen muss, der dann mit der Realität auch gar nichts mehr zu tun hat. Das Buch ist 43 Jahre alt und auch, wenn viele der Methoden sicher heute noch gelten, könnte ich mir vorstellen, dass die Aufdeckung damals recht revolutionär war. Heute ist die dargestellte Vorgesehensweise Alltag, bei Bild immer noch, besonders aber auch in vielen Online-Medien. Daran ist man mittlerweile gewöhnt und gewissermaßen abgestumpft. Ein gutes Werk von Wallraff, aber „Ganz unten“ fand ich im Nachhinein wesentlich beeindruckender.

Ein Bild noch, mehr habe ich heute nicht. Ein Verkeherschaos mit einer gewissen Ästhetik:

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Right

108: Was ist schon endgültig?

Ich hab meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gekündigt und irgendwie fühlt sich das an, wie das Ende von etwas. Gekündigt habe ich, weil ich den Laden irgendwie verschlafen fand, sie die Einrichtung trotz neuen Konzepts nur halbherzig verbessert haben, weil ich mich irgendwie immer nur als Kunde gefühlt habe, nicht als Mitglied und weil sie immer noch auf Drinnen bestehen, trotz Corona.

Dabei sind Kündigungen in der heutigen Wirtschaftswelt längst nichts Endgültiges mehr. Sie sind mehr eine Notwendigkeit geworden, um den Preis neu zu verhandeln, ein neues Angebot vorgelegt zu bekommen oder einfach nur mal ernst genommen zu werden. (Vodafone, ich blicke in deine Richtung.)

So oder so brauche ich jetzt eine neue Sportart. Ich dachte an Outdoor-Gym, sehe da auch immer wieder Gruppen auf den Wiesen am Rhein rumturnen. Gucken wir mal, was es da gibt.

Year-End-Challenge, so oder so: Jeden Morgen 5 Minuten Frühsport auf der Matte, 2x Bauch, 2x Rücken, 2x Planking. Muss reichen, ist auch schon eine ganze Menge, wenn ich das drei Monate lang jeden Morgen machen will.

Ladies and gentlemen, we have ourselves a non-reactive Corona-Testergebnis:

Bin tatsächlich ein wenig überrascht. Ich war so viel unterwegs, dass es fast ein Wunder ist, sich das nicht versehentlich irgendwo eingefangen zu haben. Und jetzt? Ändert sich erstmal nichts. Und es sagt mir, dass ich entweder Glück hatte oder die ganzen halbherzigen Maßnahmen von Bund, Land, mir selbst und dem Westdeutschen Tischtennisverband bisher mindestens ausreichend waren. Immerhin.

Das Google-Event gecovert. Beim neuen Smart Speaker Nest Audio war der Tenor: Egal ob Corona oder nicht: Es muss immer Musik da sein.

Das geht mir längst nicht mehr so. Es ist vielleicht eine Alterserscheinung und/oder liegt daran, dass es kaum noch neue Musik gibt, die mir gut gefällt. Aber immer häuftiger nervt mich Musik. Ein, zwei Songs, und ich hätte lieber wieder gerne meine Ruhe.

Ja, dann werd ich halt alt…

Ironischerweise trotzdem wieder entdeckt und heute mehrmals gehört: Tori Amos: Silent all these years. Was für ein fantastischer Song das eigentlich war. 28 (!) Jahre her…

Lars getroffen. Lars hat mit mir zusammen Abi gemacht und nach seinem Studium noch drei Studiengänge erfolgreich abgeschlossen. Nacheinander, neben der Arbeit, bei weit mehr als 40 Stunden die Woche in leitender Position. Es sagt, das hat ihn entstresst.

Das ist… beängstigend.

Es wird ernst, ich muss mich damit befassen. 🙁 Hat mal einer 48 Stunden, die er mir schenken kann?

Bilder. Der Herbst ist da, der Herbst ist klar:

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Yeah

107: Optimistische Internationale

Ich habe hier gestern ganz schön vom Leder gezogen und im Anschluss eine ganze Menge geträumt. Gute Dinge eigentlich. Wodurch sich der Bogen zu diesem Beitrag spannen lässt. Wir sind durch die letzten Jahre geneigt, immer vom Schlimmsten auszugehen. Aber lassen wir doch mal ein paar positive Töne anklingen, etwa was wäre, wenn alles einfach mal gut würde. Eine optimistische Internationale sozusagen. Und zwar eine, die gar nicht so unrealistisch ist.

