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Im Rhein

Ich war heute im Rhein spazieren. Ja, richtig gelesen, im Rhein. Seit rund einem halben Jahr begnügt sich Deutschlands größter Strom mit kaum mehr als der Hälfte seines eigentlichen Bettes. Du kannst problemlos einige hundert Meter im eigentlichen Flussbett spazieren gehen.

Einige Leute haben dort mit Steinen feste Plätze angelegt und auch Lagerfeuerstellen erschaffen. Es blühen Blumen dort:

Viele Naherholungstouristen genießen die Ruhe da unten. Angler – ja, was fangen die da eigentlich noch an Fischen?

Ja, sicher, das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Aber was ist eigentlich, wenn das jetzt das neue Normal ist. Der Rhein ist noch schiffbar, es könnte alles schlimmer sein. Aber wenn Deutschland langsam austrocknet – und danach sieht es aus – ja, wo sollen wir dann eigentlich alle noch hinziehen, wo es dann noch Wasser gibt und noch bewohnbar ist?

Dahmer (Netflix) ist super! Die Macher haben die Geschichte um den ruhigen Serienkiller Jeff Dahmer stark aufbereitet und aus allen Perspektiven erzählt. Die Sicht des Täters, seiner Angehörigen, der Opfer und wiederum deren Angehörigen.

Und die Geschichte hat einfach so viele Unglaublichkeiten. Wie die Nachbarin einen von Dahmers Morden durch die Lüftungsanlage hört, zum wiederholten Male 911 wählt, aber die Polizei einfach nicht kommen will. Wie Polizisten einen von Dahmer fliehenden 14-jährigen Jungen zurück in dessen „Obhut“ bringt. Wie dessen Vater später von Polizisten regelmäßig am Telefon schikaniert wird. Wie die Polizei im ganzen Fall überhaupt komplett versagt hat, weil Dahmer sich hauptsächlich schwule People of Color als Opfer ausgesucht hat, für die sich die Polizei nicht interessierte. Wie Dahmer im Gefängnis Fanpost bekommt und sich am Ende noch taufen lässt, damit seine Sünden „weggewaschen“ werden, während die Kirche für die Opfer keinen Trost bereithält.

Das Ganze mit durchgehend tollen Schauspielern – allen voran Evan Peters – fesselnd und sehr kurzweilig erzählt. Can recommend!

Fast 6 Wochen schleppe ich die Scheißbronchitis jetzt mit mir rum. Und abgesehen davon, dass es mir mental erstaunlich gut geht (meine besten Freunde sind weggezogen, mir fehlt die Perspektive, ich kann mich nicht bewegen, es ist Krieg, alles wird teurer, wir heizen das Klima eher noch mehr an -> mir geht es super 🤷🏻‍♂️), sind die Folgen fatal. Ich habe mehrere Kilos zugenommen (hab mich noch nicht auf die Waage getraut, aber ich kann es auch an meinem Bauch ablesen), kaum noch Fitness, bekomme langsam Rücken, will mich bewegen, darf nicht…

Ich kann nicht mehr tun, als einen Post-Bronchitis-Sportplan zu entwickeln, der immerhin etwas nachhaltiger wäre als zuletzt. Man hat ja viel nachgedacht und ist jetzt auch in einem gewissen Alter. Ich muss weg von diesem Brute-Force, hin zu: mehr Köpfchen. Heißt auch: Mehr Theorie pauken (klingt trocken, aber im Falle von TT sind es hauptsächlich spannende YouTube-Videos) und sich mal ernsthaft mit HIIT beschäftigen. Ich mach mal…

Guy has a point:

Also, mal abgehen davon, dass das ganz plumpe Eigenwerbung ist, komme ich über das mit der „tägliche[n] Kunst Dosis“ nicht hinweg. Tägliche Dosis Kunst, täglich Kunst Dosis. Tägliche Kunst Dosis. Jach! Er hat’s geschafft, dass mein Gehirn draufrum kaut. Und wenn das sein Ziel war, dann ist es ja schon Kunst. 🤔🤷🏻‍♂️

Jeder Film auf Apple TV+ ist irgendwie gleich. Alleinerziehendes Elternteil kommt zurück in die Heimat, muss sich der Vergangenheit stellen, hat keine Bezugsperson außer früherem besten Freund, blablabla. Könnte trotzdem immer wieder einschalten und werde ich hier wohl auch. 😅

Es gibt Belgizismen, wie „anbefohlen“ oder „Fritüre“. Nice!

Ohne Worte:

Mirel Wagner: What Love Looks Like (2014):

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Zufluchtsort

Sehe ich das richtig, dass Deutschland eigentlich das letzte Land dieser Größe ist, in der Demokratie noch funktioniert? Das nicht völlig gespalten ist, wie die USA, das nicht droht, zu einer Diktatur zu werden, wie es in Türkei und Russland schon passiert ist, oder in der Rechtspopulisten an der Macht waren oder sind wie in Italien, Schweden, wieder den USA, Ungarn, Brasilien, Japan, bald vielleicht auch Frankreich…

Der Demokratie geht es nicht besonders gut, dieser Tage, aber hier funktioniert sie noch. Könnte Deutschland dann nicht eigentlich all in gehen und zur Zufluchts-Demokratie werden. Also das, was die USA einmal waren? Ein Land, das sich Menschenrechte nicht nur auf die Fahnen schreibt, sondern auch handelt, schneller handelt, und nicht etwa frühere Helfer in Afghanistan den Taliban überlässt, sondern sie dort rausholt. Ein Land, das klarer und deutlicher anspricht, wenn anderswo die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, selbst wenn das Nachteile mit sich bringt. Ein Land, das zur dauerhaften Zuflucht für politisch Verfolgte werden könnte, in der gut ausgebildete Fachkräfte dauerhaft bleiben könnten, selbst wenn es mit der Sprache schwierig ist. Ja, ich weiß, wird teilweise schon gemacht. Aber es ginge noch mehr, deutlich konsequenter und vor allem: schneller. Würde ich mir wünschen.

Buch: Gestern 2 Infokästen, heute 4 Infokästen, morgen vielleicht nochmal 3, dann wäre das meiste geschafft.

Ganz schön was los neuerdings vor dem Namenlos und dem Bla in Bonn. Die Ecke scheint zu alten Zeiten zurück zu finden:

Manchmal wundert man sich über sich selbst und die eigene Ignoranz. Zum Beispiel, dass es einen überrascht, wenn man Dinge besser kann, die man mehrmals am Tag übt, statt nur einmal. Selbst wenn man nur kurze Pausen zwischendurch macht. Eigentlich ja logisch, trotzdem habe ich das jahrelang mit nichts praktiziert.

Zum Beispiel das vermaledeite D auf der Ukulele. Drei Seiten auf demselben Bund gleichzeitig greifen. Das ist auch ohne Wurstfinger akrobatische Schwerarbeit…

Gelang mir aber immerhin beim vierten Versuch heute ein paar Mal, und ich konnte Strophe (warum nach der Rechtschreibreform eigentlich nicht „Strofe“?) und Refrain von „Every Single Night“ von The Harmaleighs nachspielen. Was übrigens Lied des Tages ist (hatte ich das hier noch gar nicht?!). Enjoy:

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Alright!

Als Journalist rate ich dir

… weniger Nachrichten zu lesen, keine News-Apps zu nutzen, Neuigkeiten zu verpassen, Google Discover oder Nachrichten-Widgets auf der Browser-Startseite nicht einzuschalten und die Breaking-News-App zu deinstallieren. Spätestens nach einer Woche wirst du dann eine deutliche Verbesserung deiner Gemütslage feststellen. Wenn dir langweilig ist und du das Gefühl hast, im News-Vakuum zu sitzen, dann steuere von dir aus 1-2x am Tag eine Nachrichten-Website an. Das ist Informationsflut genug. Oder du wartest einfach auf die Abendnachrichten, in der alles Wichtige vorkommt. Oder du lässt es ganz, denn wirklich wichtige News werden schon irgendwie zu dir durchdringen.

Als ich heute beim Abendspaziergang auf einer Ströer-Reklametafel vom Rücktritt von Liz Truss las, da rutschte mir aber doch ein „Whuat?!“ heraus. Das kam für mich wirklich aus dem Nichts. Klar, es gab Gerüchte und Meldungen darüber, dass ihr der Rückhalt in der Partei fehle und sie wackele. Aber ganze 44 Tage nur im Amt, damit hätte ich nicht gerechnet. Als ein möglicher Nachfolger (wenn auch einer mit geringen Chancen) wird den Meldungen nach, die ich dann las und hörte, sogar Truss‘ Vorgänger gehandelt, der letztlich ebenfalls krachend gescheiterte Boris Johnson. U.K. – das neue Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Dass das eine unterhaltsame Nachricht ist, sehe ich durchaus. Ob es eine wichtige Nachricht ist, bleibt die Frage. Der WDR dachte sich in den Abendnachrichten: nö. Und brachte die Truss-Meldung erst als zweites nach dem neuen Entlastungspaket der Bundesregierung. So kann man es durchaus sehen.

Dass ich die WDR-Nachrichten (und auch Sportschau und n-tv) abends und morgens auf dem Google Nest Audio im Bad höre, darüber war ich heute Abend dann aber ehrlicherweise wieder glücklich. Denn verpassen wollen hätte ich das Theater schon nicht. Dazu rate ich dir!

Der Spott ließ natürlich nicht lange auf sich warten. 😅

Buch: Damit, in jedes Kapitel einen Infoblock einfügen zu wollen, habe ich mir echt was aufgehalst. Heute schrieb ich nach doch überraschend aufwändiger Recherche (zumindest für so einen kleinen Absatz) über Klosterbier in Bayern. 15 Blöcke fehlen mir jetzt noch; das wird noch ein Act werden.

Vielleicht muss man auch das positiv sehen: Mein nächstes Buch soll ja ein Reiseführer werden (der über Singapur – remember?). Da kann ich hier schon einmal etwas üben.

Das Google Pixel 7 Pro macht gute Selfies!

Oder vielleicht gucke ich auch zur Abwechslung einfach nur mal entspannt.

Son Mieux: Easy (2015):

Der klingt irgendwie so, als wäre es ein Welthit gewesen. War es einer? Ich bin da völlig raus…

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Schule in geil

Ukulele-Unterricht heute, die dritte Stunde. Wir sind bisher ziemlich planlos vorgegangen und haben trotzdem eigentlich schon ganz schön was geschafft. Töne, Anschläge, Grifftechnik, Aufbau von Akkorden, Tonleitern, Oktaven, Halbtöne (und noch einige Fachbegriffe mehr, die ich schon wieder vergessen habe). Zuletzt ging es darum, wie man Tabs eigentlich richtig liest und spielt.

