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Möh

104: Wo sind meine Gedanken hin?

Das ist ungewöhnlich: Heute Morgen war ich noch in Meppen, seitdem bin ich gut 2h30min auf der Autobahn unterwegs gewesen, habe einiges auf der Arbeit weggeschafft, ein neues Testgerät bekommen, neue Amzon-Geräte bestaunt, Podcasts gehört, viel gelesen, Dinge ausprobiert.

Und ich habe absolut nichts zu erzählen. Dabei war mir noch so, als hätte ich ein großes Thema gehabt, über das ich schreiben wollte. Einfach vergessen.

Entweder ist das beginnende Senilität, etwas Überarbeitung im Moment oder schlicht Verchecktheit. Heute muss ich es auf jeden Fall mal kurz machen.

Das eine Video zeige ich euch trotzdem. Denn die fliegende Indoor-Überwachungsdrohne, die Amazon (Ring) hier vorgestellt hat, läutet für mich eine neue Ära ein. Also klar, im Prinzip wäre sowas schon lange umsetzbar gewesen. Reell aber nicht, dann an irgendwas wäre es gescheitert. Wenn man sowas jetzt wirklich umsetzen kann, dann geht es hier langsam auch voran:

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Yeah

103: Life and Death

Bin gerade mal wieder in der Heimat und wo, wenn nicht hier, kommt mir der Gedanke, was ich tun würde, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte. Den Spruch kennt jeder, aber habt ihr da jemals einen wirklichen Plan aufgestellt? Meiner sieht aktuell so aus:

  • Meine Family zuhause anrufen, mich verabschieden, für alles danken, sie bitten, den Rest der engeren Verwandtschaft zu informieren und möglichst nicht traurig zu sein.
  • Paar Kollegen, Freunde und Ex-Freundinnen noch mal anrufen oder anschreiben und ihnen für die gemeinsame Zeit danken.
  • Lecker Craftbeer kaufen und mit Nicky, Juan und Hendrik auf der Terrasse die Nacht durchsaufen (ja, da müssen sie durch). Paar torfige Whisky sollten auch dabei sein. Zwischendurch Schnitzel bestellen. Hinfahren würde ich mit dem E-Bike, um mir noch einmal den Wind um die Ohren sausen zu lassen. Und irgendwann nachts um 0500, es dämmert schon langsam, kommt der Sensemann und trinkt noch einen mit, bevor wir dann gehen.

Das ist alles? Ja, das ist alles. Kein Überdiesträngeschlagen, kein Auto zu Schrott fahren because: who cares, keinem Ex-Chef die Meinung geigen, keiner Frau, für die ich immer schon heimlich geschwärmt habe, meine Liebe gestehen, keinen Ferrari mit 300 Sachen über die Autobahn jagen oder das letzte Geld noch irgendwie verprassen (oder jemandem überweisen).

Denn all das hätte ich ja auch vorher schonmal irgendwie machen können, wenn ich es wirklich gewollt hätte. Aber irgendwie ist mir sowas gar nicht mehr so wichtig. Selbst wenn ich meinen von langer Hand geplanten, pazifistischen Weltroman, dessen Plot eigentlich schon feststeht, nicht mehr aufgeschrieben bekomme, ich am Ende nichts erreicht haben werde und nicht in den Geschichtsbüchern auftauche, ja im Leben nicht mal irgendwas Großes gerissen habe: Dann wäre das halt so. Ist mir mittlerweile relativ wurscht. 🙂 Und euch so?

Sollte ich aber doch noch alt werden, dann weiß ich, was ich mache: Ich nehme einen Podcast auf und blicke klugscheißerisch auf mein eventuell vorhandenes Lebenswerk zurück, so wie Gerhard Schröder in seiner „Agenda“. Dort trifft er in der aktuellen Folge Uwe Bahn, die Stimme des völlig weltfremden Fußballsenders NDR2 und beide ziehen vom Leder, was Fußball mit Politik zu tun hat und so weiter:

Und ja, ich gebe zu, ich hab mir das nur angehört, um mich darüber aufzuregen…

Und nein, so schlimm war es dann, leider, gar nicht.

Witzige Geschichte: Nicht wenige wollten in den letzten Tagen die Xbox Series X (neue Konsole) vorbestellen und haben statt dessen die Xbox One X (alte Konsole) erwischt. Denn, ja, bei all den X-en kommt man schonmal durcheinander, und das ist kein Vorwurf an die Kunden.