  • Joe Biden gewinnt Anfang November die US-Präsidentschaftswahl. Dass Trump ein Pleitegeier ist, kaum Steuern gezahlt und Corona verharmlost hat, wird selbst seinen treuesten Anhängern zu viel. Sie sägen ihn ab und wählen den Anderen.
  • Biden bringt ein paar gute erste Gesetze auf den Weg. Dann stirbt er plötzlich eines natürlichen Todes. Seine automatische Nachfolgerin wird die Vize-Präsidentin Kamala Harris.
  • Und plötzlich stellt Amerika fest, die perfekte Staatslenkerin im Weißen Haus zu haben. Nicht-weiß, weiblich, klug und mit dem Herz am rechten Fleck. Sie schafft es, die beiden zerstrittenen Lager zu versöhnen.
  • In Deutschland hat derweil die AfD fertig. Selbst abgehängte Merkel-Hasser sehen ein, dass die Partei schlicht menschenverachtend und nicht mehr tragbar ist. Was von ihr noch übrig ist, kommt bei der Bundestagswahl auf unter 5 Prozent.
  • In Brasilien treten bei Jair Bolsonaro plötzlich Corona-Spätfolgen auf. Er sieht sich außer Stande, die Regierungsgeschäfte weiterzuführen. Es gibt Neuwahlen, eine indigene Staatslenkerin gewinnt.
  • Die Bundesregierung entschließt sich zu einer deutlich weiter reichenden Förderung von Solarstrom und verlängert auch die Förderung von Windkraft. Für den Bau neuer Windparks finden Bund, Länder und Kommunen eine gemeinsame Lösung.
  • Auch die Förderung für E-Autos geht weiter und wird ausgedehnt auf E-Bikes, Lastenfahrräder und normale Fahrräder.
  • Als Abschiedsgeschenk beschließt Merkel den deutlich früheren Ausstieg aus der Braunkohle. Hambi darf bleiben, Datteln 4 geht nicht mehr ans Netz.
  • Die Forschungen am Wasserstoff-Flugzeug werden erheblich intensiviert. Erste Prototypen gibt es bereits 2025; 2030 heben die ersten Maschinen damit ab. Aufgrund der Verluste durch Corona des heimischen Freizeit- und Hotelgewerbes bleiben Europäer für ein paar Jahre in Europa. Reisebusse und Bahnen feiern eine Renaissance.
  • Plastik zu vermeiden wird zum Trend. Unverpacktläden boomen so sehr, dass auch normale Supermärkte umdenken und Unverpackttheken einführen.
  • Um eine 2. Corona-Welle kommen wir derweil herum, ebenso wie um einen zweiten Lockdown, weil die Leute doch noch rechtzeitig vernünftig werden und sich wieder am Riemen reißen. Der Preis wäre einfach zu hoch. Im März 2021 ist Covid-19 Geschichte.
  • Es regnet den ganzen Herbst durch, die drei Dürrejahre bleiben die einzigen. Und überhaupt endet die Klimaerwärmung plötzlich. Die Energiewende verfolgen wir trotzdem bis zum Ende. Die „Wir haben’s doch gesagt“-Sager bleiben ungehört, weil wir inzwischen Social Media 2.0 haben, dezentrale, nicht-kommerzielle Lösungen, in denen ein grundfreundliches Klima herrscht.

Ja. Das hätte doch Hand und Fuß so. Und überhaupt: warum nicht! Was sind eure Ergänzungen?

<3 🙂

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Hm

106: „Wenn ich der Staat wäre, würde ich meine Veranstaltung auch verbieten lassen“

Die groß angekündigte Reportage „Rechts. Deutsch. Radikal.“ auf ProSieben lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Die Kronzeugin Lisa Licentia, die sich anfangs stramm rechts positioniert und mitten in der Doku plötzlich zusammenbricht und das Opfer gibt, kommt mir im Ganzen unglaubwürdig vor. Sonderbar auch, dass das Abschlussinterview mit dem mittlerweile deswegen entlassenen AfD-Pressesprechers Christian Lüth nur als Gedächtnisprotokoll wiedergegeben wird und dennoch bereits personelle Konsequenzen nach sich gezogen hat. Migranten erst ins Land lassen, um sie hinterher noch zu erschießen oder zu vergasen, wie er es demnach gesagt hat… Und so einer war bis gestern Pressesprecher der AfD-Bundesfraktion.