Weil er selbst auch keinen Plan hatte, fragte mich Sascha heute, ob ich derzeit noch einen Song zu spielen probiert hätte. Und ich sagte: ja, den Song, den ich gestern hier im Blog gepostet hatte, habe ich heute Morgen noch versucht, nachzubauen. Welcher war denn das, fragt Sascha?

Und dann haben wir den Rest der Stunde damit verbracht, „Open Passageways“ von All Them Witches zu analysieren, nachzubauen und zu spielen. Sascha hat mir noch einmal genau erklärt, wie ich Ukulele-Tabs im Netz lesen kann und wie Töne die Grundlagen von Akkorden bilden. Ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, an dem er sagt: „So, genug rumgespielt für heute, wir müssen jetzt ernsthaft Theorie lernen.“ Aber der Moment kam einfach nicht.

Auf dem Nachhauseweg kam mir der Gedanke, wie es eigentlich wäre, noch einmal in der Schule zu sein. Aber mit solchen Lehrern, mit einem freien Lehrplan und mit echter Motivation.

Ich weiß nicht, wie es euch ging, aber ich habe Schule nur als diesen Druckkessel kennengelernt. Immer müde hin, alle mies gelaunt, viel Stoff, der dich gar nicht interessiert und schlecht erklärt wird, Lehrer, an denen zum Teil Diktatoren verloren gegangen sind.

Was wäre, wenn man das anders aufzöge? Mit Bock, ohne Druck, mit modernen Lernmitteln und viel Spaß bei der Sache. Vielleicht hätten dann sogar die Lehrer noch einmal Lust, den Stoff anders zu vermitteln. Hätte ich beinahe noch mal Lust drauf, um meine ganzen Defizite ein für alle Mal aufzuholen oder noch etwas Neues zu lernen. Musikunterricht mit der Ukulele, Deutschunterricht mit moderner Literatur, na ja, und halt noch irgendwas Technisches. Vielleicht zur Abwechslung mal mit YouTube-Videos und an anschaulichen Beispielen/Projekten erklärt.

Nur bitte nicht morgens um 0750 Uhr. Die ersten beiden Stunden würde ich schwänzen. Vielleicht kann man auch gleich erst um 1000 Uhr anfangen, wie meist auf Fortbildungen.

iCloud, ich hasse dich:

Wechselt Apple jetzt ernsthaft auf Pfund, weil der Euro so schwach ist? 🤔

Mache ich übrigens nicht. Ich finde iCloud so mies, dass ich dafür keinen Cent ausgeben möchte, wenn ich nicht muss. Meine freien 5 GB sind anscheinend auch nur deswegen voll gewesen, weil das neue iPhone ungefragt Updates dort abgelegt hat und WhatsApp sich automatisch dort sichert. Brauche ich aber beides nicht.

Buch: Die vertikalen Bilder habe gestern Abend doch noch alle auf 3:4 umgemodelt. Sieht wirklich besser aus, du bist näher am Geschehen:

Ansonsten war es heute ein grässlich unproduktiver Tag. Ich wollte eigentlich heute Abend ein ganzes Stück weiterkommen mit den Infokästen zu jedem Kapitel, aber mir ist einfach nichts eingefallen, worüber ich zu Baden-Württemberg hätte schreiben können. Und statt andere Kapitel vorzuziehen, habe ich es irgendwann drangegeben. Nee, das heute war nichts. Vielleicht muss so ein Tag aber einfach auch mal sein.

Holt eure Lupe raus und sucht den Content auf dieser Seite vom Bonner Generalanzeiger:

Wenn man wenigstens scrollen könnte, wäre es ja nicht so schlimm. Kann man aber nicht…

Ja, nee. 10 Prozent Inflation pro Tag oder was?

Es gab auch Tomaten für 10 Euro, das Kilo.

Und ob er das muss!

Ach Scheiße. Ich kann den Tag nicht abhaken, ohne zumindest einen Infokasten geschrieben zu haben. Dann erstmal zum Kapitel danach über Neuschwanstein:

Hooded Fang: Graves (2013):

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What the Fuck Radio

Spotifys Killerfunktion ist das Song-Radio. Suche dir einen Song aus, den du magst, und tippe auf die Option „Song-Radio spielen“. Spotify generiert dann eine Playlist aus passenden Titeln zu deinem Song.

Ich wollte „What the Fuck“ von The Boxer Rebellion hören, drückte auf Radio und bekam eben das „What the Fuck Radio“. Die Playlist ist episch! Habe fast alle Tracks zu meiner – mittlerweile etwas langen – Aventurer’s Playlist hinzugefügt.

Buch: Hab alle Bilder bearbeitet. Dumm nur, dass mir ab etwa der Hälfte auffiel, dass ich alle Bilder im 16:9- oder 9:16-Format aufgenommen habe und dass zumindest auf engen Buchseiten 3:4 bei vertikalen Bildern besser wirkt…

Eh, reicht morgen! Sollte aber auch gar nicht mehr so viel sein.

Seht ihr: 3:4 wirkt besser…

Die Bonner Altstadt ist derzeit voller Erstis. Weiß man kaum, ob man weinen oder lachen soll…

Spaß: Die tun ja keinem was. Und mittlerweile wünsche ich mich nicht einmal mehr in das Alter zurück. Ja, man sah besser aus (sah man? 🤔), man war fit, voller Energie, Enthusiasmus und Träume. Und heute…

Heute hat man Kohle, immer noch Träume – und kann sie verwirklichen! – und das mit dem Enthusiasmus beschränkt sich zwar auf Leuchtturmprojekte, aber im Prinzip ist er noch da.

Also alles bestens. Nur etwas mehr Energie könnte noch…

Note to self: Gedanken für Blogheadlines schon tagsüber kurz hier festhalten. Abends habe ich nämlich meist wieder vergessen, was der leuchtende Einfall war, und worüber ich eigentlich abends schreiben wollte…

Langsam wird’s bisschen spooky, was moderne Smartphones – hier das Google Pixel 7 Pro – so alles können:

Frage mich außerdem, was man davon hat. Du weißt dann hinterher, dass du geschnarcht hast. Und dann? Was hat derjenige, der mit dir eventuell die Schlafkammer teilt, dann davon? 🤔 Außer dass er dann beweisen kann, dass einer von euch besser künftig in einem anderen Raum schläft.

All Them Witches: Open Passageways (2016):

Toller Song! Und hey, ich glaube, ich kenne die Akkorde, um das auf der Uke nachzuspielen. 😀 Morgen mal ausprobieren.

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Yeah

Früh aufstehen

War für mich heute 0830. Ich weiß, das ist nicht wirklich früh. Aber weil ich mich gesundschlafen wollte, bin ich in den letzten Wochen selten mal vor 1000 oder 1100 aus dem Bett. Hat nicht wirklich funktioniert.

Heute zumindest habe ich gemerkt, dass mich das frühere Aufstehen deutlich produktiver macht, selbst wenn ich mich zwischendurch noch einmal eine Stunde schlafen legen würde (was ich heute gar nicht gemacht habe). Ich habe dann gleich morgens etwas Zeit für Kreatives und bekomme noch vor dem Mittag richtig was weggeschafft. Am Nachmittag dann Zeit für mehr. Ich versuche mal, das mal beizubehalten.

Buch: Dass ich das Gefühl habe, dass meinen Texten noch irgendwas fehlt, könnte daran liegen, dass ich sie derzeit völlig ohne Bilder betrachte. Während ich gerade den Ordner dazu sortiere und die passenden Bilder auswähle, wölbt sich mein Mund zu einem U. Da sind ein paar echt irre Schnappschüsse bei. Ich glaube, mit denen könnte das eine richtig runde Sache werden.

Paar hübsche Bilder sind da außerdem auch noch bei:

Jetzt ist nur die Frage, wie das alles auf einem monochromen E-Book-Reader wirkt und wie teuer das den geplanten Druck macht. Spart euch vielleicht ein paar Euro zusammen. Ganz so billig kann das alles leider nicht werden… 😅

Bilder also fertig aussortiert. Jetzt muss ich sie „nur“ noch leicht bearbeiten, geraderücken, bisschen Helligkeitskorrektur, den passenden Ausschnitt wählen. Dann das Manuskript noch um die Infokästen ergänzen, layouten… Es wird irgendwie nicht weniger…

Meine erste Begegnung mit einer Google Pixel-Watch. Und ich muss sagen: weniger überflüssig, als ich gedacht hätte:

Sie kommen langsam dahin, dass ich so eine Watch wirklich gebrauchen könnte. Aber richtig notwendig, und dann die Akkulaufzeit… Hab sie zur professionellen Begutachtung an den Sven weitergeschickt.

Lesen!

Niederländischer Hiphop – ja, das gibt’s. Das ist vom Klang her ungewohnt, muss aber gar nicht schlecht sein. Vom Text her… ich verstehe erschreckend wenig:

Werde den mal zu meiner Zwischenprüfung machen.

Das ist er übrigens, und ich finde den Tune echt lekker:

Typhoon – Zandloper (2014):

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Mein Leben ist immer nur so aufgeräumt wie mein Download-Ordner

Und der sieht gerade so aus:

In den kommt aber auch alles rein, was ich an Dokumenten, Bildern und Screenshots mache oder auch tatsächlich herunterlade. Das ist eigentlich ganz praktisch. Einen Monat lang läuft da alles ein und dann sortiere ich für gewöhnlich aus. Nur dass es diesmal länger her ist, weil ich noch nicht weiß, ob ich bestimmte Bilder und Dokumente noch brauche. Und irgendwie bringt das auch mein Leben jedes Mal in Unordnung.

Gab Zeiten, da habe ich den 2 Jahre lang nicht geleert…

Ich lösche gleich mal.

Wenn Mark Zuckerberg da in seiner nach Second Life aussehenden Spielzeugwelt herumtanzt, uns allen das Metaverse als das nächste große Ding verkaufen will und dann auch noch eine neue VR-Brille dafür vorstellt, die 1.500 Euro kostet und die 1-2 Stunden Akkulaufzeit hat. Dann, ja dann steigt so ein bisschen die Hoffnung, dass Facebook sich da gerade von selbst löscht.

Bild: Meta

So einfach ist das natürlich nicht, weiß ich auch. Bevor ein reiches, börsennotiertes US-Unternehmen den Löffel ablegt, muss schon einiges passieren.

Was soll der Blödsinn dann? Ich glaube, Zuckerberg will einfach nur ablenken davon, dass seine Entwickler es gar nicht hinkriegen sollen, den Hass und das Suchtpotenzial auf den Plattformen zu reduzieren. Ist schließlich das, womit sie Geld verdienen. Deswegen jetzt dieser völlig absurde Nebenkriegsschauplatz für Virtual Reality, was seit zehn Jahren das nächste große Ding wird, jetzt wirklich, diesmal echt. Und wo du dir diese schweißtreibende, schwindelig machende Brille aufsetzen musst, unter der es niemand viel länger als eine halbe Stunde aushält. Viel Glück, Mark!