Mit dem Branding war Microsoft noch nie besonders gut… Auch dazu fiel mir vorhin ein, dass letztlich der einzige Grund, warum Windows Phone damals gefloppt ist, der Name gewesen sein könnte. Das System war frisch, ganz anders als die anderen, teilweise seiner Zeit voraus. Aber kein Mensch wollte damals auch nur irgendwas mit Windows oder Microsoft zu tun haben. Hätten sie es doch nur ausgegründet und „Sense“ oder sowas genannt…

Mein Schwager hat einen Playmobil DeLorean mit Doc Brown, Marty McFly, Plutonium-Kiste, dem Hund Einstein und dem Fluxkompensator, der Reisen in die Zeit überhaupt erst möglich macht:

Bin jetzt schon ein wenig neidisch.

Wir können hier nicht halten, das ist Eichenprozessionsspinner-Land!

(Aber wir können einen Aufkleber unseres jeweiligen Fußballvereins drunter anbringen.)

Und noch 1 Bild, weil: Blömsche bei Nacht:

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Yeah

102: Zweite Welle mit Ansage

Wenn jetzt alle wütend sind, wenn einige Hochzeit feiern und dabei so tun, als dass es Corona nicht gäbe, dann muss ich fragen: Was genau habt ihr denn eigentlich erwartet? Dass die Braut nicht mit ihrem Vater tanzt, keine Spiele stattfinden, keiner mal eine Zeitlang vergisst, dass es Corona nicht gibt?

Ich hab mich bei Zeiten schon genug darüber aufgeregt, jetzt tue ich es nicht mehr.

Auch darüber nicht.

Oder darüber.

Nee, bin tiefengechillt heute Abend. Wetter war auch gut, mein E-Bike läuft wieder, auch ganz ohne Reparatur. Mit „Felix Krull“ bin ich jetzt endlich durch, siehe gestern. Kann und mag mich über nichts beklagen.

Hrhr:

Hab seit Ewigkeiten keine Serien mehr geguckt. Werd das jetzt mal nachholen. Seht zu!

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Right

101: Kaufen!

Wenn man sich einem neuen Thema widmet, dann am besten – so habe ich jetzt die Erfahrung gemacht – wenn man die konkrete Absicht hat, etwas davon zu bestellen.

Denn das bedeutet, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Jeder bestellt gerne online, aber keiner lässt sich gerne Schund andrehen, also recherchiert er gründlichst vor dem Kauf und bringt so das in Erfahrung, worauf es ankommt.

Blendle (oder genauer gesagt: Paid Content) habe ich einst die Pest an den Hals gewünscht. Mittlerweile denke ich mir, sollte man sich noch einmal damit befassen. Denn Paid Content hat sich durchgesetzt und scheint bleiben zu wollen. Ich konnte bisher alles recht gut umgehen oder dachte mir: „Ach, das interessiert dich gar nicht sooo sehr…“ Aber spätestens seit der Bonner Generalanzeiger auf Paid umgeschaltet hat, sehe ich kaum noch eine Alternative. Weil gleichzeitig die Bonner Regionalausgabe des Express zum Jahresende die Pforten schließt (und eben der Express gewesen sein wird), hat der GA mittlerweile ein Monopol auf die Lokalnews.

Ich sehe aber nicht ein, für jede Online-Nachricht, die mich interessiert, gleich ein Abo für 20 Euro im Monat abzuschließen. Hier wird Blendle mit dem Einzelverkauf von Artikeln nochmal interessant. Auch wenn gar nicht mal so viele Zeitungen und Online-Magazine da mitmachen.

Apple Silicon: Nachdem ich neulich las, dass man auf dem geplanten neuen Apple-MacBook mit ARM-Architektur auch iPad-Apps wird laufen lassen können, wird die Sache für mich langsam interessant, da ich gerade ja noch auf einer Suche nach einem schlanken Bildbearbeitungsprogramm bin und eigentlich alle Mac-Apps dafür völlig überladen sind. Jetzt noch eine stattliche Akkulaufzeit dazu, und noch einen Touchscreen (okay, den werde ich nicht bekommen), das alles für 1.000 Euro (werde ich auch nicht bekommen) und ich bin dabei. Das MacBook Pro, das ich seit ein paar Monaten habe, war ein Schnellschuss und irgendwie kein perfekter. Die Akkulaufzeit ist enttäuschend, die TouchBar überflüssig wie ein Kropf und außerdem nervig. Es tippt sich ganz gut auf dem Keyboard und der Bildschirm ist wirklich toll, aber das war’s dann auch.