Interessant auch die Aussage des bekennenden Rechtsnationalisten Alexander Deptolla, der für die rechte Szene Kampfsport-Events organisiert und darüber sagt: „Wenn ich der Staat wäre, würde ich die auch verbieten lassen.“

Ganz neu und exklusiv ist sind die Einblicke des Reporters Thilo Mischke nicht. Im Dortmunder Nazi-Kiez hat etwa Y-Kollektiv vor einigen Jahren auch schon einmal mutig recherchiert. Und was mir auch nicht gefiel, ist sein Fazit am Schluss, in dem er vor den menschenverachtenden Neurechten warnt. Die Meinung kann sich nach dem Gesehenen doch eigentlich jeder selbst bilden.

Trotzdem braucht es solche Reportagen, immer wieder. Einfach um zu zeigen, dass die braune Szene in Deutschland aktiv ist, stärker wird und die AfD mitnichten auf dem Weg ist, eine bürgerliche Partei zu werden. Man muss ProSieben jetzt keinen Ehrenpreis dafür verleihen, dass sie die Reportage mit viel Werbetamtam in die Primetime gehoben haben. Aber mir immer noch dreimal lieber so, als wenn es sie mitten in der Nacht versendet hätten.

Technischer Einschub: Als ich heute von der Reportage gehört habe und sie sehen wollte, stand als nächstes die Frage: Wie eigentlich? Ich habe keinen Fernseher mehr, meine USB-Fernsehkarte von Hauppauge ist nur Windows-kompatibel und ich habe einen Mac, die allermeisten Live-Sendungen, die ich sonst noch sehe, laufen in den Mediatheken oder Live-Streams von ARD und ZDF. Für Zattoo und ähnliches möchte ich für nur eine Sendung kein Geld ausgeben. Stellte sich heraus: Joyn ist die beste Lösung. TV-Livestream für umme und weiterhin ohne Anmeldung, okaye Bildqualität, hallllbwegs zuverlässig. Noch eine gute Investition, die ProSieben da getätigt hat. Schauen wir mal 2021, ob das auch EM-tauglich ist.

Bleiben wir beim Thema: Wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass die Rechte in den letzten Jahren so erstarkt ist und in den sozialen Medien gefühlt jeder Zweite mittlerweile rechts ist (ist er nicht)? Das liegt daran, dass soziale Netzwerke unsere Wahrnehmung steuern, Ängste schüren und politische Meinungen bilden können. In dem Zuge sehr interessant ist die Reportage auf Netflix „The Social Dilemma„. Im ersten Teil der Docu-Fiction geht es darum, wie Social Media uns süchtig macht. Da dachte ich noch: Ja selber Schuld, das ist doch jetzt nichts Neues mehr. Dann löscht’s halt eure Accounts und legt’s eure Smartphones mal beiseite, ist ja jeder selber für verantwortlich. Zum Problem wird’s aber, und das zeigt der zweite Teil sehr eindrucksvoll, dass sich zwar jeder im Prinzip selbst da rausziehen kann, wir aber kaum beeinflussen können, dass die anderen es auch tun. Zurück bleibt eine tief gespaltene Gesellschaft, die sich in mehrere Richtungen radikalisiert. Das zeigt sich längst in Wahlergebnissen, Straßenschlachten, hierzulande in den ersten, teils tödlichen Angriffe auf Politiker, in anderen Ländern gar Pogrome. Und das schnürt einem schon den Hals zu.

Ihr wollt da nicht auch noch von mir belehrt werden, aber einen Rat muss ich verteilen. Steht mal vom Rechner auf und dreht eine Runde durch euer Viertel. Wie schlimm ist es da wirklich?

Markus Söder hat gestern auf dem virtuellen CSU-Parteitag fünf Minuten lang Hassbotschaften vorgelesen, die er selbst erhalten hat (via turi2).

Finde, er präsentiert sich da sehr besonnen, ruhig und versöhnlich. Ganz ehrlich: Sollte der Mann nächstes Jahr Kanzler werden, es wäre nicht das Allerschlimmste, was diesem Land passieren könnte.