Schade, dass es heute keinen Tim Berners-Lee mehr gibt (was macht der eigentlich?), der eine nicht-kommerzielle Variante des Social Web veröffentlicht. Irgendwie will man ja schon mit seinen Leuten in Kontakt bleiben.

Ladies and gentlemen, we have ourselves a bookcover:

Und der Inhalt ist auch bald so weit.

Wenn euch das nicht gefällt, behaltet das übrigens bitte gerne ausnahmsweise mal für euch… 🙄 Ich kann gerade keinen Gegenwind brauchen.

Seit 3 Tagen jetzt in Hagen… Ich bin gespannt, ob da noch was kommt.

Ich hätte ja gesagt: 😱, aber man muss das wohl als Chance begreifen:

I’ve joined the anti-plastic movement:

So war das aber eigentlich nicht gedacht mit der „Men’s Section“ im Drogeriemarkt…

Abends am Rhein:

The Districts: 4th and Roebling (2014):

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Alright!

Enthartzen

Ja, Politik, jaja. Soll nur jemand drüber schreiben, der sich damit auskennt. Also keiner…

Also die Einführung des Bürgergelds mit 50 Euro mehr im Monat als bei Hartz IV, vor allem aber die Abschaffung der Gängelei der Leute. Behalten der Wohnung für 2 Jahre, egal bei welcher Größe, das Unangetastetlassen eines Sparguthabens von 60.000. Es gibt den Betroffenen, aber auch den Mitarbeitern auf dem Amt (!) Würde zurück. Das ist gut.

Das alleine ist aber noch nicht die Umkehr der Hartz-Reformen. Da spielen in meinen Augen noch drei weitere Dinge mit rein:

  • Der Mindestlohn in Höhe von 12 Euro. Der ist quasi die endgültige Abschaffung des Niedriglohnsektors. Klar wird da noch ein wenig getrickst und er kommt zum gleichen Zeitpunkt, in der die Inflation wieder ein großes Stück davon auffrisst. Aber jetzt muss doch keiner mehr irgendeine niedere Arbeit annehmen, ohne dafür wenigstens halbwegs fair entlohnt zu werden.
  • Das neue 49-Euro-Ticket. Klar, 9 wären besser gewesen. Aber wer jetzt arm ist und mal verreisen möchte, der kriegt auch einmal im Jahr 49 Euro dafür zusammen.
  • Vor allem aber: Der Fachkräftemangel/Arbeitnehmermarkt.

Der sorgt gerade mehr als alles Andere dafür, dass die Leute auch einfach mal „nö“ sagen können. Scheißjob mit schlechten Konditionen? Bleibst du als Arbeitgeber drauf sitzen. Die Leute lang machen, die nicht spuren? Ja, dann gehen die halt woanders hin.

20 Jahre nach der Einführung von Hartz IV wird der Mist also endlich wieder zurückgenommen. Bleibt als Frage, ob das wirklich notwendig war. Hätten wir anders die Kurve nicht gekriegt? Hätten wir uns so billig verkaufen müssen, oder hätten wir den Schritt zu einem Hochlohnland wie Norwegen oder die Schweiz auch gleich gehen können? War es das wert, dieser krasse soziale Abbau, dessen Schattenseiten sich dann anderswo gezeigt haben, vielleicht auch im Erstarken der neuen Rechten und im Hass in den sozialen Netzwerken?

Jetzt muss die Ampel nur noch das Geld dafür irgendwie aufbringen, ohne die Inflation weiter anzuheizen… und etwas gegen die grassierende Obdachlosigkeit unternehmen. Besiegt ist die Armut damit ja noch lange nicht.

Heute schon weniger untot als gestern. Aber ich bin nach wie vor weit davon entfernt fit zu sein. 4 Wochen jetzt. Was ist da los? Ich nenne es mal Long-Non-Covid. So wie ich heute beim TT an der Platte stand und gekeucht habe – das war schon beängstigend. Das Wochenende noch, dann soll das aber auch endlich mal vorbei sein.

Dieses YouTube-Video ist perfekt:

Also, jetzt mal ganz abgesehen davon, ob ihr euch für Tischtennis interessiert oder nicht. Der Typ kann präsentieren, unterhalten und auch noch Tischtennis spielen gleichzeitig. Sein Video ist toll produziert, kostenlos, seine Eigenwerbung völlig unaufdringlich. Und trotzdem weiß man am Ende, wer er ist, wie er heißt und man behält ihn im Gedächtnis. Dass man ganz nebenbei auch noch – für lau – richtig gute Infos bekommt, wenn man bestenfalls durchschnittlicher Hobby-Tischtennisspieler ist, ist super. Der Mann wird auch selbst etwas damit verdienen. Denn mittlerweile ist YouTube auch so weit, dass Content Creator mit einer halbwegs ansehnlichen Reichweite mehr als gut davon leben können.

Das ist Win-Win-Win, also eine der besten Botschaften der letzten Jahre. Praktisch jeder kann YouTuber werden – es gibt kaum Beschränkungen – du musst dich nicht kaputt machen damit. Experten raten zu einigen wenigen Videos im Monat, die halt nur Content haben, der länger aktuell bleibt. Und dann haben alle was davon. Du, deine Zuschauer und Google als Betreiber sogar auch.

Du musst nur irgendwie die Reichweite aufbauen…

Hach, Ryan Adams. Tatsächlich mag ich „Shake it off“ von ihm am besten. Dieses Melancholisieren von Liedern ist schon sein Hauptberuf. Aber das eigentlich fröhliche, konstruktive „Shake if off“ von Taylor Swift hat er hier komplett umgedreht von einem „Ich lasse nichts an mich ran“ in ein „Was immer ich tue, ich kann nichts machen“. Wunderschön:

Mehr habe ich heute nicht. Gute Nacht! 🙂

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Möh

Untot

Heute früh meldete sich mein Ukulele-Lehrer, dass er krank sei und die Stunde heute leider ausfallen müsse. Das passt ja super, dachte ich, weil ich meinem Steuerberater mehr oder weniger versprochen hatte, dass ich mich bis Ende der Woche um die Belege für meine Einkommensteuer mein Tax Management 2021 kümmern würde. Als es dann heute Nachmittag so weit war, habe ich mich heroisch – schlafen gelegt. Ich war einfach zu platt.

Also entweder die Impfnachwirkungen sind noch nicht ganz ausgestanden und ich habe gestern schon wieder zu früh Sport gemacht oder irgendwas ist sonst nicht in Ordnung. Auf jeden Fall ein gebrauchter Tag, an dem ich wie untot von A nach – noch nicht einmal B, sondern mehr nach A.1 gestolpert bin und wie immer erst jetzt so richtig wach werde, wo es auf die Schlafenszeit zugeht. Es ist zum Vergessen.

Athena: Schaut man sich die so oder so geniale Anfangssequenz dann zum dritten Mal an, verliert sie auch etwas von ihrer Spektakularität. So viele Statisten sind es dann nämlich gar nicht und die Koordination wird dann doch erheblich einfacher gewesen sein, wenn es nicht nur 1 Take war, sondern mehrere.

Dafür bin ich mittlerweile Fan des Films geworden. Ja, vielleicht was sonderbar zwischendurch, was unglaubwürdig, was drüber. Vielleicht haben sie für das ganze Spektakel einen Teil der ursprünglich vielleicht noch was klügeren Geschichte geopfert. Aber die Machart ist schon wirklich gut, wirkte teils wie ein Kriegsfilm ohne Krieg. Und ich mag die Botschaft, auch wenn sie am Ende etwas draufgekleistert wirkte: Wenn die erodierende Demokratie schon zu einem Pulverfass geworden ist, ist es fast egal, wer am Ende die Lunte legt. Das Ding wird hochgehen. Lassen wir es nicht so weit kommen!

Buch: Schleppt sich dahin. Ich versuche, das Cover heute fertig zu kriegen.

War schön heute Abend am Rhein:

Primal Scream: Loaded (1991):

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Yeah

Schreiben, um den Tag zu sortieren

Bevor ich begann, diesen Blogeintrag zu schreiben, hatte ich überhaupt keine Idee, worüber eigentlich. Als ich dann anfing, kamen nicht nur immer mehr Ideen, ich begann irgendwie auch, meinen Tag dadurch zu sortieren. Was war noch mal morgens, mittags, abends. Klar, Psychologen raten schon seit Jahren dazu, täglich ein Tagebuch, (Erfolgs-)Journal oder Blog zu füllen, weil das hilft, Gedanken zu sortieren und dich zu „erden“. Aber so „live“ habe ich das tatsächlich noch nie miterlebt.

Es wird jetzt sogar ein erstaunlich langer Blogeintrag. Habter davon. 🧐

Was man selten macht: Newsletter willentlich bestellen statt, für gewöhnlich, abzubestellen, was einem unfreiwillig aufgedrückt würde. Bei zwei Newslettern habe ich das vor ein paar Monaten dennoch gemacht und sie auch behalten. Denn beide gefallen mir erstaunlich gut, weil sie nicht um sich selbst kreisen, wie eigentlich jeder andere Newsletter, den man so kennt, sondern wirklich wertvolle Infos liefern und Spaß machen.

Dense Discovery von Kai Brach ist der eine. Bei dem brauche ich für eine Lektüre jedes Mal 20-30 Minuten. Aber die Zeit nehme ich mir sehr gerne. Der andere ist Tech Productivity von Louis Lazaris. Für den brauche ich nur zwei, drei Minuten. Und der sieht auf den erste Blick ÜBERHAUPT nicht so aus, aber er ist phänomenal, weil er sich auf ein paar wenige richtig gute Tools und ein paar wenige richtig gute Lesetipps beschränkt.