Wo wir gerade von neuer Technik reden. Auch ein neues Smartphone könnte ich mir noch einmal vorstellen. Das Galaxy S10 und ich sind die besten Freunde, aber für eine Hochzeit wird es nicht reichen, weil der Akku einfach nichts taugt. Es ist tatsächlich alles, was ich an dem Ding überhaupt kritisieren würde (und dass die Telekamera sehr schnell rauscht und bisschen näher noch ranzoomen könnte), aber sonst eigentlich nur der Akku. Auch hier könnte ich mir noch einmal ein iPhone vorstellen, auch in Bezug auf Apps und dem gesamten Ökosystem. Gebt mir eins mit 3x-Tele, mit einer starken Kamera, mit OLED und mit einer 2-tägigen Akkulaufzeit für <1.000 Euro (werde ich auch wieder nicht bekommen), vor allem: gebt mir 1.000 Euro! Und dann wäre ich wohl dabei.

Bilder mit dem Motorola Moto G9 Plus. Man muss es Motorola lassen: die Bilder overperformen. Sehen auf dem Display immer nach nix aus und auf dem Rechner dann um Längen besser:

„Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“… Nein! Nein, nein und nochmals nein! Die Geschichte ist irgendwo witzig, die Hauptfigur ene lustische Jesell. Hut ab auch vor Thomas Manns Wortschatz, da geht Deutschlehrern das Messer in der Tasche auf. Aber rechtfertigt das diese geschwollene Sprache mit kaum Handlung über hunderte Seiten? Ich hab jetzt Wochen dafür gebraucht, mich immer wieder neu motivieren müssen, ein paar Seiten davon zu lesen. Ein Buch, bei dem man den Eindruck nicht los wird, dass hier nur der Schreibende Spaß hatte und der Leser gequält werden sollte. Andererseits nicht einmal das: Mann hat den Roman schon zwischen 1910 und 1913 begonnen und dann bis zu seinem Tod 40 Jahre später nicht vollenendet. Hier könnte man böse sein und ihm unterstellen, dass er selbst keinen Bock mehr auf den Quatsch hatte.

Ne, war nicht meins. Ich wage mich natürlich weiter an Weltliteratur, aber wenn die immer so geschrieben ist, dann brauche ich zwischendurch was Leichteres.

Emmys: Zwei von mir hoch geschätzte Serien haben abgeräumt: Watchmen und The Last Dance. Vom Gewinner der besten Dramaserie „Succession“ hatte ich bisher nur gehört, von der Best Comedy „Schitt’s Creek“ nicht einmal das. Und ihr?

Gesundheit: Nicky schlug vor, ich könnte ja mal einen Antikörper-Corona-Test machen. Sollte der, aus welchen Gründen auch immer, positiv ausfallen (und simmer ehrlich, ich war vor, während und nach Corona viel in der Weltgeschichte unterwegs), dann könnte ich sorgenlos sämtliche Turnhallen in Bonn und Umgebung stürmen, um da Tischtennis zu spielen oder sonstwas zu machen. Gute Idee. Ich hab mich auch direkt umgeschaut und für kommenden Montag einen Termin ausgemacht. Soll auch kaum mehr als 30 Euro kosten. Bin sehr gespannt!

Mario erzählte nebenbei die Geschichte, wie sein Arzt ihm einen Großteil des Meniskus‘ entfernt hatte (und was ein Meniskus eigentlich nochmal war). Die Geschichte hat mich derart geschockt, dass ich mittlerweile allen Ernstes Knieschmerzen habe. Bisschen gemuckt hat das linke Knie sowieso schon lange. Und seit seiner Schilderung kriege ich den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf, dass ich auch einen Meniskusschaden haben könnte, und bewege mich deswegen im Schongang, was die Probleme wohl erst verursacht hat… Soll noch einer sagen, ich wär kein Hypochonder…

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Tech

100: Eure Chance, mal Early Adopter zu sein

Vorhin mal den neuen Podcast von Don Dahlmann und Richard Gutjahr auf T-Online gehört. Ist sehr professionell produziert, auch wenn man merkt, dass sie die Fragen und Antworten schon vorgeplant haben und natürlich beide für Elektroautos sind.

Jedenfalls kamen mir dabei folgende Gedanken:

  • Das übernächste Auto, das ihr euch kaufen werdet, wird in jedem Fall ein Elektroauto sein.
  • Die Technik wird gewinnen, im Grunde hat sie das sogar schon. Es gibt abertausende Ladepunkte in Deutschland. Im benachbarten Ausland sieht die Situation meist sogar noch besser aus. E-Autos sparen Geld, sind wartungsärmer, umweltfreundlicher, fahren sich besser. Die Technik wirkt fortschrittlicher und ganz nebenbei sparen sie Feinstaubemissionen im Innenstadtverkehr und sind deswegen auch von der Politik gewollt.
  • Teslas sind iPhones, die Fabrikate anderer E-Autos sind frühe Android-Smartphones, der E-Porsche ist Vertu. Benziner sind Nokia Symbian. Diesel ist Windows Mobile.
  • Schon in ein paar Jahren werden alle das iPhone haben wollen. Weil sich das nicht jeder leisten kann, greifen andere auf Androids zurück, die sind ja fast so gut. Symbian- und Windows-Mobile-Geräte werden technisch aufholen und trotzdem wie Bleifüße in den Schauhäusern stehen bleiben.
  • Um bei E-Autos Innovatoren zu sein, müsstet ihr die Uhr mittlerweile ein paar Jahre zurückdrehen. Wenn ihr euch jetzt eins kauft, habt ihr aber noch kurzzeitig die Chance, zur den Early Adopters zu gehören. Ihr bekommt dann noch (!) ein wenig Coolheitsbonus, werdet aber auch noch als Exoten betrachtet und müsst mit einigen Anfeindungen rechnen.
  • In zwei Jahren hat sich das aber längst relativiert. Da werden E-Autos schon weit verbreitet sein und auch die anfänglichen Zweifler werden umsteigen.
  • In drei Jahren werden sich die Manfreds und Udos als cool feiern lassen, wenn sie sich ein E-Auto zulegen, obwohl sie längst nur noch die Early oder schon Late Majority sind. Spätestens hier beginnt der Tipping-Point. E-Autos werden Alltag und sind nichts Besonderes mehr.
  • Nochmal zwei, drei Jahre später, so 2026 rum, werden mehr E-Autos als Verbrenner auf den Straßen rollen.
  • 2030 wird es fast nur noch E-Autos geben. Einige wenige werden beim Verbrenner bleiben, weil sie E-Autos als Teufelszeug ansehen, nicht überwacht werden wollen oder behaupten, keins zu brauchen.

Oder anders gesagt: Kauft euch schon jetzt eins, dann seid ihr mal früh mit dabei, habt früher Spaß und profitiert gerade noch von Umweltbonus und Mehrwertsteuersenkung.

Echt jetzt, Jürgen? Ein Plädoyer für Autos, nicht dagegen? Was ist mit der Umwelt und der Rettung der Welt?

Ja, so einfach ist das alles nicht. Klar retten wir die Welt nur mit weniger, und Fahrräder wären besser als Autos. Aber keine Weltrettung, wenn ich deswegen meinen Arbeitsplatz verliere, keine Arbeitsplätze ohne Wirtschaft. Keine Wirtschaft ohne die Autoindustrie. Und wenn Autoindustrie, dann wenigstens eine etwas sauberere Autoindustrie.

Passend dazu, der Parking Day heute direkt vor meiner Tür:

Radfahrer besetzen einen Nachmittag lang ein paar Parkplätze und machen daraus einen Park für die Bewohner. Klares Motto: Es muss nicht jede Fläche für Autos draufgehen. Wir könnten unsere Städte so viel hübscher machen. Finde ich sehr gut!

Na, was jetzt?! Neue Autos anschaffen oder weg damit? Beides geht nicht!

Doch, es geht beides! Ich sage nicht, wir sollen alles wie die Niederlande machen. (Wobei: Warum eigentlich nicht?) Aber auf jeden Fall können wir uns dort abgucken, wie Autos und Fahrräder friedlich koexistieren, alles für das Fahrrad getan wird und Autofahrer trotzdem nicht benachteiligt werden. Es geht. Und simmer mal ehrlich: Ohne Autos können wir mittelfristig nicht leben und wollen das auch irgendwo gar nicht. Die Dinger sind eine Errungenschaft, die geben wir freiwillig nicht mehr her. Dann lasst uns wenigstens halbwegs saubere Autos bauen.

Wasserstoff?!

Wäre noch besser, aber so weit sind wir noch nicht.

Neues Testgerät. Ist das noch Mittelklasse?

Ich weiß, man muss über den Käufer gehen. Der hat den Einfluss. Und wenn er nichts von dem weiß, was da abgeht, ändert er nichts…

Finde das trotzdem irgendwo pervers. Nach dem Motto: Was nehme ich denn heute mal? Eier aus Bodenhaltung mit gekürzten Schnäbeln aber ohne Kükenschreddern, oder doch lieber die aus Freilandhaltung mit Kükenschreddern aber ohne gekürzte Schnäbel.

Warum muss alles, was wir essen, so eine Sauerei sein?

Muskelkater vom Tischtennis… Hatte ich auch seit Jahren nicht. Im Übrigen würde es anscheinend doch draußen gehen:

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Argh

99: Was für eine Farce

Ich kam also nicht mehr drumrum und wollte mein Team auch nicht im Stich lassen. Also war ich heute dabei bei unserem ersten Tischtennis-Ligaspiel seit Corona vorbei ist seit Corona wieder angefangen hat seit Corona.