Auch wenn er den Atommüll am liebsten nach dem Sankt-Florian-Prinzip verteilen würde. Überall bitte, aber doch nicht zuhause in Bayern!

Ohnehin glich das heute einem „Deutschland sucht den Superstandort„. Eine Empfehlung, die ebenso mit Spannung erwartet wurde, wie man hoffte, die eigene Region sei bitte nicht dabei um die Verlosung für den Standort des künftigen Atommüllendlagers.

Solange das sonstwohin kommt außer nach Bonn (oder dahin, wo meine Freunde und Familie wohnen), ist mir das auch ziemlich egal.

Und noch einmal Politik, dann ist aber auch gleich Schluss damit: Bonn hat also künftig eine Grüne Oberbürgermeisterin. Viel Erfolg, Frau Dörner!

Mir war es ja am Ende fast egal. Wobei ich mit Sridharan jetzt schon etwas mitleide. So schlecht war er nicht, vieles konnte er nicht durchbringen, das eine oder andere hat er wohl auch vermasselt, klar. Es wäre zwar gerecht und eigentlich auch vernünftig gewesen, ihm noch einmal 5 Jahre zu geben, weil 5 Jahre als OB wirklich nicht die Welt sind. Aber, so ist Fußball nun einmal das poltische Geschäft. Haste nicht brilliert oder biste in der falschen Partei, wirste abgesägt. Frau Döner wird sich aber noch wundern, wie wenig sie am Ende durchgesetzt bekommt in den 3 Jahren, die ihr vielleicht noch bleiben, nachdem sie sich in den ganzen Driss eingearbeitet hat.

Jetzt möchte ich nämlich auch bitte die Fahrradhauptstadt Bonn haben! Oder zumindest eine deutliche Verbesserung der Fahrradinfrastruktur bis 2025. Wir können ja gerne wetten, ob wir das auch bekommen, und wenn ja, wie viel davon dann auf ihrem Mist gewachsen sein wird. Ich prophezeie: nein, und: nicht besonders viel. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie am Ende nicht können wird.

Und dann war da heute noch ein Corona-Antikörper-Test für mich. Und so viel gibt’s da eigentlich gar nicht zu erzählen. Sie schicken dich ins Gewerbegebiet in Nähe des Straßenstrichs, lassen dich kurz draußen warten, holen dich dann ins allererste Zimmer hinter der noch offenen Tür, du desinfizierst kurz vorher deine Hände, setzt den Atemschutz auf, legtst ab, setzt dich und dann zapfen sie dir auch schon Blut ab. Ergebnisse dauern jetzt natürlich noch etwas.

Und nach Aussage der Mitarbeiter ist ihr Test natürlich sehr aussagekräftig. (Nimm das, Boris! ;). Zumindest würde ich eine Einladung zu einem weiteren Test bekommen, sollte er positiv ausfallen, und wenn er negativ ausfällt, dann hätte ich auch ziemlich sicher nichts gehabt. Bin gespannt.

Nach 30 Spielen ohne Niederlage ist der FC Bayern gestern von der TSG Hoffenheim gleich mit 1:4 abgewatsch worden. Und als wäre das nicht schon lustig genug, leuchtete heute die Aufschrift „TSG“ auf der Außenfassade der Müncher Allianz-Arena. Nanu, denkt sich der Beobachter im ersten Moment, bedanken sich die Bayern jetzt schon dafür, wenn sie verlieren?

Bild: Telekom

Leider nein, das war eine wunderbar verunglückte Werbung der Telekom für „T-5G“. Das hat man dann davon, wenn man großspurig für 5G wirbt, den kleinen Mann da aber nicht ran lässt.

Bild des Tages noch, dann habt ihr auch für heute genug getan. 🙂 Längster und politischster Post seit langem. Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt!