In der Ausgabe für diese Woche postete er zwei Links zu Beiträgen, die man noch nicht eimal lesen muss, um ins Grübeln zu kommen:

  • Letter to Your Future Self: Sahil Bloom empfiehlt, sich jedes Jahr selbst einen Brief für das eigene Ich ein Jahr (oder mehrere Jahre) später zu schreiben. Mir würde das fast schon 1x reichen. Zum Beispiel an mein Future Self, wenn es 50 wird (gar nicht mehr soo lange hin). Ein paar Dinge, die ihn daran erinnern, wer er heute war, was ihm damals wichtig war und was er gemacht haben könnte, wenn die Dinge gut laufen würden.
  • What Would Happen if You Worked Only 8 Hours a Week? von Daniel Fryer. Einige von euch haben vielleicht schon einmal „The 4 Hour Workweek“ von Tim Ferris gelesen, ein ziemlich radikaler Ansatz, der dich ermuntern möchte, dein ganzes Leben zu verändern. Der hier ist etwas anders. Es geht darum, mal wirklich zu überlegen, wie sich die eigene Arbeit so organisieren ließe, wenn man statt 40 nur 8 Stunden für sie zur Verfügung hätte. Also, ich käme ganz schön ins Grübeln, würde noch viel mehr Dinge wegdelegieren wollen, ganz sicher aber auch weniger E-Mails schreiben und mich langsam mal ernsthaft mit dem Thema Auto-Transkription beschäftigen. Aber ließe sich damit im Vergleich zum Tippen wirklich Zeit einsparen, wenn ein Beitrag doch auch durch Nachdenken beim Schreiben entsteht? 🤔

Nebenbei, aus dem Dense-Discovery-Newsletter:

🥰

Ich sehe noch einen Vorteil. Eltern müssen ja irgendwie auch mal streng sein, sind in der Pubertät die „doofen, peinlichen Allesbestimmer“. Als Onkel kannst du da der coole Draufgänger sein, der das Leben locker nimmt, Lederjacke trägt, Gitarre spielt (oder Ukulele, weil ihm Gitarre zu kompliziert ist 🙄) und mit seinem alternativen Lebensstil völlig Anti-Establishment-like frischen Wind in die oft festgefahrenen Eltern-Teenager-Beziehungen bringt. I could be that guy!

Original mit Untertitel zu gucken, ist für mich zum Standard geworden. Bekommst die Original-Atmosphäre mit, lernst idealerweise noch ein bisschen was von der Sprache (zugegeben nur in den Sprachen, die du schon ein wenig beherrschst) und bei deutschen Serien verstehst du dank Untertiteln sogar endlich ein wenig was von dem, was sie da sagen. 😬

Was mich nervt, ist, dass man in vielen Fällen nur noch die Audio-Transkription bekommt. Das ist der absolute Stimmungskiller, weil es dir verdeutlicht, wie konstruiert das alles in Wahrheit ist:

Macht so irgendwie keinen Spaß mehr…

Dennoch: „Athena“ (Netflix) bisher (nach 30 Minuten) ein ziemlich cooler Film. Soll aufgrund der Handlung insgesamt vernachlässigbar sein. Aber diese Anfangssequenz hat mir fast die Luft zum Atmen genommen. 10 Minuten, die zumindest so aussehen sollen, als wären sie in einem Take gedreht (sind sie nicht, es gibt 7 Schnitte) und einfach nur krass!

Von Neuwied fehlgeleitet, dann wieder nach Neuwied und jetzt nach Hagen gebracht, was deutlich weiter entfernt liegt. Bin sehr gespannt, wann das noch kommt. 😅 Kann dem zum Glück sehr gelassen entgegensehen, ist überhaupt nichts Wichtiges. Aber nicht, dass es am Ende daran liegt…

Ich höre seit Jahren kein Radio mehr. Die Sender haben mich mit ihrer gleichförmigen Musik einfach zu lange zu sehr gequält. Selbst bei Deutschlandfunk Nova habe ich lange nicht mehr reingehört. Von daher umso schöner zu sehen, dass Saint Motel ganz offenbar mehr als nur eine Alltagsfliege waren. Ich mochte das ikonische „My Type“. Und das hier ist zwar auch sehr poppig, aber trotzdem ein Song nach dem Motto: Der klingt doch fast zu gut, als dass es ihn vorher nicht schon mal gegeben haben müsste. 🤔

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Yeah

Um die Häuser ziehen

Es ist selten geworden und das letzte Mal auch schon eine ganze Weile her; irgendwann vor Corona. Es gab auch danach schon wieder Kneipenabende. Aber da war man dann doch irgendwie vernünftig, hat sich nur draußen hingesetzt, hat nicht über den Durst getrunken und ist irgendwann zu zivilen Uhrzeiten nach Hause. Was mich direkt zu den ersten Regeln eines perfekten „Um die Häuser ziehen“-Abends bringt:

1. Unvernünftig sein
2. Über den Durst trinken
3. Auf die Uhrzeit schei*en

Ich weiß, ich weiß. Mit Anfang/Mitte 40 hat man schon einiges an Erfahrungen gesammelt und will sich davor schützen, etwaige Negativerfahrungen zu wiederholen. Aber man macht das ja nicht ständig, im Prinzip nur alle Jubeljahre mal. Da sollte man es mal Fünfe gerade sein lassen können.

Britta kam gerade aus Berlin zu Besuch und – ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam – aber wir sind erstmal spontan eine Runde in der Sonne durch den Bonner Norden spaziert und am Ende im Biergarten (Schänzchen) gelandet, wo mehr Personal als Gäste waren, aber wir was zu Essen und das erste Bier bekamen. Danach war mir – immer noch nicht ganz gesund – kalt und wir haben uns erst einmal bei mir wieder aufgewärmt. Weitere Punkte des Rezeptes also:

4. Spontan sein
5. Eine eingeschworene Gemeinschaft bilden
6. Eine gute Grundlage schaffen
7. Persönliche Bedürfnisse nicht außer Acht lassen

Mittlerweile war es halb zehn, ich hatte einen Tee und einen Portwein auf, wir zogen uns beinahe winterfest an und gingen raus. Zunächst nach draußen vors Pawlow, wo ich Britta davon überzeugte, dass wir ein Herrengedeck nehmen müssten (mit „Erfolg“, wir nahmen sogar zwei). Als nächste Station gingen wir rein in die gut durchlüftete Café Blüte – in dem ich abends noch nie war.

Nach 12 hatte bei sämtlichen Läden die Außengastro geschlossen. Wir hatten also nur noch die Wahl zwischen Kioskbier und irgendwo reinzugehen. Das Babel schien uns schließlich nicht überzulaufen, so dass wir die – vielleicht etwas leichtsinnige Entscheidung – trafen, da einfach auf ein, zwei Bier reinzugehen. Als weitere Ordnungspunkte eines Um-die-Häuser-Ziehens also:

8. Leicht vorglühen
9. Mal was Neues probieren
10. Etwas riskieren
11. Warm anziehen
12. Herrengedeck?!

Eigentlich müßig zu erwähnen, dass wir uns gut verstanden und einen sehr lustigen Abend hatten. Dass Britta unkompliziert ist, wusste ich bereits, bewies sie aber noch mehrmals, als sie danach von den Wirten des Billabonn und später des Nyx je noch ein Bier loseiste und sich nicht abwimmeln ließ, obwohl sie betonten, eigentlich schon geschlossen zu haben. Der nette Wirt vom Nyx (Nicky und Juan dürften sich noch erinnern) verkaufte uns das Bier sogar zum Einkaufspreis. Vor dem Billabonn trafen wir einen alten Bekannten von Britta, die eine gemeinsame Geschichte hatten und noch einen Typen, der eine sehr markante Stimme hatte. Wir schlugen ihm am Ende vor, er solle einen Podcast machen oder Synchronsprecher werden, worauf er sich überrascht zeigte und meinte, Hörbücher hätte er tatsächlich schon einmal gesprochen. Als wir mit dem Abschlussbier aus dem Nyx auf dem Frankenbadplatz saßen, war es bereits 0500 und ich weiß nicht mehr, wie es plötzlich so später werden konnte. Aldus:

13. Alte Bekannte wiedertreffen
14. Neue Leute kennenlernen
15. Jemand tut dir spontan und völlig zwanglos etwas Gutes
16. Das Gefühl von Zeit und Raum muss abhanden kommen
17. Es muss spät werden

Der wichtigste Punkt von allen aber:

18. Du musst mit den richtigen Leuten unterwegs sein.

Menschen, die freundlich, konstruktiv, unkompliziert, spontan, offen und hilfsbereit sind. Und natürlich solltest du selbst so auch sein. 😉

Gerne mal wieder sowas. Aber jede Woche könnte ich das nicht. Das wäre der Gesundheit nicht zuträglich, und dann wäre es auch nicht legendär.

Buch: Alle Karten sind fertig. Das Cover auch so gut wie. Hab mir die Deadline 31.10. gesetzt.

Vielleicht sollte ich noch die Fahrtrichtung angeben? 🤔

Tax Management: Letztlich heute durchgezogen, zumindest ähnlich wie kürzlich geplant. Werde im Beitrag dazu noch ergänzen:

  • Gute Musik hören
  • Die Arbeit gerne häufig mit anderen Arbeiten unterbrechen
  • Dinge, die möglich sind, einkürzen.

Zum Beispiel gibt mein Buchungsprogramm für eine Buchung gar kein Datum an. Dann brauche ich die Rechnungen ja auch nicht (wie all die Jahre gemacht) in eine chronologische Reihenfolge zu bringen. Einfach einbuchen wie gesehen.

Belohnt habe ich mich damit, danach nichts Anderes mehr zu arbeiten. Musste erstmal reichen.

Impfie 4.0:

Eigentlich cool, wie unkompliziert das mittlerweile funktionieren kann. Offener Impftermin im Bonner Stadthaus, kurze Schlange, der Dude händigt dir den Anamnese-Bogen direkt zwischen Tür und Angel aus:

Und dann geht’s auch recht schnell los. Bekommst dazu den Impfstoff deiner Wahl. Ich hab den von Biontech gegen die BA.5-Omikron-Subvariante genommen und lag gestern komplett flach. Scheint also gewirkt zu haben.

So langsam bin ich aber froh, wenn ich mal wieder Sport machen kann. It’s been a month…

Sagt auch etwas über eine Person aus. 😉

Welche sind es bei euch?

Malcolm Middleton: The Ballad of Fuck All (2009):

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Yeah

Tax Management

Ich habe seit ein paar Monaten einen neuen, jungen Steuerberater. In den letzten Zügen „unserer“ Steuererklärung für 2020 fragte er noch einen Beleg über den Laptop an, den ich mir in dem Jahr gekauft hatte, und schrieb mir anschließend:

„Es freut mich, dass wir die Steuerlast durch Ihr MacBook weiter senken konnten!“ 😀💪🏻✌🏻

Steuerberater des Aventurers. Emoticons zur Unterstreichung von mir.

Mich auch, Steuerberater, mich auch.

Ich wollte nur, ich könnte auch nur annähernd eine ähnliche Begeisterung für das Thema aufbringen.

Seit nunmehr auch schon 15 Jahren schlage ich mich Quartal für Quartal mit der Umsatzsteuervoranmeldung herum, und es wird nicht besser. Jedes Mal, wenn es wieder so weit ist, gehe ich erneut die Wände hoch, mein Puls rast, ich lache hysterisch, finde mich plötzlich im Bad wieder, enthusiastisch den Fußboden schrubbend und das Klo wienernd.