Von Markus in Niedersachsen weiß ich, dass dort die Hausmeister erst 30 Minuten nach einem Spielende die Halle betreten sollen, um sich vor den Aerosolen zu schützen. Die Spieler dürfen derweil vorher einfach so herein.

Der für NRW zuständige Westdeutsche Tischtennisverband legt Wert auf sein ausgeklügeltes Hygienekonzept. Etwa dass beim Seitenwechsel beide Spieler in die gleiche Richtung rotieren, dass Tische nach einem Meisterschaftsspiel (aber nicht vorher) zu desinfizieren sind, Bälle nach jedem Spiel auch. Vor allem aber dass in der Halle Masken zu tragen sind, aber nur von den Leuten in der Halle, die gerade nicht spielen. Wer spielt, nimmt die Maske natürlich ab.

Als ich heute in die Halle komme, ist das Jugendtraining gerade beendet. Alle Türen und Notausgänge sind auf, trotzdem sind dort gefühlte 28 Grad, weil der Durchzug nicht reicht, um alles zu belüften. Außerdem sind die Fenster geschlossen, weil die nur der Hausmeister mit einem Spezialschlüssel öffnen kann und der nen Riesenasi ist die Fenster für uns heute nicht geöffnet hat.

Wir haben uns teilweise ein halbes Jahr nicht gesehen (schlanker ist keiner in der Zeit geworden 😉 und begrüßen uns mit Ellenbogencheck, teilweise nicken wir uns auch nur zu, so weit alles regelkonform. Ich desinfiziere mir an dem Abend mehrmals die Hände. Vor meinem erstem Spiel bitte ich darum, dass wir den Ball einmal desinfizieren, was mein Mannschaftkamerad auch anstandslos macht. Vor meinem zweiten Spiel denke ich da nicht mehr dran. Wenn ich das richtig rekapituliere, die anderen vor und nach ihren Spielen auch nicht.

Während des Spiels kommt der dringende Hinweis von unserem Abteilungsvorsitzenden in der WhatsApp-Gruppe, dass wir bitte bitte unbedingt darauf achten sollen, die Maske zu tragen, wenn wir nicht spielen. Das Ordnungsamt käme derzeit verstärkt rum und würde das in öffentlichen Gebäuden kontrollieren.

Vorstellen musst du dir das so: Du gehst mit Maske an den Tisch, nimmst sie dort ab, rödelst dort ein, zwei Sätze herum, gehst in der Satzpause hinter die Abtrennung zu deiner Tasche (wofür du eigentlich die Maske wieder aufsetzen müsstest), trinkst dort einen Schluck, wofür du sie kurzzeitig wieder absetzen darfst, setzt sie wieder auf, gehst an den Tisch, wo die Luft noch steht, und setzt sie dort wieder ab. Macht natürlich keiner genau so, und in den Moment wo du ohne Maske vom Tisch zu deiner Tasche gehst, dürfte dich das Ordnungsamt theoretisch abkassieren.

Ich spiele gar nicht mal so schlecht an dem Abend, dafür dass ich ein halbes Jahr nicht trainieren konnte oder wollte, verliere aber trotzdem meine beiden Einzel (der Gegner hat cleverer gespielt), Doppel werden laut den Statuten ausgelassen.

Während des Spiels müssen alle Einzelspieler des Gegners ihre Personalien in einer Liste eintragen, damit man sie im Notfall benachrichtigen könnte. Adresse, Telefonnummer und so weiter können wir als Heimmannschaft dort einsehen. Jeder Gegner muss das aber ausfüllen und bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er sich mit der Einsehbarkeit seiner Daten einverstanden erklärt. Eine Möglichkeit zu widersprechen hat er nicht. Überflüssig ist das ohnehin, denn jeder Spieler wird wie immer auch mit Namen und allen Ergebnissen im Spielsystem online erfasst. Das heißt, es wird ohnehin online gespeichert, wer wann wo mit wem unterwegs war. Sollte er wegen eines Verdachtsfalls benachrichtigt werden müssen, ginge das auch über seinen Mannschaftsführer.

Das Spiel verlieren wir. Es ist mir überraschend egal, weil sich alles so surreal anfühlt. Wie soll’s jetzt ohnehin weitergehen? In zwei Wochen haben wir das nächste Meisterschaftsspiel, diesmal auswärts. Will ich noch halbwegs passabel spielen diese Saison, müsste ich trainieren und das Ganze zwei- bis dreimal die Woche durchziehen.