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Hm

105: Die Medien

„Wenn ich sehe, was die Medien online schreiben… das stimmt doch alles nicht. Ich habe Familie zuhause im Irak, von denen hatten viele Corona. Keiner hatte das so schlimm, wie die Medien immer schreiben.“

„Na ja, die Medien schreiben ja schon nichts auf, was nicht stimmt. Sie dramatisieren, sie zeigen nur einen Teil des Ganzen, bauschen manchmal auch ein wenig auf. Aber sie schreiben ja nur Geschichten über Krankheitsverläufe, die auch tatsächlich stattgefunden haben.“

„Aber wissen Sie, wenn Sie eine Grippe haben, also eine echte, schlimme Grippe, dann schmecken und riechen sie auch nichts und liegen ein paar Wochen flach. Die ganze Wirtschaft, so viele Geschäfte gehen pleite… das kann auch Deutschland nicht verkraften.“

„Aber das sind ja Entscheidungen, die die meisten Staatslenker treffen, und die lassen sich kaum von den Medien beeinflussen. Und die Entscheidungen beruhen auf dem Respekt vor einem noch kaum bekannten Virus.“

„Ja, aber, was die Medien schreiben, online, heute. Das ist doch alles verrückt…“

Ich habe das Gefühl, der Ruf der Medien hat so sehr gelitten, der ist so schnell nicht mehr zu kitten. Zur Not müssen sie mittlerweile auch den Kopf für Dinge hinhalten, für die sie eigentlich nichts oder nur wenig können. Mein Taxifahrer zumindest hat sich auf sie eingeschossen.

Dann wiederum schreiben die Medien auch wirklich viel Mist…

Genau, Mein-MMO, bei dem Begriff „2. Welle“ denken die Leute als erstes an die blöde Playstation…

Medien ey…

Auszug aus den News von Spiegel Online:

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit setzte am Freitag auch Dänemark, Irland, Island, Luxemburg, Portugal, Slowenien und Ungarn auf seine Corona-Risikoliste.

Daneben Teile Frankreichs, Norditaliens, Österreichs. Einige Westschweizer Kantone werden selbst gerade also Risikogebiete für andere eingestuft.

Mit anderen Worten: Die 2. Welle rollt längst, und zwar nicht die für die Playstation 5. Warum wir in Deutschland bislang immer noch recht gut dabei wegkommen, ist mir wieder mal ein Rätsel.

Öhö…

Bild des Tages, wobei, ist bisschen grün:

Schönes Wochenende euch!

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Möh

104: Wo sind meine Gedanken hin?

Das ist ungewöhnlich: Heute Morgen war ich noch in Meppen, seitdem bin ich gut 2h30min auf der Autobahn unterwegs gewesen, habe einiges auf der Arbeit weggeschafft, ein neues Testgerät bekommen, neue Amzon-Geräte bestaunt, Podcasts gehört, viel gelesen, Dinge ausprobiert.

Und ich habe absolut nichts zu erzählen. Dabei war mir noch so, als hätte ich ein großes Thema gehabt, über das ich schreiben wollte. Einfach vergessen.

Entweder ist das beginnende Senilität, etwas Überarbeitung im Moment oder schlicht Verchecktheit. Heute muss ich es auf jeden Fall mal kurz machen.

Das eine Video zeige ich euch trotzdem. Denn die fliegende Indoor-Überwachungsdrohne, die Amazon (Ring) hier vorgestellt hat, läutet für mich eine neue Ära ein. Also klar, im Prinzip wäre sowas schon lange umsetzbar gewesen. Reell aber nicht, dann an irgendwas wäre es gescheitert. Wenn man sowas jetzt wirklich umsetzen kann, dann geht es hier langsam auch voran:

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Yeah

103: Life and Death

Bin gerade mal wieder in der Heimat und wo, wenn nicht hier, kommt mir der Gedanke, was ich tun würde, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte. Den Spruch kennt jeder, aber habt ihr da jemals einen wirklichen Plan aufgestellt? Meiner sieht aktuell so aus:

  • Meine Family zuhause anrufen, mich verabschieden, für alles danken, sie bitten, den Rest der engeren Verwandtschaft zu informieren und möglichst nicht traurig zu sein.
  • Paar Kollegen, Freunde und Ex-Freundinnen noch mal anrufen oder anschreiben und ihnen für die gemeinsame Zeit danken.
  • Lecker Craftbeer kaufen und mit Nicky, Juan und Hendrik auf der Terrasse die Nacht durchsaufen (ja, da müssen sie durch). Paar torfige Whisky sollten auch dabei sein. Zwischendurch Schnitzel bestellen. Hinfahren würde ich mit dem E-Bike, um mir noch einmal den Wind um die Ohren sausen zu lassen. Und irgendwann nachts um 0500, es dämmert schon langsam, kommt der Sensemann und trinkt noch einen mit, bevor wir dann gehen.