Erleuchtete Buddhisten aus dem Himalaya beherrschen das vollkommene Loslassen, das Freiwerden vom eigenen Ich. Sogar meine Krankenkasse rät zu Zazen, einer speziellen Meditationstechnik, die zum Ziel hat, alles, was wir tun, ohne Bewertung wahrzunehmen. (Zazen-Kurse bezuschussen tut sie allerdings nicht). Aber müssen Buddhisten aus dem Himalaya auch Tankquittungen aus geschäftlich durchgeführten Fahrten mit dem Privat-PKW ins Fahrtenbuch eintragen, mit 30 Cent/Kilometer ansetzen und relevante Verpflegungsmehraufwendungen für eintägige Auswärtstätigkeiten bei mehr als 12, aber mindestens 14 Stunden Abwesenheit von der regulären Tätigkeitsstätte kontieren? Und dabei nicht werten?

Westliche Lifecoaches raten dazu, unangenehme Aufgaben angenehm zu machen, sich einen Yogitee zu kochen und die nicht zu bewertende Aufgabe in möglichst kleine Einzelschritte zu unterteilen. Oder auf eine Belohnung hinzuarbeiten, sich das Gefühl der anschließenden Freude über das Geschaffte zu vorvergegenwärtigen oder sich zumindest über das Geld zu freuen, dass man durch die Erklärung wiederbekommt. Was gar nicht aufgeht, denn wenn ich nicht gerade einige größere Ausgaben getätigt habe, muss ich eher noch etwas nachzahlen.

Nein, Schluss, aus. Es geht nicht mehr anders. Ich muss das Ganze irgendwie auf meine Art positivieren. Nur wie?

Okay. Fangen wir mal klein an. Im Grunde sind es ja schon der Name „Steuer“ oder das Wortungetüm „Umsatzsteuervoranmeldung“, die mir den Hals zuschnüren. „Worte sind Fenster oder sie sind Mauern“, sagte Ruth Bebermayer.

Nehmt den Krieg in der Ukraine als Beispiel, der in Russland „Militärische Spezialoperation“ heißt. Und schon wirkt das alles nach einem Abenteuerausflug und weit, weit weg.

Sehr gut funktionieren ja auch immer englische Buzzwords. Ein Hausmeister ist der miesgelaunte Typ im Blaumann, der studiert hat und trotzdem (oder gerade deswegen) dreimal die Woche mit dem Pömpel das verstopfte Schulklo wieder flottmachen muss. Ein Facility Manager hingegen strahlt Autorität aus. Bei dem überlegst du es dir schon zweimal, ob du ihm noch ein freches Wort hinterherwirfst. Gleiches beim Verkäufer, der dich auf Schritt und Tritt verfolgt. Heißt er Sales Manager, bist du viel eher geneigt, ihn mal höflich um Rat zu fragen.

Gut, also, machen wir’s doch auch so: Verenglischen wir die Steuererklärung!

Die heißt laut Linguee „tax declaration“, „tax return“ oder schlicht: „return“. Das klingt doch schon viel besser, wenn ihr mich fragt. Nicht: „Ich muss noch meine Umsatzsteuervoranmeldung erledigen, mir geht’s nicht gut“, sondern „Isch hänge da noch in meine Return vör diese Quartahl. Kann leidör erst um 20 Ührr!“

„Return“ klingt weit weg von „Steuer“ und suggeriert sogar, dass man da auf jeden Fall was wiederbekommt. Schonmal nicht schlecht!

Man könnte das auch weiter abstrahieren. Klar, es geht im Prinzip darum, dem korrupten Bullenstaat noch Geld in den Schlund zu werfen dem geliebten Vaterlande und den distinguierten Persönlichkeiten, die in ihm residieren, etwas zurückzugeben. Aber es geht natürlich auch um Geld. Über das spricht man bekanntlich nicht, man verklausuliert es und nennt es lieber Vergütung, Rente, Tantieme, Fonds, Devise, Zahlungsmittel oder Kompensation.

Geht es dann noch darum in einem Wort zu vermitteln, was man da eigentlich tut, könnte man es Management nennen, Bilanzierung oder – oh ja! – Anpassung. Vierteljährlich, das ganze bei mir. Und dann hätten wir’s ja:

Quarterly Adjustment of Compensation

Wer würde den Akt der Steuererklärung dahinter vermuten?

Mir selbst reicht es eine Portion kleiner. Ich mag das Wort „tax“, es löst bei mir keinerlei innere Aufruhr aus. Ich nenne das Ganze also künftig einfach:

Tax Management

Und jetzt. Wie kriegt man es noch hin, die einzelnen Arbeitsschritte erträglich zu machen? Ich habe mir überlegt, es mal mit ein wenig Gamification zu probieren:

  • Zieh dir Sportklamotten an und betrachte es als Training! Dusche hinterher. 😅
  • Schaffst du es, die Zeit zu unterbieten, die du beim letzten Mal die Kontoauszüge durchgegangen bist? Ja, das ist doch mal ein Ziel!
  • Unterbietest du auch die Zeit, die du für das Ganze beim letzten Mal gebraucht hast? Das gäbe einen Extrapunkt.
  • Findest du einen Weg, eintreffende Rechnungen per E-Mail und PDF-Anhang mit einem Klick zu speichern, so dass du sie später nicht mehr heraussuchen musst? Das Heil in der Automatisierung suchen. Wenn GMail-Mail mit Stern markiert, dann verschiebe Anhang in Dropbox oder Google Drive.
  • Schaffen Sie noch 20 Liegestütze? Auf geht’s, Soldat!
  • Mit welcher Scan-App kannst du papierne Belege am smoothesten scannen? Zeit für einen Wettbewerb!
  • Schaffst du es, beim Heraussuchen alle anderen online vorliegenden Rechnungen in 5 Minuten zusammenzusuchen? Geht nicht? Gibt’s nicht!
  • Besorg dir eine Hotelklingel oder ein anderes Gerät, das ein motivierendes Geräusch macht und klingel jedes Mal aus, wenn du eine weitere Rechnung als Datei vorliegen hast. Die Nachbarn halten das einmal alle drei Monate schon aus, irgendwie…
  • UUUAUAUAUAURGH!

So weit meine ersten Ideen. Morgen werde ich das mal ausprobieren. Tax Management, die erste. Vielleicht arbeite ich auch zusätzlich nach dem Belohnungsprinzip, indem ich mich in den Alkohol flüchte hinterher was Leckeres essen gehe, da wo ich schon nicht immer hingehe. Die Befreiung naht!

Hab heute das neue Google Pixel 7 Pro für die Redaktion eingekauft. Mit 256 GB für 999 Euro. Aber das ist noch nicht alles:

Google legt aktuell noch die ebenfalls neue Pixel Watch kostenlos obendrauf, sogar egal ober WLAN- oder LTE-Version. Ich hab letztere bestellt, für die Google regulär eigentlich 429 Euro haben will.

Also Highend-Smartphone und Highend-Watch für zusammen 999 Euro. Bei Apple zahlst du für ein iPhone 14 Pro (Max) mit 256 GB und eine Apple Watch Series 8 zusammen das Doppelte. Würde sagen, der Preiskampf ist wieder in vollem Gange. Und Google könnte dem gierigen Apple zumindest in Deutschland tatsächlich Kunden abjagen.

😍😍😍😍😍😍😍😍😍

Gosh, I miss Singapore!

„Das Weiße Haus am Rhein“, Teil 2: Es geht weiter mit Intrigen, Erpressung, Straßenkämpfen, Künstlerkommunen, Charlie Chaplin, Rassismus und – natürlich – Hitler. Sie haben wirklich an alles gedacht!

Aber okay, ein paar der Schauspieler sind echt nicht schlecht und die Anekdote, wie Charlie Chaplin im Nebenzimmer von Adolf Hitler absteigt und sich dabei eventuell einen Teil der Inspiration für „Der große Diktator“ geholt hat… ist natürlich Unfug, aber gewollter Unfug, also eigentlich eine ganz witzige Idee.

Yours truly war heute Abend übrigens auf Location Hunting:

Hätte doch bei Tag fahren sollen, da ist das natürlich imposanter.

Ob sie den Schriftzug vor 100 Jahren auch schon hatten? 🤔😉

Buch: Die Designerin macht sich noch einmal ans Cover, ich mich am Wochenende noch einmal ans Manuskript. Und dann kann es auch langsam losgehen mit den finalen Arbeiten.

Mr. Harrigan’s Phone (Netflix). Steven-King-Verfilmung über einen Smartphone-süchtigen Rentner, der auch nach seinem Tod noch Nachrichten schickt. Würde ich mir bei Zeiten anschauen, ich mag die Botschaft. 🙂

Marvel’s Werewolf by Night (Disney+). Also das ist schon schräg. Count me in!

Auf Niederländisch lassen sich Dinge einfach am besten auf den Punkt bringen:

Mine: Katzen (2014):

Die Frau ist ja der Wahnsinn!

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Alright!

Kurze Woche

Eigentlich mag ich kurze Wochen, aber diese hier ist schon schräg.

Buch: Britta war gestern zu Besuch und meinte, das Cover sähe aus, als würde es um die Reisegeschichte einer Frau gehen. Und ich dachte mir: Verdammt, ich fand auch, dass das ziemlich feminin aussieht, aber ich hab ja keine Ahnung von Design. Das kann auf jeden Fall so nicht bleiben. Hab die Designerin nochmal angeschrieben. Sie meldet sich nicht. Britta und ich haben dann selbst noch ein bisschen an den Schriften rumgedoktert. Und, joa, jetzt kann das eventuell so bleiben. Mit professionellem Touch wäre natürlich noch mal besser.

Eine ISBN stiftet dir Amazon, wenn du ein Buch dort im Direct Publishing veröffentlichst. Bist du denen halt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, aber ich sage mir: was soll’s. Fehlt also eigentlich nicht mehr viel. Ich muss nur noch das Manuskript einmal überarbeiten. Zum vierten Mal auch erst… 🙄

Ukulele-Unterricht, zweite Stunde. Sascha hat mir gezeigt, wie man Barré-Griffe greift. Ich hab es auch einmal hinbekommen. Viel über Töne, Tonleitern, Akkorde, Haltung und vieles mehr gelernt. Es mag überambitioniert klingen, Ukulelenunterricht zu nehmen. Das Instrument ist eigentlich prädestiniert für Autodidakten. Bin ich aber irgendwie auch nicht. Die Starthilfe bringt mich enorm weiter und außerdem machen die Treffen bisher richtig Spaß. Einfach irre gut, der Mann. Wenn mal einer in Bonn Musikunterricht in – beinahe – egal was braucht…

Fitbit

Oli hat auf Mobiflip die Fitbit Sense 2 getestet, die neue Flaggschiff-Smartwatch von Fitbit:

„Apps und Musiksteuerung wurden entfernt, ebenso wie WLAN. Das ist theoretisch verbaut, aber nicht aktiviert. Eure Uhr ist also nur via Bluetooth verbunden und wer größere Daten wie bei einem Update übertragen möchte, der muss länger warten.