Gleichzeitig meldet das RKI heute für Deutschland die höchste Zahl an Neuinfektionen seit 4 Monaten, erstmals seit langem über 2.000 an einem Tag. Die Gefahr sich anzustecken, steigt mit jedem Besuch in der Halle an. Es würde mich nicht wundern, wenn sie die Saison in wenigen Wochen wieder abbrechen würden. Aber, hey, dann hätten wir wenigstens zwei bis drei Spiele für die goldene Ananas gemacht und die Herdenimmunität weiter gestärkt. Mein Nacken ist jetzt übrigens auch wieder verspannt, zum ersten Mal seit Wochen.

Nebenbei, immer dieses Gegeneinander. Klar spielt man auch um das Spaßes Willen, aber am Ende geht mit allen doch der Instinkt durch, gewinnen zu wollen. Alles Andere würde auch keinen Sinn machen. Beim E-Bike-Fahren oder dem Stand-up-Paddling neulich, die beiden neuesten Sportarten, die ich für mich entdeckt habe, gibt es so etwas wie ein Gegeneinander nicht. Du fährst raus, weil es dir gut tut, weil es Spaß macht und du in Bewegung bist. Es gibt kein Gegeneinander, du tust es nur für dich.

Zum ersten Mal seit langer Zeit kam mir der Gedanke, mich doch mal nach ein paar neuen Sportarten umzusehen. Fitnessstudio ist erstmal eh nicht mehr, und Tischtennis… hat schon lange nicht mehr so wenig Spaß gemacht wie heute.

Die PS5 kommt bald, die Xbox Series X/S auch. Jemand Bock drauf?

Eine komplett schamlose Kopie, aber tatsächlich leckerer als das Original:

Spam kann manchmal echt süß sein:

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OK

98: Viel planen vs. viel machen

In letzter Zeit bin ich chronisch müde, schlafe schlecht, hab noch nicht ganz raus, woran das liegt. Meist stelle ich mir den Wecker auf 9, haue ihn dann nochmal aus und komme erst um 10 wirklich hoch, bin dann immer noch müde trotz 9 bis 10 Stunden Schlafs und schleppe mich irgendwie so durch den Tag, wo ich abends zur Einschlafenszeit meist hellwach werde und wieder nicht schlafen kann. Grandios.

Für heute dachte ich mir auf jeden Fall, ich gönne mir mal einen Tag Pause, hab auch gestern Abend noch eine Schicht eingelegt und über die neuen Apple-Produkte geschrieben. Das Ziel: Ausschlafen, möglichst wenig machen, mal gucken, ob ich den Testbericht etwas weiter drehe, fertig.

Irgendwann wache ich dann heute Morgen auf, drehe mich nochmal um, schlafe weiter, wache einige Zeit später noch mal auf und fühle mich auch schließlich wach, stehe auf. Wie spät mag’s wohl sein? Ich gucke auf die Uhr: 0945 Uhr. Ach!

Aber richtig wach bin ich trotzdem nicht. Ich lege mich auf die Couch, beantworte ein paar E-Mails, grase meine Feeds ab und schnappe mir irgendwann zwischen Tür und Angel die Kamera, um die Fotos für den Testbericht neu aufzunehmen. Zwei Stunden später bin ich dann auch so weit, sie auf den Rechner zu übertragen.

Ich esse was, schreibe noch ein paar Mails, lese ein wenig in meinem Text herum, erledige ein paar Dinge im Backend, die zündende Idee fehlt mir noch. Irgendwann esse ich was, lege mich wieder auf die Couch, bearbeite die Bilder nebenbei und lade sie hoch, schreibe noch ein paar E-Mails. Plötzlich eine gute Idee für den Testbericht. Es ist mittlerweile 1700 Uhr und ich gehe an den Schreibtisch, formuliere den Text. Nicky meldet sich. Wir waren um 1930 zum Essen verabredet. Ob ich auch früher…? Klar. Aber, oha, jetzt muss ich mich ein wenig beeilen. Formuliere den Text fertig, füge die Bilder ein, speichere ab, fahre los.

Was für ein fauler, unproduktiver Tag! Und doch habe ich alles erledigt, was gefragt war, mehr sogar noch: den Testbericht schon fast fertig, für den ich mir eigentlich bis Donnerstag Zeit gegeben hatte. Und das obwohl oder gerade weil ich mir vorgenommen hatte, heute nichts zu tun. Verrückt irgendwie…

Das Auswärtige Amt hat Nord- und Südholland zum Risiko-Gebiet erklärt. Das heißt, die Tour, die ich vorletzte Woche beendet habe, könnte ich heute schon nicht mehr machen, ohne mich danach in Selbstisolation begeben zu müssen.