Das ist alles? Ja, das ist alles. Kein Überdiesträngeschlagen, kein Auto zu Schrott fahren because: who cares, keinem Ex-Chef die Meinung geigen, keiner Frau, für die ich immer schon heimlich geschwärmt habe, meine Liebe gestehen, keinen Ferrari mit 300 Sachen über die Autobahn jagen oder das letzte Geld noch irgendwie verprassen (oder jemandem überweisen).

Denn all das hätte ich ja auch vorher schonmal irgendwie machen können, wenn ich es wirklich gewollt hätte. Aber irgendwie ist mir sowas gar nicht mehr so wichtig. Selbst wenn ich meinen von langer Hand geplanten, pazifistischen Weltroman, dessen Plot eigentlich schon feststeht, nicht mehr aufgeschrieben bekomme, ich am Ende nichts erreicht haben werde und nicht in den Geschichtsbüchern auftauche, ja im Leben nicht mal irgendwas Großes gerissen habe: Dann wäre das halt so. Ist mir mittlerweile relativ wurscht. 🙂 Und euch so?

Sollte ich aber doch noch alt werden, dann weiß ich, was ich mache: Ich nehme einen Podcast auf und blicke klugscheißerisch auf mein eventuell vorhandenes Lebenswerk zurück, so wie Gerhard Schröder in seiner „Agenda“. Dort trifft er in der aktuellen Folge Uwe Bahn, die Stimme des völlig weltfremden Fußballsenders NDR2 und beide ziehen vom Leder, was Fußball mit Politik zu tun hat und so weiter:

Und ja, ich gebe zu, ich hab mir das nur angehört, um mich darüber aufzuregen…

Und nein, so schlimm war es dann, leider, gar nicht.

Witzige Geschichte: Nicht wenige wollten in den letzten Tagen die Xbox Series X (neue Konsole) vorbestellen und haben statt dessen die Xbox One X (alte Konsole) erwischt. Denn, ja, bei all den X-en kommt man schonmal durcheinander, und das ist kein Vorwurf an die Kunden.

Mit dem Branding war Microsoft noch nie besonders gut… Auch dazu fiel mir vorhin ein, dass letztlich der einzige Grund, warum Windows Phone damals gefloppt ist, der Name gewesen sein könnte. Das System war frisch, ganz anders als die anderen, teilweise seiner Zeit voraus. Aber kein Mensch wollte damals auch nur irgendwas mit Windows oder Microsoft zu tun haben. Hätten sie es doch nur ausgegründet und „Sense“ oder sowas genannt…

Mein Schwager hat einen Playmobil DeLorean mit Doc Brown, Marty McFly, Plutonium-Kiste, dem Hund Einstein und dem Fluxkompensator, der Reisen in die Zeit überhaupt erst möglich macht:

Bin jetzt schon ein wenig neidisch.

Wir können hier nicht halten, das ist Eichenprozessionsspinner-Land!

(Aber wir können einen Aufkleber unseres jeweiligen Fußballvereins drunter anbringen.)

Und noch 1 Bild, weil: Blömsche bei Nacht:

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Yeah

102: Zweite Welle mit Ansage

Wenn jetzt alle wütend sind, wenn einige Hochzeit feiern und dabei so tun, als dass es Corona nicht gäbe, dann muss ich fragen: Was genau habt ihr denn eigentlich erwartet? Dass die Braut nicht mit ihrem Vater tanzt, keine Spiele stattfinden, keiner mal eine Zeitlang vergisst, dass es Corona nicht gibt?

Ich hab mich bei Zeiten schon genug darüber aufgeregt, jetzt tue ich es nicht mehr.

Auch darüber nicht.

Oder darüber.

Nee, bin tiefengechillt heute Abend. Wetter war auch gut, mein E-Bike läuft wieder, auch ganz ohne Reparatur. Mit „Felix Krull“ bin ich jetzt endlich durch, siehe gestern. Kann und mag mich über nichts beklagen.

Hrhr:

Hab seit Ewigkeiten keine Serien mehr geguckt. Werd das jetzt mal nachholen. Seht zu!