Da es keine Musik mehr auf der Uhr gibt, gibt es auch keinen Bluetooth-Support für Kopfhörer. Wer sich also denkt, dass er nur die Uhr beim Joggen einpackt und ein paar Lieder bei Spotify hört: Das geht nicht. Eine LTE-Version gibt es auch nicht.“

Mit anderen Worten: Nach der Übernahme vor knapp zwei Jahren trägt Google nun die Smartwatch-Einheit von Fitbit zu Grabe. Wer soll sich das Ding denn jetzt noch für 300 (!) Euro kaufen, wenn zufällig morgen die potente Google Pixel Watch für ein paar Euro mehr vorgestellt wird? Find’s schade, eigentlich mochte ich Fitbit.

„Das Weiße Haus am Rhein“ (ARD):

Hab Folge 1/2 gesehen und: och joa… Also an Drama mangelt’s dem nicht. Mord, Kriegstrauma, Zeitenwende, Besatzung, Vergewaltigungen, Abtreibungen, Generationenkonflikt, Kommunisten, Nazis, Juden, Spionage, Sex, Friedrich Ebert, Konrad Adenauer – sie haben alles untergebracht.

Ich guck’s deswegen, damit ich sagen kann: Guckt hier, da wohne ich!!! 😍 Also zumindest in der Gegend und der gleichen Stadt, also nach heutiger Grenzziehung, nachdem Godesberg in den 60ern Bonn zugeschlagen wurde… Das Dreesen gibt’s ja bis heute, und Jens und ich haben da schon im Biergarten einen (ich glaube Kaffee) gehoben. Toll! 😍

App-Entwickler David Smith hat eine Apple Watch Ultra getestet und das auf Video aufgenommen. Und der Grund, warum ich überhaupt darüber schreibe, ist, weil das der bestimmt entschleunigtste Testbericht ist, den ich je gesehen habe. Denn Smith ist dafür zum Wandern in die schottischen Highlands gefahren und erzählt in aller Ruhe über die Vorzüge und auch einige Nachteile der Uhr. Meditativ!

Wie du im Tischtennis jeden Aufschlag parieren kannst… Ihr interessiert euch nicht für Tischtennis. Aber der Fischkopf macht das so lustig, dass ich das Video am liebsten mit jedem teilen würde. Wenn du es schaffst, deine Videos unabhängig vom Content für ein breites Publikum unterhaltsam zu kriegen, dann hast du es irgendwo auch geschafft:

Also, die Aussicht hier ist manchmal wirklich nicht schlecht:

Rian: Schwarzes Schaaf (2022). Kann mir (und euch) nicht helfen, hab seit gestern einen Ohrwurm davon:

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Alright!

Gesund essen

Die Pizza gerade war nichts. Viel zu ölig. Da ahnte ich eigentlich schon vor dem Essen, dass das nicht gut gehen würde, und jetzt liegt sie mir wie Blei im Magen. Es ist sehr schwer, sich da von alten Gewohnheiten zu trennen. Einige davon hat man sich ja bereits in Kindes- und Jugendjahren angeeignet. Wenn es euch ging wie mir, dann konntet ihr wahrscheinlich auch essen, was immer ihr wolltet und es ging euch danach gut.

Das wird schon in den 20ern schwieriger. Aus dem Jahrzehnt habe ich meine Wampe, die bis heute ein fester Bestandteil meiner Figur ist. Erst vor kurzem habe ich überhaupt angefangen, zumindest etwas gesünder zu essen, einfach dank der Umstellung von ein paar Gewohnheiten:

  • Bei jedem Supermarkteinkauf mindestens 1 Gemüse oder Obst mitnehmen. Zwingend. Immer.
  • In jedes Essen ein Gemüse reinmischen. Und sei es die Scheibe Tomate auf dem Brot oder ein paar Zucchini-Schnetzel im Nudelsnack.
  • Leckerer essen.

Letzter Punkt ist neu. Nachdem ich neulich „Chef’s Table: Pizza“ geschaut und dabei gesehen habe, wie großzügig da alle Chefs mit Olivenöl sind, habe ich auch wieder Lust, meinen Eigenkreationen etwas mehr Pepp zu verleihen. Zum Beispiel überlegen, welches Gemüse zu den Linsen passen könnte oder welches Gewürz. Nicht zu faul sein, den Knoblauch vorher noch zu schneiden oder nach Rezepten zu googeln.

Neulich musste es zum Beispiel mal schnell gehen, aber ich hatte nur noch mexikanischen Reis und Linsen da. Also habe ich nach „Linsen mexikanischer Art“ gegoogelt und ein paar Tipps gefunden, wie man die schnell in die richtige Richtung würzen kann. Schmeckte dann auch wirklich gut und, ja, es ist erschreckend, dass ich erst jetzt damit anfange und damit eingestehe, dass ich früher manchmal auch einfach nur Fraß gefuttert habe.

Na, jedenfalls merke ich die positiven Effekte oder merke das Gegenteil nach dem „Genuss“ einer ungesunden Pizza, wonach ich dann in den Seilen hänge. Gesund zu essen hat mich wirklich munter und leistungsfähiger gemacht, die letzten Wochen. Neben dem Aufdiebremsetreten. Das würde ich gerne beibehalten.

Hab das Vokabel-Training pro Einheit auf 100 Wörter erhöht (früher 25, dann 50) und heute mal die Zeit gestoppt. Wenn ich die meisten Wörter weiß, dauert es mit Korrekturschleife nur 10-15 Minuten! Das ist der Wahnsinn. Noch vor ein paar Tagen haben mich 25 Vokabeln ca. 5 Minuten gekostet.

Wie teilt man dem Buchcoverdesigner (oder der Designerin, ich weiß es immer noch nicht, aber vermute letzteres) durch die Blume mit, dass man lieber Rot als Akzentfarbe hätte, weil gelb/orange so schlecht lesbar ist… 😬

Aber insgesamt sieht der erste Entwurf schon schön aus. Glaube, ich habe da den/die richtige/n Coverdesigner/in erwischt. More on that soon, hopefully…

Die Karten bleiben derweil an mir hängen. Aber ich glaube, das kriege ich hin. And it HAS been quite a ride…

Spieleabend bei Mattes. Spieleabende hatte ich viel zu selten in meinem Leben und passt eigentlich wunderbar in die Jahreszeit, von der möglichen Corona-Gefahr mal abgesehen:

Schon bizarr, wie die Cops da mit Blaulicht vor dem Nyx stehen und sich die Erstis direkt nebenan nicht beim Feiern stören lassen…

Direct line to God:

Schnappschuss in der Südstadt:

Cloud Control: My Fear #1 (2011):

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Hallo Welt

Dann wollen wir mal…

Und, ach du Scheiße, ist das ein dicker Schinken! Hat auf der Katalogseite viel kleiner gewirkt. Nimmste schon nicht mal eben mit auf eine Weltreise…

Geht weiter mit dem Buch. Ich hab jetzt tatsächlich die Person aus dem Screenshot von gestern damit beauftragt, mir für 100 US-Dollar ein Buchcover zu erstellen. Ich hab keine Ahnung, wer dahinter steht, m/w/d, wie alt, wo lebend… Ich vertraue alleine auf ihre bisherigen Arbeiten, mein Gespür und die Fiverr-Community.

Ein Weckruf war die Vorab-Frage nach Buchtitel und Seitenzahl. Ja, keine Ahnung noch nicht. Manuskript muss ja erst ganz fertig, Bilder müssen rein und überhaupt: Karten! Hab jetzt immerhin angefangen, welche zu machen, werden dann ungefähr so aussehen…

Dazu fiel mir bei einem Spaziergang die letzte noch fehlende Komponente für den Inhalt ein: kleine touristische und leicht humorvoll formulierte Infoblöcke in jedem Kapitel. Dann sollte aber auch gut sein.

Fährst du Porsche, darfst du überall parken. 🙂

Mogwai: Hungry Face (2013):

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Yeah

Slowing down

Seit drei Wochen bin ich jetzt krank, zwei davon habe ich eine ausgewachsene Bronchitis, die sich als verdammt hartnäckig erweist. Und ich habe deswegen keine Wahl: Ich muss piano machen. Also kein Sport, kein Stress, keine Anstrengung whatsoever.

Und das ziehe ich durch, weil ich muss, und das klappt irgendwie. Und es scheint mir ganz nebenbei auch noch gut zu tun, und es hat erstaunliche „Nebenwirkungen“.

Etwa die, dass ich überhaupt nicht mehr müde bin, seit ich halblang mache. Okay, zum einen schlafe ich nachts sehr viel, um die Krankheit wegzuschlafen. Zum anderen werde ich aber auch tagsüber kaum mal müde, was ich eigentlich früher immer hatte. Kann praktisch pausenlos stundenlang Sachen machen.

Dass ich vor allem abends überhaupt nicht mehr müde werde, ist indes gar nicht mal so toll. Aber da helfen die Headspace Soundscapes ungemein. Audio-Aufnahmen von Gebirgsbächen, Lagerfeuer, Dschungel bei Nacht, Regen, der auf Zeltwand tropft usw. 20 Minuten davon und ich schlafe wie ein Stein.

Normal hetze ich so durch den Tag, springe von einem Event zum nächsten, haste von Text zu Text, bringe meine Alltagsaufgaben auch noch irgendwo unter. Das kann ich gerade nicht. Aber das scheint meine Produktivität kein Stück zu schmälern. Ich bekomme vielleicht ein wenig später, aber dann doch alles früh genug geschafft, was ich möchte, und auch im Monat September habe ich trotz Krankheit alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte.

Früher war Texteschreiben für die Arbeit für mich immer mit einem gewissen Stresslevel verbunden. Alles musste schnell-schnell gehen, es musste anstrengend sein, sonst war es keine Arbeit. Vielleicht habe ich den Druck auch ein wenig gebraucht, um gute Texte schreiben zu können.

Das alles war jetzt nicht möglich, denn Stress ist Gift für entzündete Bronchien. Also diesmal ganz in Ruhe Texte schreiben. Und siehe da: Das ging auch und hat noch nicht einmal länger gedauert. Für schlechter halte ich meine Texte auch nicht.

Ich hatte spontan Lust auf neue Dinge, die ich dann direkt umgesetzt habe: Ukulele-Unterricht nehmen, ein Bullet-Journal kaufen und füllen, mich mal bei Meetup für einen Spieleabend anmelden, ein neues Computerspiel spielen (mache ich sehr selten). Eigentlich auch noch tanzen lernen, aber da warte ich erst einmal, bis ich wieder ganz fit bin.

Irgendwie habe ich mich gut gefühlt dabei, glücklich, energetisch, nachsichtiger mit anderen, weit weniger misanthropisch als sonst. Und noch etwas Überraschendes habe ich dabei entdeckt: Ich habe mir selbst ziemlich gut gefallen dabei. Etwas, was bei mir auch nicht selbstverständlich ist…

Das alles könnte eigentlich auch gerne so weiter gehen. Also muss ich mich eigentlich nur noch selbst ein wenig bremsen, wenn ich jetzt – hoffentlich – langsam wieder gesund werde. Und das wird die eigentliche Herausforderung werden…

Buch: Ich komme nicht weiter. Das Manuskript ist ja fertig – auch wenn ich immer noch nicht zu 100% davon überzeugt bin. Jetzt muss ich noch Bilder heraussuchen, Karten gestalten und vor allem: das Cover gestalten lassen. Das kann ich nicht selbst. Deswegen habe ich mich gerade mal bei Fiverr umgeschaut. Hat da mal jemand von euch Erfahrung mit gemacht?

Ich habe da jemanden angeschrieben, dessen bisherige Arbeiten mir gefallen haben (also den aus dem Screenshot 👆🏻 und bei dem ein Preis von 76€ für ein Cover stand. Er hat sofort geantwortet und wollte wissen, welches Budget ich für das Buch habe. Warum ist das relevant und: woher soll ich das wissen?

Bin da auf jeden Fall guter Dinge. Mit einem Cover im Rücken würde der Rest eigentlich von selbst gehen. Stelle ich mir zumindest so vor.

Amazon ist irgendwie komisch gerade mit riesengroßen Suchvorschlägen und sonderbaren Übersetzungsfehlern. Was ist da los?

Und ja, ich suche ein Buch, um mal ein bisschen was über Designgrundlagen zu lernen. Möglichst bildlastig mit vielen Beispielen. Jemand eine Idee?

Der Autofokus im iPhone 14 Pro hat tatsächlich Schwierigkeiten bei Nacht. Da habe ich mich auch in epischer Breite heute im Trendblog drüber ausgelassen. Kommen halt solche „schimmigen“ Bilder zustande. Auch mal witzig:

Und dann aber auch sowas Rock’n’roll-Mäßiges hier 😳😍:

Insgesamt ist das schon ein schönes iPhone. Darüber schreibe ich dann auch noch.

They’re gone… 🙁

Gab noch einen gemütlichen Abschlussdrink gestern im Flynn’s, und ab jetzt roame ich die Straßen der Altstadt dann erstmal wieder alleine. Bestest of luck in Portugal, Nicky and Juan!!!

Geht doch, Spotify, geht doch!

Wobei nicht alle so begeistert sind. Und die mobile App… Ach, egal, das kriegen sie halt nicht mehr hin…

Und nehmen wir doch direkt einen Song aus dem Screenshot, denn die sind alle drei toll. 🙂

The Paper Kites: Bloom (2010):

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Getting „Serious“ With My Uke

Ich wollte Ukulele-Unterricht, und dazu habe ich den erstbesten Google-Eintrag kontaktiert. Heute war die erste Stunde. Ist ein Typ, der nicht weit von hier wohnt, leicht vercheckt, all over the place, unglaublich musikalisch, supernett, toll!

Er hat mich vorab gefragt, welchen Song ich gerade übe, und ich antwortete: „Du trägst keine Liebe in dir“. Und den haben wir heute zusammen analysiert und geprobt.

Also, besonders viel habe ich nicht gelernt, auch wenn er auf alle meine Fragen eingegangen ist. Ich habe irgendwie auch nicht das Gefühl, dass da groß was bei rumkommen wird, glaube sogar eher, ich werde mir das meiste zuhause selbst beibringen müssen. Aber irgendwie hat das trotzdem so viel positive Vibes erzeugt 🧘🏻‍♂️ (yeah!), dass ich da unbedingt mehr von haben will. Wir treffen uns nächste Woche direkt wieder. 🙂

Ich brauchte eine neue Maus, weil meine alte verusselt ist. Hätte nicht gedacht, dass das so ein Act wird. Die alte hatte ich vor Jahren mal nebenbei geshoppt. Sie tat, was sie soll, lag gut in der Hand, konnte Bluetooth, sah hübsch dabei aus, machte motivierende Geräusche, kostete 20 Euro. So etwas wollte ich wieder haben.

Keine Chance!

Mäuse von heute sind entweder urhässlich, haben nur diesen üblen 2,4-GHz-Empfänger, der immer einen USB-Port belegt – wenn du überhaupt noch USB-A hast, mein Notebook nicht. Oder gar Kabel. Vor allem aber ist jede Maus, die ein bisschen nach was aussieht, heute geräuschlos. Die Hersteller preisen diesen Silent Mode an. Was soll das denn?! Kann ja sein, dass das die Lautstärke in einem Großraumbüro um 2 dB reduziert, aber wer arbeitet da schon freiwillig! Ich brauche meine mich produktiv machenden Klickgeräusche!

Nach dem stundenlangen Durchwühlen von etlichen Online-Shopping-Seiten ist es jetzt schließlich die hier geworden. Macht Geräusche, kann Bluetooth, ist minimalistisch, mit 30 Euro noch erschwinglich, sieht noch halbwegs nach was aus. Den Hersteller erratet ihr nie, es ist… * Auflösung am Ende.

Aber was soll das eigentlich: Warum gibt es Technik so oft nur noch so, wie man sie eben nicht möchte. Sind geräuschlose Mäuse wirklich das, was die Welt braucht? Ihr auch? I kinda doubt that!

Der Dönermann in der Kölnstraße an der Haltestelle Chlodwigplatz, in den ich heute eingefallen bin, hatte extrem leckeres Brot. Weil auch der Rest der Falafeltasche zumindest in Ordnung war, bin ich insgesamt hellauf begeistert. Weißer Teig, beinahe Focaccia-mäßig luftig, locker und ohne jeden Widerstand.

Mattes, der just am gleichen Tag heute auch da war, war nicht ganz so hin und weg wie ich. Ich muss das also noch einmal ausprobieren, bevor ich eine generelle Empfehlung aussprechen kann. Nicht dass das am Ende nur Zufall war.

Höhö

Als Pluto noch ein Planet war. <3 (Und die Welt noch in Ordnung? 🤔)

Júníus Meyvant: Signals (2014):

Das Violinen-Solo am Schluss! Wait for it!

* Dell!

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Social Anxiety Trav(el)log

Meine besten Freunde sind auf dem Sprung, ich habe in Bonn mein Glück nicht gefunden, es ist kalt, die Rezession kommt, die Inflation ist schon da, die Mieterhöhung auch, die Zukunft ist ungewiss, ich bin krank, Single, beruflich in einer Sackgasse, habe Angst vor einer Weltreise, aber eigentlich gar keine Alternative als eine, aber natürlich keinerlei Ahnung, wie ich das angehen soll.

Warum ist mir so leicht zumute? 🙂

Mein Lieblings-YouTuber (ja, ich hab einen, nein, ich bin keine 14 mehr) Matt D’Avella spricht in einem Video davon, wie er unter Sozialphobie litt und wie YouTube ihm dabei half, sie zu überwinden – und quasi zum coolsten Typen der Gegenwart zu werden (meine Beurteilung, nicht seine):

Finde ich sehr mutig. Okay, der hat’s schon geschafft und hat jetzt gut reden. Er kann mehr oder weniger machen, was er will. Aber mir gefällt die Idee: youtuben, um den letzten Rest Sozialphobie auch noch loszuwerden. Vielleicht sogar reisen, um die Angst vor dem Alleinsein unterwegs loszuwerden. 🤔

Da kam mir die Idee zu einem Social Anxiety Travlog. Reisen und über die eigenen Ängste dabei auf YouTube einen erzählen (oder auf Tiktok?).

Wäre ich nur nicht so scheißenfaul, was Videoproduktion angeht (das ist eine Heidenarbeit, wenn es gut aussehen soll, wissen viele gar nicht) und hätte ich nicht gleichzeitig so verflucht hohe Ansprüche an alles, was ich tue…

Mein neue Wunderwaffe. 🦾 Vielleicht hilft sie mir dabei…

P.S. B6 ist DAS Journal-Format!

Gestern surfe ich so auf Kicker.de rum, sehe das hier…

… und denke mir: Oh, da wäre jetzt eine kurze Zusammenfassung des Spiels spannend. Ich gehe auf YouTube und bekomme das auf meiner personalisierten Startseite angezeigt:

Zufall? Glaube nicht. Etwas Ähnliches ist mir neulich nämlich schon einmal passiert.

Könnte man sich sicher drüber aufregen. Tue ich aber nicht. Finde ich nämlich eigentlich ziemlich praktisch und dürfte es sogar noch viel öfter geben. Wenn ich schon auf jeder einzelnen Website Cookies auswählen oder ablehnen muss (und oft genug zu faul bin, mehr als 1x zu drücken), Newsletter-Abos wegklicken und eure dämlichen Push-Nachrichten nicht abonnieren (KEINER will das, JEMALS!), dann will ich auch wenigstens etwas davon haben.

The Playlist (Netflix): Das wird (ab 13. Oktober) die Spotify-Story, oder zumindest so ähnlich. Und ich weiß ja nicht, so spannend war die Geschichte um deren Gründung doch eigentlich gar nicht, oder? The Pirate Bay: ja. Napster: auch. KaZaA: zur Not auch noch. Spotify? Das waren doch diese bodenständigen Typen, die von Stockholm aus einfach in völliger Nüchternheit alles legal und richtig gemacht haben und auch heute noch ein vorbildlich geführtes Unternehmen sind. Wo ist da die Story? Deswegen musste Netflix sie noch künstlich aufbauschen, wie es heißt. Weiß ja nicht, ob das dann noch sehenswert ist…

Alle so: „Woah! Die Apple Watch Ultra!!!1!11“. Typ mit Hammer so: Druff!

Ich mag die absolute Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit, mit der er dabei vorgeht. 🙂

Tier-Freund:

Classic:

Bloc Party: The Good News (2015):

🎶 For the good, good news, for the good, good news… 🎵

Kategorien
Right

Konstruktiv durchhalten

Ja, Durchhalten als erstrebenswerte Tugend. Denn heute wäre eigentlich so ein Tag gewesen, um alles hinzuschmeißen oder zumindest Trost im Alkohol zu suchen. Hilft ja meist nicht, habe ich dann auch nicht gemacht.

Du wachst dann also auf, es ist Montag, es ist kalt, es ist grau, es regnet, du hast keine Energie, weil deine Bronchitis nach drei Wochen immer noch nicht weg ist. Aber es hilft ja nicht, es wollen Dinge gemacht werden.

Das ist beinhart, bin ich ja schließlich jemand, der seine gute Laune aus Bewegung zieht, die gerade nicht stattfinden kann. Was also tun?

Na ja, irgendwas sinnvoll verändern, etwas, was gerade möglich ist und keinerlei Stress verursacht. Pläne für danach schmieden. Was mich motiviert hat und was auch im Low-Energy-Mode ging, war: die Wohnung saubermachen und aufräumen. Das musste ich eh, weil ich wusste, dass Nicky und Juan vergangenen Samstag kommen würden. Aber das hat der ganzen Sache noch einmal einen richtigen Schub gegeben. Jetzt habe ich nicht nur Lust, das Sauberkeits- und Aufgeräumtlevel dauerhaft zu halten, jetzt würde ich bei nächster Gelegenheit am liebsten noch ein paar Kleinigkeiten umgestalten.

Was ich außerdem fair finde und auch gemacht habe: Reichlich „Werkzeug“ bei Amazon bestellen. Unter Werkzeug verstehe ich Dinge, die dabei helfen, Veränderungen anzugehen und die man auch benutzten wird. In meinem Falle waren das jetzt ein Bullet Journal, ein kabelloses Mikrofonset, ein Lonely-Planet-Weltreiseführer, ein paar Laufschuhe und zugegeben auch ein 1.500 Euro teures iPhone 14 Pro. Aber das ist ja auch ein Arbeitsgerät. 🙄 The point is: Auch wenn das gerade nicht besonders minimalistisch ist: Investitionen sind dann okay, wenn sie eben das sind: Investitionen in Weiterentwicklungen.

Langfristig würde ich gerne mal dahin kommen, schwierige Phasen alleine mit mentaler Stärke durchzustehen. Aber das ist was für Profis, das dauert noch…

Buch: So in etwa kann sowas also aussehen… Erster 2-Minuten-Entwurf mit dem Kindle Cover Creator:

Nee, würde ich so auch noch nicht kaufen, zumal das Rad da gar kein E-Bike ist, gab es nicht in derer lizenzfreier Bilddatenbank. 🙂 Muss jetzt noch hübsch gemacht werden. In allen Belangen…

Chef’s Table: Pizza (Netflix): Gibt, glaube ich, niemanden, den ich in den letzten Tagen live getroffen oder mit dem ich gechattet habe und dem ich nichts von dieser Serie erzählt habe. Ist natürlich nur eine Doku, es geht nur um Pizza und – what’s the big deal?

Na ja, weil es eben nicht nur um Pizza geht, sondern um die Menschen dahinter, die alle eine spannende Geschichte zu erzählen haben, die alle vor dem Nichts standen, sich noch einmal neu erfinden mussten und dann gelernt haben – so verrückt das klingt – sich durch über Pizzen auszudrücken. Sie alle vereint, dass sie Zutaten-Flüsterer sind, jede einzelne Zutat hoch schätzen und mit ihren Produzenten freundschaftlich verbunden sind. Dass sie mit Konventionen gebrochen haben, ihre Herkunft hinterfragen mussten und turmhohe Herausforderungen gemeistert haben. Schon toll. Wobei die erste der sechs Folgen schon die mit Abstand beste ist. 😉

Ich sag euch, danach guckt ihr keine Tuscolo-Pizza mehr an, geschweige denn eine vom Pizza Flott… Oder vielleicht doch, aber ihr werdet zwischen Pizza, Pizza und Pizza massive Unterschiede sehen.

My Noise: Simuliere Hintergrundgeräusche. So dass du dir etwa vorkommst, als würdest du als Hipster im Café arbeiten:

Könnte man sich nicht auch einfach selbst einen Bart stehen lassen, ein Holzfällerhemd anziehen und dann in ein echtes Café gehen? Ja, aber alles wird teuer und die Pandemie kommt ja gerade noch einmal zurück. Die safere und preiswertere Variante ist tatsächlich My Noise.

Wenn der Werbespot vor dem YouTube-Video besser ist als das Video selbst. MMD 😅

Nebenbei: Ich kann in diesem Leben maximal noch 5 Grover-Werbespots sehen, dann läuft hier alles über.. Bekommt ihr die auch täglich 20-mal?

Max Romeo: Chase the Devil (1976).

Den Song kennt ihr vielleicht eher von seiner Highspeed-Version anderthalb Dekaden später.

Was einem beim Aufräumen der Spotify-Playlisten nicht alles so entgegen springt:

Little Green Cars: My Love Took me Down to the River to Silence Me (2013):

Wie genial ist dieser Song und wie konnte der jemals in Vergessenheit geraten?!? DAFÜR wurden Marshall-Lautsprecher erfunden!

Der „Spiegel“ macht Donald Trump vorübergehend wieder zum US-Präsidenten 🙄:

Fehler wenigstens später korrigiert:

Und Snowden ist jetzt genau genommen eine noch ärmere Sau als sowieso schon. Fehlt nur noch, dass er nun als russischer Staatsbürger sogar noch der Teilmobilisierung … und dann …

Genug von diesem Tag! Gute Nacht!

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Alright!

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Als ich aus dem Urlaub zurück kam, meldete mein Vokabeltrainer über 1.200 Wörter, die jetzt wieder zu lernen seien. Ich hatte nicht viel Zeit und kam Tag für Tag nur dazu, 25 davon zu wiederholen. Entsprechend sank und sank der Counter nicht.

Irgendwann fasste ich mir ein Herz und erhöhte die Dosis auf 50. Das war anfangs sehr schwierig, weil viele Wörter dabei waren, die eben noch nicht so gut saßen. Aber nachdem die einmal im Kasten waren, fing das Programm plötzlich an, mir hauptsächlich leichtere, weil schon bekannte Wörter anzubieten. Und ich schaffte die 50 plötzlich deutlich schneller. Das war äußerst motivierend. Kleine Fehler machten mir nichts mehr aus, und ich zog voll durch. Und als ich dann die 1000er-Marke unterschritt, war die Freude groß.

Und dann legte ich mehrere Blöcke am Tag mit jeweils 50 Wörtern ein. „Block“ klingt groß, aber am Ende kostete mich eine Einheit selten mal mehr als 5, allenfalls 10 Minuten. Es entpuppte sich als eine gut konsumierbare Dosis und gleichzeitig als Aktivator für andere Aufgaben.

Jetzt, gerade mal eine Woche später, habe ich den Counter wieder auf null stehen. Die letzten Tage bin ich da einfach so durchgerast. Jeder Meilenstein, die 700, die 500, die 300, haben zusätzlich motiviert. Um Fehler habe ich mich nicht mehr geschert. Jetzt sitzen auch die allermeisten der neueren Wörter – und ich langweile mich. Denn plötzlich habe ich nichts mehr zu tun.

Die Konsequenz daraus? Es geht mehr. Wohl auch in anderen Bereichen. Du musst nur erstmal den Anfang finden. Und der ist sprichwörtlich am schwersten. Aber wenn es einmal läuft, dann kann dich nichts mehr aufhalten. Jetzt muss dem Kopf eigentlich nur noch gesagt werden, was er machen, worin er sich verbessern soll. Ich hab mir dafür mal ein Bullet Journal bestellt. 🙂

Gestern letzter Abend mit Nicky und Juan, die am Freitag das Land verlassen werden. Es war schön, wir haben es noch einmal so krachen lassen, wie man mit Mitte 40 noch dazu in der Lage ist. Am Schluss mischte sich aber dann doch Wehmut unter die Stimmung. Wir hatten eine geile Zeit, ziemlich sicher die (bisher) beste meines Lebens. Und auch wenn man natürlich in Kontakt bleibt und sich hin und wieder besuchen wird, ist natürlich trotzdem klar: Es wird jetzt alles anders werden und nichts mehr so sein, wie es mal war. 🙁

Aber, ja, das bedeutet auch für mich, mir noch mehr als sowieso schon zu überlegen, was jetzt eigentlich werden soll. Ich habe immer noch keinen Plan, außer: hier fertig zu werden und die letzten Baustellen zu schließen. Und dann: muss man sehen. 🙂

Den beiden auf jeden Fall a hell of a great time in Portugal!!!!!!1!!!1111 🙂

Buch: Das Manuskript ist jetzt zum dritten Mal überarbeitet – und damit fertig. So lasse ich es jetzt zumindest, auch wenn ich mit dem Inhalt mancher Kapitel immer noch nicht glücklich bin. Ist jetzt dann so; ist schon halt auch Non-Fiction und kein Roman – wenn nichts passiert ist, helfen auch die blumigsten Worte nichts. Fehler immerhin sollten zu 99,x Prozent ausgebügelt sein. Beim Layouten finden sich sicher noch welche. Und das wäre dann jetzt der nächste Schritt, neben der Covergestaltung.

Firewatch: Sehr cooles Spiel! Spannend, tolle Grafik und eine richtig gute Geschichte. Wobei sie sich insgeheim drumherum gedrückt haben, Menschen zu „bauen“. Man sieht das ganze Spiel über nur Schemen oder schlicht niemanden. Und immer, wenn man jemanden treffen oder überraschen soll, ist der kurz vorher ausgeflogen. Ein Großteil der Handlung spielt sich im Kopf bzw. dem Walkie-Talkie ab.

Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. War eine schöne Begleitung für eine Woche!

Bin gespannt, ob das Studio (Campo Santo) irgendwann noch etwas rausbringt. Bisher ist Firewatch deren einziges.

Es gibt in meinen Augen keine größere Gefahr für die Demokratie als gut aussehende Rechtspopulistinnen. 💁🏻‍♂️ In Zeiten der Instagramisierung und der maßlosen Bewunderung von Schönheit lassen sie rechte Parteien wählbar erscheinen. Die Wähler denken sich bei Marine Le Pen, Giorgia Meloni oder Ivanka Trump: So schlimm kann die ja nicht sein, sonst hätte die nicht diese Ausstrahlung. Und schon hat die Partei 30 Prozent der Stimmen.

Okay, das mag auch für Männer gelten. Bolsonaro ist nicht unbedingt hässlich. Berlusconi hat Ausstrahlung, bei Trump dachte man sich wohl: der reiche Selfmademan mit der Fernsehshow. Ich vermute nur, von Frauen erwartet man generell noch etwas weniger Härte in der Politik. Ich fürchte nur, da kann man lange erwarten.

The Von Bondies: This is Our Perfect Crime (2009):