Die Einschläge kommen also langsam näher. Immer mehr neue Risikogebiete in Frankreich, Österreich, der Schweiz und eben den Niederlanden. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich auch in Deutschland wieder die Zahlen mehren. Aber hey, machen wir einfach so weiter wie gehabt, bevor wir vorausschauend was ändern, right? Spielen wir halt morgen Tischtennis in der Halle und warten wir die zwei, drei Wochen ab, bis sie die Saison wieder abpfeifen. Dann haben wir wenigstens drei, vier Spiele gemacht.

Wenn dein Handy in der Hosentasche Party feiert, selbstständig einen WhatsApp-Status abschickt, dein Reisebuddy Holger sich dazu meldet und das Kunstwerk als „Corona-Depression“ interpretiert… ?

Getting closer… Jetzt noch etwas größer…

Biggest Zumba (?) Party I’ve ever seen. Klar, bei so vielen Leuten auf einem Fleck sinkt das Lampenfieber. Ich käme mir trotzdem zu beobachtet vor:

Society’s a waste:

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Hm

97: Keine Idee für eine Überschrift

Wir nähern uns der 100. Und ich muss gestehen, ich hatte schon vergessen, die 100 wovon das eigentlich gewesen sein wird. Hab dazu nochmal Folge 1 gecheckt. Damals war noch Mai, die Serie hieß „Aventure Pieces“ und man verwendete damals erst # vor jeder Nummer, später Punkte. Ich hatte noch kein E-Bike, sondern testete gerade E-Mopeds. Und ich hatte offenbar Spaß daran, mit dem Weißabgleich meiner Smartphone-Kamera herumzuspielen. Hui, das waren Zeiten!

Warum mache ich das hier eigentlich?

Nein, keine Sorge, sind keine Selbstzweifel, aber die Sinnfrage stellt sich mir schon. Selbstmarketing ist ebenso überschätzt wie bei mir nicht mehr existent, seit ich nicht mehr bei Facebook und Twitter aktiv bin. Seitdem ist dafür innere Ruhe bei mir eingekehrt. Also warum noch den Hansel spielen und auf Rampensau machen?

Andererseits raten alle Lebensratgeber dringendst zur Pflege eines Tagebuchs. Ich mache das lieber öffentlich, weil ich das irgendwie so gewohnt bin, hier mit euch interagieren und hin und wieder einen erzählen oder ein paar Bilder posten kann. Das macht schon mehr Spaß.

Im Bonner Unverpackthaus habe ich heute Vergangenheit und Zukunft an einem Ort gesehen. So war es früher, so macht es auch heute wieder Sinn!

Und dann bin ich in die Kaffeerösterei meines Vertrauens gegangen und hab mir Kaffee in einer beschichteten Papierverpackung geben lassen, weil ich noch gar keine Kaffeedose habe. ? Nächstes Mal dann.

Wir haben die ersten Spiele verlegt, aber jetzt führt kein Weg mehr dran vorbei: Am Donnerstag ist unser erstes Spiel in der neuen TT-Saison. Und ich habe mich entschlossen mitzuspielen. Die Entscheidung fiel gestern, als die Infektionszahlen noch niedrig waren und ich die Gefahr für gering eingeschätzt habe, mir was Schlimmes zu holen. Heute meldet das RKI dann wieder 1.407 Neuinfektionen, die meisten davon in NRW, vor allem aber 12 neue Todesfälle bundesweit. Das sind deutlich mehr als neulich… Na toll. Aber jetzt habe ich zugesagt, jetzt ziehe ich’s auch durch. Es wird unser einziges Spiel im September bleiben. Vielleicht auch das einzige überhaupt…

Noch 1 Bild:

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Argh

96: Ach, schleicht’s euch!

„Halt still, nicht lachen. Nicht lachen! Okay, j …etzt. *klick*“

Oder auch: Welchen Wechsel, Frau Dörner? Von Grün zu Grün? Die Grünen sind seit 11 Jahren im Bonner Rat an der Macht, ab 2009 zusammen mit der CDU, seit 2014 zusammen mit CDU und FDP. Liest man sich eine alte Pressemeldung über die Zustimmung der Grünen zum Koalitionsvertrag 2014 durch, so wird es nochmal interessanter. Darin heißt es:

„Der Masterplans (sic!) Klimaschutz, den wir in der Koalition mit der CDU initiiert haben wird nun auch in der Jamaika-Koalition unverändert umgesetzt“, sagte Frau [Brigitta] Poppe.“

Masterplan Klimaschutz? Was genau habt ihr davon umgesetzt? Ist es nicht genau das vermeintliche Fehlen eines solchen, den ihr dem OB gerade vorwerft, mit dessen Partei ihr zusammen an der Macht wart?

