Kategorien
Right

Dazugehören

Ich wohne seit 20 Jahren im Rheinland, und wenn ich es genau nehme, habe ich seit 20 Jahren das Gefühl, nicht wirklich dazu zu gehören. Ich bin geduldet, toleriert, aber richtig „drin“ in den Kreisen bin ich nicht und war ich noch nie. Da ist und bleibt etwas, was mich von den Rheinländern nicht nur unterscheidet, sondern distanziert.

Das gilt nicht für alle Lebensbereiche. Und, versteht mich nicht falsch: Ich liebe die Rheinländer, ihre freundliche, manchmal auch schnodderige Art. Und es gibt definitiv schlechtere Orte auf der Welt, um nicht dazu zu gehören. Hier reden die Leute trotzdem mit einem und trinken ein Kölsch mit dir. Aber wenn ich mal genau schaue, sind fast alle Freundschaften, die ich hier habe, mit Menschen, die ebenfalls zugezogen oder zumindest keine Kinder „echter“ Rheinländer sind.

Das Gefühl, irgendwo gut hinzupassen, hatte ich die letzte Woche in Berlin im Gleimviertel, wo ich für eine Woche mit Britta die Wohnungen getauscht habe. Kann nicht genau sagen wieso, aber irgendwie habe ich mich da wohl gefühlt, irgendwie gedacht, dass ich da ziemlich gut reinpasse, und auch von den anderen das Gefühl gehabt, dass sie mich als einen von ihnen akzepzieren.

Kennt ihr dieses Gefühl auch? Passt ihr irgendwo rein?

Fynn Kliemann hat die Schlacht gegen das ZDF Magazin Royale wohl verloren. Wenn man in Zeiten großer Knappheit, 2020, ankündigt, Masken nur in Serbien und Portugal herzustellen, um sie schnell unter das Volk zu bringen, ohne sich daran zu bereichern, und dann am Ende doch an Maskendeals aus Bangladesch und Vietnam beteiligt ist, wo wohl ein Millionenprofit raus sprang. Dann ist das nicht cool und muss aufgedeckt werden.

Was ich mich dann aber frage, ist, warum das ZDF Magazin Royale dann die ganze Person Fynn Kliemann und alles, was er macht, durch den Kakao zieht. Hätte man es nicht bei dem kritikwürdigen Deal belassen können? Wieso muss man so persönlich werden?

Auf dem Bonner Barcamp 2022 gewesen und an einem Random Porträt-Workshop teilgenommen. Ziehe nach wie vor meinen Hut vor meiner Foto-Partnerin für dieses tolle Porträt von mir!

Ich selbst habe „nur“ ein brauchbares Foto von einem Performance-Künstler gemacht. Weiß gerade gar nicht mehr, wie der hieß, aber das finde ich raus. Er meinte, er wäre wohl ziemlich beliebt. 🙂 Dufter Kerl auf jeden Fall!

Daily sort-out. Auch wenn es schöne Erinnerungen sind, ich kann Singapur langsam nicht mehr sehen. 🙂

Kategorien
OK

All by yourself

Was immer ich gerade an Büchern lese oder mit welchen Menschen ich gerade spreche, die Botschaft ist immer dieselbe: Du brauchst niemanden, um nicht allein zu sein. Wenn du dir selbst genug bist, bist du niemals einsam.

Das ist Pro-Level-Shit. Also klar ist sicher jedem von uns: Besser alleine als in schlechter Gesellschaft. Nimm zum Beispiel ein Familienfest, auf das du gar nicht gehen willst und auf dem du niemanden zum Reden hast. Dann doch lieber den ganzen Tag alleine auf der Couch.

Heute an meinem letzten Abend in Berlin war ich alleine unterwegs. Ich hatte ein Buch zum lesen, ich hatte ein neues Handy, an dem ich noch viel ausprobieren wollte, und meine einzigen Gesprächspartner waren jeweils die Kellner und andere Kneipengäste, mit denen ich kaum mehr als ein paar Worte gewechselt habe. Das hat mir für den Abend aber tatsächlich gereicht. Alle paar Tage hätte ich gerne mal jemanden für einen Austausch und tiefer gehende Gespräche. Das ist alles andere als leicht zu finden.

Und dann wiederum… je besser ich mich selbst kennen und akzeptieren lerne, desto weniger schert es mich, was andere von mir denken. Und desto weniger Scheu habe ich davor, mit wildfremden Menschen zum Beispiel im gleichen Lokal ein Gespräch anzufangen, einfach mal zu fragen, ob ich mich dazu setzen kann. Und dann irgendwie ein tief gehendes Gespräch vom Zaun zu brechen. Wenn ich nicht gerade jemandes Date dadurch störte, hätte ja niemand einen Nachteil dadurch.

Das sind beides zwei verwandte Superkräfte, die ich gerne noch hätte: mir selbst genug sein und mit Wildfremden ins Gespräch kommen, weil wir ja alle nur Menschen und damit irgendwie eins sind. Klingt banal, ist es aber nicht. Wenn ich die Kräfte noch habe, traue ich mir auch eine Weltreise zu.

Es ist erstaunlich, wie schnell eine Woche vergehen kann. Okay, ich hatte nur gutes Wetter. Okay, ich bin hier in einer großen Stadt mit sehr vielen neuen Impulsen und sehr vielen schönen, netten, jungen Menschen. Aber, wow, dafür, dass ich – wie vor jeder Reise – erst dachte, „was soll ich da eigentlich?“, hat das verdammt viel Spaß gemacht. Und ich hab eigentlich „meinen“ Kiez Prenzlauer Berg in der Zeit so gut wie nie verlassen. Ich glaube, in Berlin könnte man es gut und gerne ein Jahr aushalten, ohne dass einem auch nur für eine Sekunde langweilig würde.

Video (und ich muss jetzt schon sagen, die Kamera wird noch eine Herausforderung, die hat abends ganz schön Potenzial):

Daily sort-out, yes, it sometimes rains in southern Singapura:

Kategorien
Right

Tuesday

Bäm, there it is. Es ist das Samsung Galaxy A53 geworden:

Und ich töne im Laden noch rum: „ich werd mir das online kaufen, ich bin nur zum Showroomen hier“. Kam mit dem Typen neben mir ins Gespräch, der mich frage, welches Smartphone er sich kaufen solle. Konnte ich ihm auch nicht so direkt sagen…

Nach dem Showroomen bin ich aus dem Laden raus und hab nachrecherchiert, wo es das Ding günstiger gibt und ich es gut online bestellen kann. Antwort: Günstiger vielleicht, aber dauert dann ewig, bis es kommt, gibt’s dann nur in Schwarz (bäh!) oder ist dann nur die italienische Version. Äh, nee. Amazon ist auch nicht mehr das, was es mal war. Also kleinlaut zurück in den Mädchenmarkt und das Dingen für ein paar mehr Euro vor Ort direkt gekauft. Und da es kein Online-Kauf ist und ein Umtausch in Berlin was schwierig ist, wenn ich in Bonn bin, gibt es jetzt wohl kein Zurück mehr. Joy sparkt es ja, hoffe, es macht auch irgendwie glücklich.

Wollte heute Abend Badreesh vom Speed Friending treffen, aber sein Mitbewohner hat sich Corona eingefangen und dann hat er sich vorsorglich lieber selbst isoliert. Schade. Berlin ist ja toll und alles, aber wo lernt man als Solopreneur Leute kennen?

Lese jetzt „Single on Purpose“ von John „The Angry Therapist“ Kim. Das Buch beginnt direkt mit einer Tirade, warum, wenn du dich einsam fühlst und dich nach einer Beziehung sehnst, eine Beziehung das letzte ist, wonach du in dem Moment suchen solltest. Welche Träume Menschen aufgeben, nur um in einer Beziehung zu sein, und direkt die Frage, was eigentlich so schlimm daran wäre, wenn du die Eine niemals finden wirst:

„Take a deep breath and ask yourself: What if you never find a partner? Did your heart stop? (…) This giant what-if you keep asking yourself is preventing you from truly living. Instead, you are waiting around for something to happen to you and that waiting produces the feeling of loneliness. But it’s actually not loneliness you’re struggling with. At the core, it’s the deep belief that you will always be alone. It’s hopelessness.“

Der Mann schreibt mehr Wahrheiten in einem Satz als manche in ganzen Büchern. Ich glaube, das war kein ganz schlechter Kauf. 🙂

Erwähnte ich bereits, dass es hier hübsch ist? Ach so, ja, tat ich.

Borschtsch ukrainischer Art in einem russischen Restaurant. So geht Völkerverständigung:

Tenet: Hat mir richtig gut gefallen. Toller Schauspieler, beißende Spannung, imposante Action, kluge Geschichte, Zeitreisen. Kann die schlechten Kritiken nicht ganz nachvollziehen. Was wollt ihr denn noch?

Daily sort-out, you guessed right, still Singapore. Bilder und Videos der Ex zu sehen, macht schon wehmütig. Da kann John Kim sagen, was er will… ?

Kategorien
Yeah

Prenzlauer Berg

Ich mag das hier. Und hab gerade zu meiner Überraschung festgestellt, dass ich schon 5 Tage hier bin und es bald wieder zurückgeht. In meiner unmittelbaren Umgebung, dem Gleimviertel, gibt es:

  • Einen Sportpark mit Tartanbahn
  • Einen Drittliga-Fußballverein (Viktoria Berlin)
  • Den Mauerpark mit Action quasi rund um die Uhr
  • Zahlreiche Spätis, Schankräume, Cafés, Restaurants
  • Ein paar zu viele vietnamesische Restaurants höchstens. Gefühlt jedes zweite Restaurant hier ist vietnamesisch.
  • Hab deswegen gestern bei einem Indonesier gegessen und das war sehr lecker.
  • Viele Hipster, viele freakige Typen, sehr viele Normalos
  • Und insgesamt einfach viele nette Menschen

Praktisch täglich warte ich darauf, dass mich einer auf der Straße komisch anschaut oder gar blöd von der Seite anmacht. Für was auch immer, vielleicht dass ich nicht hip genug aussehe. Aber es ist bisher noch nicht passiert. Ich werde sogar hin und wieder angelächelt, was mir in Bonn nie passiert.

Trotzdem habe ich mittlerweile nach fünf Tagen das Gefühl, hier im Kiez (der sich ungefähr von der Ringbahn im Norden bis runter zum Alex erstreckt) alles gesehen zu haben. So schnell kann das gehen.

Wenn ich jetzt noch paar Leute kennen würde und Britta die Wohnung nicht mehr zwingend bräuchte, könnte ich auch direkt hier bleiben. 🙂

Habe beschlossen, mir ein Übergangs-Smartphone zu kaufen. Die aktuellen iPhones gefallen mir zu wenig, als dass ich dafür 1.000+ Euro ausgeben würde, außerdem gibt es ja bald schon wieder neue. Und auch die aktuell getesteten Samsungs und Xiaomis ließen zu viel Luft nach oben. Ich mag das Google Pixel 6, aber das ist mir zu viel Google. Ergo: ein Ding kaufen, das mich eine Weile begleitet, bis mich irgendwas wirklich umhaut. Ansprüche an das Gerät:

  • Gute Frontkamera mit 4K-Aufllösung, weil ich damit vloggen möchte
  • Android 12, möglichst mit Update-Garantie
  • Ein Akku, der was durchhält
  • OLED-Display, um damit Bücher zu lesen
  • Schnelllademodus
  • Und wenn es dann noch irgendwie Joy sparkt…

Tja, und ich wette, darauf wärt ihr in 20 Jahren nicht gekommen. Vorhin im Mädchenmarkt ausprobiert, für tauglich befunden (außer dem Schnelllademodus) und was dann sogar ein wenig Joy gesparkt hat: das Samsung A33 in weiß. Ja, im Ernst. Ja, ich bin noch bei Trost.

Kostet knapp unter 400 Euro, bekäme Updates, dürfte seinen Zweck erfüllen, sieht toll aus und sparkt durchaus ein wenig Joy.

Wobei, vielleicht wird’s doch noch das A53. Das sieht fast genauso aus, kostet fast das gleiche, kann aber noch bisschen mehr. ? Ich schlafe jetzt nochmal drüber.

Wir schreiben das Jahr 2022 und noch immer gibt es keine sorgenfreie Möglichkeit, um Dateien von einem Android-Phone kabellos zu einem Mac zu übertragen. Vorhin habe ich tatsächlich ein paar Bilder via Bluetooth vom S22 Ultra zum MacBook rübergeschoben, weil das MacBook Wifi direct nicht erlaubt. Bilder gingen auch recht flott rüber, das 200 MB große Video brauchte so 20 Minuten…

Mein Soundtrack für die aktuelle Berlin-Woche. Ich höre den Song rauf und runter und weiß gar nicht mal, wo der plötzlich wieder herkam, nur dass er plötzlich da war und mir immer besser gefällt, je öfter ich ihn höre:

Daily sort-out, immer noch und wohl für immer Singapur…

Kategorien
Ui

Speed Friending

Unter fast vier Millionen Einwohnern ein paar Menschen kennenlernen. Ich bin zwar nur eine Woche in Berlin, aber ich könnte mir gut vorstellen hierhin auszuwandern ich dachte, ich kann die Anonymität ja mal dafür nutzen, ein paar Ängste abzubauen und mal zu sehen, wie schlecht ich wirklich darin bin, wildfremde Menschen kennenzulernen und ob sich da noch was verbessern lässt. Also auf zum Meetup „Speed Friending“ in Berlin.

  • Vor dem Treffen war ich ziemlich aufgeregt und wollte auch schon eigentlich gar nicht mehr, weil muss ja auch nicht zwingend. Aber man hat ja gelernt, mit dem Schmerz durch Dinge zu gehen, statt ihn zu betäuben.
  • A propos: Mit einem Bier in der Hand geht das alles viel einfacher, dachte ich. Praktisch, dass das Meetup in einer Craftbeerbar stattfand.
  • Gleich beim Bestellen vorab lernte ich einen anderen Teilnehmer des Meetups kennen, einen Inder, der sich auch gerade eins holen wollte. And needless to say, dass ich mich direkt aufdrängte und er derjenige war, mit dem ich mich am Ende mit am besten verstanden habe. Cos it came naturally.
  • Dann allerdings auch mit der Veranstalterin, mit der man gut reden konnte, die aber nach der Hälfte der Veranstaltung auch irgendwie verschwunden war. Es würde mich gar nicht wundern, wenn mit einem der Teilnehmer. Denn nach und nach wurden wir immer weniger.
  • Die ersten Übungen bestanden darin, 1:30 Minute mit einer:m Wildfremden Smalltalk zu halten. Ich unterhielt mich mit einem weiteren Inder, einem Italiener, einer Amerikanerin, einem Deutschen, einer Aserbaidschanin – und holla, die Waldfee, war das anstrengend!
  • Ich glaube dennoch, dass ich das für meine Verhältnisse ganz gut hinbekommen habe. Be interested, not interesting. Meistens haben die anderen mich zuerst was gefragt. Ich habe dann kurz gesagt, was ich so in Berlin und überhaupt mache, noch 50 Prozent obendrauf geschlagen, dann aber meistens die Fragen gestellt. Richtig deep ging das nicht, aber unangenehme Stillen kamen auch keine auf.
  • Als dann die erste Pause kam, war ich aber auch nicht unglücklich. Hatte dann ein wenig One-on-One-Talk mit Alessandro aus Italien. Nett, zuvorkommend, aufgeschlossen und – natürlich – auch irgendwie italienisch.
  • Nach der Pause hatte die Organisatorin den Ablauf dann aufgegeben und alle an drei Tische gesetzt, wo sich das ganze verselbständigte.
  • Zwei Typen an meinem Tisch waren ziemlich passiv und wollten sich von sich aus nicht in Gespräche integrieren. Weil ich das an schlechten Tagen von mir selbst kenne, habe ich versucht, sie dazu zu holen. Ich glaube, das hat auch funktioniert, aber danken tut einem das keiner. Sie werden mich direkt danach vergessen haben.
  • Die Amerikanerin sagte, sie wolle nie mehr nach Amerika zurück, sie hielte es nicht für ganz ausgeschlossen, dass ein Bürgerkrieg nahe, sie wäre ziemlich sicher, dass Trump oder andere ultrarechte Republikaner 2024 wieder an die Macht kämen und sie wüsste allgemein nicht, wie es mit der Welt jetzt weitergehen solle. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie das sagte. 🙁
  • Um sie zu trösten, sagte ich, dass die Situation gerade zwar verdammt schwierig wäre, dass ich mir aber ziemlich sicher wäre, dass Amerika nochmal die Kurve kriege, weil die Welt ein starkes Amerika brauche und dass sie die Hoffnung nicht aufgeben solle.
  • Und ja, das glaube ich insgeheim sogar wirklich.
  • Mit wem ich mich gut unterhalten hatte, der hat sich auch herzlich und persönlich von mir verabschiedet. Fand ich nett! Ist gar nicht mal selbstverständlich heutzutage.
  • Kontakte ausgetauscht habe ich letztendlich mit einem Simbabwer (toller Kerl!), dem Inder, dem Italiener und einem Engländer.
  • Der Engländer sagte, er würde morgen mit paar Leuten in einen Biergarten gehen und mir Bescheid geben. Bin gespannt, aber glaube ehrlich gesagt nicht daran, nochmal was von ihm zu hören.
  • Ich glaube, insgesamt war das alles trotzdem ein cooler Abend.
  • Das Craftbeer war verdammt lecker, vor allem das NEIPA („Protokoll Berlin“).
Kategorien
Yeah

Berlin

Ach, eigentlich habe ich Berlin immer schon gemocht..

Kategorien
:)

Flirten

Ich hab das nie so wirklich gelernt und kann das auch gar nicht so gut. Aber dann fiel mir neulich auf, dass ich das eigentlich mal zu meinem Skillset hinzufügen sollte, wenn ich doch noch die Eine finden möchte. So watch me (embarrass myself)!

Nein, aber im Ernst. Flirten hat viel mit Reden und Kommunikation zu tun und damit habe ich es ja nicht so. 😉 Es gibt da schon einiges zu lernen. Ganze Ratgeber, Foren und Podcasts. Einige davon sind ganz schön negativ. Das würde ich so nicht unbedingt machen wollen. Aber es stimmt schon: das Ganze folgt bestimmten Spielregeln, die es sich zu kennen lohnt. Dann sollte am Ende keiner einen Nachteil dadurch haben. Das wäre doch toll.

Daily sort-out, Singapur Dezember 2021:

Kategorien
Yeah

Boris

Sieht etwas anders aus, aber ist genau so nett, wie ich es mir vorgestellt hätte. 🙂 Ich habe ihm Bonn gezeigt, das, was von der Kirschblüte noch übrig ist (nicht mehr viel) und ein paar der Orte, über die ich immer mal wieder blogge, wie die Ampel, über die ich neulich bei Rot gegangen bin. 😉 Na gut, nur, weil wir zufällig daran vorbeikamen. Und natürlich haben wir auch ein Bier auf dem Frankenbadplatz getrunken. Was man Menschen halt so zeigt, die man bisher nur aus dem Internet kannte. Boris = prima Typ, ähnliche Wellenlänge, wie auch schon hier im Blog! Hat mich sehr gefreut, dich jetzt auch mal live kennenzulernen!

Ladies and gentleman, we have ourselves a new Induktionskochfeld!

Und sogar selbst angeschlossen, auch wenn man das ja eigentlich nicht soll… Aber, come on. Sicherungen raus, Phasenprüfer drüber, vier alte Kabel raus, vier neue Kabel rein, Sicherungen wieder rein. That’s all. Sogar der Elektriker, der letzte Woche da war, meinte: „das können Sie auch eigentlich selbst“ und hat mir erklärt, wie es geht. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis da was durchbrennt. Aber eigentlich sollte ich sauber gearbeitet haben.

Musk kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar… Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wann ich so etwas schon einmal erlebt hätte. Also, klar, Mark Zuckerberg wollte WhatsApp, und deswegen hat sein Unternehmen Facebook das Unternehmen WhatsApp gekauft. Ex-Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte Nokia so weit runterwirtschaften lassen, dass Microsoft die Finnen recht preiswert übernehmen konnte. Aber dass eine Einzelperson ein ganzes Unternehmen übernimmt, das hab ich meines Wissens noch nicht gesehen.

Okay, stimmt gar nicht. Jeff Bezos wollte die Washington Post und hat sie sich dann selbst gekauft. Auch US-Sportmannschaften gehören nicht selten Einzelpersonen, die LA Clippers etwa dem oben bereits genannten Steve Ballmer. Trotzdem: verrückte Zeiten!

Daily sort-out, Singapur, Dezember 2021:

Jaja!

Meine Jogging-Stecke vor Ort. Ja, for real!

Seit gerade eben Kratzen im Hals, Nase zu, meine Wangen seltsam heiß. Bin vielleicht doch nicht unverwundbar… ??

Mal sehen, was Schlaf davon noch abwenden kann. Gute Nacht!

Kategorien
Right

Suche nach dem Sweet Spot

Meine Tage sind derzeit sehr vollgepackt. Ich erwähnte das vor einigen Tagen schon. Dinge, die ich täglich tue (von 1 Tag am Wochenende teilweise abgesehen):

  • Meditieren direkt nach dem Aufstehen
  • Ein paar Minuten auf der Ukulele klimpern
  • Niederländisch-Vokabeln wiederholen (neue hinzuzufügen schaffe ich gerade gar nicht)
  • Mindestens 250 Bilder aussortieren
  • Mindestens 5 Seiten in einem Buch lesen
  • Ein Kapitel für meinen Reiseführer schreiben
  • Sport und/oder 10.000 Schritte gehen
  • Bloggen
  • Arbeiten 🙂

Was ich zusätzlich noch gerne würde, aber oft genug vergesse:

  • Einfaches Training für meine Oberschenkelmuskulatur
  • Planking für 2x 1 Minute zur Stärkung der Bauchmuskeln

Hier suche ich immer noch nach dem Sweet Spot, also den Punkt, wo sich das alles so einbetten lässt, dass es mir Spaß macht und keinen Stress verursacht. An den meisten Tagen gelingt mir das wunderbar, manchmal ist es einfach zu viel. Ist ja auch eine Menge Zeugs. 🙂

Mein Induktionskochfeld in der Küche war kaputt. 2 Monate lang habe ich das Reparierenlassen vor mir hergeschoben, meine Liebe für den Backofen und den Toaster dabei neu aufflammen lassen. ? Mit Hilfe anderer Menschen habe ich dann für heute endlich einen Techniker bestellt, der dann auch kam und mal richtig klasse war. Stellte aber auch fest: Das Ding ist hin, Ersatzteil kostet 300 Euro, ein neues Induktionsfeld ähnlicher Qualität: 170 Euro. Ich hab wenig Zeit, am Mittwoch fahre ich nach Berlin; Britta kommt derweil rüber und wir tauschen Wohnungen. Bis dahin sollte das erledigt sein. Auf Amazon gegangen, das Induktionsfeld bestellt, das „Amazon’s Choice“ war, eine 4,4/5 im Schnitt hatte und am besten aussah. ??‍♂️

Klassischer Schnellschuss. Aber ich glaube, ich werde das nicht einmal bereuen, weil ich gar nicht so oft koche und von einem Kochfeld nicht viel erwarte. Das alte was so mittelmäßig, aber hat eigentlich alles getan, was es sollte. Wenn das neue das auch kann, dann bin ich zufrieden.

Tischtennis: Heute mit zwei angehenden Bezirksligaspielern trainiert. Stundenlang Topspins und Angriff trainiert. Richtig gute Ergebnisse dabei erzielt. Und dann in den anschließenden Spielen machen mich beide mit ihren Aufschlägen und Finten platt. Ich bin nicht einmal zum Angreifen gekommen. ?

Daily sort-out, Singapur, immer noch November 2021:

Kategorien
Right

Diese Tage

Dieser Tage ändert sich viel. Die meisten Menschen, die ich kenne, sind irgendwie in Aufruhr. Nichts bleibt gleich, jeder verändert sich oder will sich zumindest verändern. Der eine oder andere ist auch gezwungen sich zu verändern. Bald werden wir es vermutlich ohnehin alle sein.

Wenn sich Dinge stark verändern – ich weiß nicht, wie es euch geht – aber ich halte mich dann an Personen fest. Freunde, Bekannte, bei denen ich irgendwie weiß, wie ich dran bin. Wenn die sich auch verändern… wird es schwierig. Aber kaum jemand ändert sich so sehr, dass er danach jemand völlig anderes ist, politisch anders denkt oder plötzlich andere Dinge thematisiert. Aber auch das kommt vor.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Es sind gute Tage derzeit. Viel Veränderung tat Not. Manchmal hätte ich mir sogar noch etwas mehr Veränderung gewünscht. Jetzt am Ende bin ich ganz zufrieden mit der gemächlichen Veränderung und dass sie stattfindet. Ich glaube, in einem Jahr wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Und ich hoffe, dass wir das auf positive Weise so sehen können.

Daily sort-out, Singapore (for weeks to come):