Oder auch:

„Die GRÜNEN, so ist es im Vertrag festgehalten sind auch in Zukunft ohne Wenn und Aber gegen das Festspielhaus…“

Heißt, ihr habt die Misere um die Renovierung der Beethovenhalle mitverantwortet, die am Ende wohl fast 200 Millionen Euro schwer werden wird.

Ja, und du, lieber OB bist nix besser…

Kommst ausgerechnet jetzt mit „Verantwortung und Sicherheit“, also dem Motto: Ich stehe mit dem Rücken zur Wand, deswegen beschwöre ich nochmal schnell die Angst herauf und geb den starken Mann, denn das kann die Dörner ja von Haus aus nicht sein.

Dabei sind Bonn und die Region laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2019 sicherer geworden. Die Polizei sorgt am Rheinufer schon vermehrt für Zucht und Ordnung, wo die Jugendlichen gerade nach sechs Monaten Corona-Beschränkungen durchdrehen. Wenn die Cops nicht gerade meinen unbescholtenen Kumpel für nichts und wieder nichts zum Drogentest mit auf die Wache nehmen. Aus Langeweile?

Und „Verantwortung“? Jetzt, wo keiner mehr Angst hat vor Corona noch einmal daran erinnern, wie toll du die Krise gemeistert hast? Motto: Kommt schon, so schlecht war ich gar nicht!

Argh!

Geht mir weg! Alle beide! Und noch einmal die Bitte: Können wir bitte etwas Besseres erfinden als Demokratie und Föderalismus? Es nervt höllisch, und es wird nicht besser.

Dann lieber noch ein paar Fotos von der schönen Abendsonne:

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OK

95: Election Day

Linksgrünversiffter Stadtteil galore. 🙂 <3

Nachdem ich mir die Debatten und Positionen der Kandidaten in den letzten Tagen noch einmal genau angeschaut habe, muss ich es noch einmal sagen: Democracy is a bitch. Ich mag den Dude, den wir da hatten. Als er vor fünf Jahren antrat und sich in Interviews präsentierte, da war ich angenehm überrascht. Wirkte klug, kompetent, in sich ruhend und brachte Spezialwissen in der Verwaltung mit. Konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Sahen auch die Bonner so und gaben ihm knapp über 50%. (Womit sie auch die SPD abstraften, die sich in den Amtszeiten davor wirklich nicht mit Ruhm bekleckert hatte).

Fünf Jahre später steht derselbe Mann in der Kritik für all das, was er nicht gemacht hat. Dafür dass Visionen fehlten, nichts wirklich vorangehe, Ziele nicht erreicht wurden, eine Millionensumme an einen Investor vertendelt. Und jetzt steht er da, schon nicht mehr ganz so sehr in sich selbst ruhend und sagt: Nun ja, ich würde ja gerne. Aber nicht alles ist so einfach möglich, vieles wurde im Rat blockiert, einiges hängt von Landes- oder Bundesgeldern ab oder wir warten noch auf Rückmeldungen vom Landkreis, der uns umschließt, um mit dem was zusammen zu erarbeiten.

Und du denkst dir: Der Mann hat eigentlich die Chance verdient, das zu Ende zu bringen, was er auf den Weg gebracht hat. Er musste die Versäumnisse seiner Vorgänger aufräumen, viele Früchte erst sähen, die er jetzt noch nicht ernten konnten. Paar Dinge gehen aber auch auf seine Kappe, ganz klar. Gleichzeitig steht da eine Gegenkandidatin mit Visionen, die der Amtsinhaber kaum noch hat, weil er weiß, dass er die eh nicht durchgesetzt bekäme. Wählst du statt dessen sie, sind die Bemühungen des Amtsinhabers dahin und sie wird ein paar Jahre brauchen, sich erst einmal in das komplexe Geschehen einzuarbeiten, kann bis dahin schon viele Fehler machen, und um ihre Visionen umzusetzen, wird sie kaum Gelegenheit haben.

Wem also jetzt die Stimme geben?

Sagen wir’s so, die Ergebnisse liegen ja jetzt vor: Der Amtsinhaber fiel auf ca. 35 Prozent zurück, die Herausforderin kommt auf etwa 27. Es wird zur Stichwahl zwischen den beiden kommen und es könnte wirklich eng werden. Also was wählen? Die verheißungsvolle aber ungewisse Zukunft oder erstmal den erfolgreichen Abschluss der Gegenwart?

Ich bekomme wieder ein People Deficit. Jemand eine Idee, was man in der kalten Jahreszeit trotz Corona machen kann, um neue Leute kennenzulernen?

Moria chillt: